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Letzte Änderung für Artikel Leinfelden-Echterdingen: 15.02.2006 11:48

Leinfelden-Echterdingen

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Wappen Karte
Wappen Leinfelden-Echterdingens Deutschlandkarte, Position von Leinfelden-Echterdingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Stuttgart
Kreis : Esslingen
Gemeindeart : Große Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 42' N, 09¬į 09' O
48¬į 42' N, 09¬į 09' O
H√∂he : 432 m √ľ. NN
Fläche : 29,90 km²
Einwohner : 36.640 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte : 1.225 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 14,8 %
Postleitzahl : 70745-70771
Vorwahl : 0711
Kfz-Kennzeichen : ES
Gemeindeschl√ľssel : 08 1 16 078
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
70771 Leinfelden-Echterdingen
Website: www.leinfelden-echterdingen.de
E-Mail-Adresse: info@le-mail.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Roland Klenk ( CDU )
Luftbild von Echterdingen vom 28. Januar 2005. Am oberen Bildrand ist Leinfelden zu erkennen
Luftbild von Echterdingen vom 28. Januar 2005 . Am oberen Bildrand ist Leinfelden zu erkennen

Leinfelden-Echterdingen ist eine Stadt in der Mitte Baden-W√ľrttembergs, direkt s√ľdwestlich der Landeshauptstadt Stuttgart. Die 1975 im Rahmen der Gemeindereform neu gebildete Stadt hatte bereits bei ihrer Gr√ľndung mehr als 20.000 Einwohner. Daher wurde sie bereits mit Wirkung vom 1. Juli 1976 zur Gro√üen Kreisstadt erkl√§rt. Heute ist sie nach Esslingen am Neckar, Filderstadt, N√ľrtingen und Kirchheim unter Teck die f√ľnftgr√∂√üte Stadt des Landkreises Esslingen und geh√∂rt zum Mittelbereich Stuttgart innerhalb des gleichnamigen Oberzentrums .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Leinfelden-Echterdingen liegt auf der Filderebene in 342 bis 495 Meter H√∂he und grenzt im Norden an das Stadtgebiet von Stuttgart an. Im Westen und S√ľden schlie√üen sich das ausgedehnte Waldgebiet des Sch√∂nbuch sowie das Siebenm√ľhlental an.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Leinfelden-Echterdingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
Stuttgart ( Stadtkreis ), Filderstadt (Landkreis Esslingen) sowie Waldenbuch, Steinenbronn, Böblingen und Sindelfingen (alle Landkreis Böblingen)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Leinfelden-Echterdingens besteht aus den 4 Stadtteilen Leinfelden, Echterdingen, Musberg und Stetten auf den Fildern. Innerhalb Leinfeldens unterscheidet man noch die Stadtteile Oberaichen und Unteraichen sowie weitere r√§umlich getrennte Wohnpl√§tze mit eigenem Namen, die aber nur sehr wenige Einwohner haben. Hierzu geh√∂ren Bahnhof Steinenbronn, Schlechtsm√ľhle, Schl√∂√ülesm√ľhle und Seebr√ľckenm√ľhle. Auch in Musberg und Stetten gibt es noch separate Wohnpl√§tze, n√§mlich Eselsm√ľhle, M√§ulesm√ľhle und Obere M√ľhle (in Musberg) sowie Kochenm√ľhle und Walzenm√ľhle (in Stetten). Dar√ľber hinaus gibt es in Stetten noch die Wohngebiete, die aus alten Weilern hervorgingen, Hof und Weidach.

Geschichte

Die Stadt Leinfelden-Echterdingen entstand am 1. Januar 1975 durch Zusammenschluss der Stadt Leinfelden und der Gemeinden Echterdingen, Musberg und Stetten auf den Fildern. Die vier Gemeinden haben jedoch eine lange Geschichte.

Der Ortsname Echterdingen wird 1185 zum ersten Mal erw√§hnt, Stetten und Musberg im Jahre 1229 , Leinfelden 1269 . Ein Leinfelder √Ąmtlein, zu dem auch Musberg und Stetten (mit Hof und Weidach) geh√∂ren, wird 1524 zum ersten Mal erw√§hnt. Seit 1557 geh√∂ren die Orte zu W√ľrttemberg. Stetten l√∂st sich 1810 , Musberg 1819 aus dem Leinfelder √Ąmtlein, das seinerzeit aufgel√∂st wurde. Von nun an gibt es zusammen mit Echterdingen vier Gemeinden, die alle zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart geh√∂ren.

Am 5. August 1908 landet Ferdinand Graf von Zeppelin auf einem Testflug mit seinem Luftschiff LZ4 auf einer Wiese bei Echterdingen. Das Luftschiff wird am Nachmittag durch ein Gewitter vollständig zerstört.

1938 wird der Landes flughafen Echterdingen eingeweiht. Im gleichen Jahr wird das Amtsoberamt Stuttgart aufgelöst. Echterdingen und Stetten auf den Fildern kommen zum Landkreis Esslingen, Leinfelden und Musberg zum Landkreis Böblingen. 1942 wird der Wohnplatz Fasanenhof der Gemeinde Echterdingen abgetrennt und in die Stadt Stuttgart eingegliedert.

Auf dem Flughafen (damals "Fliegerhorst") befindet sich von November 1944 bis Januar/Februar 1945 das KZ Echterdingen als eine der zahlreichen Au√üenstellen des im Elsass gelegenen KZ Natzweiler . Dieses " Au√üenkommando " war von der " Organisation Todt " (OT) geplant und eingerichtet worden, um z.B. die Besch√§digungen auszubessern, die durch Angriffe alliierter Bomber verursacht wurden. Der wei√üe Hangar ("Eskimohalle"), in dem die ca. 600 j√ľdischen Zwangsarbeiter eingepfercht worden waren, steht noch heute auf dem "South Airfeld" der "US-Army". Die ausgemergelten M√§nner schleppten sich, bewacht von Soldaten des Fliegerhorstes, zu den Steinbr√ľchen (z.B. im Emerland bei Bernhausen ) und wieder zur√ľck, manchmal konnten sie nicht einmal mehr gehen und wurden von zwei Mitgefangenen mitgeschleift oder im zweir√§drigen Karren zur√ľckgezogen. Massengr√§ber der infolge der m√∂rderischen Bedingungen umgekommenen KZler fanden sich nahe der "Ramsklinge" und nahe des Hangars auf dem Flughafen.

Am 26. April 1965 wird die Gemeinde Leinfelden zur Stadt erhoben.

Im Zuge der Gemeindereform werden die Stadt Leinfelden und die Gemeinde Musberg (Landkreis Böblingen) sowie die Gemeinden Echterdingen und Stetten auf den Fildern (Landkreis Esslingen) zur neuen Stadt Leinfelden-Echterdingen vereinigt. Die neue Kommune gehört zum Landkreis Esslingen.

Religionen

Die Bev√∂lkerung der vier ehemaligen Gemeinden der heutigen Stadt Leinfelden-Echterdingen geh√∂rten urspr√ľnglich zum Bistum Konstanz. Da die Orte politisch schon fr√ľh zu W√ľrttemberg geh√∂rten, wurde auch hier ab 1535 durch Herzog Ulrich die Reformation eingef√ľhrt, daher waren sie √ľber Jahrhunderte √ľberwiegend protestantisch. In den Orten gibt es daher auch jeweils evangelische Kirchengemeinden mit eigenen Kirchen.

Die evangelische Pfarrkirche in Echterdingen ist die √§lteste Kirche im Stadtgebiet. Zu ihrem Sprengel geh√∂rten urspr√ľnglich auch die Orte Weidach, Leinfelden, Ober- und Unteraichen. 1563 wurde Leinfelden mit Ober- und Unteraichen Filial von Musberg. 1896 /97 wurde jedoch in Leinfelden eine eigene Kirche (Peter und Paul) gebaut. Zur Gemeinde Leinfelden geh√∂rte dann auch Unteraichen, wenngleich dort ein eigener Filial-Kirchengemeinderat bestand. 1957 wurde Leinfelden mit Unteraichen eine eigene Pfarrei. In Unteraichen wurde 1962 ein eigenes Gemeindehaus und 1974 die eigene Auferstehungskirche erbaut. Oberaichen blieb noch bis 1964 Filial von Musberg, wurde dann selbst√§ndige Kirchengemeinde mit eigener Kirche (Friedenskirche, erbaut 1962 /64).

Die Musberger Gemeinde geh√∂rte bis 1563 zur M√∂hringen, vor√ľbergehend auch zu Vaihingen, dann wurde sie selbst√§ndig. Zu ihrem Sprengel geh√∂rten auch Rohr (bis 1857 ), Leinfelden, Ober- und Unteraichen. Nach Abtrennung der eigenen Gemeinden in Leinfelden-Unteraichen und Oberaichen bildet Musberg seit 1964 allein eine Kirchengemeinde. Sie feiert ihre Gottesdienste in der zweit√§ltesten Kirche im heutigen Stadtgebiet aus dem Jahr 1563 mit Ver√§nderungen von 1682 .

Die Gemeindeglieder in Stetten auf den Fildern geh√∂rten zu unterschiedlichen Gemeinden. Schon 1304 gab es eine Kapelle am Ort. Sp√§ter kam der Ort kirchlich zu Bernhausen, 1819 zu Echterdingen, zu dem Weidach bereits seit 1296 geh√∂rte. Hof geh√∂rte ebenfalls zun√§chst zu Bernhausen, dann zu Musberg und ab 1816 ebenfalls zu Echterdingen. Eine eigene Pfarrei f√ľr Stetten wurde erst 1957 errichtet. Eine Kirche hatte die Gemeinde jedoch bereits 1935 erbaut. Vorg√§nger war die im 14. Jahrhundert erw√§hnte Kapelle, die im Mittelalter eine Wallfahrtskapelle in Weidach war.

Alle sechs Kirchengemeinden im Stadtgebiet Leinfelden-Echterdingens geh√∂rten fr√ľher zum Dekanat Stuttgart-Degerloch. In den 1970er Jahren wurde Bernhausen (Stadt Filderstadt) Sitz eines eigenen Dekanats innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg , zu dem alle Kirchengemeinden in Leinfelden-Echterdingen heute geh√∂ren. In Echterdingen sind auch die Altpietistische Gemeinschaft , die Liebenzeller Gemeinschaft und Michael Hahn'sche Gemeinschaft vertreten.

Katholiken gibt es in Leinfelden-Echterdingen erst wieder seit dem 20. Jahrhundert . In fast allen Stadtteilen wurden katholische Kirchen erbaut. In Echterdingen entstand 1956 die Kirche St. Raphael, die 1968 zur Pfarrei erhoben wurde, nachdem bereits 1946 eine Seelsorgestelle eingerichtet worden war. Zur Kirchengemeinde geh√∂rt auch Stetten. In Leinfelden wurde 1964 die Kirche St. Petrus und Paulus erbaut. Zur Kirchengemeinde geh√∂rt auch Musberg, doch gibt es dort seit 1976 eine eigene Kirche Zum Heiligen Kreuz. Beide Kirchengemeinden (Echterdingen und Leinfelden) bilden die Seelsorgeeinheit 1 innerhalb des Dekanats Esslingen-N√ľrtingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Leinfelden-Echterdingen auch Freikirchen und Gemeinden, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche .

Einwohnerentwicklung

Die Zahlen sind Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1975 34.195
31. Dezember 1980 35.263
31. Dezember 1985 35.031
27. Mai 1987 ¬Ļ 33.694
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1990 34.940
31. Dezember 1995 35.114
31. Dezember 2000 36.026
31. Dezember 2004 36.640

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Wahlergebnisse
24. Oktober 1999 13. Juni 2004
Partei 1999 Sitze Partei 2004 Sitze
CDU 28,33% 8 CDU 25,90% 7
FW 19,87% 6 FW 23,11% 6
GR√úNE 13,18% 3 GR√úNE 18,45% 5
SPD 21,88% 6 SPD 17,90% 5
FDP / DVP 5,63% 1 FDP/DVP 6,84% 2
L.E.B√ľrger     L.E.B√ľrger 4,81% 1
Andere 11,13% 2 Andere    
Wahlbeteiligung
55,15% 54,51%

Bei der Gemeinderatswahl 2004 wurden folgende Personen gewählt:

  • CDU: Bernd St√§bler, Achim Weinmann, J√ľrgen Auch, Harry Sandla√ü, Eva-M√ľller-Dahl, Klaus Machanek, Ralf Bauer
  • Freie W√§hler: Walter Vohl, Hans Huber, Karl Kizele, Hans-Rainer Beck, Fritz St√§bler, Joachim Beckmann
  • B√ľndnis90/Die Gr√ľnen: Ingrid Grischtschenko, Uwe Janssen, Hilde Mezger, Frank Mail√§nder, Petra B√§r
  • SPD: Erich Klauser, Barbara Sinner-Bartels, Claudia Moosmann, Frank Grafe, Gertrud Maria Link
  • FDP: Wolfgang Haug, Judith Skudelny
  • L.E.B√ľrger: Philip Belz

B√ľrgermeister

An der Spitze der Stadt steht der von der Bev√∂lkerung auf 8 Jahre gew√§hlte Oberb√ľrgermeister . Er ist auch Vorsitzender des ebenfalls von der Bev√∂lkerung auf 5 Jahre gew√§hlten Gemeinderats . Er hat als allgemeinen Stellvertreter einen 1. Beigeordneten mit der Amtsbezeichnung "Erster B√ľrgermeister" und einen weiteren Beigeordneten mit der Amtsbezeichnung "B√ľrgermeister".

Stadtoberhäupter seit Bildung der Stadt 1975:

  • 1975 - 1985 : Walter Schweizer ( FW ), B√ľrgermeister, ab 1. Juli 1976 Oberb√ľrgermeister
  • 1985 - 2001 : Wolfgang Fischer ( SPD ), Oberb√ľrgermeister
  • 2002 - 2006 : Roland Klenk ( CDU ), Oberb√ľrgermeister

Wappen

Das Wappen der Stadt Leinfelden-Echterdingen zeigt in Gold einen blauen Ring, darin eine blaue Leiste, von der oben ein blauer Stab ausgeht. Die Stadt flagge ist blau-gelb. Wappen und Flagge wurden durch das Regierungspräsidium Stuttgart am 22. März 1978 verliehen. Das Wappensymbol ist das alte Echterdinger Fleckenzeichen, das "Sester" (ein Getreidemaß). Die Blasonierung wurde dem alten Wappen Leinfeldens entnommen.

Städtepartnerschaften

Die Städtepartnerschaft von Leinfelden mit Manosque in der Provence ( Frankreich ) wurde nach dem Zusammenschluss 1975 auf die neue Stadt Leinfelden-Echterdingen ausgedehnt. Die Partnerschaft mit Poltawa in der Ukraine wurde 1989 zusammen mit den Nachbarstädten Filderstadt und Ostfildern geschlossen. Ebenfalls seit 1989 besteht eine Partnerschaft mit York in Pennsylvania , USA . Mit Voghera in Italien besteht seit 2001 eine Städtepartnerschaft. Da Voghera bereits Partnerstadt von Manosque war, bilden diese drei Städte nun eine trilaterale Partnerschaft.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Theater

  • Komedescheuer M√§ulesm√ľhle (Mundarttheater), es wird unter anderem das bekannte Werk "Hannes und der B√ľrgermeister" aufgef√ľhrt.
  • TheaterLE: Schw√§bisches Mundarttheater
  • Theater unter den Kuppeln - Musical, Kindertheater, Mundart, Schauspiel

Museen

In Leinfelden befindet sich das Deutsche Spielkartenmuseum, in Echterdingen das Stadtmuseum Leinfelden-Echterdingen (fr√ľher Heimatmuseum).

Musik

Leinfelden-Echterdingen ist die Heimat der "Vielharmoniker", eines aus Amateuren bestehenden Sinfonieorchesters. Unter Leitung von Sabine Bruns erarbeitet es Konzertprogramme mit Literatur der späten Klassik bis zur Spätromantik. Träger des Orchesters ist der "Förderverein Vielharmoniker e.V".

Bauwerke

Bedeutende Bauwerke in Leinfelden-Echterdingen sind das Leinfelder Haus von 1570 , die evangelische Kirche (ehem. Zu Unserer Lieben Frau) in Echterdingen mit 52 Meter hohem Turm (Baubeginn 1439 ), die evangelische Peter- und Paul-Kirche Leinfelden (erbaut 1896/97), die evangelische Dreifaltigkeitskirche Musberg (erbaut 1563 mit Netzrippengewölbe und mittelalterlichem Ostturm, 1682 verändert) und die evangelische Kirche Stetten (erbaut 1935 ). In der Echterdinger Innenstadt sind neben der Kirche auch das alte Rathaus (erbaut um 1500), die Zehntscheuer, das Pfarrhaus und die Philipp-Matthäus-Hahn-Uhr zu erwähnen. Außerhalb von Echterdingen liegt der Zeppelinstein zur Erinnerung an die erste Landung eines Luftschiffs auf festem Boden. Auf der Gemarkung von Leinfelden-Echterdingen hat der Bau der Landesmesse BW nach einem langen Einigungsprozess begonnen.

Regelmäßige Veranstaltungen

Am dritten Oktober-Wochenende findet in allen Stadtteilen von Leinfelden-Echterdingen das Krautfest statt.

Kulinarische Spezialitäten

  • Filderkraut - Eine spezielle Krautart, die nur auf den Fildern angebaut wird. In der Region gibt es noch 3 Krautfabriken, die Filderkraut zu einem ganz besonders feinen Sauerkraut verarbeiten.
  • Deie - Ein d√ľnner Teigboden mit Rahmbelag und Kr√§utern. Die Deie wird z.B. beim Krautfest im Echterdinger Backhaus frisch gebacken.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Landesflughafen Stuttgart liegt im Osten des Stadtgebiets von Leinfelden-Echterdingen. Die Start- und Landebahnen liegen jedoch auf der Gemarkung der östlichen Nachbarstadt Filderstadt.

Leinfelden-Echterdingen liegt (seit 1936 ) an der Autobahn A 8 und an der Bundesstra√üe B 27. Deren Kreuzung (Anschlussstelle Stuttgart-Degerloch, auch Echterdinger Ei genannt) ist die verkehrsreichste Kreuzung in Baden-W√ľrttemberg. Neben Stuttgart-Degerloch ist die Stadt Leinfelden-Echterdingen auch √ľber die Anschlussstellen Stuttgart-M√∂hringen und Stuttgart-Flughafen zu erreichen. Die Bundesstra√üe 27 Stuttgart-T√ľbingen durchquert das √∂stliche Stadtgebiet zwischen Echterdingen und dem Flughafen Stuttgart.

Der Anschluss der Stadt an das Schienennetz erfolgte 1897 durch die schmalspurige Filderbahn von Möhringen nach Neuhausen auf den Fildern. Diese Linie wurde 1902 auf Normalspur erweitert.

1928 wurde unter dem Namen Sch√∂nbuchbahn (auch Siebenm√ľhlentalbahn genannt) eine Bahnlinie von Vaihingen a.d.F. √ľber Leinfelden nach Waldenbuch eingeweiht. Das Teilst√ľck von Leinfelden nach Waldenbuch wurde bereits 1956 wieder stillgelegt. Diese Strecke ist nicht identisch mit der heutigen Sch√∂nbuchbahn von B√∂blingen nach Dettenhausen. Mit dieser Ma√ünahme wurde auch die normalspurige Strecke der Filderbahn von Neuhausen auf den Fildern nach Vaihingen a.d.F. angebunden und stattdessen eine schmalspurige Strecke der elektrischen Filderbahn von M√∂hringen √ľber Leinfelden nach Echterdingen eingerichtet.

Anfang der 1960er Jahre wurde dieser Zweig in das Netz der Stuttgarter Stra√üenbahn eingebunden mit einer durchgehenden Verbindung von Stuttgart nach Echterdingen. Mit der Fertigstellung der S-Bahn Stuttgart 1989 entfiel das Teilst√ľck von Leinfelden nach Echterdingen, doch gibt es seither von Leinfelden eine Stadtbahnverbindung nach Stuttgart.

Der verbliebene G√ľterverkehr der Filderbahn wurde 1983 aufgegeben, die Trasse wird heute jedoch teilweise f√ľr die S-Bahn genutzt.

Den √∂ffentlichen Personennahverkehr ( √ĖPNV ) Leinfelden-Echterdingens bedienen somit heute vor allem die Linien S 2 und S 3 (Stuttgart-Filderstadt) der S-Bahn Stuttgart (Haltestellen im Stadtgebiet: Oberaichen, Leinfelden und Echterdingen) sowie die Stadtbahn -Linie U 5 Stuttgart-Leinfelden der Stuttgarter Stra√üenbahnen AG (Haltestellen im Stadtgebiet: Leinfelden-Frank, Unteraichen und Leinfelden). Ferner gibt es mehrere Buslinien im Stadtgebiet und aus dem Umland. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) zu benutzen.

Ansässige Unternehmen (Groß- und mittelständische Unternehmen)

  • Messe Stuttgart GmbH (Neue Landesmesse - ab 2007)
  • Robert Bosch GmbH - Gesch√§ftsbereich Elektrowerkzeuge (Power Tools)
  • Roto-Frank AG (Fensterbau, Baubeschl√§ge)
  • T-Systems GmbH (IT-Dienstleistungen)
  • Clariant Deutschland GmbH (Lederchemikalien)
  • Konradin Verlags- und Mediengruppe
  • Flight Design Flugsportger√§te GmbH
  • Flughafen Stuttgart GmbH
  • Carus-Verlag GmbH & Co KG
  • Carlson Wagonlit Travel (Reiseveranstalter)
  • Gallion + Partner GmbH / INKU Hometrend GmbH (Raumausstattung)
  • Diamond GmbH (Glasfaser-Leiter)
  • Tesa AG (Logistikcenter Stuttgart)
  • OBI
  • Red Zack (Mega Company)
  • Bertsch KG
  • bluepool AG
  • Brixner GmbH
  • Hans Joachim Dill Papiere-Pappen-Packmittel GmbH
  • EBE Elektro-Bau-Elemente GmbH
  • Euchner GmbH & Co
  • EUROMASTER
  • JW. Froehlich Maschinenfabrik GmbH
  • GSI Roll√§den - Markisen - Sonnenschutz
  • F. Gross GmbH & Co. KG (Schrauben- und Befestigungstechnik)
  • HAUG GmbH & Co. KG
  • F. Kirchhoff AG (Stra√üenbau)
  • Konz & Schaefer Ausbau GmbH
  • Landesbanken Baden-W√ľrttemberg
  • Volks- und Raiffeisenbanken
  • Kreissparkassen
  • Mettler GmbH Markisen Jalousien Rolladen
  • Metz Furniere
  • Minol-Brunata Messtechnik W. Lehmann GmbH & Co. KG
  • Patrick Pinkepank Web-Publishing & more
  • Sa√üenscheidt Augenoptik
  • Gro√üb√§ckerei Treiber GmbH
  • C. W√∂llhaf GastroService GmbH
  • WEI-BAU WEINMANN
  • WK WOHNEN Einrichtungs-GmbH
  • Eugen Wolf Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG
  • WEKO Weitmann & Konrad Gmbh & Co. KG [1]
  • BWM D√ľbel- + Montagetechnik GmbH
  • Haru Pr√§zision Zerspannungstechnik GmbH

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Medien

√úber das Tagesgeschehen Leinfelden-Echterdingens berichten als Tageszeitungen die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten", au√üerdem wird im "Amtsblatt" √ľber Geschehnisse innerhalb der Stadt berichtet.

√Ėffentliche Einrichtungen

Feuerwehren: In jedem Stadtteil gibt es eine Feuerwehrabteilung (Abt. Leinfelden, Abt. Echterdingen, Abt. Stetten, Abt. Musberg). Es gibt in der gesamten Stadt also 4 Freiwillige Feuerwehren und ferner drei Werkfeuerwehren (Roto Frank AG, Robert Bosch GmbH - Elektrowerkzeuge und die Flughafenfeuerwehr der FSG Stuttgart). Die 4 Feuerwehrabteilungen bilden zusammen die [Gesamtwehr Leinfelden-Echterdingen]. Bei Gro√üalalarmen (z. B. Brand 3) gibt es stadtteil√ľbergreifende Ausr√ľckepl√§ne. Au√üerdem ist in Leinfelden-Echterdingen ein Gefahrgutzug des Landkreises stationiert. Dieser kommt bei chemischer, biologischer und Atomarer Gefahr zum Einsatz. Stadtbrandmeister: Werner Kuttler

Leinfelden-Echterdingen hat ferner ein Hallenbad, Stadtb√ľchereien, einen Polizeiposten und ein Notariat .

Bildung

In Leinfelden-Echterdingen gibt es zwei Gymnasien (Immanuel-Kant- und Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasium), eine Realschule (Immanuel-Kant-Realschule Leinfelden), eine Förderschule (Ludwig-Uhland-Schule Leinfelden) drei Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule (Lindachschule Stetten, Ludwig-Uhland-Schule Leinfelden und Zeppelinschule Echterdingen) sowie drei Grundschulen (Eichbergschule Musberg, Goldwiesenschule Echterdingen und Schönbuchschule Leinfelden).

Seit 1979 existiert mit Musikschule ein Zentrum der musikalischen Aus- und Weiterbildung in der Stadt. Die Schule bietet Kurse in Klassik, Jazz oder Pop sowie Gesang- und Instrumentalunterricht.

Persönlichkeiten

Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen

Philipp Matthäus Hahn war 1781 bis 1790 Pfarrer in Echterdingen, und wirkte gleichzeitig als bedeutender Astronom und Uhrmacher.

Literatur

  • Stadtlexikon Leinfelden-Echterdingen
  • Manuel Werner: Macht und Ohnmacht jugendlicher Luftwaffenhelfer - Ein Beispiel vom Fliegerhorst und KZ Echterdingen/Filder, in: Landeszentrale f√ľr politische Bildung Baden-W√ľrttemberg/Erzieherausschuss der Gesellschaft f√ľr christlich-j√ľdische Zusammenarbeit Stuttgart (Hrsg.): Durch Faszination zur Macht - die Faszination der Macht. Bausteine zum Verh√§ltnis von Macht und Manipulation. Handreichungen f√ľr den Unterricht, Stuttgart 2003.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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