fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Filderstadt: 17.02.2006 11:27

Filderstadt

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen von Filderstadt Karte Filderstadt in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Stuttgart
Landkreis : Esslingen
Gemeindeart : Große Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 41' N, 09¬į 13' O
48¬į 41' N, 09¬į 13' O
H√∂he : 371 m √ľ. NN
Fläche : 38,54 km²
Einwohner : 43.485 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte : 1.128 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 14,7 %
Postleitzahl : 70772-70794 (alte: 7024)
Vorwahl : 0711 und 07158
Kfz-Kennzeichen : ES
Gemeindeschl√ľssel : 08 1 16 077
Stadtgliederung: 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Aicher Straße 9
70794 Filderstadt
Offizielle Website: www.filderstadt.de
E-Mail-Adresse: stadt@filderstadt.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Dr. Peter B√ľmlein ( SPD )

Filderstadt ist eine Stadt in der Mitte Baden-W√ľrttembergs, direkt s√ľdlich der Landeshauptstadt Stuttgart. Die erst 1975 im Rahmen der Gemeindereform entstandene Stadt hatte bereits bei ihrer Gr√ľndung mehr als 20.000 Einwohner. Daher wurde sie bereits mit Wirkung vom 1. Juli 1976 zur Gro√üen Kreisstadt erkl√§rt. Heute ist sie nach Esslingen am Neckar die zweitgr√∂√üte Stadt des Landkreises Esslingen und geh√∂rt zum Mittelbereich Stuttgart innerhalb des gleichnamigen Oberzentrums .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Filderstadt liegt auf der inneren Filderhochfläche in 327 bis 474 Meter Höhe. Die Landschaft gab der Stadt ihren Namen. Am Westrand beim Stadtteil Plattenhardt beginnt der Naturpark Schönbuch . Die Schwäbische Alb liegt in Sichtweite der Stadt.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Filderstadt. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, genannt:
Stuttgart ( Stadtkreis ), Neuhausen auf den Fildern, Wolfschlugen und Aichtal (alle Landkreis Esslingen), Waldenbuch (Landkreis Böblingen) sowie Leinfelden-Echterdingen (Landkreis Esslingen).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Filderstadts besteht aus den 5 Stadtteilen Bernhausen (13.149 Einwohner), Bonlanden (10.035 Einwohner), Plattenhardt (8.198 Einwohner), Sielmingen (7.459 Einwohner) und Harthausen (4.028 Einwohner). Zu einigen Stadtteilen geh√∂ren noch weitere r√§umlich getrennte Wohnpl√§tze mit eigenem Namen, die aber nur sehr wenige Einwohner haben. Hierzu geh√∂ren Klinkerm√ľhle in Bernhausen, Gutenhalde in Bonlanden, Obere Kleinmichelesm√ľhle und Untere Kleinmichelesm√ľhle in Plattenhardt sowie der Bernh√§user Forst mit Tagungszentrum und Ferienwaldheim, der eigentlich bei L.-E.-Stetten liegt und nur von dort aus angefahren werden kann.

Geschichte

Die Stadt Filderstadt entstand am 1. Januar 1975 durch Zusammenschluss der ehemals selbst√§ndigen Gemeinden des Landkreises Esslingen Bernhausen, Bonlanden, Harthausen, Plattenhardt und Sielmingen zun√§chst unter dem Namen ‚ÄěGemeinde Filderlinden‚Äú. Noch bevor die neue Gemeinde formell existierte, wurde der Name in ‚ÄěFilderstadt‚Äú ge√§ndert. Mit Wirkung vom 1. Januar 1976 erhielt die neue Gemeinde das Stadtrecht und ein halbes Jahr sp√§ter, zum 1. Juli 1976 wurde sie von der baden-w√ľrttembergischen Landesregierung zur Gro√üen Kreisstadt erkl√§rt. Die f√ľnf ehemaligen Gemeinden haben jedoch eine sehr lange Geschichte.

Stadtteile

Bernhausen wurde 1089 als ‚ÄěBerinhusen‚Äú erstmals erw√§hnt. Einige adelige Familien der Herren von Bernhausen hatten die Rechte √ľber den Ort, doch fiel er in der 1. H√§lfte des 14. Jahrhunderts an W√ľrttemberg. Die Gemeinde geh√∂rte zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart und kam 1938 zum Landkreis Esslingen.

Bonlanden wurde Anfang des 12. Jahrhundert als ‚ÄěBonlandum‚Äú erstmals erw√§hnt. Der Ort geh√∂rte zun√§chst den Herren von Bernhausen, sp√§ter deren von St√∂ffeln, von Stammheim und von Sachsenheim. W√ľrttemberg tauschte den Ort Zug um Zug. Um 1400 war ganz Bonlanden w√ľrttembergisch. 1820 wurde die Gemarkung um ein gro√ües Waldgebiet des Sch√∂nbuch vergr√∂√üert. Die Gemeinde geh√∂rte zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart und kam 1938 zum Landkreis Esslingen.

Harthausen wurde 1304 als ‚ÄěHarthusen‚Äú erstmals erw√§hnt. Der Name bedeutet soviel wie ‚ÄěH√§user am Hart‚Äú, also Weidewald. Auch hier hatten die Herren von Bernhausen ihre Besitzungen. √úber verschiedene Herren gelangte auch Harthausen ebenfalls an W√ľrttemberg, doch hatten die Herren von Stammheim und Thumb von Neuburg noch bis ins 16. Jahrhundert kleinere Rechte. Die Gemeinde geh√∂rte zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart und kam 1938 zum Landkreis Esslingen.

Plattenhardt wurde 1269 als ‚ÄěBlatinhart‚Äú erstmals erw√§hnt und bedeutet wohl patte = eben und Hart = Weidwald. Neben den Herren von Bernhausen hatten auch die Herren von Urslingen Rechte am Ort, der aber bald mit Waldenbuch an W√ľrttemberg gelangte. 1833 wurde die zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart geh√∂rige Gemeinde um einige Waldfl√§chen vergr√∂√üert. 1938 kam sie zum Landkreis Esslingen.

Sielmingen wurde 1275 als ‚ÄěSygehelmingen‚Äú erstmals erw√§hnt. Schon damals wurde zwischen Ober- und Untersielmingen unterschieden. Obersielmingen geh√∂rte den Herren von Bernhausen und kam mit Waldenbuch 1363 von den Herren von Urslingen an W√ľrttemberg. Untersielmingen geh√∂rte verschiedenen Herren und kam dann teilweise an W√ľrttemberg. Das Spital N√ľrtingen behielt aber bis 1806 einen Teil des Ortes, bevor auch dieser an W√ľrttemberg gelangte. Bis 1850 waren beide Orte als Gemeindeverband organisiert, dann wurden sie zu selbst√§ndigen Gemeinden erkl√§rt, 1923 jedoch unter dem Namen Sielmingen zu einer Gemeinde vereinigt. Beide Orte bzw. die Gemeinde Sielmingen geh√∂rte zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart und kam 1938 zum Landkreis Esslingen.

Religionen

Die Bev√∂lkerung der f√ľnf ehemaligen Gemeinden der heutigen Stadt Filderstadt geh√∂rten urspr√ľnglich zum Bistum Konstanz. Da die Orte politisch schon fr√ľh zu W√ľrttemberg geh√∂rten, wurde auch hier ab 1535 durch Herzog Ulrich die Reformation eingef√ľhrt, daher waren sie √ľber Jahrhunderte √ľberwiegend protestantisch. In den Orten gibt es daher auch jeweils eine evangelische Kirchengemeinde mit einer Kirche. In Bernhausen wurde infolge des starken Zuzugs 1965 eine weitere Kirche, die Johanneskirche erbaut. Sp√§ter folgte die Petruskirche. Die drei Kirchengemeinden bilden aber weiterhin die Gesamtkirchengemeinde Bernhausen. Die Kirchengemeinde Harthausen war lange Zeit eine Filiale von Bernhausen, sp√§ter von Plattenhardt, dann von Untersielmingen und schlie√ülich ab 1838 von Bonlanden. 1838 erhielt der Ort seine eigene Kirche und 1959 wurde auch eine eigene Pfarrei errichtet. Alle Kirchengemeinden Filderstadts geh√∂rten fr√ľher zum Dekanat Stuttgart-Degerloch. In den 1970er Jahren wurde die Jakobuskirche Bernhausen Sitz eines eigenen Dekanats innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg , zu dem alle Kirchengemeinden im Stadtgebiet Filderstadts geh√∂ren. In Bernhausen sind auch die Altpietistische Gemeinschaft und Michael Hahn'sche Gemeinschaft und in Sielmingen die Landeskirchliche Gemeinschaft vertreten.

Katholiken gibt es in Filderstadt erst wieder seit dem 20. Jahrhundert . In allen Stadtteilen wurden katholische Kirchen erbaut. In Bernhausen entstand 1968 die Kirche St. Stephanus. Zur Kirchengemeinde geh√∂rt auch Sielmingen, doch gibt es dort seit 1963 eine eigene Kirche: St. Michael. In Bonlanden wurde 1968 die katholische Kirche zu Unserer Lieben Frau gebaut, eine Pfarrei gibt es dort bereits seit 1961 . Die Kirchengemeinde umfasst auch Plattenhardt, doch gibt es dort seit 1956/57 eine eigene Kirche ‚ÄěZu Unserer Lieben Frau‚Äú. Beide Kirchengemeinden (Bernhausen und Bonlanden) geh√∂ren zum Dekanat Esslingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart. In Harthausen wurde 1968 eine Kirche erbaut, die zur Pfarrei der Nachbargemeinde Gr√∂tzingen (Stadt Aichtal) geh√∂rt. Diese ist dem Dekanat N√ľrtingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart zugeordnet.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Filderstadt auch Freikirchen und Gemeinden, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche (Bonlanden) und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Esslingen-Fildern in Sielmingen. Auch die Neuapostolische Kirche , die Christengemeinschaft und die Zeugen Jehovas sind in Filderstadt vertreten.

Einwohnerentwicklung

Die Zahlen sind Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1975 34.603
31. Dezember 1980 37.300
31. Dezember 1985 36.757
27. Mai 1987 ¬Ļ 36.323
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1990 38.498
31. Dezember 1995 41.145
31. Dezember 2000 42.234
30. September 2004 43.503

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Wahlergebnisse
24. Oktober 1999 13. Juni 2004
Partei 1999 Sitze Partei 2004 Sitze
CDU 28,92% 10 CDU 27,26% 9
FW 23,26% 8 FW 22,7% 7
SPD 21,89% 7 SPD 21,19% 7
FDP 8,19% 2 FDP 8,57% 3
FFL 5,42% 1 FFL 5,63% 1
Wahlbeteiligung
48,0% 50,59%

Bei der Gemeinderatswahl 2004 wurden folgende Personen gewählt:

CDU 
Peter Alderath, Friedrich Roth, Willy Stoll, Gerhard Alber, Willy-Klaus Nawrath, Erhard Alber, Christoph Traub, Michael Blume und Susanne Arnold. Am 10.10.2005 schied Michael Blume auf eigenen Wunsch hin aus dem Gemeinderat aus, f√ľr ihn r√ľckte Wilhelm Gr√ľnewald nach.
Freie W√§hlervereinigung 
Rosemarie Gädeke, Richard Briem, Werner Weiß, Robert Hertler, Rolf Kurfess, Irmgard Beck und Stefan Hermann.
SPD 
Walter Bauer, Willfried Nobel, Karin Selje, Alfred Weinmann, Frank Schwemmle, Cornelia Olbrich und Bernd Menz.
GR√úNE 
Rainer Moritz, Matthias Gastel, Ulrike Winter, Ursula Czienskowski, Ulrich Seifert.
FDP 
Ulrich Adam, Johannes Jauch, Ellen Winkler-Obermann
FFL 
Catherine Kalarrytou.

Jugendgemeinderat

Der Jugendgemeinderat der Gro√üen Kreisstadt Filderstadt wurde im Oktober 1987 gegr√ľndet. Er stellte in der politischen Landschaft Baden-W√ľrttembergs eine Besonderheit dar - er war die erste Jugendvertretung, die von den Wahlberechtigten direkt in Urwahl gew√§hlt wurde.

Die Initiative f√ľr die Einrichtung eines Jugendparlaments kam aus der Mitte des Gemeinderats. Die Stadtverwaltung entwickelte gemeinsam mit den Mitgliedern des Gemeinderats die neue Form der Beteiligung von Jugendlichen - das "Filderst√§dter Modell" des Jugendgemeinderats.

Die vom Gemeinderat am 24. Juni 1987 einstimmig beschlossenen Eckpunkte zur Gr√ľndung des Jugendgemeinderats (JGR) haben bis heute G√ľltigkeit:

  • Aufgabe des Jugendgemeinderats ist, in allen die Jugend betreffenden Angelegenheiten mitzuwirken und zum Teil mitzubestimmen.
  • Die zu behandelnden Themen sollen grunds√§tzlich aus den Reihen des Jugendgemeinderats kommen. Aktuelle Themen k√∂nnen von der Verwaltung eingebracht werden.
  • Die Beschl√ľsse des JGR gelten als Vorschl√§ge f√ľr Gemeinderat und Verwaltung und werden dort je nach Zust√§ndigkeit behandelt.
  • W√§hlbar und wahlberechtigt sind alle Jugendlichen vom vollendeten 14. Lebensjahr bis zum noch nicht vollendeten 18. Lebensjahr, unabh√§ngig von der Staatsangeh√∂rigkeit.
  • Der Jugendgemeinderat hat 20 Mitglieder.
  • Die Amtszeit betr√§gt 2 Jahre.
  • Der Oberb√ľrgermeister wird im ersten Jahr die Sitzungsleitung √ľbernehmen.

Die Jugendlichen sollten weder in vorgegebene Strukturen gezw√§ngt werden, noch sich einem √ľbertriebenen Formalismus unterwerfen m√ľssen.

Die Jungparlamentarier hatten die Chance, sich selbst eine Struktur zu geben und haben die M√∂glichkeit, diese den Erfordernissen anzupassen. Gegen Ende der ersten Amtszeit haben die Jugendgemeinder√§te sich selbst eine Gesch√§ftsordnung erarbeitet, die bis heute G√ľltigkeit hat.

B√ľrgermeister

An der Spitze der Stadt steht der von der Bev√∂lkerung auf 8 Jahre gew√§hlte Oberb√ľrgermeister . Er ist auch Vorsitzender des ebenfalls von der Bev√∂lkerung auf 5 Jahre gew√§hlten Gemeinderats . Er hat als allgemeinen Stellvertreter einen 1. Beigeordneten mit der Amtsbezeichnung ‚ÄěErster B√ľrgermeister‚Äú und einen weiteren Beigeordneten mit der Amtsbezeichnung ‚ÄěB√ľrgermeister‚Äú.

Stadtoberhäupter seit Bildung der Stadt 1975:

  • 1975 - 1983 : Karl Fe√üler, B√ľrgermeister, ab 1. Juli 1976 Oberb√ľrgermeister
  • 1983 - 2006 : Dr. Peter B√ľmlein, Oberb√ľrgermeister

Wappen

Das Wappen der Stadt Filderstadt zeigt einen von Gold und Gr√ľn f√ľnf mal geteilten Schild. Die Stadt flagge ist gelb-gr√ľn. Wappen und Flagge wurden durch das Regierungspr√§sidium Stuttgart am 10. August 1977 verliehen. Das Wappen ist das Wappen der Edelfreien von Bernhausen, die in allen heutigen Stadtteilen eine historische Rolle spielten.

Städtepartnerschaften

Filderstadt unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft :

  • Dombasle , Frankreich , seit 1972 mit der damaligen Gemeinde Bernhausen
  • La Souterraine , Frankreich , seit 1973 mit der damaligen Gemeinde Bernhausen
  • Poltawa , Ukraine , seit 1988 (gemeinsame Partnerschaft mit Ostfildern und Leinfelden-Echterdingen)
  • Oschatz, Sachsen, seit 1990
  • Selby , Vereinigtes K√∂nigreich , seit 2002

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Theater

  • Kultur- und Kongresszentrum ‚ÄěFilharmonie‚Äú in Bernhausen
  • Kommunikationszentrum ‚ÄěAlte M√ľhle‚Äú in Bonlanden
  • ‚Äědie eulen‚Äú und die Filderb√ľhne als Theatergruppen

Museen

Im ehemaligen Bonl√§nder Rathaus befindet sich das Gottlob-H√§ussler-Heimatmuseum. Gezeigt wird das fr√ľhere Alltagsleben auf den Fildern mit Landwirtschaft , Handwerk ( Schuster -, Schreiner - und B√ľrstenbinderwerkst√§tten ), K√ľche und einem ‚Äě Tante-Emma-Laden ‚Äú.

Bauwerke

Die evangelische Jakobuskirche Bernhausen ist das Wahrzeichen der Stadt: Die urspr√ľnglich dem Hl. Gallus geweihte Kirche ist bereits seit 1275 bezeugt. Die heutige Pfarrkirche ist eine Westturmanlage mit fr√ľhgotischem Turm sowie Achteckigem Aufbau von 1680 . Das Schiff von 1475 wurde mehrfach ver√§ndert und 1956 erweitert. Das Rathaus in Bernhausen wurde 1616 als Fachwerkhausbau mit barockem Unterbau errichtet. Das Pfarrhaus stammt aus dem 17. Jahrhundert. Hier wohnte 1814 der Dichter Gustav Schwab. Das alte Schulhaus wurde 1537 erbaut und war bis als solches genutzt.

Die evangelische Pfarrkirche St. Georg Bonlanden ist im Kern spätgotisch, der Westturm besitzt ein Kreuzrippengewölbe, der Chor ein Netzgewölbe. Das Schiff wurde mehrmals verändert, zuletzt 1912 . Hier gibt es auch eine Kelter von 1718. Die Kirche in Harthausen wurde erst 1838 im späten Klassizismus erbaut, doch gab es ab 1601 bereits eine Kapelle, die 1763 als Schule diente. Plattenhardt hat eine turmlose spätgotische Kirche (Antholianuskirche) mit Tonnengewölbe. Vom Uhlbergturm hat man eine gute Aussicht auf den Schönbuch und die Schwäbische Alb. Die Sielminger Martinskirche stammt von 1489 und hat einen vieleckigen Chor mit kreuzrippengewölbter Vorhalle. Sehenswert ist auch das Hahn'sche Haus von 1581 , in dem der Vater des Erfinders Philipp Matthäus Hahn geboren wurde.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • M√§rz: Pferdemarkt in Bernhausen
  • Dezember: Weihnachts- und Nikolaus-Markt in Bernhausen sowie in Plattenhardt

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Stuttgarter Flughafen liegt 1 km entfernt. Die Start- und Landebahnen befinden sich auf Filderstädter Gemarkung.

An der n√∂rdlichen Stadtgrenze Filderstadts f√ľhrt die Bundesautobahn A8 (Karlsruhe ‚Äď Ulm) vorbei. √úber die Anschlussstelle Stuttgart-Flughafen ist die Stadt direkt angebunden. Ferner f√ľhren die Bundesstra√üen B 27 (Stuttgart ‚Äď T√ľbingen) und B 312 (Stuttgart-Flughafen ‚Äď Reutlingen) durch das Stadtgebiet.

Den √∂ffentlichen Personennahverkehr ( √ĖPNV ) bedient vor allem die Linie S2 der S-Bahn Stuttgart. Ferner gibt es innerhalb des Stadtgebiets mehrere Buslinien. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) zu benutzen.

Medien

√úber das Tagesgeschehen Filderstadts berichten als Tageszeitungen die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten.

Ansässige Unternehmen

(Auszug)

  • Beck Spedition + Logistik GmbH (Bonlanden)
  • Egmont Horizont Verlag GmbH (Bonlanden)
  • Gemplus GmbH, Deutschlandzentrale (Sielmingen)
  • Herma GmbH, Werk und Logistikzentrum (Bonlanden)
  • Modine Europe GmbH, Europazentrale und Forschungszentrum (Bonlanden)
  • Garderobia Metallwaren GmbH (Bernhausen)

Einrichtungen

Filderstadt hat ein Notariat . Im Stadtteil Bernhausen befindet sich der Sitz des Kirchenbezirks Bernhausen der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg .

Bundesweit bekannt ist Filderstadt vor allem durch die anthroposophisch ausgerichtete Filderklinik.

Bildung

In Filderstadt gibt es alle allgemein bildenden Schularten. In Bernhausen besteht eine Grundschule (Bruckenackerschule), eine Grund- und Hauptschule ( Gotthard-M√ľller-Schule ), die Fleinsbach- Realschule und das Eduard-Spranger- Gymnasium . Au√üerdem ist hier die Musikschule Filderstadt angesiedelt. Bonlanden hat eine Grundschule (mit den beiden Standorten Uhlbergschule und Schillerschule), die Haupt- und Realschule im Bildungszentrum Seef√§lle. In Harthausen gibt es eine Grund- und Hauptschule ( Jahnschule mit der Lindenschule). Plattenhardt hat neben der Grund- und Hauptschule (Weilerhauschule) noch die Volkshochschule & Kunstschule Filderstadt. In Sielmingen gibt es eine Grund- und Hauptschule (Wielandschule), das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und eine F√∂rderschule (Pestalozzischule).

Die private Waldorfschule ‚ÄěGutenhalde‚Äú rundet das Schulangebot in Filderstadt ab.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Jacob Brodbeck (1821-1910), deutsch-amerikanischer Flugpionier, stammte aus Plattenhardt (Kirchstra√üe 26).
  • Georg Adam B√ľrkle (1825-1896), Gr√ľnder der Stadt Stuttgart in Arkansas / USA , wurde in Plattenhardt (Kirchstra√üe 27) geboren.
  • Johann Gotthard M√ľller, (1747- 1830), Kupferstecher

Sonstige mit der Stadt verbundene Personen

  • Eduard M√∂rike (1804-1875), schw√§bischer Lyriker, lebte w√§hrend seiner Vikarszeit 1829 f√ľr einige Monate im Plattenhardter Pfarrhaus.
  • Roman Herzog, ehemaliger deutscher Bundespr√§sident , lebte w√§hrend seiner Amtszeit als baden-w√ľrttembergischer Innenminister (1980-1983) ab 1978 f√ľr f√ľnf Jahre in Bernhausen in der Ludwigstra√üe.
  • Michael Ende , 1995 in Bonlanden (Filderklinik) gestorbener Schriftsteller

Literatur

  • Das Land Baden-W√ľrttemberg - Amtlich Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden, Band III Regierungsbezirk Stuttgart, Region Mittlerer Neckar, hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-W√ľrttemberg, Stuttgart, 1978

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Aichtaler Hof 72631 Aichtal http://www.aichtalerhof.de/  07127 / 959 0
Quality Hotel Schwanen 70794 Filderstadt http://www.filderstadt.qualityhotels.de/  0711 / 7082-0
Schumacher 70794 Filderstadt http://www.garnihotelschumacher.de/  0711 / 7002634-0
Filderland 70771 Leinfelden-Echterdingen http://www.filderland.de/  0711 / 94946
Sonne 70771 Leinfelden-Echterdingen   0711 / 949650
Martins Klause 70771 Leinfelden-Echterdingen   0711 / 949590
Lamm 70771 Leinfelden-Echterdingen http://www.lamm-echterdingen.de/  0711 / 79733560
M√∂venpick Stuttgart-Airport 70771 Leinfelden-Echterdingen   0711 / 79070
Drei Morgen 70771 Leinfelden-Echterdingen http://www.hotel-drei-morgen.de/  0711 / 160560
Am Park 70771 Leinfelden-Echterdingen   0711 / 903100
Am Brunnen 73760 Ostfildern http://www.hotelambrunnen.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30711 / 167770
Kemnater Hof 73760 Ostfildern http://www.hotelkemnaterhof.de/  0711 / 4510450
Flair Filderhotel 73760 Ostfildern   0711 / 3401950
Adler 73760 Ostfildern http://www.hoteladler-ostfildern.de/  0711 / 3411424
Hirsch Hotel Gehrung 73760 Ostfildern http://www.hirsch-hotel-gehrung.de/  0711 / 441300
Lamm 73760 Ostfildern http://www.hotelrestaurantlamm.de/  07158 / 17060
Krone 71144 Steinenbronn http://www.krone-steinenbronn.de/  07157 / 7330
Hotel und Gasthaus Zum L√∂wen 71144 Steinenbronn http://www.weinholzner.de/  07157 / 52 44 0
Reinhardtshof 72649 Wolfschlugen http://www.reinhardtshof.de/ Kategorie: 107022 / 56731
Airport-Hotel Stetten 70771 Leinfelden-Echterdingen http://www.airporthotel-le.de/  0711 / 459603-0
Residenz Steinenbronn 71144 Steinenbronn http://www.residenz-hotel.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307157 / 7360
Adler 70771 Leinfelden-Echterdingen   0711 / 947550
Ascot 70794 Filderstadt http://www.ascothotels.de/  0711 / 7090-0
Best Western Stuttgart Airport 70794 Filderstadt http://www.success-hotels.de/  0711 / 77830
Crystal 70794 Filderstadt http://www.hotelcrystal.de/  0711 / 778890
Weinstube Maier 71144 Steinenbronn http://www.hotel-maier-steinenbronn.de/  0 71 57 / 73 73 - 0
Landgasthof R√∂√üle 71111 Waldenbuch http://www.landgasthofroessle.de/  07157 / 7380
N√∂dingerhof 70771 Leinfelden-Echterdingen http://www.noedingerhof.de/  0711 / 990940
Zimmermann 70794 Filderstadt http://www.hotel-zimmermann.de/  0 71 58 / 9 33-0
Alber 70771 Leinfelden-Echterdingen http://www.hotel-alber.de/  0711 / 9474-3
Landgasthof L√∂wen 72649 Wolfschlugen   07022 / 54010
Gasthaus Krone 73760 Ostfildern   0711 / 4510360

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Filderstadt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Filderstadt verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de