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Letzte Änderung für Artikel Moosburg am Federsee: 30.01.2006 11:53

Moosburg am Federsee

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Wappen Karte
Wappen von Moosburg am Federsee Deutschlandkarte, Position von Moosburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : T├╝bingen
Landkreis : Biberach
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 05' N, 09┬░ 36' O
48┬░ 05' N, 09┬░ 36' O
H├Âhe : 590 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 1,86 km┬▓
Einwohner : 191 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 103 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 88422
Vorwahl : 07582
Kfz-Kennzeichen : BC
Gemeindeschl├╝ssel : 08 4 26 078
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bad Buchauer Stra├če 57
88422 Moosburg
Website: www.moosburg-am-federsee.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@moosburg-am-federsee.de
Politik
B├╝rgermeister : Dietmar Rehm

Moosburg am Federsee ist eine Gemeinde zwischen dem Federsee und dem Berg Bussen im Landkreis Biberach in Baden-W├╝rttemberg. Es ist sowohl nach Einwohnerzahl als auch nach Markungsgr├Â├če die kleinste unter den neun Verbandsgemeinden des Gemeindeverwaltungsverbands Bad Buchau .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Moosburg liegt am Rand des Federseebeckens und umfasst verlandete Gebiete des Urfedersees und leicht ansteigendes Altmor├Ąnenland . Der Weiler Siedlung Moosburg ist ein Stra├čendorf von ca. 1 km L├Ąnge und liegt auf einer Mor├Ąnenzunge, die von Norden in das Becken hineinreicht. Die Gemeinde ist waldfrei.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Moosburg am Federsee besteht aus dem namengebenden Weiler Moosburg und dem Weiler Brackenhofen.

Geschichte

Uferwegen des eiszeitlichen Federsees auf dem heutigen Gemeindegebiet wird aufgrund von Radiokarbon-Untersuchungen ein Alter von etwa 8.000 Jahren zugeschrieben. Arch├Ąologische Funde verweisen auf eine Besiedlung in der Mittleren Steinzeit .

1306 wird in einem habsburgischen Urbar eine Burg erw├Ąhnt (ÔÇ×Bei dem See liegt ein Burgstall und eine MatteÔÇť). 1411 wird sie urkundlich als ÔÇ×M├╝sburgÔÇť, 1496 als ÔÇ×MospurgÔÇť (von Moos = Moor) genannt.

Der Burgstall wurde 1496 von einem Buchauer Bürger dem Stift Buchau verkauft. Der Weiler Moosburg wurde vom Stift Buchau nach einer Rodung 1792 angelegt und erhielt den Namen der Burg. Die letzte Äbtissin von Buchau plante in dem Ort ihre Grabkapelle, die jedoch unvollendet 1812 abgebrochen wurde.

Der Ortsteil Brackenhofen wurde im 15. Jahrhundert als Betzenweiler zugeh├Ârig erw├Ąhnt. Im 17. Jahrhundert waren zwei H├Âfe in Brackenhofen im Besitz des Stifts Buchau.

Infolge der S├Ąkularisation kam Moosburg 1803 mit dem Stift Buchau an die F├╝rsten von Thurn und Taxis, die es dem neu gebildeten Reichsf├╝rstentum Buchau eingliederten. Mit der Mediatisierung dieses F├╝rstentums gelangte der Ort 1806 unter die Staatshoheit des K├Ânigreichs W├╝rttemberg . Schon 1807 besuchte der w├╝rttembergische K├Ânig Friedrich I. den Federsee und legte nach einer Schifffahrt mit seinem Gefolge in Moosburg an.

Moosburg war Teil der Gemeinde Betzenweiler, die zum Oberamt Riedlingen geh├Ârte. 1873/1874 wurde Moosburg mit Brackenhofen aus der Gemeinde Betzenweiler ausgegliedert und bildet seither eine eigenst├Ąndige Gemeinde im Oberamt Riedlingen. Von 1938 an geh├Ârte sie zum Landkreis Saulgau, nach dessen Aufl├Âsung 1973 zum Landkreis Biberach.

Religionen

Moosburg ist r├Âmisch-katholisch gepr├Ągt. In Moosburg gibt es eine Filialgemeinde der Pfarrei St. Clemens in Betzenweiler, die zum Dekanat Riedlingen der Di├Âzese Rottenburg-Stuttgart geh├Ârt. Eine anstelle einer ├Ąlteren Kapelle 1882 errichtete Kapelle St. Modesta wurde nach der Er├Âffnung einer neuen Kirche St. Maria 1966 abgerissen.

Die evangelischen Christen geh├Âren zur Kirchengemeinde Bad Buchau im Kirchenbezirk Riedlingen der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg .

Einwohnerentwicklung

  • 1871: 144 Einwohner
  • 1910: 188 Einwohner
  • 1939: 177 Einwohner
  • 1950: 190 Einwohner
  • 1970: 161 Einwohner
  • 2004: 191 Einwohner

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Gemeinde ist landwirtschaftlich gepr├Ągt. Zwei Handwerksbetriebe und ein Transportunternehmen sind am Ort ans├Ąssig.

Verkehr

Moosburg ist durch eine Landstra├če und einen natursch├Ânen Fu├čweg (Steg) mit Bad Buchau verbunden.

Bildung

Die Moosburger Grundsch├╝ler besuchen die Grundschule Alleshausen. Weiterf├╝hrende Schulen gibt es in Bad Buchau.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

  • Reste der eventuell fr├╝hmittelalterlichen Moosburg s├╝dlich des Ortes. Die Burg ist wohl schon vor 1300 abgegangen, 1306 wird ein Burgstall erw├Ąhnt. Reste des ringf├Ârmigen Wallgrabens, der ehemals inselartig im Federseeried lag, sind erhalten.
  • Kirche St. Maria, erbaut 1966, renoviert 1983

Literatur

  • Der Landkreis Biberach. Band 2. Thorbecke, Sigmaringen 1990, ISBN 3-7995-6186-2 , S. 427ÔÇô433
  • Michael A. Jochim: Steinzeitliche Ausgrabungen bei Moosburg am Federsee, Kreis Biberach. In: Arch├Ąologische Ausgrabungen in Baden-W├╝rttemberg, 1997, S. 21ÔÇô23

Weblinks

Wikipedia

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