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Letzte Änderung für Artikel Laupheim: 12.02.2006 17:55

Laupheim

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Wappen Karte
Wappen Laupheims Deutschlandkarte, Position von Laupheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : T├╝bingen
Landkreis : Biberach
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 14' N, 09┬░ 53' O
48┬░ 14' N, 09┬░ 53' O
H├Âhe : 528 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 61,78 km┬▓
Einwohner : 19.053 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 308 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 8,6 %
Postleitzahl : 88461-88471
Vorwahl : 07392
Kfz-Kennzeichen : BC
Gemeindeschl├╝ssel : 08 4 26 070
Stadtgliederung: 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
88471 Laupheim
Website: www.laupheim.de
E-Mail-Adresse: stadt.laupheim@laupheim.de
Politik
B├╝rgermeisterin : Monika Sitter

Laupheim ist eine Stadt im Norden des Landkreis Biberach in Oberschwaben, 20 km s├╝dlich von Ulm; sie bildet ein Mittelzentrum .

Laupheim um 1915
Laupheim um 1915

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Jahr 778 wird der Ort als ÔÇ×LouphaimÔÇť erstmals schriftlich erw├Ąhnt. 926 wird es von den Hunnen zerst├Ârt. Im 12. Jahrhundert kam es in den Besitz der Truchsessen von Waldburg , die den Ort 1331 an die Habsburger verkauften. Die ├Âsterreichischen Habsburger verpf├Ąndeten 1362 Laupheim an die Herren von Ellerbach , blieben aber bis 1805 Landesherren. 1434 wird der Gemeinde durch Kaiser Sigismund das Marktrecht und Ritter Burkhard von Ellerbach die Halsgerichtsbarkeit verliehen. W├Ąhrend der Bauernkriege zerst├Ârt 1525 der ÔÇ×Baltringer HaufenÔÇť das Schloss, nach Ende der Auseinandersetzungen wird es wieder aufgebaut. Nach dem Aussterben der Ellerbacher belehnt ├ľsterreich 1582 Reichsfreiherren von Welden mit Laupheim, diese gr├╝nden bereits zwei Jahre sp├Ąter die erste Schule der Stadt. Mit der Neuordnung Deutschlands aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses kommt die Stadt 1806 zum K├Ânigreich W├╝rttemberg , wo sie zun├Ąchst zum Oberamt Wiblingen geh├Ârt. Erst 1836 wird die Leibeigenschaft abgeschafft. Statt Wiblingen wird 1845 Laupheim Sitz des Oberamts, das nun Oberamt Laupheim hei├čt. Laupheim erh├Ąlt 1869 die Stadtrechte .

   
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Was passierte am 19. August 1942? (siehe Abschnitt Religionen)
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Religionen

Bereits im 10. Jahrhundert ist eine Pfarrkirche in Laupheim nachgewiesen, noch heute ist die Stadt ├╝berwiegend r├Âmisch-katholisch gepr├Ągt. Bis zum 19. August 1942 war die 1730 gegr├╝ndete j├╝dische Gemeinde in Laupheim die gr├Â├čte W├╝rttembergs. Seit 1845 gibt es auch eine evangelische Gemeinde.

Eingemeindungen

  • 1972 : Baustetten, Bihlafingen und Untersulmetingen
  • 1975 : Obersulmetingen
Der Notgeldschein von 1921 zeigt auf der Vorderseite das Laupheimer Wappen, auf der R├╝ckseite eine Silhouette der Stadt (links das Schloss Gro├člaupheim)
Der Notgeldschein von 1921 zeigt auf der Vorderseite das Laupheimer Wappen, auf der R├╝ckseite eine Silhouette der Stadt (links das Schloss Gro├člaupheim)

Politik

B├╝rgermeister

  • 1966 - 2002 : Otmar Schick
  • 2002 -heute: Monika Sitter

Gemeinderat

Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • CDU - 37,2% (-5,0) - 12 Sitze (=)
  • FW - 40,3% (+4,3) - 12 Sitze (+2)
  • SPD - 16,4% (-5,5) - 5 Sitze (-1)
  • Offene Liste - 3,7% (+3,7) - 1 Sitz (+1)
  • Andere 2,4% (+2,4) - 0 Sitze (=)

Wappen

Die Schilde stammen von Graf Sebastian R├Âttinger von W├╝rttemberg (1596). Der obere rechte Teil zeigt das Schild der Welden Familie, da diese Familie die Stadt im Zeitraum 1570-1840 regiert hat. Der untere Teil zeigt drei Bl├Ątter (Laub). Die H├╝gel symbolisieren, dass die Stadt auf H├╝geln um die Riss gelegen ist. (├ťbersetzung von http://www.ngw.nl/int/dld/l/laupheim.htm )

St├Ądtepartnerschaften

Wirtschaft und Infrastruktur

Stadtbahnhof 1904
Stadtbahnhof 1904

Verkehr

Die Kernstadt von Laupheim wird im Westen von der Bundesstrasse B 30 (Ulm - Friedrichshafen) begrenzt. Es ist geplant diese Bundesstra├če zur Bundesautobahn A 89 auszubauen.

Die W├╝rttembergische S├╝dbahn Ulm - Friedrichshafen f├╝hrt 2 km entfernt am Stadtrand vorbei - vom Bahnhof Laupheim (West) f├╝hrt eine Stichstrecke nach Laupheim (Stadt). Diese Stichbahn war fr├╝her Teil einer Verbindung nach Schwendi und wurde nach einer Stilllegung im Jahr 1999 bis zum Stadtbahnhof (vollst├Ąndig saniert) wieder in Betrieb genommen. Inzwischen ist eine weitere Verbindung vom Stadt- zum Westbahnhof geplant, um die von Ulm ├╝ber Laupheim Stadt fahrenden Z├╝ge ohne Umweg Richtung Biberach an der Ri├č weiter fahren lassen zu k├Ânnen. Diese Verbindung ist allerdings erst in der Planungsphase.

Die Stadt geh├Ârt dem Donau-Iller-Nahverkehrsverbund an.

Ans├Ąssige Unternehmen

Es gibt ein Pharmaunternehmen ( Rentschler ), einen Hersteller f├╝r Pharmaverpackungsmaschinen ( Uhlmann ), ein Luftfahrtunternehmen (Airbus) und einen Gel├Ąndefahrzeug-, Pistenbully- und Strandreinigungsger├Ątehersteller (K├Ąssbohrer).

Medien

In Laupheim gibt es eine Lokalredaktion der Schw├Ąbischen Zeitung.

Gerichte und Einrichtungen

In Laupheim befindet sich eine Au├čenstelle des Amtsgerichts Biberach . Die Au├čenstelle f├╝hrt die Tradition des seit 1845 am Ort bestehenden Oberamtsgerichts Laupheim fort.

Die Stadt ist auch Sitz des Dekanats Laupheim des Bistums Rottenburg-Stuttgart, das zum Dekanatsverband Biberach geh├Ârt.

Milit├Ąr

Das Mittlere Transporthubschrauberregimet 25 der Heeresflieger ist in Laupheim ans├Ąssig.

Bildungseinrichtungen

In Laupheim bestehen folgende kommunale Schulen: Carl-Laemmle-Gymnasium , Friedrich-Adler-Realschule , Grund- , Haupt- und Werkrealschule Obersulmetingen, Ivo-Schaible-Grund- und Hauptschule , Anna-von-Freyberg-Grundschule , Grundschule Bronner Berg, Grundschule Bihlafingen, Grundschule Untersulmetingen und die Wieland-F├Ârderschule. Au├čerdem gibt es die Kilian-von-Steiner-Schule als Kreis berufsschule .

Angehende Grund- und Hauptschullehrer werden am Seminar f├╝r Didaktik und Lehrerbildung Laupheim ausgebildet. Au├čerdem verf├╝gt Laupheim ├╝ber eine Volkshochschule .

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Laupheim liegt an der Hauptroute der Oberschw├Ąbischen Barockstra├če.

Planetarium und Sternwarte

Das von der Volkssternwarte Laupheim e.V. auf ehrenamtlicher Basis betriebene astronomische Bildungszentrum vereint Sternwarte und Planetarium unter einem Dach. Der Verein existiert seit 1975 und betreibt seit 1990 das Planetarium.
Die unterhaltsamen und informativen Sternenshows des Planetariums finden j├Ąhrlich bei rund 40.000 Besuchern Zuspruch. Die Programme werden von Vereinsmitgliedern komplett selbst produziert und wechseln etwa alle drei Monate. Mit den Teleskopen der Sternwarte steht der ├ľffentlichkeit der Blick ins All offen. Sonderprogramme, Vortr├Ąge und Jugendarbeit runden das Programm ab.
Zu Ehren der Volkssternwarte wurde 1999 der Asteroid 7167 Laupheim , 1985 von Carolyn Shoemaker entdeckt, nach der Stadt benannt.

Schloss Gro├člaupheim um 1907
Schloss Gro├člaupheim um 1907

Museen

Das Museum zur Geschichte von Christen und Juden im Schlo├č Gro├člaupheim stellt auf eindr├╝ckliche Weise das Zusammenleben von Juden und Christen in Laupheim, der ehemals gr├Â├čten j├╝dischen Gemeinde des K├Ânigreichs W├╝rttemberg dar.

Bauwerke

Das Jugendstil -Caf├ę Hermes ist das im Stil der italienischen Sp├Ątrenaissance erbaute Geburtshaus von Professor Friedrich Adler .

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

  • Carl Laemmle (* 17. Januar 1867 in Laupheim; ÔÇá 24. September 1939 in Beverly Hills), deutsch-amerikanischer Filmproduzent (u.a. Im Westen nichts Neues ) und Gr├╝nder von Hollywood .

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1590 , Wilhelm Biener, † 17. Juli 1651 in Rattenberg/Tirol, Jurist und Kanzler von Tirol.
  • 1833 , 9. Oktober , Kilian von Steiner ÔÇá 11. November 1903, deutscher Bankier.
  • 1850 , 7. August , Moritz Henle , † 24. August 1925 in Hamburg, deutsch-j├╝discher Reform-Kantor und Komponist.
  • 1867 , 17. Januar , Carl Laemmle , † 24.September 1938 in Beverly Hills (LA), Filmproduzent, Gr├╝nder der Universal Pictures Studios
  • 1878 , Friedrich Adler , † 1943 in Auschwitz, deutscher Designer (Jugendstil und Art D├ęco).
  • 1914 , 12. April , Gretel Bergmann , deutsche Hochspringerin
  • 1937 , 4. November , Gertrud Zelinsky , deutsche Schriftstellerin.

Weblinks

Wikipedia

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