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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Backnang: 08.01.2006 16:52

Landkreis Backnang

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Wappen
Wappen des Landkreises Backnang
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Nordw├╝rttemberg
Verwaltungssitz : Backnang
Fl├Ąche : 589 km┬▓
Einwohner : 108.450 (27. Juli 1970)
Bev├Âlkerungsdichte : 184 Einwohner je km┬▓
Kfz-Kennzeichen : BK
Kreisgliederung: 49 Gemeinden
darunter 3 St├Ądte
Karte
Bild:BW-AlteLandkreise-BK.png

Der Landkreis Backnang war ein Landkreis in Baden-W├╝rttemberg, der im Zuge der Kreisreform am 1. Januar 1973 aufgel├Âst wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Landkreis Backnang lag in der nord├Âstlichen Mitte Baden-W├╝rttembergs. Seine Nachbarkreise waren im Uhrzeigersinn beginnend im Norden Schw├Ąbisch Hall, Aalen, Schw├Ąbisch Gm├╝nd, Waiblingen, Ludwigsburg und Heilbronn.

Geografisch hatte er Anteil am Schw├Ąbisch-Fr├Ąnkischen Wald. Das westliche Kreisgebiet durchfloss die Murr , das ├Âstliche Kreisgebiet der Kocher , zwei Nebenfl├╝sse des Neckars.

Geschichte

Das Gebiet des Landkreises Backnang geh├Ârte bereits vor 1800 ├╝berwiegend zu W├╝rttemberg. Daher gab es auch schon vor 1800 das Oberamt Backnang . Dieses wurde im Laufe seiner Geschichte mehrmals ver├Ąndert. Ab 1810 geh├Ârte es zur Landvogtei am unteren Neckar und ab 1818 zum Neckarkreis, der 1924 aufgel├Âst wurde. 1934 wurde das Oberamt Backnang in Kreis Backnang umbenannt und 1938 erhielt dieser seine zuletzt bekannte Erweiterung. Damals erhielt er einige Gemeinden der aufgel├Âsten Kreise Gaildorf, Marbach und Welzheim. 1945 kam er zum neugebildeten Land W├╝rttemberg-Baden, das 1952 im Bundesland Baden-W├╝rttemberg aufging. Von da an geh├Ârte er zum Regierungsbezirk Nordw├╝rttemberg, der den w├╝rttembergischen Teil W├╝rttemberg-Badens umfasste.

Mit Wirkung vom am 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Backnang aufgel├Âst. Der gr├Â├čere Teil des Kreises, darunter die Kreisstadt Backnang selbst, ging im neu gegr├╝ndeten Rems-Murr-Kreis auf, der ├Âstliche Teil wurden dem vergr├Â├čerten Landkreis Schw├Ąbisch Hall, einige Gemeinden im Westen dem vergr├Â├čerten Landkreis Ludwigsburg zugeordnet. Rechtsnachfolger des Landkreises Backnang wurde der Rems-Murr-Kreis.

Politik

Landrat

Die Oberamtm├Ąnner bzw. Landr├Ąte des Oberamts bzw. Landkreises Backnang 1807 - 1972 :

  • 1807 - 1810 : Johann Konrad Gottlob Reu├č
  • 1810 - 1813 : Gottlieb Benjamin Wolf
  • 1813 - 1819 : Heinrich Friedrich Krau├č
  • 1819 - 1823 : Gotthold Karl Georg Str├Âhlin
  • 1823 - 1839 : Karl Christian Schmid
  • 1839 - 1843 : Gustav Stockmayer
  • 1843 - 1846 : Carl Theodor Friedrich Lang
  • 1846 - 1849 : Adolf Daniel
  • 1849 - 1852 : Carl Friedrich Wilhelm Stetter
  • 1853 - 1860 : Karl Hermann H├Ârner
  • 1860 - 1877 : Wilhelm Friedrich Drescher
  • 1877 - 1883 : Adolf G├Âbel
  • 1883 - 1889 : Georg M├╝nst
  • 1889 - 1895 : Karl Albert Christoph Sch├╝tz
  • 1895 - 1897 : Gustav K├Ąlber
  • 1898 - 1914 : Carl Preuner
  • 1915 - 1919 : Oswald Susset
  • 1919 : Maximilian Binder (Amtsverweser)
  • 1919 : Karl Kircher (Amtsverweser)
  • 1920 - 1924 : Heinrich Klumpp
  • 1924 - 1933 : Gustav Drautz
  • 1933 - 1936 : Karl Heckel
  • 1936 - 1942 : August Reu├č
  • 1942 - 1943 : Karl Sinn (Amtsverweser)
  • 1943 - 1945 : Paul Dettinger (Vertreter)
  • 1945 : Albert Rienhardt (kommissarisch)
  • 1945 : Josef Sch├Ąfer (kommissarisch)
  • 1945 - 1946 : Friedrich Tr├Ąnkle (kommissarisch)
  • 1946 - 1960 : Karl Limbeck
  • 1961 - 1972 : Wilhelm Schippert

Wappen

Das Wappen des Landkreises Backnang war unter goldenem Schildhaupt, darin eine liegende schwarze Hirschstange, gespalten von Silber und Blau; vorne ein blauer Reichsapfel mit goldener Spange und goldenem Kreuz, hinten ein goldener Doppelbecher. Das Wappen wurde dem Landkreis Backnang am 3. Juni 1959 vom Innenministerium Baden-W├╝rttemberg verliehen.

Die Hirschstangen symbolisieren W├╝rttemberg, zu dem das Kreisgebiet schon fr├╝h geh├Ârte. Der Reichsapfel ist dem Wappen der Kreisstadt Backnang entnommen, der Doppelbecher ist das Wappensymbol der Schenken von Limpurg , die im Osten des Kreises im Raum Gaildorf ihr Herrschaftsgebiet hatten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das Kreisgebiet f├╝hrte keine Bundesautobahn , daher wurde der Landkreis nur durch die Bundesstra├če B 14 sowie mehrere Landes- und Kreisstra├čen erschlossen.

St├Ądte und Gemeinden

Zum Landkreis Backnang geh├Ârten ab 1938 zun├Ąchst 3 St├Ądte und 47 Gemeinden, wobei die Gemeinde Oppenweiler zun├Ąchst nach Reichenberg eingemeindet wurde, diese jedoch 1942 in "Gemeinde Oppenweiler" umbenannt wurde. 1941 wurde die Gemeinde Steinbach in die Stadt Backnang eingemeindet. Somit gab es nur noch 49 Gemeinden, darunter 3 St├Ądte.

Am 7. M├Ąrz 1968 stellte der Landtag von Baden-W├╝rttemberg die Weichen f├╝r eine Gemeindereform . Mit dem Gesetz zur St├Ąrkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es m├Âglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu gr├Â├čeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im Landkreis Backnang machte am 1. Januar 1970 die Gemeinde Hausen an der Rot, die in die Gemeinde Oberrot eingegliedert wurde. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig, bis der Landkreis Backnang schlie├člich 1973 aufgel├Âst wurde.

Gr├Â├čte Gemeinde des Landkreises war die Kreisstadt Backnang, die seit 1. April 1956 Gro├če Kreisstadt war, kleinste Gemeinde war Bruch.

Die Gemeinden des Landkreises Backnang vor der Gemeindereform.

fr├╝here Gemeinde heutige Gemeinde heutiger Landkreis Einwohner
am 6. Juni 1961
Affalterbach Affalterbach Ludwigsburg 1.521
Allmersbach am Weinberg Aspach Rems-Murr-Kreis 509
Allmersbach im Tal Allmersbach im Tal Rems-Murr-Kreis 1.103
Altersberg Gschwend Ostalbkreis 856
Alth├╝tte Alth├╝tte Rems-Murr-Kreis 1.300
Backnang, Gro├če Kreisstadt Backnang Rems-Murr-Kreis 23.725
Bruch Weissach im Tal Rems-Murr-Kreis 304
Burgstall an der Murr Burgstetten Rems-Murr-Kreis 1.319
Cottenweiler Weissach im Tal Rems-Murr-Kreis 371
Ebersberg Auenwald Rems-Murr-Kreis 289
Erbstetten Burgstetten Rems-Murr-Kreis 892
Eutendorf Gaildorf Schw├Ąbisch Hall 1.101
Fichtenberg Fichtenberg Schw├Ąbisch Hall 2.001
Fornsbach Murrhardt Rems-Murr-Kreis 1.140
Frickenhofen Gschwend Ostalbkreis 1.061
Gaildorf, Stadt Gaildorf Schw├Ąbisch Hall 4.622
Grab Gro├čerlach Rems-Murr-Kreis 622
Gro├časpach Aspach Rems-Murr-Kreis 2.309
Gro├čerlach Gro├čerlach Rems-Murr-Kreis 1.094
Gschwend Gschwend Ostalbkreis 1.931
Hausen an der Rot Oberrot Schw├Ąbisch Hall 587
Heiningen Backnang Rems-Murr-Kreis 385
Heutensbach Allmersbach im Tal Rems-Murr-Kreis 359
Jux Spiegelberg Rems-Murr-Kreis 331
Kirchberg an der Murr Kirchberg an der Murr Rems-Murr-Kreis 2.367
Kirchenkirnberg Murrhardt Rems-Murr-Kreis 857
Kleinaspach Aspach Rems-Murr-Kreis 1.005
Laufen am Kocher Sulzbach-Laufen Schw├Ąbisch Hall 711
Lippoldsweiler Auenwald Rems-Murr-Kreis 1.095
Maubach Backnang Rems-Murr-Kreis 608
Murrhardt, Stadt Murrhardt Rems-Murr-Kreis 9.321
Nassach Spiegelberg Rems-Murr-Kreis 285
Oberbr├╝den Auenwald Rems-Murr-Kreis 1.084
Oberrot Oberrot Schw├Ąbisch Hall 2.212
Oberweissach Weissach im Tal Rems-Murr-Kreis 550
Oppenweiler (bis 1942 Reichenberg ) Oppenweiler Rems-Murr-Kreis 3.056
Ottendorf Gaildorf Schw├Ąbisch Hall 936
Rielingshausen Marbach am Neckar Ludwigsburg 1.090
Rietenau Aspach Rems-Murr-Kreis 627
Sechselberg Alth├╝tte Rems-Murr-Kreis 727
Spiegelberg Spiegelberg Rems-Murr-Kreis 962
Str├╝mpfelbach Backnang Rems-Murr-Kreis 427
Sulzbach am Kocher Sulzbach-Laufen Schw├Ąbisch Hall 1.459
Sulzbach an der Murr Sulzbach an der Murr Rems-Murr-Kreis 4.110
Unterbr├╝den Auenwald Rems-Murr-Kreis 780
Unterrot Gaildorf Schw├Ąbisch Hall 2.221
Unterweissach Weissach im Tal Rems-Murr-Kreis 2.039
Waldrems Backnang Rems-Murr-Kreis 450
Weiler zum Stein Leutenbach Rems-Murr-Kreis 1.241

Wikipedia

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