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Letzte Änderung für Artikel Freudenstadt: 12.02.2006 17:48

Freudenstadt

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Wappen Karte
Wappen Freudenstadts Deutschlandkarte, Position von Freudenstadt hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Regionalverband : Nordschwarzwald
Landkreis : Freudenstadt
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 28' N, 08┬░ 25' O
48┬░ 28' N, 08┬░ 25' O
H├Âhe (Zentrum): 731 m ├╝. NN
H├Âchster Punkt: 968 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 87,58 km┬▓
Einwohner : 23.888 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 272 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 12,3 %
Postleitzahlen : 72231-72250 (alt: 7290)
Vorwahl : 07441 und 07443
Kfz-Kennzeichen : FDS
Gemeindeschl├╝ssel : 08 2 37 028
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
72250 Freudenstadt
Offizielle Website: www.freudenstadt.de
E-Mail-Adresse: info@freudenstadt.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Erwin Reichert

Freudenstadt ist eine Stadt , die auf einem Hochplateau am Ostrand des Nordschwarzwalds liegt. Die n├Ąchstgelegenen gr├Â├čeren Orte sind Offenburg im Westen (ca. 36 km entfernt) und T├╝bingen im Osten (ca. 47 km entfernt). Bekannt ist Freudenstadt als heilklimatischer Kurort und f├╝r seine planm├Ą├čige Anlage, deren Zentrum Deutschlands gr├Â├čter Marktplatz ist.

Freudenstadt ist Sitz und (nach Horb) zweitgr├Â├čte Stadt des Landkreises Freudenstadt. F├╝r die umliegenden Gemeinden bildet sie ein Mittelzentrum . Seit 1. Januar 1988 ist Freudenstadt Gro├če Kreisstadt . Mit den Gemeinden Bad Rippoldsau-Schapbach und Seewald hat die Stadt Freudenstadt eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Freudenstadt liegt im nord├Âstlichen Schwarzwald am Rande einer nach Osten flach abfallenden schiefen Ebene, die Quellgebiet der zum Neckar flie├čenden Glatt ist. Gleich westlich des Stadtzentrums f├Ąllt das Gel├Ąnde steil zum tiefeingeschnittenen Tal des Forbachs ab, der zur Murg flie├čt. Unweit der Stadt und s├╝dlich von ihr befindet sich der Kinzigursprung. Das gr├Â├čtenteils waldbedeckte westliche Stadtgebiet steigt zur Passh├Âhe am Kniebis an. S├╝dlich des Ortsteils Kniebis entspringt die Wolfach .

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Freudenstadt. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt.
Baiersbronn, Seewald, Gr├Âmbach, Pfalzgrafenweiler, Dornstetten, Glatten, Lo├čburg und Bad Rippoldsau-Schapbach (alle Landkreis Freudenstadt)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Freudenstadt gliedert sich in die Kernstadt und die Stadtteile Dietersweiler (mit Lauterbad), Gr├╝ntal-Frutenhof, Igelsberg, Kniebis, Musbach (mit Obermusbach und Untermusbach) sowie Wittlensweiler. Dabei handelt es sich teilweise um ehemals selbst├Ąndige Gemeinden, teilweise aber auch um Siedlungen, die von Freudenstadt aus aufgesiedelt wurden und keine selbst├Ąndigen Gemeinden waren. In jedem Stadtteil gibt es einen Ortsvorsteher und meist auch eine Verwaltungsstelle, bei welcher man die wichtigsten Verwaltungsangelegenheiten vor Ort erledigen kann.

Dar├╝ber hinaus gibt es teilweise noch weitere Wohngebiete oder Wohnpl├Ątze mit eigenem Namen, die jedoch meist nur sehr wenige Einwohner haben. Hierzu geh├Âren Christophstal, Langenhardt, Langenwaldsee, Oberer und Unterer Zwieselberg und Oberes Stutztal.

Raumplanung

Freudenstadt ist ein Mittelzentrum innerhalb der Region Nordschwarzwald, in dem Pforzheim als Oberzentrum ausgewiesen ist. Zum Mittelbereich Freudenstadt geh├Âren die St├Ądte und Gemeinden Alpirsbach, Bad Rippoldsau-Schapbach, Baiersbronn, Betzweiler-W├Ąlde, Dornstetten, Glatten, Gr├Âmbach, Lo├čburg, Pfalzgrafenweiler, Schopfloch , Seewald, Waldachtal und W├Ârnersberg.

Geschichte

Der Freudenst├Ądter Marktplatz
Der Freudenst├Ądter Marktplatz

Bereits vor der Stadtgr├╝ndung wurde in der Umgebung der heutigen Stadt Silber abgebaut. Im Jahre 1599 wurde die Stadt auf Gehei├č von Friedrich I. (Herzog von W├╝rttemberg) gegr├╝ndet, und zwar mit der Absicht, sie zur neuen Residenz W├╝rttembergs zu machen. Die Verlegung der Residenz sollte diese n├Ąher an die w├╝rttembergische Grafschaft M├Âmpelgard heranr├╝cken.

Baumeister Heinrich Schickhardt entwarf und baute die Stadt. Sie erhielt einen zentralen, quadratischen Platz, welcher eigentlich als Schlossplatz dienen sollte. Um diesen herum wurden die Stra├čen wie auf einem M├╝hlebrett angeordnet. Bevor die Pl├Ąne jedoch vollendet wurden, starb Herzog Friedrich I. Das Schloss wurde nie gebaut, der Platz wurde als Marktplatz genutzt und gilt heute mit 216 mal 219 Metern als der gr├Â├čte Marktplatz Deutschlands.

1601 erfolgte die Grundsteinlegung der Stadtkirche und die Namensgebung "Freudenstadt". Die Einwohnerzahl wuchs durch Zuwanderung von Glaubensfl├╝chtlingen aus der Steiermark, aus K├Ąrnten und der Krain schnell. 1603 erhielt die junge Stadt ein Wappen, den ersten B├╝rgermeister und zwei Jahre sp├Ąter ihre Gemarkung . Hierzu wurden Teile des Dornstetter Waldgedings und der Nachbargemeinde Baiersbronn abgetrennt. Freudenstadt wurde Sitz eines kleinen Amtes . 1608 starb Friedrich I. (Herzog von W├╝rttemberg) und mit ihm der Traum der gro├čen Residenzstadt. 1616 wurde der Weiler Christophstal von Dornstetten eingegliedert.

1737 wurde Freudenstadt Sitz einer kleinen Garnison. 1759 wurde das Amt Freudenstadt zum Oberamt erhoben. Um 1800 entstand der Weiler Friedrichstal, der jedoch 1839 nach Baiersbronn umgegliedert wurde. Bereits 1833 war das Stadtgebiet Freudenstadts um ca. 2.300 ha Wald des ehemaligen Waldgedings vergr├Â├čert worden. Im 19. Jahrhundert wurde Freudenstadt zur Stadt der Handwerker. Dies wurde vor allem auch durch Anschluss an das Eisenbahnnetz ab 1879 beg├╝nstigt. Um 1890 setzte der Kurbetrieb ein, infolgedessen Freudenstadt ein beliebter Kurort wurde.

1938 wurde das Oberamt Freudenstadt in den Landkreis Freudenstadt ├╝berf├╝hrt.

W├Ąhrend des Zweiten Weltkrieg war in der N├Ąhe von Freudenstadt bei dem 1000 Meter hoch gelegenen Ortsteil Kniebis das F├╝hrerhauptquartier Tannenberg . Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt zu gro├čen Teilen zerst├Ârt, jedoch danach in Anlehnung an die historische Bebauung wieder aufgebaut. Von 1945 bis 1952 geh├Ârte Freudenstadt zum Land W├╝rttemberg-Hohenzollern.

Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 erhielt der Landkreis Freudenstadt seine heutige Ausdehnung. Er wurde gleichzeitig Teil der neu gegr├╝ndeten Region Nordschwarzwald, die damals dem neu umschriebenen Regierungsbezirk Karlsruhe zugeordnet wurde. Damit wurde das ehemals w├╝rttembergische Freudenstadt nunmehr von der ehemaligen badischen Hauptstadt Karlsruhe aus verwaltet. Im Jahr 1986 ├╝berschritt die Einwohnerzahl Freudenstadts die Grenze von 20.000. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt , was die baden-w├╝rttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 1988 beschloss.

Religionen

Freudenstadt war infolge der w├╝rttembergischen Gr├╝ndung von Anfang an eine protestantische Stadt. Zun├Ąchst geh├Ârte die junge Gemeinde zum Dekanat Herrenberg innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg . 1672 wurde Freudenstadt Sitz eines eigenen Dekanats, das heute das gesamte Freudenst├Ądter Umland umfasst. Zun├Ąchst gab es nur die evangelische Stadtkirchengemeinde. 1960 entstand noch die Martinskirche. Beide Kirchen bilden heute mit der Gemeinde Kniebis die Gesamtkirchengemeinde Freudenstadt. In Kniebis stand urspr├╝nglich eine alte Klosterkirche, die 1799 durch die Franzosen niedergebrannt wurde. Auch in den anderen Stadtteilen gibt es jeweils evangelische Kirchen bzw. Kirchengemeinden. Dietersweiler war zun├Ąchst eine Filialgemeinde von Glatten. 1901 wurde eine eigene Pfarrei errichtet. Die dortige Kirche ist gotischen Ursprungs und wurde 1745 umgebaut. Gr├╝ntal war zun├Ąchst eine Filialgemeinde von Dornstetten und wurde aber bereits 1583 eigene Pfarrei. Die Pfarrkirche mit romanischem Turm wurde 1592 von Heinrich Schickhardt errichtet und 1871 erneuert. In Igelsberg gibt es eine evangelische Kirche im ummauerten Friedhof. Die Gemeinde Untermusbach ist eine Filialgemeinde von Gr├╝ntal. Wittlensweiler ist seit 1899 Pfarrei. Die alte Kirche wurde 1968 erneuert.

Im 19. Jahrhundert entstand in Freudenstadt eine Gemeinschaftsarbeit, die sich sp├Ąter als Altpietistische Gemeinschaft bezeichnete. Die Teilnehmer der Gemeinschaft bezeichnen sich als Apis und sind Mitglieder der Evangelischen Kirchen von W├╝rttemberg.

Im 19. Jahrhundert zogen auch Katholiken nach Freudenstadt. Bereits 1859 wurde eine eigene Pfarrei errichtet. Deren Kirche Christi Verkl├Ąrung ist jedoch ein Neubau von 1931 . Die Pfarrgemeinde Christi Verkl├Ąrung Freudenstadt ist auch f├╝r die Katholiken des gesamten Umlands zust├Ąndig und bildet zusammen mit der Pfarrgemeinde Alpirsbach eine Seelsorgeeinheit innerhalb des Dekanats Freudenstadt des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Ab 1735 entstand auch eine Herrnhuter Br├╝dergemeine in Freudenstadt, die jedoch heute nicht mehr besteht.

Heute gibt es neben den beiden gro├čen christlichen Kirchen in Freudenstadt auch Gemeinden, die zu Freikirchen geh├Âren, darunter zwei Evangelisch-methodistische Gemeinden ( Methodisten ), die Volksmission entschiedener Christen, die Heilsarmee , die Siebenten-Tags-Adventisten , die Christuskirche, die evangelische Freikirche Go-Top, die Gemeinde Crossroads, die Viniardgemeinde, sowie die Neuapostolische Kirche , die zum Apostelbereich T├╝bingen geh├Ârt. Des weiteren unterh├Ąlt der T├╝rkisch-Islamische Kulturverein e.V. die Fatih Moschee.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen wurden nach Freudenstadt eingegliedert:

  • 1616 : Christophstal (Gemeinde Dornstetten)
  • 1926 : Zwieselberg (Gemeinde Reinerzau)
  • 1. Juli 1971 : Igelsberg
  • 1. Januar 1972 : Gr├╝ntal (mit dem Weiler Frutenhof)
  • 1. Januar 1975 : Erholungsort Dietersweiler (mit dem Weiler Lauterbad), Untermusbach (mit Obermusbach) und Wittlensweiler sowie die zu Baiersbronn und Bad Rippoldsau geh├Ârigen Teile des Weilers Kniebis, dessen ├╝berwiegender Teil bereits zu Freudenstadt geh├Ârte

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Bev├Âlkerungsentwicklung
Bev├Âlkerungsentwicklung
Jahr Einwohnerzahlen
1603 255 B├╝rger
1609 ca. 2.000
1676 1.057
1744 1.461
1803 2.270
1849 5.154
1. Dezember 1871 5.145
1. Dezember 1880 ┬╣ 6.026
1. Dezember 1890 ┬╣ 6.271
1. Dezember 1900 ┬╣ 7.076
1. Dezember 1910 ┬╣ 8.456
16. Juni 1925 ┬╣ 9.785
16. Juni 1933 ┬╣ 10.575
17. Mai 1939 ┬╣ 10.999
Jahr Einwohnerzahlen
1946 9.634
13. September 1950 ┬╣ 10.689
6. Juni 1961 ┬╣ 14.213
27. Mai 1970 ┬╣ 14.375
31. Dezember 1975 19.454
31. Dezember 1980 19.348
31. Dezember 1986 20.058
27. Mai 1987 ┬╣ 21.090
31. Dezember 1990 22.935
31. Dezember 1995 23.809
31. Dezember 2000 23.557
30. Juni 2005 23.888

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

B├╝rgermeister

Die Stadt Freudenstadt wurde schon nach ihrer Gr├╝ndung nach w├╝rttembergischem Muster verwaltet, das hei├čt, es gab einen Magistrat mit mehreren B├╝rgermeistern , die anfangs die Bezeichnung Stadtschulthei├č trugen. (Die Bezeichnung "B├╝rgermeister" wurde in W├╝rttemberg 1930 eingef├╝hrt.) Seit Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt 1988 tr├Ągt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberb├╝rgermeister .

B├╝rgermeister bzw. Oberb├╝rgermeister

  • 1877 - 1919 : Alfred Hartranft
  • 1919 - 1944 : Dr. Ernst Blaicher
  • 1945 - 1948 : Friedrich Rothfu├č
  • 1948 - 1955 : Hermann Saam
  • 1956 - 1963 : Walter B├Ąrlin
  • 1964 - 1983 : Gerhard Wolf
  • 1983 - 1991 : Hans-Hermann Pfeifer
  • 1991 -heute: Erwin Reichert

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:

CDU 36,9 % -0,7 11 Sitze ±0
FW 22,2 % -21,8 7 Sitze -6
SPD 20,5 % +2,1 6 Sitze +1
BA 20,4 % +20,4 6 Sitze +6

Wappen

Stadtwappen
Stadtwappen

Das Wappen der Stadt Freudenstadt zeigt in rotem Schild unter goldenem Schildhaupt, darin eine schwarze liegende Hirschstange, zwei voneinander gekehrte silberne Fische (Barben), zwischen ihnen ein goldenes F. Die Stadtflagge ist rot-wei├č.

Das Wappen wird bereits seit 1601 gef├╝hrt. Die Hirschstange symbolisiert das Herzogtum W├╝rttemberg, die Barben sind dem Wappen der Grafschaft M├Âmpelgard entnommen, die damals zu W├╝rttemberg geh├Ârte, das "F" weist auf den Ortsnamen hin, der anfangs auch "Friedrichsstadt" lautete. Die heutige Blasonierung des Wappens wurde wohl erst um 1926 festgelegt, nachdem das Wappen urspr├╝nglich insgesamt eine rote Feldfarbe hatte. Die Stadtflagge wurde erst 1950 vom Staatsministerium W├╝rttemberg-Hohenzollern verliehen.

St├Ądtepartnerschaften

Freudenstadt unterh├Ąlt seit 1964 eine St├Ądtepartnerschaft mit der Stadt Courbevoie in Frankreich , ferner bestehen Partnerschaften mit Sch├Âneck in Sachsen und mit Heide in Schleswig-Holstein. Au├čerdem besteht eine St├Ądtefreundschaft mit M├Ąnnedorf in der Schweiz .

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Bekannt ist Freudenstadt vor allem durch den bereits oben erw├Ąhnte Marktplatz, der als Wahrzeichen der Stadt gilt. An einer seiner Ecken steht die evangelische Stadtkirche. Der Grundriss dieser Kirche ist L-f├Ârmig, wobei sich die Kanzel im Winkel zwischen den beiden Fl├╝geln befindet. An der gegen├╝berliegenden Ecke des Marktplatzes steht das Rathaus. Ebenfalls auf dem Marktplatz steht das Stadthaus, in dem sich das Heimatmuseum mit den Themen Volkskunde, Stadtgeschichte, Handwerk und Fremdenverkehr befindet.

Sehenswert ist auch das historische Silberbergwerk. Theatervorstellungen finden vor allem im Kurhaus statt.

Freudenstadt ist der Endpunkt der von Baden-Baden kommenden Schwarzwaldhochstra├če, der bekanntesten Touristenstra├če im Schwarzwald, die an vielen Sehensw├╝rdigkeiten vorbeif├╝hrt. Au├čerdem f├╝hrt die Deutsche Alleenstra├če, die von R├╝gen nach Konstanz f├╝hrt, durch Freudenstadt, das den ├ťbergang von Abschnitt 7 (von Bad Kreuznach) nach Abschnitt 8 (nach Konstanz) markiert. Auch die Fernwanderstrecken Mittelweg und Ostweg f├╝hren durch die Stadt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Stra├čenverkehr

Durch das Freudenst├Ądter Stadtgebiet f├╝hren die Bundesstra├čen B 28 (Kehl - Ulm), B 294 (Bretten - Gundelfingen ), B 462 (Rastatt - Rottweil) und B 500 (Baden-Baden - Waldshut ).

Bahn

Im Jahr 1879 erhielt Freudenstadt durch den Bau der von Eutingen kommenden G├Ąubahn Anschluss an die Eisenbahn. (Heute wird nur noch die Strecke Stuttgart-Singen als G├Ąubahn bezeichnet.) Da deren Weiterf├╝hrung ins Tal der Kinzig damals bereits geplant war (und als Teil der Kinzigtalbahn 1886 ausgef├╝hrt wurde), wurde der Hauptbahnhof im S├╝dosten der Stadt, relativ weit vom Zentrum entfernt angelegt. 1901 wurde der w├╝rttembergische Anteil der Murgtalbahn nach Klosterreichenbach angelegt, dabei entstand der 60 Meter h├Âher gelegene Stadtbahnhof n├Ârdlich des Zentrums. Eine durchgehende Verbindung nach Rastatt wurde jedoch erst 1928 eingerichtet.

Heute wird die Murgtalbahn durch die 2003 eingeweihte S-Bahn-Linie S41 der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) bedient, die Freudenstadt mit Karlsruhe verbindet. S-Bahnen fahren mindestens im Stundentakt. Zus├Ątzliche Eilz├╝ge verkehren auf der elektrifizierten Strecke zweist├╝ndig. Haltestellen der S41 in Freudenstadt sind Haupt- und Stadtbahnhof sowie die neu eingerichtete Haltestelle Schulzentrum-Panoramabad.

Die Strecke nach Eutingen im G├Ąu wird im Zweistundentakt durch Regionalz├╝ge der Deutschen Bahn bedient. In Eutingen besteht Anschluss an die G├Ąubahn von Stuttgart nach Singen. Mit der Elektrifizierung der Strecke bis Ende 2006 beabsichtigt die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft zudem, Direktverbindungen in die Landeshauptstadt Stuttgart anzubieten und einen Stundentakt nach Eutingen einzuf├╝hren.

Die Kinzigtalbahn wird von der Ortenau-S-Bahn (OSB) betrieben und verbindet Freudenstadt - gr├Â├čtenteils st├╝ndlich - ├╝ber Alpirsbach, Schiltach und Hausach mit Offenburg. Dabei verkehren einige Relationen bis Stra├čburg und Bad Peterstal-Griesbach.

Im gesamten Landkreis gilt der Verbundtarif der Verkehrs-Gemeinschaft Landkreis Freudenstadt (VGF).

Medien

├ťber das lokale Geschehen in Freudenstadt berichtet die Tageszeitung "Schwarzw├Ąlder Bote". Ferner berichtet die "S├╝dwest-Presse" ├╝ber Lokales. Das werbefreie Programm von "Freies Radio Freudenstadt" ist eine zus├Ątzliche Informationsquelle auf UKW 100,0 und 104,1 MHz. Auch die unentgeltlichen Wochenezeitungen "WOM" und "Anzeiger" informieren die Einwohner ├╝ber das regionale Geschehen, wobei das letztere nach wie vor auf die alte Rechtschreibung schw├Ârt.

Gerichte, Beh├Ârden und Einrichtungen

Freudenstadt verf├╝gt ├╝ber ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Rottweil und zum OLG -Bezirk Stuttgart geh├Ârt. Ferner gibt es ein Notariat und ein Finanzamt . Die Stadt ist Sitz des Landratsamts des gleichnamigen Landkreises und beherbergt daher den Gro├čteil dessen Verwaltungsbeh├Ârden.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Freudenstadt der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg . Das r├Âmisch-katholische Dekant Freudenstadt hat seinen Sitz jedoch in Horb am Neckar.

Bildung

In Freudenstadt gibt es ein Seminar f├╝r Didaktik und Lehrerbildung (Grund- und Hauptschulen).

An allgemeinbildenden Schulen hat Freudenstadt ein Gymnasium (Kepler-Gymnasium), eine Realschule (Falken-Realschule) und eine F├Ârderschule (Christophorusschule) sowie vier Grundschulen (Grundschule Dietersweiler, Grundschule Wittlensweiler, Hartranft-Grundschule und Theodor-Gerhardt-Grundschule ) und eine Hauptschule mit Werkrealschule (Keplerschule).

Der Landkreis Freudenstadt ist Tr├Ąger der drei Beruflichen Schulen (Eduard-Spranger-Schule - Kaufm├Ąnnische Schule, Heinrich-Schickhardt-Schule - Gewerbliche Schule und Luise-B├╝chner-Schule - Hauswirtschaftliche Schule ).

Die beiden Privatschulen , die Evangelische Berufsfachschule f├╝r Kinderpflege und die Freie Waldorfschule Freudenstadt e.V. runden das Schulangebot Freudenstadts ab.

Pers├Ânlichkeiten

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1721 , 29. Juni , Johannes Ettwein , ÔÇá 2. Januar 1802 in Bethlehem (USA), Bischof der Herrnhuter Br├╝dergemeine in Pennsylvania
  • 1803 , 4. September , Johann Gottfried K├╝stner , ÔÇá 22. April 1864 in Stuttgart, Lithograph

weitere Pers├Ânlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • 1914 , 10. Juni , Friedrich Schlott , ÔÇá 21. Dezember 1997 in Freudenstadt, bedeutender Unternehmer und Wohlt├Ąter der Stadt

Literatur

  • W├╝rttembergisches St├Ądtebuch; Band IV Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 2 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
  • Freudenstadt; Sondereinband, von Klaus M. Heckmanns, Maria Heidebrecht, Renate K. Adler, BRAUN Verlag, 1999, ISBN 3-7650-8219-8
  • Freudenstadt zum Kennenlernen; Wissenswertes ├╝ber die Kurstadt mit Umgebung, von Ruth Schima, Gerhard Hertel, Karl H. Glocker, Ullstein Berlin Quadriga, 1991, ISBN 3-8836-6160-0
  • Stadtgestalt und Heimatgef├╝hl; von Hans-G├╝nther Burkhardt, Hartmut Frank, Ulrich H├Âhns, Christians Hbg., 1988, ISBN 3-7672-1005-3
  • Freudenstadt. Dt. /Engl. /Franz.; von Wolfgang Altendorf, Gerhard Hertel, 1991, ISBN 3-8836-6165-1

Sonstiges

Freudenstadt liegt auf der Sprachgrenze zwischen schw├Ąbischen und alemannischen Dialekten, die durch die Linie Bad Wildbad-Freudenstadt-Donaueschingen-Stockach-Lindau-Oberstdorf gebildet wird.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Hotel Falken 72270 Baiersbronn http://www.hotel-falken.de  07442 / 84070
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Ailwaldhof 72270 Baiersbronn  www.marx-media.com Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307442 / 8360
Hotel Bareiss Im Schwarzwald 72270 Baiersbronn http://www.bareiss.com/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3 49(0)7442 / 47-0
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Hotel Engel Obertal 72270 Baiersbronn http://www.engel-obertal.de Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 5Kategorie: 507449 / 8 50
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Sonnenhalde 72270 Baiersbronn http://www.sonnenhalde.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 407442 / 8454 0
Waldlust mit G├Ąstehaus 72270 Baiersbronn http://www.waldlust-tonbach.de/  07442 / 8350
Schwarzwaldhotel Tanne 72270 Baiersbronn http://www.hotel-tanne.de/  0 7442 / 833-0
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Hotel-Restaurant B├Ąren 72250 Freudenstadt http://www.hotel-baeren-freudenstadt.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307441 / 2729
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Kur & Sporthotel Lauterbad 72250 Freudenstadt http://www.lauterbad-wellnesshotel.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 407441 / 86017-0
Hotel Gr├╝ner Wald 72250 Freudenstadt http://www.gruener-wald.de  07441 / 860 54-0
Landgasthof Hirsch 72290 Lossburg http://www.hirsch-lossburg.de  0 74 46 / 9 50 50
Zur Traube 72290 Lossburg http://www.traube-lossburg.de/  0 74 46 / 15 14
Adrionshof 72290 Lossburg http://www.adrionshof.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307446 / 95606-0
Hotel Restaurant Warteck 72250 Freudenstadt http://www.warteck-freudenstadt.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307441 / 9192-0
Miller-Wagner 72270 Baiersbronn   07442 / 8453-0
Rosengarten 72270 Baiersbronn http://www.rosengarten-baiersbronn.de/  0 74 42 / 84 34 - 0
Zur Krone 72270 Baiersbronn http://www.krone-baiersbronn.de/  07442 / 84110
Sternen 72270 Baiersbronn http://www.sternen-baiersbronn.de/  07442 / 84580
├ľdenhof 72270 Baiersbronn http://www.oedenhof.de/  07442 / 84090
Panoramahotel Berghof 72270 Baiersbronn http://www.berghof-baiersbronn.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307442 / 84 99 30
Blume 72270 Baiersbronn http://www.blume-obertal.de/  07449 / 8077
Sigwart 72270 Baiersbronn http://www.hotel-sigwart.de/  07449 / 92620
Sch├╝tzen 72270 Baiersbronn http://www.landgasthof-schuetzen.de/  07442 / 8415-0
Landhaus Mast 72270 Baiersbronn http://www.landhaus-mast-mitteltal.de/  07442/ / 3138
Birkenhof 72270 Baiersbronn http://www.birkenhof-mitteltal.de/  07442 / 84240
Anker 72270 Baiersbronn http://www.schwarzwald-hotel-anker.de/  0 74 42 / 84 83-0
Cafe Waldliesel 72280 Dornstetten   07443 / 6328
Waldhotel Zollernblick 72250 Freudenstadt http://www.zollernblick-lauterbad.de  07441 / 95099-0
Schwarzwald-Kniebis 72250 Freudenstadt http://www.hotel-schwarzwald-kniebis.de/  07442 / 18009-0
Caf├ę G├╝nter 72250 Freudenstadt http://www.cafe-guenter.de/  07442 / 84130
K├Ânig-Karl 72250 Freudenstadt http://www.koenigkarl.de/  0 74 41 / 8885-0
Waldhorn 72293 Glatten   07443 / 968030
Schliffkopf-Hotel 72270 Baiersbronn http://www.schliffkopf.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40 74 49 / 92 000
Chateau Marquette 72250 Freudenstadt http://www.chateau-marquette.de/  0 7441 /
Waldknechtshof 72270 Baiersbronn http://www.waldknechtshof.de/  07442 / 84840
H├Âhencaf├ę Schr├Âder 72290 Lossburg http://www.cafeschroder.de/  07446 / 9507-0
Elisabeth 72270 Baiersbronn http://www.hotel-elisabeth.de/   07447 / 931-0
Hotel Teuchelwald 72250 Freudenstadt http://www.hotel-teuchelwald.de/  07441 / 532 120
Hotel Hirsch 72250 Freudenstadt http://www.zwieselhirsch.de  07441 / 860 19 0
Sonnenhotel Birkenhof 72250 Freudenstadt http://www.sonnenhotels.de/birkenhof2/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 407441 / 9 14 82 - 0
Pension Oesterle 72270 Baiersbronn http://www.pension-oesterle.de  49/(0)7447 / 91190

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