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Letzte Änderung für Artikel Bad Buchau: 07.02.2006 17:21

Bad Buchau

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Wappen Karte
Wappen von Bad Buchau Deutschlandkarte, Position von Bad Buchau hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : T√ľbingen
Landkreis : Biberach
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 04' N, 09¬į 37' O
48¬į 04' N, 09¬į 37' O
H√∂he : 580 m √ľ. NN
Fläche : 23,77 km²
Einwohner : 4.058 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte : 171 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 7,8 %
Postleitzahl : 88417-88422
Vorwahl : 07582
Kfz-Kennzeichen : BC
Gemeindeschl√ľssel : 08 4 26 013
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 2
88422 Bad Buchau
Website: www.badbuchau.de
E-Mail-Adresse: mailto:info@bad-buchau.de
Politik
B√ľrgermeister : Peter Diesch
Ansichtskarte von 1914 mit Bahnhof
Ansichtskarte von 1914 mit Bahnhof

Bad Buchau ist eine Kurstadt westlich von Biberach an der Riß, direkt am Federsee. Als Moorheilbad und Mineralheilbad (Thermalbad) ist die kleine Stadt bei den Touristen bekannt.

Buchau am Federsee 1663
Buchau am Federsee 1663

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stadtgliederung

Zu Bad Buchau gehören die drei Stadtteile Ottobeurer Hof, Kappel und Henauhof.

Geschichte

Archäologen erforschen seit mehr als 120 Jahren die Umgebung der Stadt und des Federsees. Es gibt zahlreiche Funde von eiszeitlichen Rentierjägern und Pfahlbauern der Steinzeit bis zur Keltenzeit . Hier fand man die ältesten Holzräder Europas.

In der sp√§ten Bronzezeit lag rund 2 km s√ľd√∂stlich der heutigen Stadt eine vom Wasser umgebene, befestigte Siedlung, die heute sogenannte Wasserburg.

Um 700 n.Chr. liegt am Nordwestrand der buchenbestandenen Insel ein alemannischer Adelshof. Das Frauenkloster Buchau wurde um 770 durch das fr√§nkische Grafenpaar Warin und Adelindis gegr√ľndet. Im Jahre 1014 (oder 1022) wird eine M√ľnz- und Marktst√§tte erw√§hnt. Vom 13. Jahrhundert bis zum Ende des Heiligen R√∂mischen Reiches war Buchau freie Reichsstadt . 1787 und 1808 wurde der Wasserspiegel des Federsees abgesenkt. 1896-1917 erhielt die Stadt Anschluss an die Bahn-Hauptstrecken mit der Federseebahn, einer Schmalspurbahn von Schussenried √ľber Buchau nach Riedlingen. Sie wurde allerdings 1969 vollst√§ndig stillgelegt. Die Lokomotive am ehemaligen Bahnhof erinnert an diese Zeit.

Kirche von Kappel nach dem Erdbeben 1935
Kirche von Kappel nach dem Erdbeben 1935

1935 kam es zu einem schweren Erdbeben, das in Kappel schwere Schäden anrichtete.

1963 erhielt Buchau den Titel "Bad" als Moorheilbad.

Religionen

Seit 1382 wohnten in Buchau Juden , ab 1570 wird in der Stadt eine j√ľdische Gemeinde genannt, die in der Judengasse lokalisiert wird. Der j√ľdische Friedhof ist heute noch erhalten. Im 18. Jahrhundert baut die Gemeinde eine Synagoge , Anfang des 19. Jahrhunderts eine neue gr√∂√üere mit Turm und Glockenspiel. 1838 wohnen in Buchau 736 Juden, das sind 1/3 der damaligen Gesamtbev√∂lkerung. Am 9. November 1938 wird die Buchauer Synagoge zerst√∂rt.

Die Eltern von Albert Einstein wohnten bis kurz vor seiner Geburt in Buchau.

√Ąbtissinen von Buchau

  • Ermengard (Irmgard) (‚Ć 16. Juli 866 ), 857-866, Tochter K√∂nig Ludwigs des Deutschen ( Karolinger )

Politik

Gemeinderat

Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • CDU - 46,5% (-9,6) - 6 Sitze (-2)
  • FWG - 53,5% (+9,6) - 8 Sitze (+2)

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

  • Franz Kessler GmbH (Hersteller von Spindelsystemen, Asynchron- und Synchronmotoren)

Bildungseinrichtungen

Bad Buchau verf√ľgt √ľber ein Progymnasium sowie eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule .

Freizeit- und Sportanlagen

Der oberschw√§bische Kurort bietet seinen Kurg√§sten zahlreiche Therapieanwendungen, Moorb√§der und ein gro√ües Thermalbad (Adelindis-Therme) mit Saunalandschaft. Das Thermalwasser kommt aus einer Tiefe von 795 m mit einer Temperatur von 47,5 ¬įC.

Das NABU-Naturschutzzentrum Federsee betreut das Moor, ist Anlaufstelle f√ľr Besucher und Weiterbildungszentrum.
Federseegebiet bei Bad Buchau, mit 3300 ha das gr√∂√üte Moor in S√ľdwestdeutschland
Federseegebiet bei Bad Buchau, mit 3300 ha das gr√∂√üte Moor in S√ľdwestdeutschland
Steinzeitdorf im Federseemuseum
Steinzeitdorf im Federseemuseum

Der Federsee ist ein wichtiges Vogelschutzgebiet. Auf 3300 Hektar Moor leben 265 Vogelarten, davon 107 Brutvogelarten. Hauptattraktion sind der Federseesteg und der Wackelwald. Der Wackelwald w√§chst auf einem ehemaligen Weiher, der zur Eisgewinnung im Winter diente. Durch den moorigen Untergrund wird die Oberfl√§che dort nur durch eine Wurzelschicht zusammengehalten, deshalb gibt der Boden bei jedem Schritt elastisch nach und durch leichtes h√ľpfen kann man auch die B√§ume zum Wackeln bringen.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Bad Buchau liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße und an der Schwäbischen Bäderstraße.

Museen

Direkt am Federsee liegt ein Steinzeitmuseum, das 1968 eröffnete Federseemuseum, erbaut von Architekt Manfred Lehmbruck , an das ein Steinzeitdorf angeschlossen ist.

Bauwerke

  • Stiftskirche St. Cornelius und Cyprianus, eines der ersten Bauwerke des Klassizismus in S√ľddeutschland mit noch sp√§tbarocker Ausstattung, errichtet 1774-1776 von Pierre Michel d'Ixnard als Umbau einer gotischen Kirche. Die Ausstattung umfa√üt Stuckplastiken von Johann Joseph Christian .

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

  • Lina H√§hnle (1851 - 1941), Gr√ľnderin und erste Vorsitzende des Bundes f√ľr Vogelschutz

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1739 , Karoline Kaulla , ‚Ć 18. M√§rz 1809 in Hechingen, Hoffaktorin am W√ľrttembergischen Hof.
  • 1891 , 1. April , Hans Kayser , ‚Ć 14. April 1964 in Bolligen bei Bern, Komponist und Musiktheoretiker.
  • 1847 , 30. August , Hermann Einstein, der Vater Albert Einsteins

Weblinks

Wikipedia

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