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Letzte Änderung für Artikel Horb am Neckar: 11.02.2006 12:02

Horb am Neckar

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Horb am Neckar Horb am Neckar
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Regionalverband : Nordschwarzwald
Landkreis : Freudenstadt
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 27' N, 08┬░ 41' O
48┬░ 27' N, 08┬░ 41' O
H├Âhe (Zentrum) : 422 m ├╝. NN
H├Âchster Punkt: 706 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 119,84 km┬▓
Einwohner : 25.640 (1. Dez. 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 217 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 9,9 %
Postleitzahl : 72151ÔÇô72160 (alt: 7240)
Vorwahlen : 07451, 07482, 07483, 07486
Kfz-Kennzeichen : FDS
Gemeindeschl├╝ssel : 08 2 37 040
Stadtgliederung: Kernstadt und 18 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 8
72160 Horb am Neckar
Website: www.horb.de
E-Mail-Adresse: post@horb.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Michael Theurer ( FDP )

Horb am Neckar ist eine Stadt im S├╝dwesten des Bundeslandes Baden-W├╝rttemberg zwischen Offenburg im Westen (ca. 56 km entfernt) und T├╝bingen im Osten (ca. 29 km entfernt). Sie ist die gr├Â├čte Stadt des Landkreises Freudenstadt und bildet ein Mittelzentrum im Bereich des Oberzentrums Pforzheim, zu dessen Mittelbereich ferner die Gemeinden Empfingen und Eutingen im G├Ąu geh├Âren.

Seit 1. Januar 1981 ist Horb am Neckar Gro├če Kreisstadt . Mit den Gemeinden Empfingen und Eutingen im G├Ąu hat die Stadt Horb am Neckar eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Horb um 1900
Horb um 1900

Horb liegt am ├Âstlichen Rande des Nord-Schwarzwalds im oberen G├Ąu in der Einm├╝ndung des Grabenbachs in den Neckar. Die gut erhaltene Altstadt mit einer alten Burg inklusive Burggarten und altem Marktplatz, wo sich noch heute das Rathaus befindet, liegt auf einem Hochfl├Ąchensporn oberhalb des Neckars. Die Vorst├Ądte erstrecken sich in die T├Ąler der beiden Fl├╝sse.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Horb am Neckar. Sie werden im Uhrzeigersinn - beginnend im Osten - genannt: Starzach (Landkreis T├╝bingen), Haigerloch (Zollernalbkreis), Empfingen (Landkreis Freudenstadt), Sulz am Neckar (Landkreis Rottweil), Glatten, Schopfloch und Waldachtal (alle Landkreis Freudenstadt) sowie Haiterbach und Nagold (beide Landkreis Calw).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet gliedert sich in die Kernstadt Horb mit ann├Ąhernd 6.000 Einwohnern und die im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingemeindeten Stadtteile Ahldorf, Altheim, Betra, Bildechingen, Bittelbronn, Dettensee, Dettingen, Dettlingen, Die├čen , Gr├╝nmettstetten, Ihlingen, Isenburg, M├╝hlen, M├╝hringen, Nordstetten, Rexingen und Talheim, die heute zugleich Ortschaften im Sinne der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung sind, das hei├čt, sie haben jeweils einen von der wahlberechtigten Bev├Âlkerung gew├Ąhlten Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher . Die Ortschaft Talheim besteht aus den ehemals selbst├Ąndigen Gemeinden Obertalheim und Untertalheim.

Neben den genannten Stadtteilen gibt es dar├╝ber hinaus noch weitere Wohngebiete mit eigenem Namen (etwa Hohenberg oder Haugenstein), deren Grenzen jedoch meist nicht genau festgelegt sind. Ferner gibt es noch Wohnpl├Ątze mit eigenem Namen, die meist nur sehr wenige Einwohner haben. Hierzu geh├Âren die zahlreichen verstreut gelegenen Einzelh├Âfe, unter anderem Fronholzhof, Frundeckhof, Heidgrundhof, Hohenfichtehof, Markstallhof, Auchtert-H├Âfe, Breitenbaum-H├Âfe, Josefshof, K├Ąppleshof, Kegelhof, Isenburger H├Âfe, Buchh├Âfe, Kreuzh├Âfe, Plattenh├Âfe, Ziegelhof, Heideh├Âfe, Kapellenh├Âfe, R├Âteberg oder auch kleinere Weiler, wie zum Beispiel Neckarhausen oder Priorberg.

Geschichte

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung Horbs war um 1090 unter dem Namen horv oder horva, was in der althochdeutschen Sprache Sumpf bedeutet. Da die althochdeutsche Sprache zu dieser Zeit allerdings schon wieder am Verschwinden war, wird angenommen, das Horb ├Ąlter ist. Dieser Sumpf entlang des Neckars zwang die Stadtbauer dazu, die Stadt an den Ausl├Ąufern des sogenannten Sch├╝ttebergs zu bauen, was das Stadtbild heute noch pr├Ągt, da sich die gesamte Altstadt auf einem H├╝gel befindet und daher von ├╝berall einsehbar ist.

Wann die Siedlung die Stadtrechte erhielt ist nicht genau feststellbar, jedoch wurde 1244 bereits ein Schulthei├č und 1277 erstmals ein Markt genannt. Bis 1305 geh├Ârte der Ort den Pfalzgrafen von T├╝bingen, dann den Grafen von Hohenberg und 1381 kam Horb an ├ľsterreich (Vorder├Âsterreich) und wurde Sitz des hohenbergischen Obervogteiamtes Horb. Im Jahre 1806 kam Horb an das K├Ânigreich W├╝rttemberg und wurde ein Jahr sp├Ąter Sitz eines Oberamtes, das in den folgenden Jahren mehrmals in seinen Grenzen ver├Ąndert wurde. Im Jahr 1938 wurde das Oberamt in den Landkreis Horb ├╝berf├╝hrt.

Die heutigen Horber Stadtteile Betra, Dettensee, Dettingen, Dettlingen und Die├čen geh├Ârten zur Grafschaft Hohenzollern-Sigmaringen und waren dem Oberamt Hechingen, ab 1838 dem Oberamt Haigerloch und 1854 wieder dem Oberamt Hechingen zugeordnet. Hieraus entstand 1925 der Landkreis Hechingen.

Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurden die Landkreise Horb und Hechingen aufgel├Âst. Der ├╝berwiegende Teil des Landkreises Horb, darunter die Stadt Horb, wurde dem Landkreis Freudenstadt eingegliedert, welcher gleichzeitig Teil der neu gegr├╝ndeten Region Nordschwarzwald wurde, die damals dem neu umschriebenen Regierungsbezirk Karlsruhe zugeordnet wurde. Damit wurde die ehemals w├╝rttembergische Stadt Horb nunmehr von der ehemals badischen Hauptstadt Karlsruhe aus verwaltet.

Zwischen 1971 und 1975 wurden insgesamt 18 umliegende Gemeinden nach Horb eingegliedert. Dabei wurden die ehemals zum Landkreis Hechingen geh├Ârigen Orte Betra, Dettensee, Dettingen, Dettlingen und Die├čen dem Landkreis Horb bzw. dessen Rechtsnachfolger, dem Landkreis Freudenstadt, zugeordnet.

Im Jahr 1979 ├╝berschritt die Einwohnerzahl der Stadt Horb am Neckar die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt , was die baden-w├╝rttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 1981 beschloss.

Religionen

Horb am Neckar geh├Ârte zun├Ąchst zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat Vor dem Walde, Landkapitel Dornstetten, zugeordnet. Aufgrund der Zugeh├Ârigkeit zu Vorder├Âsterreich blieb die Stadt ├╝berwiegend katholisch. Es wurden nach der Reformation nur wenige Protestanten geduldet. Nach dem ├ťbergang an das K├Ânigreich W├╝rttemberg wurde Horb dem 1821 /27 gegr├╝ndeten Bistum Rottenburg (heute Rottenburg-Stuttgart) zugeordnet und Sitz eines Dekanats, das 1976 mit dem Dekanat Freudenstadt zum neuen Dekanat Freudenstadt vereinigt wurde. Der Sitz des neuen Dekanats blieb in Horb. Zu ihm geh├Âren nahezu alle Pfarrgemeinden des Landkreises Freudenstadt. Auf dem Gebiet der Stadt Horb am Neckar gibt es heute zwei Seelsorgeeinheiten: Die Seelsorgeeinheit Steinachtal umfasst die Pfarrgemeinden Altheim, Gr├╝nmettstetten, Bittelbronn und Untertalheim sowie Obertalheim, die Seelsorgeeinheit Horb umfasst die Pfarrgemeinden Horb mit Ihlingen und Isenburg, Bildechingen, M├╝hlen, Rexingen und Nordstetten, Ahldorf, M├╝hringen sowie das zur politischen Gemeinde Empfingen geh├Ârige Wiesenstetten. Die Pfarrgemeinden der Horber Stadtteile Betra, Dettensee, Dettingen, Dettlingen und Die├čen geh├Âren infolge der fr├╝heren Zugeh├Ârigkeit zur Grafschaft Hohenzollern-Sigmaringen seit 1827 zum Erzbistum Freiburg, Dekanat Zollern.

Im 19. Jahrhundert zogen auch Protestanten nach Horb. Im Jahr 1866 konnten sie ihre erste Gemeinde gr├╝nden und sp├Ąter auch eine eigene Kirche, die Johanneskirche, bauen. Die Kirchengemeinde Horb, die zum Kirchenbezirk Sulz am Neckar innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg geh├Ârt, umfasst alle Gemeindeglieder der Kernstadt Horb und der Stadtteile Altheim, Isenburg, Gr├╝nmettstetten, Nordstetten und Bildechingen sowie die Nachbargemeinde Eutingen im G├Ąu. Im Horber Stadtgebiet gibt es ferner noch die Kirchengemeinde Dettingen, welche zus├Ątzlich die Gemeindeglieder aus Betra, Diessen, Ihlingen und Rexingen sowie der Nachbarorte Fischingen und Glatt umfasst und die Kirchengemeinde M├╝hlen, zu der auch die Protestanten aus Ahldorf, Dettensee und M├╝hringen z├Ąhlen. Die Protestanten von Obertalheim und Untertalheim geh├Âren zur Kirchengemeinde Haiterbach im Kirchenbezirk Nagold und die Gemeindeglieder aus Bittelbronn und Dettlingen zur Kirchengemeinde Schopfloch im Kirchenbezirk Freudenstadt.

Neben den beiden gro├čen christlichen Kirchen gibt es in Horb am Neckar auch Gemeinden, die zu Freikirchen geh├Âren, darunter eine Gemeinde der Volksmission entschiedener Christen.

Auch die Neuapostolische Kirche ist in Horb vertreten. Ihre Gemeinde geh├Ârt zum Apostelbereich T├╝bingen.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden in die Stadt Horb am Neckar eingegliedert. Einige davon, n├Ąmlich Betra, Dettensee, Dettingen, Dettlingen und Die├čen, waren Teil des ehemaligen Landkreises Hechingen. Mit der Eingliederung kamen alle zum Landkreis Horb bzw. ab 1973 zu dessen Rechtsnachfolger, dem Landkreis Freudenstadt:

  • 1. Juli 1971 : Erholungsort Altheim, Bildechingen, Ihlingen, Isenburg, Rexingen und Untertalheim
  • 1. August 1971 : Ahldorf
  • 1. September 1971 : Gr├╝nmettstetten und Nordstetten
  • 1. Dezember 1971 : Betra, Dettensee, Dettingen und M├╝hringen
  • 1. Mai 1972 : Dettlingen
  • 1. Januar 1974 : Bittelbronn
  • 1. Januar 1975 : Erholungsort Die├čen, M├╝hlen am Neckar und Obertalheim

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzung oder Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) sowie amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1581 ca. 1.600
1660 ca. 1.870
1810 1.701
1823 1.834
1849 2.018
1861 1.781
1. Dezember 1871 2.071
1. Dezember 1880 ┬╣ 2.237
1. Dezember 1890 ┬╣ 2.187
1. Dezember 1900 ┬╣ 2.317
1. Dezember 1910 ┬╣ 2.527
16. Juni 1925 ┬╣ 2.655
16. Juni 1933 ┬╣ 2.806
Jahr Einwohner
17. Mai 1939 ┬╣ 3.787
1946 2.920
13. September 1950 ┬╣ 3.185
6. Juni 1961 ┬╣ 4.266
27. Mai 1970 ┬╣ 5.001
31. Dezember 1975 19.305
31. Dezember 1979 20.010
31. Dezember 1980 20.668
27. Mai 1987 ┬╣ 21.050
31. Dezember 1990 22.541
31. Dezember 1995 24.896
31. Dezember 2000 25.454
1. Januar 2005 25.640

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Horb am Neckar hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 44 Mitglieder, die den Titel "Stadtr├Ątin/Stadtrat" f├╝hren. Sie geh├Âren folgenden Parteien an:

  • CDU 22 Sitze
  • SPD 11 Sitze
  • FDP / FW 8 Sitze
  • REP 2 Sitze
  • Freie Unabh├Ąngige W├Ąhler: 1 Sitz

B├╝rgermeister

  • 1809 - 1810 : Kurz und Renz
  • 1811 - 1819 : Schwertlin und Erath
  • 1819 - 1845 : Stadtschulthei├č Bertscher
  • 1845 - 1872 : Stadtschulthei├č Ge├čler
  • 1872 - 1873 : Stadtschulthei├č Steim
  • 1874 - 1899 : Wilhelm Erath, Stadtschulthei├č
  • 1899 - 1918 : Carl Noll, Stadtschulthei├č
  • 1918 - 1924 : Franz Mauz, Stadtschulthei├č
  • 1924 - 1926 : Dr. Geckle, Stadtschulthei├č
  • 1926 - 1941 : Hugo Schneider, B├╝rgermeister
  • 1942 : Eugen Kopp und Karl Morof, B├╝rgermeister
  • 1942 - 1945 : Karl Knapp, B├╝rgermeister
  • 1945 : Dr. August Bodensiek, B├╝rgermeister
  • 1945 - 1946 : Eugen Schmitt, B├╝rgermeister
  • 1947 - 1949 : Franz Mauz, B├╝rgermeister
  • 1950 - 1955 : Karl Gramlich, B├╝rgermeister
  • 1955 - 1985 : Karl Haegele, B├╝rgermeister, ab 1981 Oberb├╝rgermeister
  • 1986 - 1995 : Dr. Hans H├Ârner, Oberb├╝rgermeister
  • 1995 -heute: Michael Theurer, Oberb├╝rgermeister

Ergebnisse der letzten Wahlen

Ergebnisse der Europawahl am 13. Juni 2004
Partei Stimmen in % Differenz zu 1999
in Prozentpunkten
CDU 4636 51,19 -3,91
SPD 1461 16,13 -5,87
Gr├╝ne 842 9,30 +2,07
FDP 836 9,23 +3,63
REP 514 5,68 +0,77
Wahlberechtigte 18119
W├Ąhler 9458
Wahlbeteiligung 52,20%
Ung├╝ltige Stimmen 401

Ergebnisse der Kreistagswahl am 13. Juni 2004
Partei Stimmen in % Sitze Differenz zu 1999
in Prozentpunkten
CDU 30781 32,80 4 -6,03
FDP 22560 24,04 3 +1,98
SPD 15687 16,72 2 +0,99
FWV 12092 12,89 1 -1,10
Gr├╝ne 6912 7,37 1 +2,92
REP 5806 6,19 0 +1,25
Wahlberechtigte 18408
W├Ąhler 9572
Wahlbeteiligung 52,00%
Ung├╝ltige Stimmen 460

Quelle: [1]

Wappen

Das Wappen der Stadt Horb am Neckar zeigt einen von Silber und Rot geteilten Schild.

Die Stadt Horb wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts von den Pfalzgrafen von T├╝bingen gegr├╝ndet; der schon bestehende Ort Horb wurde in die Stadt einbezogen. Das ├Ąlteste erhaltene Siegel der Stadt aus dem Jahre 1261 zeigt das Wappen der Pfalzgrafen mit der Fahne; auch ein Stadtsiegel aus dem Jahr 1301 zeigt noch das Wappen der T├╝binger.

Im Jahr 1305 kam Horb durch Heirat von den Pfalzgrafen von T├╝bingen an die Grafen von Hohenberg . Seit dieser Zeit f├╝hrt die Stadt das Wappen der Hohenberger; das ├Ąlteste Siegel der Stadt mit diesem Wappen stammt aus dem Jahr 1308 .

St├Ądtepartnerschaften

Die Stadt Horb am Neckar unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten St├Ądtepartnerschaften :

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Tourismus z├Ąhlt zu den wirtschaftlichen Hauptfaktoren Horbs und wird dementsprechend durch diverse Projekte stark unterst├╝tzt.

Das Projekt Zukunft Kulturzentrum Kloster beschreibt sich selber als soziokultureller Provinzverein und hat sich als Ziel gesetzt, die kulturelle Vielfalt der Region Horb aufrechtzuerhalten und zu st├Ąrken. Dies geschieht durch eine Vielzahl von kulturellen Aktivit├Ąten wie Konzerte , Kabarett oder Theater .

Verkehr

Horb ist ein wichtiger regionaler Eisenbahnknoten , an dem sich insgesamt drei Bahnlinien treffen. Horb liegt zum einen an der G├Ąubahn von Singen (Hohentwiel) nach Stuttgart. Auf dieser Strecke ist Horb Halt der ICE -Z├╝ge von Stuttgart nach Z├╝rich sowie der Cisalpinos von Stuttgart ├╝ber Z├╝rich nach Mailand. Horb gilt so als kleinster ICEÔÇô Bahnhof Deutschlands . Zus├Ątzlich zu den Fernverkehrsz├╝gen verkehren in Regel im StundenÔÇô Takt Regionalexpress ÔÇôEinheiten nach Stuttgart und Rottweil sowie zweist├╝ndlich weiter bis nach Singen. Horb ist au├čerdem Ausgangspunkt der Oberen Neckarbahn, die Horb mit T├╝bingen verbindet sowie der Nagoldtalbahn, die die Verbindung mit Pforzheim herstellt.

Horb hat einen direkten Autobahnanschluss an der Bundesautobahn A 81 Stuttgart-Singen. Ferner f├╝hren die Bundesstra├čen B 14, B 32 und B 462 durch das Stadtgebiet.

Medien

├ťber das lokale Geschehen Horbs berichten als Tageszeitung die S├╝dwest-Presse aus Ulm und der Schwarzw├Ąlder Bote aus Oberndorf.

Gericht, Beh├Ârden und Einrichtungen

Horb am Neckar hat ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Rottweil und zum Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart geh├Ârt sowie ein Notariat . Ferner befindet sich hier eine Au├čenstelle des Landratsamts Freudenstadt.

Die Stadt ist auch Sitz des Dekanats Freudenstadt des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Bildung

Horb am Neckar ist Sitz einer Au├čenstelle der Berufsakademie Stuttgart. Im Studienangebot sind die Studieng├Ąnge Informationstechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen.

An allgemein bildenden Schulen hat Horb ein Gymnasium (Martin-Gerbert-Gymnasium) und eine Realschule ; der Vorl├Ąufer des Gymnasiums, die Lateinschule bestand bereits vor 1282 . Ferner gibt es die Hauptschule mit Werkrealschule Horb, drei Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule in Altheim, Dettingen und Talheim, die Gutermann- Grundschule Horb, die Berthold-Auerbach Grundschule Nordstetten und je eine eigene Grundschule in den Stadtteilen Bildechingen, Bittelbronn, M├╝hlen und Rexingen.

Der Landkreis Freudenstadt ist Tr├Ąger der Gewerblichen und Hauswirtschaftlichen Schule Horb, der F├Ârderschule (Ro├čbergschule) und der Pestalozzischule f├╝r Geistigbehinderte. Die Private Abendrealschule Horb rundet das schulische Angebot der Stadt ab.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater

Theaterdarstellung gibt es unter anderem innerhalb des Projekts Kultur im Kloster.

Museen

Horb hat mehrere Museen, darunter ein Heimatmuseum, ein wehrgeschichtliches Museum im Ringmauerturm, das Freilichtmuseum Steinerner Geschichtsgarten in Horb-Hohenberg, das Wassermuseum in Ihlingen, das Dorfmuseum in Altheim und das Berthold Auerbach -Museum in Nordstetten.

Bauwerke

Die bedeutendsten Bauwerke der Stadt sind das Rat- und Wachthaus am Marktplatz mit dem Marktbrunnen, das Ge├člersche Haus, die Stiftskirche zum Heiligen Kreuz (das Wahrzeichen der Stadt), das ehemalige Dominikanerinnenkloster, der Schurkenturm mit Burggarten, der Luziferturm, das Stubensche Schl├Âsschen, die Hirschgasse mit Steinhaus, die Liebfrauenkapelle, der Untere Markt mit zahlreichen Fachwerkh├Ąusern und dem Platzbrunnen, das Talhaus und der Ringmauerweg mit den Ringmauert├╝rmen.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

Maximilian Ritterspiele 
Das allj├Ąhrlich gr├Â├čte Ereignis in Horb, das auch Scharen von Ausw├Ąrtigen anzieht, sind die Maximilian Ritterspiele, die jedes Jahr gegen Ende des Fr├╝hlings stattfinden; 2005 vom 17. bis zum 19. Juni. Bei den Spielen, die im Jahre 2005 fast 60.000 Besucher anlockten, wird die Stadt mittelalterlich hergerichtet, d.h. es wird ein mittelalterlicher Markt angeboten und zahlreiche Schausteller und Gaukler treten auf.
Musiktage Horb 
Die Musiktage Horb sind eine j├Ąhrlich stattfindende Reihe von klassischen Konzerten unter der Organisation der st├Ądtischen Musikschule.

Pers├Ânlichkeiten

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • * 1447 , Veit Sto├č , † 22. September 1533 in N├╝rnberg, Bildhauer, Maler und Kupferstecher
  • * 1720 , 13. August , Martin Gerbert , ÔÇá 13. Mai 1793, F├╝rstabt von St. Blasien
  • * 1806 , 29. Dezember , Kaspar Kaltenmoser , ÔÇá 8. M├Ąrz 1867 in M├╝nchen, Genremaler
  • * 1812 , 28. Februar , Berthold Auerbach , ÔÇá 8. Februar 1882 in Cannes, Schriftsteller
  • * 1816 , 5. M├Ąrz , Johann Nepomuk Meintel , ÔÇá 14. Dezember 1872 in Horb, Bildhauer und Maler
  • * 1829 , 21. Januar , Dr. Paul Leopold Haffner , ÔÇá 2. November 1899 in Mainz, Bischof von Mainz
  • * 1883 , 12. August , Lorenz Bock, ÔÇá 4. August 1948 , Staatspr├Ąsident von W├╝rttemberg-Hohenzollern
  • * 1949 , 4. M├Ąrz , Winfried Wolf , Mitglied des Bundestags ( PDS ) von 1994 ÔÇô 2002 , heute Sprecher der Initiative B├╝rgerbahn statt B├Ârsenbahn

Literatur

  • W├╝rttembergisches St├Ądtebuch; Band IV Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 2 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961

Weblinks

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Hotel Ammann 72186 Empfingen http://www.hotel-ammann.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307485 / 99 83-0
Forellengasthof Waldeck 72160 Horb am Neckar http://www.forellengasthof-waldeck.de/  07451 / 3880
Schlo├č Weitenburg 72181 Starzach http://www.schloss-weitenburg.de  07457 / 933-0
Hotel Steiglehof 72160 Horb am Neckar http://www.steiglehof.de  07451 / 5550-0

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