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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Balingen: 01.10.2005 12:17

Landkreis Balingen

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Wappen
Wappen des Landkreises Balingen
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : S├╝dw├╝rttemberg-Hohenzollern
Verwaltungssitz : Balingen
Fl├Ąche : 478 km┬▓
Einwohner : 112.520 (27. Mai 1970)
Bev├Âlkerungsdichte : 235 Einwohner je km┬▓
Kfz-Kennzeichen : BL
Kreisgliederung: 45 Gemeinden
darunter 6 St├Ądte
Karte
Bild:BW-AlteLandkreise-BL.png

Der Landkreis Balingen war ein Landkreis in Baden-W├╝rttemberg, der im Zuge der Kreisreform am 1. Januar 1973 aufgel├Âst wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Landkreis Balingen lag im S├╝den Baden-W├╝rttembergs. Seine Nachbarkreise waren im Uhrzeigersinn beginnend im Norden Hechingen, Sigmaringen, Stockach, Tuttlingen, Rottweil und Horb.

Geografisch hatte er haupts├Ąchlich Anteil an der Schw├Ąbischen Alb.

Geschichte

Das Gebiet des Landkreises Balingen geh├Ârte schon vor 1800 ├╝berwiegend zum Herzogtum W├╝rttemberg. Daher gab es schon vor 1800 ein Oberamt Balingen. Dieses wurde 1806 neu umschrieben und geh├Ârte ab 1810 zur Landvogtei am obern Neckar und ab 1818 zum Schwarzwaldkreis, der 1924 aufgel├Âst wurde. 1934 wurde das Oberamt in Landkreis Balingen umbenannt und 1938 wurde dieser um einige Gemeinden der aufgel├Âsten Landkreise Ebingen, Sulz und Spaichingen sowie einiger Gemeinden des Landkreises Rottweil erheblich vergr├Â├čert. Nach dem zweiten Weltkrieg kam der Landkreis Balingen zum neuen Bundesland W├╝rttemberg-Hohenzollern und nach der L├Ąnderneugliederung 1952 im S├╝dwesten zu Baden-W├╝rttemberg. Danach geh├Ârte er zum Regierungsbezirk S├╝dw├╝rttemberg-Hohenzollern.

Mit Wirkung vom 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Balingen aufgel├Âst. Sein Gebiet wurde mit dem ebenfalls aufgel├Âsten ehemals preu├čischen Landkreis Hechingen sowie zwei Gemeinden des aufgel├Âsten Landkreises Stockach zum neuen Zollernalbkreis vereinigt, der damit Rechtsnachfolger des Landkreises Balingen wurde. Kreisstadt des neuen Landkreises wurde Balingen.

Politik

Landrat

Die Oberamtm├Ąnner bzw. Landr├Ąte des Oberamts bzw. Landkreises Balingen 1794 - 1972 :

  • 1794 - 1807 : Johann Jakob Gunzenhauser
  • 1807 - 1811 : Friedrich August Sattler
  • 1811 - 1819 : Christoph Friedrich von Seeger
  • 1819 - 1823 : Johann Friedrich Geiger
  • 1823 - 1829 : Johann Christoph Friedrich von Seeger
  • 1829 - 1832 : Georg Bernhard Bilfinger (Amtsverweser)
  • 1832 - 1834 : Carl Christian Heinrich Hettler
  • 1834 - 1838 : Friedrich Ludwig H├Ârner
  • 1838 - 1847 : Karl Heinrich Drescher
  • 1847 - 1852 : Carl Friedrich Leemann
  • 1852 - 1865 : Johannes von Dettinger
  • 1866 - 1884 : Johann Wilhelm Ehemann (Ehmann)
  • 1885 - 1887 : Georg Maginot
  • 1887 - 1894 : Joseph Stamer
  • 1894 - 1909 : Josef Filser
  • 1910 - 1913 : Gustav Julius Lemppenau
  • 1926 - 1929 : Walter Stahlecker
  • 1929 - 1931 : Robert Barth
  • 1931 - 1933 : Eduard Roller
  • 1934 - 1939 : Karl Sinn
  • 1939 - 1945 : Theodor Zeller
  • 1945 - 1948 : Robert Wahl
  • 1948 - 1967 : Friedrich Roemer
  • 1968 - 1972 : Erhard Lazi

Wappen

Das Wappen des Landkreises Balingen zeigte unter goldenem Schildhaupt, darin eine liegende schwarze Hirschstange, in Rot eine zweit├╝rmige, silberne Burg mit offenem Tor und einem goldenen Fallgitter. Das Wappen wurde vom w├╝rttembergischen Innenministerium am 25. Mai 1928 genehmigt. Schon seit 1926 wurde es vom damaligen Oberamt Balingen inoffiziell gef├╝hrt und gilt damit als eines der ├Ąltesten Kreiswappen Deutschlands.

Die Hirschstangen weisen auf W├╝rttemberg hin, zu dem der Hauptteil des Landkreises geh├Ârte. Die Burg symbolisiert die Schalksburg, welche auch im Wappen derer von Rosenfeld zu finden ist. Die Herren von Rosenfeld hatten ebenfalls einige Gebiete im Landkreis inne. Die Blasonierung rot-wei├č (bzw. silber) soll auf die Farben ├ľsterreichs hinweisen, zu dem ebenfalls einige Orte bis 1806 geh├Ârten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das Kreisgebiet f├╝hrte keine Bundesautobahn (Die A 81 gab es damals noch nicht). Daher wurde er nur durch die Bundesstra├čen B 27 und B 463 sowie durch mehrere Landes- und Kreisstra├čen erschlossen.

St├Ądte und Gemeinden

Zum Landkreis Balingen geh├Ârten ab 1938 zun├Ąchst 6 St├Ądte und 39 Gemeinden. Bereits 1934 waren Truchtelfingen nach Tailingen und Heselwangen nach Balingen sowie 1937 D├╝rrwangen nach Frommern eingemeindet worden.

Am 7. M├Ąrz 1968 stellte der Landtag von Baden-W├╝rttemberg die Weichen f├╝r eine Gemeindereform . Mit dem Gesetz zur St├Ąrkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es m├Âglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu gr├Â├čeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im Landkreis Balingen machten am 1. Januar 1971 die Gemeinden Stockenhausen und Streichen, die sich mit der Stadt Balingen vereinigten. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig, bis der Landkreis Balingen schlie├člich 1973 aufgel├Âst wurde.

Gr├Â├čte Gemeinde des Landkreises war die Stadt Ebingen, die seit 1. April 1956 Gro├če Kreisstadt war, kleinste Gemeinde war Burgfelden.

Die Gemeinden des Landkreises Balingen vor der Gemeindereform. Heute geh├Âren alle Gemeinden zum Zollernalbkreis.

fr├╝here Gemeinde heutige Gemeinde Einwohner am 6. Juni 1961
Balingen, Stadt
(mit dem 1934 eingemeindeten Heselwangen)
Balingen 11.647
Bickelsberg Rosenfeld 454
Binsdorf, Stadt Geislingen (bei Balingen) 853
Bitz Bitz 2.979
Brittheim Rosenfeld 341
Burgfelden Albstadt 230
Dautmergen Dautmergen 302
Dormettingen Dormettingen 722
Dotternhausen Dotternhausen 1.067
Ebingen, Gro├če Kreisstadt Albstadt 21.092
Endingen Balingen 1.056
Engstlatt Balingen 1.334
Erlaheim Geislingen (bei Balingen) 600
Erzingen Balingen 625
Frommern
(mit dem 1937 eingemeindeten D├╝rrwangen)
Balingen 2.889
Geislingen (bei Balingen) Geislingen (bei Balingen) 3.054
Hausen am Tann Hausen am Tann 365
Hossingen Me├čstetten 515
Isingen Rosenfeld 536
Laufen anb der Eyach Albstadt 1.396
Lautlingen Albstadt 1.429
Leidringen Rosenfeld 902
Margrethausen Albstadt 843
Me├čstetten Me├čstetten 3.009
Nusplingen Nusplingen 1.685
Obernheim Obernheim 1.204
Oberdigisheim Me├čstetten 741
Onstmettingen Albstadt 4.715
Ostdorf Balingen 1.109
Pfeffingen Albstadt 1.436
Ratshausen Ratshausen 594
Rosenfeld, Stadt Rosenfeld 1.295
Ro├čwangen Balingen 518
Sch├Âmberg, Stadt Sch├Âmberg 1.706
Stockenhausen Balingen 242
Streichen Balingen 383
T├Ąbingen Rosenfeld 482
Tailfingen, Stadt
(mit dem 1934 eingemeindeten Truchtelfingen)
Albstadt 15.459
Tieringen Me├čstetten 752
Unterdigisheim Me├čstetten 545
Weilen unter den Rinnen Weilen unter den Rinnen 329
Weilstetten Balingen 1.949
Winterlingen Winterlingen 3.636
Zillhausen Balingen 726
Zimmern unter der Burg Zimmern unter der Burg 381

Wikipedia

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