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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Lahr: 04.02.2006 23:38

Landkreis Lahr

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Wappen
Wappen des Landkreises Lahr
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : S├╝dbaden
Verwaltungssitz : Lahr/Schwarzwald
Fl├Ąche : 445 km┬▓
Einwohner : 88.480 (27. Mai 1970)
Bev├Âlkerungsdichte : 199 Einwohner je km┬▓
Kfz-Kennzeichen : LR
Kreisgliederung: 42 Gemeinden
darunter 3 St├Ądte
Karte
Bild:BW-AlteLandkreise-LR.png

Der Landkreis Lahr war ein Landkreis in Baden-W├╝rttemberg, der im Zuge der Kreisreform am 1. Januar 1973 aufgel├Âst wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Landkreis Lahr lag im Westen Baden-W├╝rttembergs. Seine Nachbarkreise waren im Uhrzeigersinn beginnend im Norden Kehl, Offenburg, Wolfach und Emmendingen. Im Westen bildete der Rhein die nat├╝rliche Grenze zu Frankreich .

Geografisch hatte der Landkreis Lahr ├╝berwiegend Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene und am Schwarzwald. Die Kreisstadt lag etwa in der Mitte des Landkreises.

Geschichte

Das Gebiet des sp├Ąteren Landkreises Lahr geh├Ârte vor 1800 zu verschiedenen Herrschaften. 1803 kam das Gebiet an Baden, das zun├Ąchst mehrere ├ämter , darunter die ├ämter bzw. Bezirks├Ąmter Ettenheim, Lahr und Mahlberg bildete, doch bereits 1813 wurde das Bezirksamt Mahlberg mit Ettenheim vereinigt. Die zum Landeskommiss├Ąrbezirk Freiburg geh├Ârigen Bezirks├Ąmter Lahr und Ettenheim wurden 1924 vereinigt. Daraus entstand dann 1939 der Landkreis Lahr

Nach der Bildung des Landes Baden-W├╝rttemberg 1952 geh├Ârte der Landkreis Lahr zum Regierungsbezirk S├╝dbaden. Mit Wirkung vom 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Lahr aufgel├Âst. Seine Gemeinden gingen komplett im neu gebildeten Ortenaukreis auf, der damit Rechtsnachfolger des Landkreises Lahr wurde.

Politik

Landrat

Die Oberamtm├Ąnner bzw. Landr├Ąte des Bezirksamts bzw. Landkreises Lahr 1803 - 1972 :

  • 1803 - 1812 : Wilhelm Carl Christian Bausch
  • 1812 - 1820 : Ludwig August Friedrich Freiherr von Liebenstein
  • 1820 - 1824 : Eduard Wundt
  • 1824 - 1842 : Gottlieb Friedrich Lang
  • 1842 : Karl Ludwig B├Âhme
  • 1843 - 1844 : Wilhelm Bausch
  • 1844 - 1847 : Ignaz Fr├Ąnzinger
  • 1847 - 1849 : Maximilian Waag
  • 1849 - 1853 : Carl Freiherr von Neubronn
  • 1853 - 1858 : Karl Wielandt
  • 1859 - 1864 : Jonathan Winther
  • 1864 - 1877 : Peter Guerillot
  • 1877 - 1882 : Alexander Wallau
  • 1882 - 1893 : August Winther
  • 1893 - 1895 : Karl Deitigsmann
  • 1895 - 1897 : Karl Weing├Ąrtner
  • 1897 - 1902 : Hans Freiherr von Krafft-Ebing
  • 1902 - 1908 : Konrad Herrmann
  • 1908 - 1914 : Anton Beck
  • 1914 - 1924 : Hermann Pfeiffer
  • 1924 - 1926 : Georg Herrmann
  • 1926 - 1929 : Richard Hepp
  • 1929 - 1935 : Otto Schoch
  • 1935 - 1945 : Paul Strack
  • 1945 - 1946 : Wilhelm Lenssen
  • 1946 : Josef Astf├Ąller (kommissarisch)
  • 1946 - 1947 : Wilderich Cuno
  • 1947 - 1948 : Pius Uhrig
  • 1948 - 1955 : Viktor Freiherr Huber von Gleichenstein
  • 1955 - 1972 : Georg Wimmer

Wappen

Das Wappen des Landkreises Lahr zeigte in Gold einen rot gekr├Ânten und rot gezungten schwarzen L├Âwen, dem ein roter Balken unterlegt ist. Das Wappen wurde dem Landkreis Lahr am 30. September 1960 vom Innenministerium Baden-W├╝rttemberg verliehen.

Der rote Balken steht f├╝r die ehemalige Grafschaft Geroldseck , zu der 6 Gemeinden vor 1803 geh├Ârten. Der Mahlberger L├Âwe steht f├╝r die gleichnamige Herrschaft der Markgrafen von Baden-Baden, zu dem ebenfalls ein Gro├čteil des Kreisgebiets geh├Ârten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das Kreisgebiet f├╝hrte von Nord nach S├╝d die Bundesautobahn A5 Karlsruhe-Basel. Ferner f├╝hrten die Bundesstra├čen B 3 B 28 durch das Kreisgebiet.

St├Ądte und Gemeinden

Zum Landkreis Lahr geh├Ârten ab 1936 zun├Ąchst 3 St├Ądte und 39 Gemeinden.

Am 7. M├Ąrz 1968 stellte der Landtag von Baden-W├╝rttemberg die Weichen f├╝r eine Gemeindereform . Mit dem Gesetz zur St├Ąrkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es m├Âglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu gr├Â├čeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im Landkreis Lahr machten am 1. Juli 1971 die Gemeinde Wallburg, die sich mit der Stadt Ettenheim vereinigte und die Gemeinde Sch├Ânberg, die sich mit der Gemeinde Seelbach vereinigte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig, bis der Landkreis Lahr schlie├člich 1973 aufgel├Âst wurde.

Gr├Â├čte Gemeinde des Landkreises war die Gro├če Kreisstadt Lahr/Schwarzwald, kleinste Gemeinde war Wittelbach.

Die Gemeinden des Landkreises Lahr vor der Gemeindereform. Alle heutigen Gemeinden geh├Âren zum Ortenaukreis.

fr├╝here Gemeinde heutige Gemeinde Einwohnerzahl am 6. Juni 1961
Allmannsweier Schwanau 928
Altdorf Ettenheim 1.448
D├Ârlinbach Schuttertal 882
Dundenheim Neuried (Baden) 995
Ettenheim, Stadt Ettenheim 4.085
Ettenheimm├╝nster Ettenheim 727
Friesenheim Friesenheim (Baden) 3.648
Grafenhausen Kappel-Grafenhausen 1.560
Heiligenzell Friesenheim (Baden) 956
Hugsweier Lahr/Schwarzwald 969
Ichenheim Neuried (Baden) 2.246
Kappel am Rhein Kappel-Grafenhausen 1.648
Kippenheim Kippenheim 2.369
Kippenheimweiler Lahr/Schwarzwald 681
K├╝rzell Mei├čenheim 1.350
Kuhbach Lahr/Schwarzwald 1.266
Lahr, Gro├če Kreisstadt Lahr/Schwarzwald 22.599
Langenwinkel Lahr/Schwarzwald 324
Mahlberg, Stadt Mahlberg 1.438
Mei├čenheim Mei├čenheim 1.835
Mietersheim Lahr/Schwarzwald 966
M├╝nchweier Ettenheim 1.081
Nonnenweier Schwanau 1.812
Oberschopfheim Friesenheim (Baden) 1.926
Oberweier Friesenheim (Baden) 1.444
Orschweier Mahlberg 860
Ottenheim Schwanau 1.941
Prinzbach Biberach (Baden) 380
Reichenbach Lahr/Schwarzwald 2.101
Ringsheim Ringsheim 2.024
Rust Rust (Baden) 2.200
Schmieheim Kippenheim 753
Sch├Ânberg Seelbach (Schutter) 255
Schuttern Friesenheim (Baden) 1.113
Schuttertal Schuttertal 1.092
Schutterzell Neuried (Baden) 565
Schweighausen Schuttertal 1.232
Seelbach Seelbach (Schutter) 3.062
Sulz Lahr/Schwarzwald 2.244
Wallburg Ettenheim 500
Wittelbach Seelbach (Schutter) 292
Wittenweier Schwanau 504
Rheinau (gemeindefreies Gebiet) Gemeindefreies Gebiet -

Wikipedia

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