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Letzte Änderung für Artikel Alleshausen: 30.01.2006 16:43

Alleshausen

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Wappen Karte
Wappen von Alleshausen Deutschlandkarte, Position von Alleshausen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : T├╝bingen
Landkreis : Biberach
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 06' N, 09┬░ 37' O
48┬░ 06' N, 09┬░ 37' O
H├Âhe : 580 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 11,31 km┬▓
Einwohner : 504 (31. Dez. 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 45 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 88422
Vorwahl : 07582
Kfz-Kennzeichen : BC
Gemeindeschl├╝ssel : 08 4 26 005
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstra├če 10
88422 Alleshausen
Offizielle Website: Website
E-Mail-Adresse: Gemeinde-Alleshausen@t-online.de
Politik
B├╝rgermeister : Harald Fischer

Alleshausen ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-W├╝rttemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Alleshausen liegt auf einer Anh├Âhe an der Grenze zwischen dem Federseeried und dem Mor├Ąnengel├Ąnde der Ri├čeiszeit . Fr├╝her lag die Gemeinde direkt am Ufer des Sees, der mit der Zeit immer mehr verlandete.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus dem namengebenden Dorf Alleshausen und dem Weiler Brasenberg.

Geschichte

Die Siedlung Alleshausen wurde wohl in der frühmittelalterlichen Älteren Ausbauzeit angelegt. Der Ortsname geht vermutlich auf einen frühen Siedler zurück.

Der ├ťberlieferung nach gelangte Alleshausen durch eine Schenkung Rudolfs von Rheinfelden (ÔÇá 1080) in den Besitz des Klosters St. Blasien . Der Ort wird erstmals 1150 urkundlich als Aleshusin erw├Ąhnt, 1254 wird es als Alashusen genannt.

Im 13. Jahrhundert ist ein Ulrich von Alhusen als Ministeriale des Grafen Hartmann von Gr├╝ningen bezeugt, dessen Namen auf einen Sitz bei Alleshausen zur├╝ckgef├╝hrt wird. Der Name der Siedlung ist aufgrund der damals oft gleichen Schreibweise in mittelalterlichen Quellen jedoch kaum von Altshausen zu unterscheiden, wodurch diese Zuschreibung nicht eindeutig ist. Eine Ministerialenburg s├╝dlich des Orts ist jedenfalls bis in das 17. Jahrhundert nachweisbar.

Der Ortsteil Brasenberg ist erstmals 1347 als Brahsenberg bezeugt.

1446 erwarb das Kloster St. Blasien auch die Vogtei Alleshausen von den Inhabern der ├Âsterreichischen Herrschaft Warthausen, 1477 verkaufte es den Ort an das Kloster Marchtal.

Bei der S├Ąkularisation ging Alleshausen mit Marchtal 1803 in den Besitz der Thurn und Taxis ├╝ber, die es als Teil des Reichsf├╝rstentum Buchau verwalteten, bevor es 1806 im Zuge der Mediatisierung unter die Staatshoheit des K├Ânigreichs W├╝rttemberg fiel. Alleshausen wurde als Teil des Oberamts Riedlingen verwaltet, 1938 kam es zum Landkreis Saulgau. Mit dessen Aufl├Âsung wurde der Ort 1973 Teil des Landkreises Biberach.

Religionen

Alleshausen ist stark r├Âmisch-katholisch gepr├Ągt und geh├Ârt seit jeher zur Pfarrei Seekirch der Seelsorgeeinheit Federsee (mit Sitz in Bad Buchau) im Dekanat Riedlingen der Di├Âzese Rottenburg-Stuttgart . Eine vom Kloster St. Blasien errichtete Filialkapelle ist im Ort bereits 1254 bezeugt. Nach dem Verkauf des Orts an das Kloster Marchtal wurde 1486 auf Veranlassung des Abts Simon G├Âtz die heute noch bestehende Kapelle St. Blasius erbaut.

Die evangelischen Christen geh├Âren zur Kirchengemeinde Bad Buchau im Dekanat Riedlingen der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg .

Einwohnerentwicklung

  • 1871: 439 Einwohner
  • 1910: 433 Einwohner
  • 1939: 374 Einwohner
  • 1950: 435 Einwohner
  • 1970: 450 Einwohner
  • 2004: 504 Einwohner

Politik

Alleshausen geh├Ârt zum Gemeindeverwaltungsverband Bad Buchau mit Sitz in Bad Buchau.

Wirtschaft und Infrastruktur

Alleshausen ist stark landwirtschaftlich gepr├Ągt. Es gibt noch 24 b├Ąuerliche Betriebe, von denen 16 im Nebenewerb betrieben werden.

Die einzigen anderen Betriebe sind eine Tankstelle, eine Bankfiliale, ein Lebensmittelmarkt und das bewirtete Sch├╝tzenhaus des SV Federsee.

Bildungseinrichtungen

  • Grundschule Alleshausen

Freizeit- und Sportanlagen

  • Hallenbad der Gemeinde Alleshausen
  • Sch├╝tzenhaus des SV Alleshausen

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Bauwerke

  • Kirche St. Blasius: Die sp├Ątgotische Kapelle wurde am 16. Oktober 1486 geweiht, der Turm wurde 1494 erg├Ąnzt. Zur Ausstattung geh├Âren sp├Ątgotische Figuren des Hl. Blasius und des Hl. Urban aus dem Umkreis des Ulmer Meisters Michael Erhart (Ulmer Schule um 1500), ein Relief der Beweinung Christi (um 1515) eine Piet├á (um 1450ÔÇô1475), ein schlichter hochbarocker Holzaltar mit einem Mariengem├Ąlde (um 1700) und ein Kreuz aus dem 18. Jahrhundert.
  • Kapelle St. Wendelin in Brasenberg, gestiftet 1806

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

Die Narrenzunft Alleshausen Deifelsweiber betreibt die schw├Ąbisch-alemannische Fasnet . Ihr Narrenruf ist ÔÇ×Deifelsweib - bleib mr vom LeibÔÇť.

Literatur

  • Johann Evangelist Sch├Âttle: Beschreibung und Geschichte der Pfarrei Seekirch mit ihren Filialen Alleshausen, Brasenberg und Tiefenbach. Liebel, Waldsee 1884 (Nachdruck: Federsee-Verlag, Bad Buchau 1977)

Weblinks

Wikipedia

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