fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Sindelfingen: 12.02.2006 17:11

Sindelfingen

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Sindelfinger Wappen Lage von Sindelfingen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Stuttgart
Landkreis : Böblingen
Gemeindeart : Große Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 43' N, 09¬į 00' O
48¬į 43' N, 09¬į 00' O
H√∂he : 409 - 532 m √ľ. NN
Fläche : 50,85 km²
Einwohner : 61.269 (Stand: Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte : 1.204 Einwohner/km²
Ausländeranteil : 22,3%
Postleitzahl : 71043-71069 (alt: 7032)
Vorwahl : 07031
Kfz-Kennzeichen : BB
Gemeindeschl√ľssel : 08 1 15 045
Stadtgliederung: Kernstadt und 2 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
71063 Sindelfingen
Website: www.sindelfingen.de
E-Mail-Adresse: stadt@sindelfingen.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Dr. Bernd V√∂hringer

Sindelfingen ist eine Stadt in der Mitte des Bundeslandes Baden-W√ľrttemberg, etwa 15 km s√ľdwestlich von Stuttgart. Sie ist die gr√∂√üte Stadt des Landkreises B√∂blingen und bildet zusammen mit der s√ľdlichen Nachbarstadt B√∂blingen ein Mittelzentrum f√ľr die umliegenden Gemeinden.

Die Einwohnerzahl Sindelfingens √ľberschritt 1957 die Grenze von 20.000. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Gro√üen Kreisstadt , was die baden-w√ľrttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Februar 1962 beschloss.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Sindelfingen liegt am Nordostrand des Oberen G√§us, zu F√ľ√üen einiger H√∂hen des Glemswaldes ( Landschaftsschutzgebiet ) zwischen der im Stadtgebiet entspringenden Schwippe und dem Sommerhofenbach. Der h√∂chste Punkt der Gemarkung liegt auf 532, der tiefste auf 409 m √ľ. NN. Das Stadtgebiet erstreckt sich von 425 bis 460 m √ľ. NN.

Nachbargemeinden

Folgende St√§dte und Gemeinden grenzen an die Stadt Sindelfingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt: Stuttgart ( Stadtkreis ), Leinfelden-Echterdingen (Landkreis Esslingen) sowie B√∂blingen, Aidlingen, Grafenau (W√ľrttemberg), Magstadt und Leonberg (alle Landkreis B√∂blingen).

Stadtgliederung

Sindelfingen besteht aus der Kernstadt und den im Rahmen der Gebietsreform 1971 eingegliederten Stadtteile Maichingen und Darmsheim. Beide eingemeindeten ehemaligen Gemeinden sind Ortschaften im Sinne der baden-w√ľrttembergischen Gemeindeordnung , das hei√üt sie haben jeweils einen Ortschaftsrat , der von der Bev√∂lkerung der Ortschaft bei jeder Kommunalwahl neu gew√§hlt wird. Vorsitzender des Ortschaftsrats ist der Ortsvorsteher .

In der Kernstadt werden zum Teil Wohngebiete mit eigenem Namen unterschieden, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Geschichte aufgrund der Bebauung ergeben haben und die jedoch meist nicht genau abgrenzbar sind. Hierzu gehören beispielsweise Königsknoll, Pfarrwiesen, Spitzholz, Eschenried, Eichholz, Hinterweil und Goldberg.

Raumplanung

Sindelfingen bildet zusammen mit der Nachbarstadt Böblingen ein Mittelzentrum innerhalb der Region Stuttgart, deren Oberzentrum Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Böblingen/Sindelfingen gehören neben den beiden Städten noch die Gemeinden im mittleren Teil des Landkreises Böblingen, und zwar Aidlingen, Altdorf, Ehningen, Gärtringen, Grafenau , Hildrizhausen, Holzgerlingen, Magstadt, Schönaich, Steinenbronn, Waldenbuch und Weil im Schönbuch.

Geschichte

Kopf einer Mithrasstatue aus dem römischen Sindelfingen
Kopf einer Mithrasstatue aus dem römischen Sindelfingen

Im 4. Jahrtausend v. Chr. existierte eine jungsteinzeitliche Siedlung im Gewann Hinterweil. Auch in der Urnenfelder- , Hallstatt- und Lat√®nezeit gab es im Stadtgebiet vereinzelte Besiedlung, wie Scherbenfunde, Grabh√ľgel und Urnengr√§ber belegen. Im 1. - 3. Jahrhundert existierte am Nordhang des Goldbergs ein r√∂mischer Vicus (Stra√üendorf), daneben standen √ľber die Gemarkung verteilt kleinere Gutsh√∂fe. Bald nach dem Fall des Limes 260 n. Chr. siedelten sich hier die Alamannen an, die auf der heutigen Sindelfinger Gemarkung die drei D√∂rfer Sindelfingen, Altingen und Bochtelfingen gr√ľndeten. Seit etwa 700 stand im Bereich eines √§lteren Herrenhofes von Vorfahren der Grafen von Calw ein Vorg√§ngerbau der heutigen Martinskirche mit Friedhof. Um 1065 gr√ľndeten die Grafen von Calw im Bereich des daf√ľr abgebrochenen Herrenhofes das Stift Sindelfingen , das 1155 erstmals als ‚Äěpraepositura in Sindelvinga‚Äú urkundlich erw√§hnt wurde.

Um 1130 kam Sindelfingen in den Besitz der Welfen, im darauffolgenden Erbstreit wurde das Dorf Sindelfingen 1133 von Adalbert IV. von Calw niedergebrannt. In der zweiten H√§lfte des 12. Jahrhunderts bestand in Sindelfingen eine welfische M√ľnzst√§tte; ein Topf mit zahlreichen Silberbrakteaten aus dieser Werkstatt wurden 1973 im Boden der Martinskirche vergraben entdeckt. 1263 erfolgte die Gr√ľndung der Stadt Sindelfingen zwischen Stiftsbezirk und Dorf Sindelfingen durch Graf Rudolf von T√ľbingen-Herrenberg ; die Weiler Sindelfingen, Altingen und Bochtelfingen gingen sp√§ter in der neuen Stadt auf. 1351 wurde die Stadt an W√ľrttemberg verkauft. Die neuen Herren f√ľhrten 1535 die Reformation ein. Sindelfingen blieb aber zun√§chst ein unbedeutendes Landst√§dtchen.

Im 19. Jahrhundert wurden mechanische Webereien eingef√ľhrt. Im 20. Jahrhundert folgten Maschinenfabriken sowie Industrien f√ľr Auto, B√ľromaschinen, Schuhe, Uhren und anderes. 1914 wurde das Daimler -Werk in Sindelfingen angesiedelt.
Wilhelm Friedle , Betriebsdirektor der Daimler-Benz AG im Werk Sindelfingen von 1927 bis 1935 , brachte das Flie√üband nach Deutschland. Sindelfingen wuchs zu einer bedeutenden Industriestadt heran. Daher wurde die Stadt im 2. Weltkrieg verh√§ltnism√§√üig stark zerst√∂rt, danach jedoch wieder aufgebaut. Der starke Einwohnerzuwachs f√ľhrte zum Bau zahlreicher Wohnsiedlungen. Nach √úberschreiten der 20.000 Einwohnergrenze 1957 wurde Sindelfingen 1962 zur Gro√üen Kreisstadt erhoben. Bei der Gebietsreform 1971 erreichte sie schlie√ülich ihre heutige Ausdehnung. Von der Landesregierung Baden-W√ľrttemberg war seinerzeit eine Fusion mit der Nachbarstadt B√∂blingen zur Gro√üstadt B√∂blingen-Sindelfingen vorgesehen. Dieser Plan konnte jedoch nicht realisiert werden.

1990 war Sindelfingen Gastgeber der zehnten Landesgartenschau Baden-W√ľrttemberg (in der Nachbarstadt B√∂blingen fand diese Veranstaltung 1996 statt).

Religionen

Die Bev√∂lkerung von Sindelfingen geh√∂rte urspr√ľnglich zum Bistum Konstanz. Da die Stadt seit dem 14. Jahrhundert zu W√ľrttemberg geh√∂rte, wurde auch hier ab 1535 durch Herzog Ulrich die Reformation eingef√ľhrt, daher war Sindelfingen √ľber Jahrhunderte eine √ľberwiegend protestantische Stadt. Sie geh√∂rt seit jener Zeit zum Dekanat B√∂blingen. Die Hauptkirche der Stadt ist die Martinskirche, eine der √§ltesten Kirchen des Landes. Die zugeh√∂rige Kirchengemeinde Sindelfingen war zun√§chst die einzige der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Bev√∂lkerung infolge Zuzugs stark an. Daher wurde die Kirchengemeinde geteilt. Es entstand die Christusgemeinde (Kirche von 1958 mit Nikodemuskirche), die Johannesgemeinde (Kirche von 1962 ) und die Vers√∂hnungsgemeinde (Kirche von 1967 ). Innerhalb der Martinsgemeinde gibt es noch die 1976 erbaute Markuskirche. Alle drei Kirchengemeinden bilden die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Sindelfingen. Auch in den beiden Stadtteilen Darmsheim und Maichingen wurde infolge der fr√ľhen Zugeh√∂rigkeit zu W√ľrttemberg die Reformation eingef√ľhrt. Auch dort gibt es jeweils eine evangelische Kirchengemeinde, die in alten Kirchen ihre Gottesdienste feiert, in Darmsheim in einer ehemaligen Wehrkirche mit sp√§tgotischem Westturm und Fresken im Innern bzw. in Maichingen in einer umgebauten Chorturmkirche mit Erweiterungen aus dem Jahr 1609 . Auch die beiden Stadtteilgemeinden geh√∂ren wie alle Sindelfinger Kirchengemeinden zum Dekanat B√∂blingen innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg .

Katholiken gibt es in Sindelfingen erst wieder seit Ende des 19. Jahrhunderts . F√ľr sie wurde 1952 eine eigene Kirche ‚ÄěZur Heiligsten Dreifaltigkeit‚Äú gebaut und eine Pfarrei eingerichtet. Weitere Kirchen wurden 1960 (St. Joseph, Pfarrei seit 1965 ), 1969 (Auferstehung Christi, Pfarrei seit 1974 ), 1970 (St. Paulus, Pfarrei seit 1974 ) und 1972 (St. Maria K√∂nigin des Friedens, Pfarrei seit 1974 ) erbaut. In Darmsheim gibt es seit 1974 die Kirche St. Stephan. Sie geh√∂rt zur Nachbargemeinde Christk√∂nig Dagersheim, mit der sie eine Kirchengemeinde bildet. In Maichingen wurde 1955 die Kirche St. Anna erbaut. Die Pfarrei Maichingen wurde 1961 errichtet. Die katholischen Gemeinden im Sindelfinger Stadtgebiet bilden die Seelsorgeeinheiten 7, 9 und 10, zu denen teilweise noch benachbarte Kirchengemeinden geh√∂ren. Sie alle geh√∂ren zum Dekanat B√∂blingen (zuvor Dekanat Weil der Stadt) des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Sindelfingen auch Freikirchen und Gemeinden, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche (Erlöserkirche) und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten). Auch die Neuapostolische Kirche ist in Sindelfingen vertreten.

Eingemeindungen

  • 1. September 1971 : Darmsheim
  • 1. Dezember 1971 : Maichingen

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Sch√§tzungen, Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1500 ca. 1.000
1600 ca. 1.400
1702 1.402
1803 2.981
1843 3.727
1861 3.804
1. Dezember 1871 3.704
1. Dezember 1880 ¬Ļ 3.934
1. Dezember 1890 ¬Ļ 4.239
1. Dezember 1900 ¬Ļ 4.291
1. Dezember 1910 ¬Ļ 4.589
16. Juni 1925 ¬Ļ 5.394
16. Juni 1933 ¬Ļ 6.986
Jahr Einwohner
17. Mai 1939 ¬Ļ 8.465
1946 10.027
13. September 1950 ¬Ļ 11.448
6. Juni 1961 ¬Ļ 26.127
27. Mai 1970 ¬Ļ 40.785
31. Dezember 1975 54.134
31. Dezember 1980 54.808
27. Mai 1987 ¬Ļ 57.005
31. Dezember 1990 58.805
31. Dezember 1995 59.435
31. Dezember 2000 60.843
30. September 2004 61.347
Juni 2005 61.241

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 45 Sitze. Diese verteilen sich auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen wie folgt:

CDU 36,9% -1,1 17 Sitze ±0
FW 22,7% +0,9 10 Sitze ±0
SPD 21,5% -1,0 10 Sitze ±0
GR√úNE 13,5% +3,6 6 Sitze +2
FDP / DVP 5,4% +0,9 2 Sitze ±0
Andere 0,0% -3,2 0 Sitze -1

B√ľrgermeister

Ein Schultheiß des Dorfes Sindelfingen wird 1255 erwähnt; 1271 wird erstmals ein Schultheiß der Stadt erwähnt, 1280 gab es einen Vogt , der bis 1605 in Böblingen seine Sitz hatte, bis die Stadt vom Amt Böblingen getrennt wurde. Dann leiteten Amtmänner bzw. Oberamtmänner die Stadtverwaltung.

Seit 1819 trug das Stadtoberhaupt die Bezeichnung "Stadtschulthei√ü" und seit 1930 B√ľrgermeister . Mit der Erhebung zur Gro√üen Kreisstadt am 1. Februar 1962 lautet die Amtsbezeichnung Oberb√ľrgermeister . Dieser wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gew√§hlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung "Erster B√ľrgermeister" und der 2. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung "B√ľrgermeister".

Stadtoberhäupter seit 1819

  • 1819 - 1826 : Johann Friedrich Dinkelacker
  • 1826 - 1832 : Johann Breuning
  • 1832 - 1849 : Christian Immanuel Conz
  • 1850 - 1895 : Johann Gottfried Frank
  • 1895 - 1932 : Wilhelm H√∂rmann
  • 1932 - 1945 : Karl Pfitzer
  • 1945 - 1946 : Werner H√§ring
  • 1946 - 1977 : Arthur Gruber
  • 1977 - 1993 : Dr. Dieter Burger
  • 1993 - 2001 : Dr. Joachim R√ľcker-Kirschner
  • 2001 -heute: Dr. Bernd V√∂hringer

Wappen und Flagge

Das Wappen der Stadt Sindelfingen zeigt in Silber drei liegende schwarze Hirschstangen √ľbereinander, darunter ein schwarzes Kreuz. Die Sindelfinger Stadtflagge ist schwarz-wei√ü. Wappen und Flagge haben lange Tradition und wurden 1927 offiziell festgelegt. Die Hirschstangen symbolisieren die Zugeh√∂rigkeit zu W√ľrttemberg.

Städtepartnerschaften

Sindelfingen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft :

  • Schaffhausen ( Schweiz ), seit 1952 (St√§dtefreundschaft)
  • Corbeil-Essonnes ( Frankreich ), seit 1958
  • Sondrio ( Italien ), seit 1962
  • Dronfield , North East Derbyshire ( Vereinigtes K√∂nigreich ), seit 1971
  • GyŇĎr ( Ungarn ), seit 1987
  • Torgau (Sachsen), seit 1987
  • Chelm ( Polen ), seit 2001

Au√üerdem unterh√§lt Sindelfingen seit 1955 eine St√§dtepatenschaft mit W√ľrbenthal (f√ľr die Vertriebenen aus dem gleichnamigen Ort im Sudetenland).

Wirtschaft und Infrastruktur

Sindelfingen ist gepr√§gt durch die Automobilindustrie, besonders durch das Automobilwerk der Mercedes-Benz , einer Tochter der DaimlerChrysler AG . Dies ist das weltweit gr√∂√üte Automobilwerk. In der fr√ľhen Neuzeit war das Weberhandwerk ans√§ssig, daher gibt es auch heute noch viele Modefirmen.

Verkehr

Sindelfingen ist √ľber die Anschlussstellen Sindelfingen-Ost und B√∂blingen/Sindelfingen an der Bundesautobahn A 81 (W√ľrzburg - Gottmadingen), die sich im nord√∂stlichen Stadtgebiet an der Grenze zu Stuttgart mit der A 8 kreuzt, gut erreichbar. Ferner verl√§uft die Bundesstra√üe B 464 (nach Reutlingen) durch das westliche Stadtgebiet. Die B 14 f√ľhrt an Sindelfingen vorbei.

Der Bahnhof Sindelfingen liegt an der Rankbachbahn von B√∂blingen nach Renningen. Auf dieser Strecke fahren heutzutage nur noch G√ľterz√ľge (G√ľterzugumgehung Stuttgart). Ab 2008 soll diese Strecke f√ľr die S-Bahn Stuttgart mit einer neuen Haltestelle am Werk von DaimlerChrysler reaktiviert werden. Derzeit sind jedoch bereits die S-Bahn-Haltestellen "Goldberg"' und "B√∂blingen" (Bahnhof) an der Linie 1 in Richtung Stuttgart bzw. Herrenberg von Sindelfingen aus gut zu erreichen. Die Stadt hat ein Busliniennetz, das in den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) integriert sind.

Der n√§chstgelegene Flughafen Stuttgart Airport ist √ľber die Autobahn in wenigen Minuten erreichbar.

√Ėffentliche Einrichtungen

Sindelfingen hat ein Notariat und eine Au√üenstelle des Landratsamts B√∂blingen (Amt f√ľr Schule und Bildung und Schulpsychologische Beratungsstelle).

Bildungseinrichtungen

In Sindelfingen gibt es ein Staatliches Seminar f√ľr Didaktik und Lehrerbildung (Grund- und Hauptschule).

Ferner gibt es vier Gymnasien (Goldberg-, Pfarrwiesen, Unterrieden und Stiftsgymnasium), drei Realschulen (Realschule am Goldberg, Eschenried und Hinterweil), eine Förderschule (Martinsschule), 3 Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule (Eichholzschule, GHS Goldberg und Johannes-Widmann-Schule Maichingen), eine Hauptschule mit Werkrealschule am Klostergarten und 6 selbständige Grundschulen (Darmsheim, Gartenstraße, Hinterweil, Klostergarten, Königsknoll und Sommerhofen).

Der Landkreis B√∂blingen ist Schultr√§ger der beiden Beruflichen Schulen (Gottlieb-Daimler-Schule I und Gottlieb-Daimler-Schule II im Technischen Schulzentrum) sowie der Bodelschwinghschule f√ľr Geistigbehinderte mit Bodelschwingh-Schulkindergarten f√ľr Geistigbehinderte, der Schule f√ľr K√∂rperbehinderte mit Schulkindergarten und der Schule f√ľr Sprachbehinderte und Kranke in l√§ngerer Krankenhausbehandlung mit Schulkindergarten f√ľr Sprachbehinderte.

Die private Abendrealschule Böblingen-Sindelfingen e.V. rundet das schulische Angebot in Sindelfingen ab.

Kultur Sehensw√ľrdigkeiten und Gastronomie

Museen

Martinskirche
Martinskirche
Altes Rathaus, heute Stadtmuseum
Altes Rathaus, heute Stadtmuseum
Marktplatz-Brunnen
Marktplatz-Brunnen
Marktplatz-Brunnen
Marktplatz-Brunnen

Das 1970 eingerichtete Donauschw√§bisches Museum im Haus der Donauschwaben zeigt eine Sammlung donauschw√§bischen Kulturgutes. Angeschlossen ist eine Spezialbibliothek f√ľr donauschw√§bisches Schrifttum.

Im Alten Rathaus im Stadtteil Maichingen befindet sich die Galerie der Stadt Sindelfingen sowie im 1990 er√∂ffneten L√ľtze-Museum im Mittleren Rathaus Sindelfingen.

√úber die Stadtgeschichte informiert das Stadtmuseum im Alten Rathaus von 1478 mit angrenzendem Salzhaus von 1592 . Im Salzhaus ist auch die W√ľrbenthaler Heimatstube untergebracht.

In der Alten Webschule befindet sich das Haus der Handweberei mit Webereimuseum.

Bauwerke

Das Alte Rathaus (heute das Stadtmuseum, der Eintritt ist frei) und die Martinskirche (erbaut im 11.-12. Jahrhundert) sind die Wahrzeichen der Stadt. Weitere Sehensw√ľrdigkeiten:

  • Kurze Gasse mit Fachwerkh√§usern
  • Alter Friedhof (hinter der Stadtbibliothek)
  • Hexensprung
  • Klostersee
  • Ehemalige Landesgartenschau (mit der Kleinbahn Sommerhofen-Park)
  • Marmorzebrastreifen am Marktplatz
  • Hallenbad und Badezentrum (seit 1985 Landes-Leistungszentrum des W√ľrtt. Schwimmverbands)
  • Sprungturm mit 10 Meter Brett im Freibad
  • Goldbergturm
  • Vogelschutzinformationszentrum (VIZ) am Freibad (Eintritt frei)
  • Wasserturm Sindelfingen-Steige
  • Wasserturm Sindelfingen-Eichholz
  • W√ľrbenthaler Heimatstube (Eintritt frei)
  • Freundschaftsbrunnen auf dem Marktplatz, gestaltet von Bonifatius Stirnberg . Um einen zentralen Brunnen mit dem Sagenpferd Pegasus sind sechs kleine Brunnen angeordnet, die f√ľr 6 Partnerst√§dte Sindelfingens stehen. Die Figuren sind drehbar.
  • Leitungsabzweig Maichingen
  • Zweigart-Sawitzki-Br√ľcke
  • Gesockelte Maste
  • Fernsehumsetzer Darmsheim
  • Funkturm Fuchsberg
  • Funkturm Rastst√§tte Sindelfinger-Wald

Freizeiteinrichtungen

  • Das Badezentrum bestehend aus einem Sauna-Bereich, einem Hallenbad (mit 4 Becken und Sprungturm) und einem Freibad (mit Sprungturm, Riesenrutsche, Beachvolleyballfeld usw.).
  • Die Kleinbahn Sommerhofen-Park (Fahrbetrieb sonntags, von April bis September)
  • Der Glaspalast - 200 m Tartan-Laufbahn mit 4 Rundbahnen, Judohalle, Kegelbahnen, Trainings- und Gymnastikr√§ume

Gastronomie

  • Alpenmax

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Das Internationale Stra√üenfest am 3. Juniwochenende ist eines der gr√∂√üten Stra√üenfeste Europas. Drei Tage am St√ľck werden mit Tanz, Folklore und Hunderten von St√§nden (meist Kulturvereine und Verb√§nde) die verschiedenen Kulturen der Stadt und nat√ľrlich besonders beliebt, die Delikatessen der jeweiligen Heimat pr√§sentiert und gefeiert.
  • Die Internationale Briefmarkenb√∂rse findet am letzten Oktoberwochenende in der Messehalle statt.

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Die Stadt Sindelfingen hat folgenden Personen das Ehrenb√ľrgerrecht verliehen:

  • 1918 : Mina Zweigart, Mitinhaberin der Firma Zweigart
  • 1946 : Wilhelm H√∂rmann, B√ľrgermeister
  • 1951 : Dr. Wilhelm Haspel, Direktor
  • 1952 : Karl Pfitzer, B√ľrgermeister
  • 1963 : Dr. Wilhelm Langheck, Direktor von Daimler-Benz
  • 1963 : Arthur K. Watson, Pr√§sident von IBM
  • 1970 : Karl Hummel, Gemeinderat und Fraktionsvorsitzender
  • 1975 : Ernst Sch√§fer, Gemeinderat und Landtagsabgeordneter

Daneben vergibt die Stadt Sindelfingen noch Ehrenplaketten in Gold und Silber an Personen, die sich um die Stadt verdient gemacht haben. Ehrungen dieser Art erhielten unter anderem Roger Combrisson (B√ľrgermeister der Partnerstadt Corbeil-Essonnes) und Arthur Gruber.

Söhne und Töchter der Stadt

  • um 1444 , Johannes Widmann (in Maichingen), † 31. Dezember 1524 in Pforzheim, Leibarzt des Herzogs Eberhard im Bart und des Herzogs Ulrich von W√ľrttemberg .
  • 1806 , 6. Juni , Ottmar Friedrich Heinrich Sch√∂nhuth , † 6. Februar 1864 in Edelfingen (heute Bad Mergentheim), Pfarrer und Historiker.
  • 1941 , Lutz Ackermann , deutscher Bildhauer.
  • 1941 , 30. Juni , Wolfgang Hermann K√∂rner , deutscher Schriftsteller.
  • 1948 , 6. April , Friederike Roth , deutsche Schriftstellerin.
  • 1966 , 20. November , Oliver Hasenfratz , † 14. November 2001 in Heidelberg, deutscher Schauspieler.
  • 1955 , 10. November , Roland Emmerich , Regisseur und Produzent.

Vereine

  • Der Flugsportverein Sindelfingen bietet in den Abteilungen Motor-, Segel- und Modellflug ein breites Spektrum von der Anf√§ngerausbildung bis hin zum Hochleistungssport.

Literatur

  • W√ľrttembergisches St√§dtebuch; Band IV Teilband Baden-W√ľrttemberg Band 2 aus "Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
  • Lorenz, S., Scholz, G. (Hg.): B√∂blingen. Vom Mammutzahn zum Mikrochip. Filderstadt 2003 ( ISBN 3-935129-09-2 )
  • Hermann Weisert: Sindelfingen im Wandel der Zeit. R√∂hm Verlag, Sindelfingen 1988
  • Stadt Sindelfingen (Hrsg), Dorothee Ade-Rademacher, Reinhard Rademacher: Reich an Vergangenheit. R√∂mer und Alamannen in Sindelfingen. Sindelfingen 2004 (Schriftenreihe des Stadtarchivs Sindelfingen, Band 6), ISBN 3-00-014744-6
  • Thomas Knopf: Das r√∂mische Sindelfingen. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2000 (Materialhefte zur Arch√§ologie in Baden-W√ľrttemberg, Band 55), ISBN 3-8062-1497-2
  • Beck, Alfred: Chronik von Darmsheim, B√∂blingen 1930 (Neuauflage 2003)

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Zum Reussenstein 71032 Böblingen http://www.hotel-reussenstein.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307031 / 66 00-0
Hotel Restaurant B√∂hler 71032 B√∂blingen http://www.hotel-boehler.de/  07031 / 46 04-0
Wanner 71032 B√∂blingen http://www.hotel-wanner.de/  07031 / 21370-0
Hotel-Restaurant B√∂blinger Haus 71032 B√∂blingen http://www.hotel-boeblinger-haus.de  07031 / 2 11-0
Hotel Rieth 71032 B√∂blingen http://www.hotel-rieth.de  07031 / 72 30
Mercure Hotel Stuttgart B√∂blingen 71034 B√∂blingen http://www.accorhotels.com/accorhotels/fichehotel/de/mer/0485/fiche_hotel.shtml  07031 / 6450
B√ľhleneck 71088 Holzgerlingen http://www.buehleneck.de  07031 / 74750
Walker 71272 Renningen http://www.hotel-walker.de/  07159 / 25 85-0
Waldhotel Sulzbachtal 71101 Sch√∂naich http://www.schoenbuch.de/hotel-sulzbachtal/weg.htm  07031 / 75 78 -0
Stuttgart Marriott Hotel Sindelfingen 71065 Sindelfingen http://marriott.de/Channels/globalSites/propertyPage/GERMANY/ZPZDE  07031 / 6960
Erikson Hotel 71063 Sindelfingen http://www.erikson.de  07031 / 935-0
Mercure Hotel Stuttgart Sindelfingen an der Messe 71065 Sindelfingen http://www.mercure.com/mercure/fichehotel/de/mer/2939/fiche_hotel.shtml Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 407031 / 61960
Mercure Hotel Bristol Stuttgart Sindelfingen 71065 Sindelfingen http://www.mercure.com/mercure/fichehotel/de/mer/2938/fiche_hotel.shtml Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 407031 / 6150
NH Stuttgart / Sindelfingen 71063 Sindelfingen http://www.nh-hotels.com  07031 / 6980
Hotel am Klostersee 71065 Sindelfingen http://www.hotel-am-klostersee.de  07031 / 79 350
Best Western Hotel Berlin 71065 Sindelfingen http://lbook.bestwestern.com/bestwestern/productInfo.do?group=false&propertyCode  07031 / 86 55
Hotel Rotisserie Knote 71063 Sindelfingen http://www.hotel-knote.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 307031 / 61 10
Hotel Carle Garni 71063 Sindelfingen http://www.hotel-carle-sindelfingen.de  07031 / 874001
Ibis Stuttgart Sindelfingen 71065 Sindelfingen http://www.accorhotels.com/accorhotels/fichehotel/de/ibi/5426/fiche_hotel.shtml  07031 / 8650
Omega-Hotel 71063 Sindelfingen http://www.omega-hotel.de  07031 / 7900 - 0
Akzent Hotel Torgauer Hof 71063 Sindelfingen http://www.akzent.de  07031 / 93 00-0
Residence 71063 Sindelfingen http://www.residence-hotel-sindelfingen.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 407031 / 933-0
Ascot Hotel B√∂blingen 71034 B√∂blingen http://www.ascothotels.de  07031 / 62 03-0
List 71032 B√∂blingen http://www.hotel-list-bb.de/  07031 / 2 18 40
G√§rtner 71088 Holzgerlingen http://www.hotel-gaertner.de/  07031 / 745 - 6
Hotel am Schlossberg 71032 B√∂blingen http://www.hotel-am-schlossberg.com  07031 / 7173-0
Waldhotel - Eichholz 71067 Sindelfingen http://www.waldhotel-eichholz.de/  07031 / 7088500
Linde 71063 Sindelfingen http://www.hotellinde.de/  07031 / 7990-0
Pfefferburg 71101 Sch√∂naich http://www.pfefferburg.de/  07031 / 7530-0
Central 71063 Sindelfingen   07031 / 869810
Zur Eisenbahn 71272 Renningen http://www.hoteleisenbahn.de/  07159 / 80430
Landhaus Feckl 71139 Ehningen http://www.landhausfeckl.de/  07034 / 23770
Hotel-Restaurant-Linde 71065 Sindelfingen http://www.hotellinde.de  07031 / 7990-0

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sindelfingen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Sindelfingen verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de