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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Bruchsal: 04.02.2006 23:33

Landkreis Bruchsal

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Wappen
Wappen des Landkreises Bruchsal
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Nordbaden
Verwaltungssitz : Bruchsal
Fl├Ąche : 455,46 km┬▓
Einwohner : 140.100 (27. Juli 1970)
Bev├Âlkerungsdichte : 308 Einwohner je km┬▓
Kfz-Kennzeichen : BR
Kreisgliederung: 38 Gemeinden
darunter 5 St├Ądte
Karte
Bild:BW-AlteLandkreise-BR.png

Der Landkreis Bruchsal war ein Landkreis in Baden-W├╝rttemberg, der im Zuge der Kreisreform am 1. Januar 1973 aufgel├Âst wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Landkreis Bruchsal lag im Nordwesten Baden-W├╝rttembergs. Seine Nachbarkreise waren im Uhrzeigersinn beginnend im Norden Mannheim, Heidelberg, Sinsheim und Karlsruhe. Im Westen bildete der Rhein die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz mit den dortigen Landkreisen Germersheim und Speyer .

Geografisch hatte er Anteil am Kraichgau im Osten und an der Oberrheinischen Tiefebene im Westen. Die Kreisstadt lag etwa in der s├╝dlichen Mitte des Landkreises.

Geschichte

Das Gebiet des Landkreises Bruchsal geh├Ârte seit 1806 , als Baden zum Gro├čherzogtum erhoben wurde, zu den ├ämtern Bretten, Bruchsal, Gochsheim, Gondelsheim, Odenheim und Philippsburg. Das Amt Odenheim wurde bereits 1809 , Gochsheim 1813 und Gondelsheim 1826 aufgel├Âst. 1864 wurde das Philippsburg mit dem Bruchsal vereinigt, so dass es somit nur noch das Amt Bretten und das Bezirksamt Bruchsal gab, die beide zum Landeskommiss├Ąrbezirk Karlsruhe geh├Ârten. Im Rahmen der Badischen Verwaltungsneugliederung wurde 1936 das Amt Bretten aufgel├Âst. Der n├Ârdliche Teil kam zum Bezirksamt Bruchsal, der s├╝dliche Teil zum Bezirksamt Karlsruhe. Wie alle badischen Bezirks├Ąmter erhielt das Bezirksamt Bruchsal 1939 aufgrund des "Gesetzes ├╝ber die Landkreisselbstverwaltung" die Bezeichnung Landkreis Bruchsal.

Nach der Bildung des Landes Baden-W├╝rttemberg 1952 geh├Ârte der Landkreis zum Regierungsbezirk Nordbaden. Durch die Gemeindereform ab 1970 ver├Ąnderte sich das Kreisgebiet in f├╝nf F├Ąllen. Am 1. September 1971 wurde die Gemeinde Landshausen, bisher Landkreis Sinsheim, dem Landkreis Bruchsal zugeordnet, weil sie am gleichen Tag Teil der neu gebildeten Stadt Kraichtal wurde. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinden Eichelberg und Tiefenbach, beide ebenfalls Landkreis Sinsheim, in die Gemeinde ├ľstringen eingegliedert und die Gemeinde Neudorf mit der Gemeinde Graben zur Gemeinde Graben-Neudorf vereinigt. Eichelberg und Tiefenbach geh├Ârten danach zum Landkreis Bruchsal, w├Ąhrend Neudorf nun zum Landkreis Karlsruhe geh├Ârte. Am 1. M├Ąrz 1972 wurde die Gemeinde Neibsheim in die Stadt Bretten eingegliedert und geh├Ârte somit ebenfalls zum Landkreis Karlsruhe.

Mit Wirkung vom am 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Bruchsal schlie├člich aufgel├Âst und seine Gemeinden dem Landkreis Karlsruhe zugeordnet, der damit Rechtsnachfolger des Landkreises Bruchsal wurde.

Politik

Landrat

Die Oberamtm├Ąnner bzw. Landr├Ąte des Bezirksamts bzw. Landkreises Bruchsal 1807 - 1972 :

  • 1807 - 1810 : Johann Friedrich Sigmund Cassinone
  • 1810 - 1819 : Joseph Guhmann (Obertamtmann des Stadt- und Ersten Landamts)
  • 1809 - 1822 : Kaspar Machauer (bis 1819Oberamtmann beim Zweiten Landamt)
  • 1822 - 1832 : Kaspar Gemehl
  • 1832 - 1836 : Jakob Wundt
  • 1836 - 1855 : Alban Leiblein
  • 1855 : August Eichrodt
  • 1855 - 1869 : Adolf Leiber
  • 1869 - 1874 : Friedrich von Preen
  • 1874 - 1881 : Eduard Montford
  • 1881 - 1891 : Rudolf Freiherr R├╝dt von Collenberg-Eberstadt
  • 1891 - 1898 : Roderich Straub
  • 1898 - 1900 : Edmund Lang
  • 1900 - 1902 : Wilhelm Groos
  • 1902 - 1908 : Anton Beck
  • 1908 - 1913 : Hermann Pfeiffer
  • 1913 - 1923 : Hermann Kiefer
  • 1924 - 1930 : August Hofmann
  • 1930 - 1938 : Gustav Bechtold
  • 1939 - 1945 : Friedreich Denzel
  • 1945 - 1946 : Werner Middelmann (kommissarisch)
  • 1946 - 1961 : Leo Wei├č
  • 1961 - 1972 : Friedrich M├╝ller

Wappen

Das Wappen des Landkreises Bruchsal zeigte in gespaltenem Schild vorn in Blau ein geschliffenes silbernes Kreuz, hinten in Gold einen roten Bundschuh . Das Wappen wurde dem Landkreis Bruchsal am 13. Februar 1964 verliehen.

Das "Speyerer Kreuz" steht f├╝r das ehemalige F├╝rstbistum Speyer , zu dem der gr├Â├čte Teil des Kreisgebiets bis 1806 geh├Ârte. Der Bundschuh ist das Symbol des Bauernaufstandes von 1502 , der in Unter- und Obergrombach seinen Anfang nahm. Einer der damaligen Bauernf├╝hrer war Jos Fritz , der aus Untergrombach stammte.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das Kreisgebiet f├╝hrte von Nord nach S├╝d die Bundesautobahn A5 Heidelberg-Karlsruhe und die etwa parallel laufende Bundesstra├če 3. Weitere Bundesstra├čen sind im Westen die B 36, im S├╝den die B 35 und im Norden die B 292 .

St├Ądte und Gemeinden

Zum Landkreis Bruchsal geh├Ârten ab 1938 zun├Ąchst 5 St├Ądte und 33 Gemeinden, darunter die erst 1930 aus der Gemarkung Oberhausen neu gebildete Gemeinde Wagh├Ąusel.

Am 7. M├Ąrz 1968 stellte der Landtag von Baden-W├╝rttemberg die Weichen f├╝r eine Gemeindereform . Mit dem Gesetz zur St├Ąrkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es m├Âglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu gr├Â├čeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im Landkreis Bruchsal machten die Gemeinden Ubstadt und Weiher, die sich mit Wirkung vom 1. April 1970 zur Gemeinde Ubstadt-Weiher vereinigten. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig, bis der Landkreis Bruchsal schlie├člich 1973 im Landkreis Karlsruhe aufging.

Gr├Â├čte Gemeinde des Landkreises war die Kreisstadt Bruchsal, kleinste Gemeinde war Neuenb├╝rg.

Die Gemeinden des Landkreises Bruchsal vor der Gemeindereform:

fr├╝here Gemeinde heutige Gemeinde Einwohnerzahl
am 6. Juni 1961
Bad Langenbr├╝cken Bad Sch├Ânborn 2.821
Bad Mingolsheim Bad Sch├Ânborn 3.626
Bahnbr├╝cken Kraichtal 462
Bruchsal, Gro├če Kreisstadt Bruchsal 22.578
B├╝chenau Bruchsal 1.075
Forst bei Bruchsal Forst (Baden) 4.200
Gochsheim, Stadt Kraichtal 1.490
Gondelsheim Gondelsheim 1.704
Hambr├╝cken Hambr├╝cken 3.009
Heidelsheim, Stadt Bruchsal 2.937
Helmsheim Bruchsal 1.321
Huttenheim Philippsburg 1.873
Karlsdorf Karlsdorf-Neuthard 3.168
Kirrlach Wagh├Ąusel 7.082
Kronau Kronau 3.719
Menzingen Kraichtal 1.673
M├╝nzesheim Kraichtal 1.573
Neibsheim Bretten 1.200
Neudorf Graben-Neudorf 3.715
Neuenb├╝rg Kraichtal 389
Neuthard Karlsdorf-Neuthard 2.324
Oberacker Kraichtal 494
Obergrombach, Stadt Bruchsal 1.703
Oberhausen Oberhausen-Rheinhausen 5.723
Ober├Âwisheim Kraichtal 1.437
Odenheim ├ľstringen 3.261
├ľstringen ├ľstringen 4.703
Philippsburg, Stadt Philippsburg 4.030
Rheinhausen Oberhausen-Rheinhausen 1.763
Rheinsheim Philippsburg 2.363
Steffeld Ubstadt-Weiher 1.223
Ubstadt Ubstadt-Weiher 2.129
Untergrombach Bruchsal 4.141
Unter├Âwisheim, Stadt Kraichtal 2.556
Wagh├Ąusel Wagh├Ąusel 517
Weiher Ubstadt-Weiher 2.561
Wiesental Wagh├Ąusel 6.528
Zeutern Ubstadt-Weiher 1.961

Wikipedia

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