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Letzte Änderung für Artikel Bad Schussenried: 20.02.2006 11:32

Bad Schussenried

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Wappen Karte
Stadtwappen Deutschlandkarte, Position von Bad Schussenried hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : T├╝bingen
Landkreis : Biberach
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 00' N, 09┬░ 40' O
48┬░ 00' N, 09┬░ 40' O
H├Âhe : 594 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 55,02 km┬▓
Einwohner : 8.628 (31. Dez. 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 153 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 6,8 %
Postleitzahl : 88423-88427
Vorwahl : 07583
Kfz-Kennzeichen : BC
Gemeindeschl├╝ssel : 08 4 26 014
Adresse der
Stadtverwaltung:
Wilhelm-Schussen-Str. 36
88427 Bad Schussenried
Website: www.bad-schussenried.de
E-Mail-Adresse: info@bad-schussenried.de
Politik
B├╝rgermeister : Georg Beetz

Bad Schussenried ist ein Moorheilbad und eine Kurstadt im Landkreis Biberach, Oberschwaben, Baden-W├╝rttemberg, Deutschland .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Bad Schussenried liegt am Fluss Schussen, geografisch zwischen Ulm und dem Bodensee. Der 48. Breitengrad l├Ąuft durch die Stadt.

Zu Bad Schussenried geh├Âren die Ortsteile K├╝rnbach, Otterswang, Reichenbach und Steinhausen.

Schussenried 1902
Schussenried 1902

Geschichte

Der nahegelegene Federsee hat viele arch├Ąologische Zeugnisse einer vorgeschichtlichen Besiedlung der Region erbracht. Schussenried wurde namengebend f├╝r eine Kulturgruppe des Jungneolithikum .

Die Geschichte der Stadt ist bis 1803 eng mit der Geschichte des Klosters Schussenried verbunden.

Das Torfried bei Schussenried ca. 1920
Das Torfried bei Schussenried ca. 1920

Der Torfabbau war bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts ein wichtiger Wirtschaftszweig f├╝r Schussenried.

Politik

Gemeinderat

Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • CDU - 41,1% (-3,8) - 9 Sitze (-3)
  • Unabh├Ąngige Liste (UL)- 22,5% (-1,3) - 4 Sitze (-2)
  • Freie Unabh├Ąngige B├╝rger (FUB) 14,4 % (+14,4) - 3 Sitze (+3)
  • FWG 13,1 % (- 7) - 2 Sitze (-3)
  • SPD - 8,9% (-1,1) - 1 Sitz (-1)

Wappen und Flagge

In Silber ein linksgewendeter, doppelschw├Ąnziger roter L├Âwe.

Die Bad Schussenrieder Stadtfarben sind Rot-Wei├č.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Bahnhof Bad Schussenried liegt an der S├╝dbahnstrecke Ulm-Friedrichshafen. Das n├Ârdliche Teilst├╝ck nach Ulm kann im ├ľPNV mit dem Tarif des Donau-Iller-Nahverkehrsverbundes genutzt werden.

1896 wurde der erste Streckenabschnitt der Schmalspurbahn Schussenried - Riedlingen - der Federseebahn - von Schussenried nach Buchau er├Âffnet. 1915 erfolgte die Verl├Ąngerung bis D├╝rmentingen und 1916 das letzte Restst├╝ck bis Riedlingen. Zwischen 1960 und 1969 wurden alle Strecken eingestellt. Heute existiert als G├╝tergleis noch der Streckenabschnitt bis zum Torfwerk (auf Normalspur umgestellt), seit 2002 allerdings ist diese Strecke stillgelegt.

Ans├Ąssige Unternehmen

Ein gro├čer Arbeitgeber am Ort ist das Zentrum f├╝r Psychiatrie, Krankenhaus f├╝r Psychiatrie und Psychotherapie, das 256 Betten vorh├Ąlt. Weitere gro├če Arbeitgeber sind die Schw├Ąbischen H├╝ttenwerke (SHW) und die Betonmischer-Sparte der Liebherr-Gruppe.

Bildungseinrichtungen

Bad Schussenried verf├╝gt ├╝ber eine Grund- und Hauptschule , die Jakob-Emele- Realschule und ein Progymnasium .

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Freilichtmuseum K├╝rnbach
Freilichtmuseum K├╝rnbach

Die Stadt ist eine Station an der Oberschw├Ąbischen Barockstra├če und liegt an der Schw├Ąbischen B├Ąderstra├če.

Museen

Weit bekannt ist Deutschlands erstes Bierkrugmuseum, das Bierkr├╝ge der Sammlung Ott in allen Gr├Â├čen aus f├╝nf Jahrhunderten zeigt. Bei F├╝hrungen kann die Schussenrieder Brauerei Ott besichtigt werden.

Im Teilort K├╝rnbach befindet sich das 1969 gegr├╝ndete Oberschw├Ąbische Museumsdorf, das Kreisfreilichtmuseum K├╝rnbach, wohin oberschw├Ąbische Bauernh├Ąuser versetzt wurden, die am urspr├╝nglichen Ort nicht mehr erhalten werden konnten. Inzwischen entstand um das Strohdachhaus von 1664 , das einzige am Ursprungsort, ein richtiges Dorf mit 26 Geb├Ąuden und Einrichtungsgegenst├Ąnden aus f├╝nf Jahrhunderten. Vom Schw├Ąbischen Eisenbahnverein e. V. wird dort die 1,1 km lange ÔÇ×Dampfbahn K├╝rnbachÔÇť betrieben.

Weiterhin sehenswert ist das Wallfahrtsmuseum ÔÇ×Alte SchmiedeÔÇť in Steinhausen.

Bauwerke

Bibliothekssaal im ehemaligen Kloster Schussenried
Bibliothekssaal im ehemaligen Kloster Schussenried

Sehenswert sind die erhaltenen Geb├Ąude des 1183 gegr├╝ndeten Klosters Schussenried, eines ehemaligen Pr├Ąmonstratenser - Reichsstifts . 1748 begann man einen Neubau der gesamten Klosteranlage zu errichten, von der aber kaum die H├Ąlfte ausgef├╝hrt werden konnte. Die Pl├Ąne dazu lieferte Dominikus Zimmermann; ein Holzmodell ist erhalten. Bauleiter war Jakob Emele , der 1750 zum Klosterbaumeister ernannt wurde und Zimmermann verdr├Ąngte. Das Bauvorhaben folgte dem Vorbild der Abtei Wiblingen . Beide Kl├Âster zeichnen sich durch ihre ├╝berragenden Bibliothekss├Ąle im Nordtrakt der Klosteranlagen aus. Ein Kapitelsaal im Osten wurde im fr├╝hen 19. Jahrhundert bereits wieder abgebrochen.

Aus dem Mittelalter ist die kurz vor dem Klosterneubau barockisierte Sankt-Magnuskirche erhalten, eine dreischiffige Basilika mit barocker Ausstattung, darunter das Chorgest├╝hl von Georg Anton Machein und Deckenfresken von Johannes Zick . Die Klosterkirche h├Ątte eigentlich durch einen Neubau nach Planung Emeles ersetzt werden sollen, doch ist es dazu nicht mehr gekommen.

Die ab 1728 erbaute Wallfahrtskirche St. Peter und Paul im Ortsteil Steinhausen gilt als ein Hauptwerk von Dominikus Zimmermann und ist als heiter-verspieltes Wahrzeichen des oberschw├Ąbischen Barock ebenfalls Ziel vieler Touristen. Die h├Ąufig zu h├Ârende Bezeichnung Sch├Ânste Dorfkirche der Welt ist jedoch eher irref├╝hrend, da die ÔÇ×DorfkircheÔÇť als Wallfahrtskirche durch das reiche Kloster Schussenried errichtet wurde und als reine Pfarrkirche f├╝r ein Dorf dieser Gr├Â├če v├Âllig ├╝berdimensioniert w├Ąre.

Die ebenfalls pr├Ąchtig ausgestattete sp├Ątbarocke Kirche St. Oswald im Ortsteil Otterswang wird vor allem um das Erntedankfest im Herbst viel besucht, da sie jedes Jahr mit einem prunkvollen Erntedankteppich aus Feld- und Gartenfr├╝chten geschm├╝ckt wird.

Musik

Aus Bad Schussenried stammen die Schwabenrock-Gruppen Grachmusikoff und Schwoi├čfua├č .

Pers├Ânlichkeiten

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Wilhelm Schussen , eigentlich Frick (1874-1956) popul├Ąrer schw├Ąbischer Schriftsteller
  • Rolf G├Âlz (* 1963), Profi-Radsportler und Olympiateilnehmer 1984 in Los Angeles, sportlicher Leiter des Rennteams Gerolsteiner
  • Oswald Metzger , Politiker und Publizist
  • Martina Quecke (damals Heimpel) und Hildegart Wahl , Weltmeisterinnen im Kunstradfahren
  • Simone Heimpel und Sarina Heimpel , Europameisterinnen im Kunstradfahren

Literatur

  • Paul Beck, Bernard Ruess: Beitr├Ąge zur Geschichte Schussenrieds. Federsee-Verlag, Bad Buchau 1981
  • Hubert Kohler (Hrsg.): Bad Schussenried. Geschichte einer oberschw├Ąbischen Klosterstadt. Thorbecke, Sigmaringen 1983, ISBN 3-7995-4060-1
  • Anton Schmid (Hrsg.): Erlebtes Bad Schussenried. Ein Bilderbogen aus Oberschwaben. Fink, Lindenberg 1997, ISBN 3-931820-34-3 (Bildband)

Weblinks

Commons: Bad Schussenried ÔÇô Bilder, Videos oder Audiodateien

Homepage des Zentrums f├╝r Psychiatrie

Informationen aus der Umgebung

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