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Letzte Änderung für Artikel Teningen: 11.02.2006 08:42

Teningen

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Deutschlandkarte, Position von Teningen hervorgehoben
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Landkreis : Emmendingen
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 08‚Ä≤ N, 07¬į 48‚Ä≤ O
48¬į 08‚Ä≤ N, 07¬į 48‚Ä≤ O
H√∂he : 188 m √ľ. NN
Fläche : 40,27 km²
Einwohner : 11.923 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 296 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 5,3 %
Postleitzahlen : 79325-79331
Vorwahl : 07641 und 07663
Kfz-Kennzeichen : EM
Gemeindekennzahl : 08 3 16 043
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Riegler Straße 12
79331 Teningen
Website: www.teningen.de
E-Mail-Adresse: info@teningen.de
Politik
B√ľrgermeister : Hermann J√§ger ( SPD )

Teningen ist eine Gemeinde in S√ľdbaden im S√ľdwesten Baden-W√ľrttembergs. Sie liegt etwa 3 km westlich der Kreisstadt Emmendingen und etwa 20 km n√∂rdlich von Freiburg im Breisgau.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Teningen liegt am Rande der Vorbergzone des Schwarzwaldes. Ein Teil der Gemarkungsfläche erstreckt sich auch auf die Elzniederung in der Freiburger Bucht .

Geologie

Der geologische Untergrund der Vorbergzone wird von Buntsandstein oder Muschelkalk gebildet, diese sind mit mehr oder weniger m√§chtigen L√∂√üpaketen √ľberdeckt. Insbesondere im √úbergangsbereich der Vorbergzone zur Elzniederung sind die L√∂√üschichten besonders m√§chtig. Die Elz selbst bildet alluviale Kies- und Sandablagerungen, auf denen fr√ľher vor allem Wiesenwirtschaft betrieben wurde, heute sind diese Fl√§chen vielfach f√ľr den Ackerbau umgebrochen. Unter Geologen bekannt ist die sog. Landecker Verwerfung im Ortsteil Landeck, die oberhalb des Ortes direkt an der Stra√üe sichtbar ist und ein vielfach besuchtes Exkursionsziel geologischer Lehrveranstaltungen darstellt.

Geschichte

Teningen wird erstmals 972 urkundlich erw√§hnt. Es geh√∂rt damals dem Kloster Einsiedeln. Ab 1250 untersteht es den Grafen von Freiburg . Um 1356 ger√§t es in den Besitz der Markgrafen von Baden-Hachberg , die es 1415 an die Markgrafen von Baden verkauften. Innerhalb Badens geh√∂rt es bereits seit 1806 zum Oberamt Emmendingen , dem Vorg√§nger des heutigen Landkreises. Seit der Bildung des Landes Baden-W√ľrttemberg 1952 geh√∂rt auch Teningen zum neuen S√ľdweststaat.

Eingemeindungen

  • 1975 : K√∂ndringen mit Landeck, Nimburg mit Bottingen und Heimbach

Ortsteile

Heimbach

Ein Chronist des Schweizer Klosers St. Gallen berichtet im 9. Jahrhundert von einem Heimbach (‚Äěvillam quae Hembach nuncupatur‚Äú) was unser Heimbach meinen k√∂nnte. Allerdings gibt es den Namen Heimbach so h√§ufig, dass auch andere Orte die Ehre f√ľr sich in Anspruch nehmen, schon so fr√ľh urkundlich genannt worden zu sein.

Bis 1520 hatte Heimbach in der Familie Roeder sowie dem Kloster Schuttern zwei Herrschaften. In diesem Jahr erwarben die Klosterherren den Anteil des verstorbenen letzten Roeder mit allen Rechten und Pflichten f√ľr die Bewohner. 1527 kam das Dorf dann an Jacob St√ľrtzell von Buchen . Dessen Nachkommen verkauften die Herrschaft 1604 an das Kloster Tennenbach, das es 1621 an einen Johann Dietrich von Hohendlandeberg verkauft. Hans Wilhelm von Goll kaufte Hembach von dessen Familie 1652 . √úber den Freiherrn von Duminique kam es schlie√ülich irgendwann in die H√§nde derer von Elverfeld, die noch heute als Barone in Heimbach residieren.

Köndringen

Wie die meisten der auf ‚Äďingen endenden Orte d√ľrfte K√∂ndringen bereits im 6., 7, oder 8. Jahrhundert als alemannische Siedlung entstanden sein, die ihrerseits an einem Ort entstanden sind, an denen bereits die R√∂mer Bauten errichtet hatten.

Erstmals wird K√∂ndringen in einer Urkunde Kaiser Ottos II. vom April 997 erw√§hnt, in der der Kaiser dem els√§ssischen Kloster Murbach die Immunint√§t, das Recht zur Wahl des Abtes sowie die Befreiung von Z√∂llen best√§tigt. Allerdings ist diese Urkunde eine F√§lschung, in der zwei H√∂fe in ‚ÄěChunringia‚Äú erw√§hnt werden, zudem ein ‚Äěloco Niwnburch‚Äú, also der Teninger Ortsteil Nimburg .

Landeck

Geschichte

Erste schriftliche Hinweise auf den Ort reichen bis ins 13. Jahrhundert zur√ľck. Der Name von Burg und Siedlung wurde erstmals 1260 erw√§hnt. Im Jahr 1300 verkaufte Heinrich von Geroldseck die Burg an die Johanniter in Freiburg, die sie ihrerseits kurz darauf mit dem Ritter Johann Snewlin, einem Freiburger Patrizier tauschten. Ort und Burg blieben bis zum Ende des 15. Jahrhunderts in der Familie der Snewlin. 1511 kam ein Teil der Burg Landeck an die Markgrafen von Baden , 1538 die gesamte Burganlage mit Siedlung. Seither wurden die Besitzungen vom ebenfalls markgr√§flichen K√∂ndringen aus verwaltet.

Bereits im 18. Jahrhundert hatte Landeck eine eigene Schule. Seit 1824 gehört Landeck zur Kirchengemeinde von Mundingen, einem Teilort von Emmendingen. Nicht zuletzt wegen dieser Verbindung wollten die Landecker schon im 19. Jahrhundert nach Mundingen eingegliedert werden. Unter den Nationalsozialisten wurde der Ort 1935 nach Köndringen eingemeindet.

Siedlung

Landeck ist sowohl hinsichtlich seiner Fl√§che als auch der Einwohner der kleinste Teilort der Gemeinde Teningen. Der Ort besteht aus einer Burg sowie der kleinen dazugeh√∂renden Siedlung mit Geb√§uden, deren Entstehung sich teilweise bis ins 16. Jahrhundert zur√ľckverfolgen l√§sst. Im wesentlichen ist der Ort bis heute durch landwirtschaftliche Geb√§ude gepr√§gt, hinzu kamen in den vergangenen Jahrzehnten wenige neue Baugebiete.

Bauwerke

Die Doppelburg Landeck pr√§gt den Ort. Die Burganlage entstand im 13. Jahrhundert und wurde in der Folgezeit mehrfach ausgebaut. Eindrucksvoll ist der Palas der oberen Burg, der noch mit drei Au√üenw√§nden, einem mit Giebel, erhalten ist. In den W√§nden sind noch mehrere Kamine sichtbar. In der eher f√ľr repr√§sentative Zwecke gebauten Unteren Burg ist vor allem der Rest einer Kapelle sichtbar. Landeck gilt als sch√∂nste Burganlage des Breisgaus. Ich wohn in Landeck. Tel: 07641/41282

Nimburg

Nimburg liegt etwa 4 km s√ľdwestlich der Kernstadt von Teningen zwischen den Fl√ľssen Dreisam im S√ľdwesten und Glotter im Nordosten unweit der A 5-Anschluss-Stelle "Teningen".

Die fr√ľheste Nennung des Ortsnamens von Nimburg f√§llt in das ausgehende 11. Jahrhundert . In dieser Zeit werden die Grafen von Nimburg erw√§hnt, die Gefolgsleute der in jener Zeit m√§chtigen Herz√∂ge von Z√§hringen und unter anderem auch Teilnehmer der Kreuzz√ľge waren. Sie hatten auch eine Burg, die jedoch nicht mehr vorhanden ist.

1456 stiftete Markgraf Karl von Baden ein Antoniterkloster, in dem vor allem die vom Antoniusfeuer befallenen Kranken behandelt wurden.

Wirtschaft

Nimburg war bis zur Eingemeindung nach Teningen ein reines Bauerndorf. Seither wurden mehrere Gewerbegebiete ausgewiesen, in denen Nimburger aber auch zahlreiche Pendler arbeiten. Durch den nahe zum Ortsteil gelegenen Autobahnanschluss Teningen der Autobahn A 5 weisen die Nimburger Gewerbegebiete einen hervorragenden Anschluss ans Verkehrsnetz auf.

Politik

B√ľrgermeister

  • 1919 - 1934 Gustav Sick (parteilos, ab 1933 NSDAP ))
  • 1934 - 1944 Gustav He√ü (NSDAP)
  • 1944 - 1945 Emil Menton (NSDAP)
  • 1945 - 1946 Friedrich Engler ( SPD )
  • 1946 - 1956 Wilhelm H√∂fflin (parteilos)
  • 1956 - 1972 Josef Schmidt MdL (SPD)
  • 1972 - 1980 Willy Bolz (parteilos)
  • seit 1980 Hermann J√§ger (SPD)

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:

FWG 40,4 % +0,8 12 Sitze +1
SPD 23,7 % -1,6 7 Sitze ±0
CDU 22,1 % -2,5 6 Sitze -1
FDP 7,7 % +4,2 2 Sitze +1
Die Gr√ľnen 6,1 % -0,8 1 Sitz  ±0

Partnerschaften

Teningen unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

  • La Ravoire im D√©partement Savoyen in Frankreich .

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Teningen ist durch die Bundesautobahn A 5 (Alsfeld - Weil am Rhein) an das √ľberregionale Stra√üennetz angebunden.

Bildung

Neben der Theodor-Frank-Haupt- und Realschule im Kernort und der Nikolaus-Christian-Sander-Grund- und Hauptschule in Köndringen bestehen mit der Johann-Peter-Hebel-Grundschule , der Viktor-von-Scheffel-Grundschule im Kernort, der Antoniter -Grundschule in Nimburg und der Grundschule Heimbach noch vier reine Grundschulen .

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

  • Hilla von Rebay Erinnerungsst√§tte in der Emmendinger Stra√üe.

Bauwerke

  • Das alte und das neue Schloss im Ortsteil Heimbach.
  • Evangelische Kirche in K√∂ndringen: 1861 wurde die Kirche vom badischen Bauinspektor Ludwig Arnold in hochgotischem Stil entworfen. W√§hrend dem Turm von den K√∂ndringern eine √Ąhnlichkeit mit dem Freiburger M√ľnsterturm nachgesagt wird, sind die gestalterische und handwerkliche Ausf√ľhrung der Innenausstattung stark zur√ľckgeblieben: 1983 bescheinigte ein mit der Renovierung der Kirche beauftragter Architekt dem Kircheninneren, er mache auf ihn ‚Äěden Eindruck einer Vorstadtbahnhofshalle‚Äú.
  • Die Doppelburg Landeck pr√§gt den gleichnamigen Ortsteil. Die Burganlage entstand im 13. Jahrhundert und wurde in der Folgezeit mehrfach ausgebaut. Eindrucksvoll ist der Palas der oberen Burg, der noch mit drei Au√üenw√§nden, einem mit Giebel, erhalten ist. In den W√§nden sind noch mehrere Kamine sichtbar. In der eher f√ľr repr√§sentative Zwecke gebauten Unteren Burg ist vor allem der Rest einer Kapelle sichtbar. Landeck gilt als sch√∂nste Burganlage des Breisgaus.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • 1899 , 22. Oktober , Otto Krayer , ‚Ć 18. M√§rz 1982 in Tucson/Arizona, deutscher Pharmakologe .
  • 1921 , 10. M√§rz , Otto Heinrich K√ľhner , ‚Ć 18. Oktober 1996 in Kassel, deutscher Schriftsteller.

Literatur

  • Teningen - Ein Heimatbuch. Hrsg. Gemeinde Teningen. 1990

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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