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Letzte Änderung für Artikel Attenweiler: 03.02.2006 21:26

Attenweiler

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Wappen Karte
Wappen von Attenweiler Deutschlandkarte, Position von Attenweiler hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : T├╝bingen
Landkreis : Biberach
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 08' N, 09┬░ 42' O
48┬░ 08' N, 09┬░ 42' O
H├Âhe : 610 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 27,21 km┬▓
Einwohner : 1.725 (31. Dez. 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 63 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 88448
Vorwahl : 07357
Kfz-Kennzeichen : BC
Gemeindeschl├╝ssel : 08 4 26 011
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bachstra├če 7
88448 Attenweiler
Offizielle Website: www.attenweiler.de
E-Mail-Adresse: info@attenweiler.de
Politik
B├╝rgermeister : Karl Heinz Mohr

Attenweiler ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-W├╝rttemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Attenweiler liegt etwa 10 km nordnordwestlich von Biberach an der Ri├č in einer flachh├╝geligen Altmor├Ąnenlandschaft, in der die Endmor├Ąne der Ri├čeiszeit in terti├Ąres H├╝gelland ├╝bergeht.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde gliedert sich in drei Ortsteile:

  • Attenweiler (mit Gutershofen, Hausen, Rusenberg, Schammach)
  • Oggelsbeuren (mit Aigendorf, Ellighofen, Riedenhof, Willenhofen)
  • Rupertshofen (mit Vogelhof)

Geschichte

Attenweiler: Der Ort wurde erstmals 1254 als Sitz von Ortsadel erw├Ąhnt. Die Herren von Atinwilare sind von 1254 bis 1296 nachgewiesen. Zwischen 1347 und 1531 erwarb das Heilig-Geist-Spital in Biberach an der Ri├č das Dorf nach und nach fast vollst├Ąndig. Wie in der parit├Ątischen Reichsstadt Biberach wurde auch in Attenweiler ab 1548 Gottesdienst beider Konfessionen gefeiert. Im Zuge der Mediatisierung 1803 mit Biberach an die Grafen von Sternberg-Manderscheid, 1835 verkauften diese den Besitz an das K├Ânigreich W├╝rttemberg .

Oggelsbeuren: Das n├Ârdlich von Attenweiler gelegene Dorf Oggelsbeuren wurde 1275 erstmals als Oggelspurren genannt, ab dem 16. Jahrhundert hei├čt es auch oft Oberspeiren. Kirche und Pfarrei waren schon vor 1363 dem Stift Buchau inkorporiert. Der Ort war im Besitz der Grafen von Gr├╝ningen-Landau, ab Anfang des 14. Jahrhundert Teil der Herrschaft Warthausen und mit dieser ab 1331 in Besitz des Hauses Habsburg . Bis 1446 teilte der Ort die wechselnden Verpf├Ąndungen Warthausens. Ab 1446 wurden die Herren von Stein mit dem Ort belehnt. Vermutlich unterstellten diese den Ort im 16. Jahrhundert dem Kanton Donau der Reichsritterschaft . 1695 kam der Ort in Besitz des Stifts Buchau, mit der S├Ąkularisierung 1803 an die F├╝rsten von Thurn und Taxis. Die Staatshoheit fiel 1806 an das K├Ânigreich W├╝rttemberg , das den Ort ab 1810 als Teil des Oberamts Riedlingen verwaltete. Bis 1849 war Oggelsbeuren zudem unter f├╝rstlicher Patrimonialverwaltung der Thurn und Taxis.

Rupertshofen: Grabfunde belegen eine alemannische Besiedlung im fr├╝hen Mittelalter. Der Ort Rupertshofen teilte seit dem Mittelalter als Teil der Herrschaft Warthausen die Geschichte von Oggelsbeuren. 1788 wurde die Pfarrei Rupertshofen gegr├╝ndet, vorher war sie ein Filial der Pfarrei Oggelsbeuren. Seit 1811 bestand in Rupertshofen eine eigene Schulthei├čerei . Der Weiler Vogelhof war im 18. Jahrhudert ein Treffpunkt von Bettlern, Gaunern und fahrendem Volk.

Religionen

In der Gemeinde gibt es die katholischen Kirchengemeinden St. Blasius in Attenweiler, St. Johannes Baptist in Oggelsbeuren und St. Vitus in Rupertshofen, die zum Dekanat Biberach der Di├Âzese Rottenburg-Stuttgart geh├Âren.

Die Evangelische Kirchengemeinde Attenweiler geh├Ârt zum Kirchenbezirk Biberach der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg . Neben der politischen Gemeinde Attenweiler umfasst sie Uttenweiler mit Sauggart und Ahlen, die Ortsteile A├čmannshardt und Alberweiler der Gemeinde Schemmerhofen und den Ortsteil Moosbeuren der Gemeinde Oberstadion. Die Evangelische Kirchengemeinde hat insgesamt 1.050 Mitglieder (Stand: Herbst 2004).

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Gemeinde ist von der Landwirtschaft und dem Handwerk gepr├Ągt.

Bildung

Attenweiler verf├╝gt ├╝ber eine eigene Grundschule .

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Bauwerke

Attenweiler

  • Kirche St. Blasius, erbaut 1722
  • Evangelische Kirche, erbaut 1843 im Stil des Klassizismus , 1975 renoviert
  • Ehemaliges Pfarrhaus erbaut 1732 im Stil des Barock
Rupertshofen um 1900
Rupertshofen um 1900

Oggelsbeuren

  • Ehemaliges Kloster Oggelsbeuren : 1378 gegr├╝ndetes Franziskanerinnenkloster , 1787 aufgehoben; zweite Besiedlung 1854 durch einen Franziskanerinnenkonvent, der 1859 nach Kloster Sie├čen umzog; ab 1860 Heimat der ÔÇ×PiuspflegeÔÇť. Ein Teil der Geb├Ąude des barocken Neubaus von 1714 ist erhalten, nach einem Brand 1953 wurden die Geb├Ąude wiederhergestellt.
  • Pfarrkirche St. Johann Baptist, erbaut 1849 anstelle eines mittelalterlichen Vorg├Ąngerbaus, renoviert 1974
  • Kapelle in Aigendorf, erbaut 1870 anstelle einer ├Ąlteren Kapelle

Rupertshofen

  • Pfarrkirche St. Vitus, erbaut 1810, Turm von 1863, 1977 renoviert

Literatur

  • Kurt Diemer: Festvortrag 750 Jahre Attenweiler. In: Heimatkundliche Bl├Ątter f├╝r den Kreis Biberach. 27. Jg. 2004, Heft 2, S. 83ÔÇô86
  • Paul Hespeler: Attenweiler. Zwei Konfessionen und ein Dorf. Gemeinde Attenweiler, Attenweiler 1993, ISBN 3-924489-67-X
  • Reinhold Mildenberger: Unter Reichsadler und Krummstab. Streiflichter zur Dorf- und Kirchengeschichte von Attenweiler. Evangelische Kirchengemeinde, Attenweiler 1986

Weblinks

Wikipedia

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