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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Aalen: 04.02.2006 23:32

Landkreis Aalen

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Wappen
Wappen des Landkreises Aalen
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Nordw├╝rttemberg
Verwaltungssitz : Aalen
Fl├Ąche : 1.079 km┬▓
Einwohner : 159.320 (27. Juli 1970)
Bev├Âlkerungsdichte : 148 Einwohner je km┬▓
Kfz-Kennzeichen : AA
Kreisgliederung: 65 Gemeinden
darunter 6 St├Ądte
Karte
Bild:BW-AlteLandkreise-AA.png

Der Landkreis Aalen war ein Landkreis in Baden-W├╝rttemberg, der im Zuge der Kreisreform am 1. Januar 1973 aufgel├Âst wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Landkreis Aalen, nach seiner Fl├Ąche der gr├Â├čte Landkreis Baden-W├╝rttembergs vor der Kreisreform, lag im Osten Baden-W├╝rttembergs an der Grenze zu Bayern. Seine Nachbarkreise waren im Uhrzeigersinn beginnend im Osten Dinkelsb├╝hl und N├Ârdlingen (in Bayern) sowie Heidenheim, Schw├Ąbisch Gm├╝nd, Backnang, Schw├Ąbisch Hall und Landkreis Crailsheim.

Geografisch hatte er Anteil an der ├Âstlichen Schw├Ąbischen Alb bzw. deren n├Ârdlichen Ausl├Ąufern. Das Kreisgebiet durchzogen die Jagst und der Kocher , zwei Nebenfl├╝sse des Neckars.

Geschichte

Das Gebiet des Landkreises Aalen geh├Ârte vor 1800 zu verschiedenen Herrschaften, darunter W├╝rttemberg, Markgrafschaft Ansbach , F├╝rstentum Oettingen , F├╝rstpropstei Ellwangen und die Reichsst├Ądte Aalen und Bopfingen. 1803 kam das Gebiet an W├╝rttemberg, wo es zun├Ąchst zu den Ober├Ąmtern Aalen und Ellwangen sowie einigen Stabs├Ąmtern innerhalb der Landvogtei Ellwangen geh├Ârte. 1810 wurden die Ober├Ąmter Aalen, Ellwangen und Neresheim gebildet, die zum Jagstkreis geh├Ârten und bis 1938 bestanden. Dann wurden sie zum Landkreis Aalen vereinigt.

Nach der Bildung des Landes Baden-W├╝rttemberg 1952 geh├Ârte der Landkreis Aalen zum Regierungsbezirk Nordw├╝rttemberg. Durch die Gemeindereform ab 1970 ver├Ąnderte sich das Kreisgebiet in einem Fall. Am 1. September 1971 wurde die Gemeinde Untergr├Âningen, bisher Landkreis Schw├Ąbisch Gm├╝nd, in die Gemeinde Abtsgm├╝nd eingemeindet und somit dem Landkreis Aalen zugeordnet.

Mit Wirkung vom am 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Aalen aufgel├Âst und seine Gemeinden dem neu gebildeten Ostalbkreis zugeordnet, der somit auch Rechtsnachfolger des Landkreises Aalen wurde.

Politik

Landrat

Die Oberamtm├Ąnner bzw. Landr├Ąte des Oberamts bzw. Landkreises Aalen 1810 - 1972 :

  • 1810 - 1811 : Motz
  • 1811 - 1819 : Karl Eberhard R├Âslin
  • 1819 - 1823 : Johann Christoph Friedrich Seeger
  • 1823 - 1828 : Alexander Cranz
  • 1828 - 1830 : Gottlieb Friedrich Stump
  • 1830 - 1832 : Karl Ludwig Baur
  • 1832 - 1839 : Gustav Stockmayer
  • 1839 - 1852 : Ferdinand B├╝rger
  • 1852 - 1866 : Carl Friedrich Bohnenberger
  • 1866 - 1876 : Hermann Wittich
  • 1876 - 1881 : Richard Preu
  • 1882 - 1890 : Heinrich Stahl
  • 1890 - 1896 : Eugen Dreher
  • 1896 - 1900 : Eugen M├╝ller
  • 1900 - 1904 : Josef Anton L├Ąmmle
  • 1904 - 1909 : Julius Schlaich
  • 1909 - 1918 : Benjamin Richter
  • 1918 - 1926 : Hermann Niethammer
  • 1926 - 1938 : Karl Gutekunst (1937 Karl Knapp Amtsverweser)
  • 1938 - 1944 : Viktor Engel
  • 1945 - 1946 : Max Freiherr von L├╝tgendorf-Leinburg
  • 1946 - 1970 : Dr. Anton Huber
  • 1970 - 1972 : Gustav Wabro

Wappen

Das Wappen des Landkreises Aalen zeigte in von Gold und Rot gespaltenem Schild vorn einen halben schwarzen Adler am Spalt, hinten eine goldene Mitra mit abh├Ąngenden B├Ąndern. Das Wappen wurde dem Landkreis Aalen am 27. Mai 1957 vom Innenministerium Baden-W├╝rttemberg verliehen.

Der Adler steht f├╝r die ehemaligen Reichsst├Ądte Aalen und Bopfingen sowie den Anteilen anderer Reichsst├Ądte im Kreisgebiet. Die Mitra symbolisiert die ehemalige F├╝rstpropstei Ellwangen bzw. die Kl├Âster Ellwangen und Neresheim.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das Kreisgebiet f├╝hrte keine Bundesautobahn (Die A 7 gab es damals noch nicht). Daher wurde er nur durch die Bundesstra├če B 19 und B 29 und mehrere Landes- und Kreisstra├čen erschlossen.

St├Ądte und Gemeinden

Zum Landkreis Aalen geh├Ârten ab 1938 zun├Ąchst 6 St├Ądte und 59 Gemeinden.

Am 7. M├Ąrz 1968 stellte der Landtag von Baden-W├╝rttemberg die Weichen f├╝r eine Gemeindereform . Mit dem Gesetz zur St├Ąrkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es m├Âglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu gr├Â├čeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im Landkreis Aalen machten am 1. Januar 1970 zwei Gemeinden: Waldhausen wurde in die Stadt Aalen und Flochberg in die Stadt Bopfingen eingegliedert. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig, bis der Landkreis Aalen schlie├člich 1973 im Ostalbkreis aufging.

Gr├Â├čte Gemeinde des Landkreises war die Kreisstadt Aalen, die seit 1. April 1956 Gro├če Kreisstadt war, kleinste Gemeinde war Benzenzimmern.

Die Gemeinden des Landkreises Aalen vor der Gemeindereform. Heute geh├Âren sie alle zum Ostalbkreis.

fr├╝here Gemeinde heutige Gemeinde Einwohnerzahl
am 6. Juni 1961
Aalen, Gro├če Kreisstadt Aalen 33.056
Abtsgm├╝nd Abtsgm├╝nd 2.091
Adelmannsfelden Adelmannsfelden 1.502
Aufhausen Bopfingen 892
Balden Bopfingen 454
Benzenzimmern Kirchheim am Ries 226
Bopfingen, Stadt Bopfingen 4.556
Dalkingen Rainau 780
Dewange Aalen 1.228
Dirgenheim Kirchheim am Ries 299
Dorfmerkingen Neresheim 930
Ebnat Aalen 1.897
Elchingen auf dem H├Ąrtsfeld Neresheim 1.007
Ellenberg Ellenberg (W├╝rttemberg) 1.272
Ellwangen (Jagst), Stadt Ellwangen (Jagst) 12.538
Essingen Essingen (W├╝rttemberg) 2.734
Fachsenfeld Aalen 2.248
Flochberg Bopfingen 813
Geislingen Unterschneidheim 406
Goldburghausen Riesb├╝rg 342
Hofen Aalen 1.910
Hohenstadt Abtsgm├╝nd 688
H├╝len Lauchheim 439
H├╝ttlingen H├╝ttlingen 3.656
Jagstzell Jagstzell 2.132
Kerkingen Bopfingen 784
Kirchheim am Ries Kirchheim am Ries 1.055
K├Âsingen Neresheim 485
Laubach Abtsgm├╝nd 437
Lauchheim, Stadt Lauchheim 1.881
Lauterburg Essingen (W├╝rttemberg) 441
Lippach Westhausen (W├╝rttemberg) 654
Neresheim, Stadt Neresheim 2.228
Neubronn Abtsgm├╝nd 282
Neuler Neuler 1.790
Nordhausen Unterschneidheim 326
Oberdorf am Ipf Bopfingen 1.634
Oberkochen, Stadt Oberkochen 7.979
Ohmenheim Neresheim 694
Pfahlheim Ellwangen (Jagst) 1.291
Pflaumloch Riesb├╝rg 706
Pommertsweiler Abtsgm├╝nd 748
Rindelbach Ellwangen (Jagst) 2.406
R├Âhlingen Ellwangen (Jagst) 2.324
R├Âttingen Lauchheim 552
Rosenberg Rosenberg (W├╝rttemberg) 2.136
Schlo├čberg Bopfingen 1.392
Schrezheim Ellwangen (Jagst) 2.087
Schwabsberg Rainau 1.519
Schweindorf Neresheim 307
St├Âdtlen St├Âdtlen 1.569
Tannhausen Tannhausen 1.218
Trochtelfingen Bopfingen 927
Unterkochen Aalen 5.843
Unterriffingen Bopfingen 409
Unterschneidheim Unterschneidheim 1.027
Unterwilfingen Unterschneidheim 340
Utzmemmingen Riesb├╝rg 839
Waldhausen Aalen 1.242
Walxheim Unterschneidheim 242
Wasseralfingen, Stadt Aalen 10.903
Westhausen Westhausen (W├╝rttemberg) 3.022
W├Ârt W├Ârt 1.030
Zipplingen Unterschneidheim 685
Z├Âbingen Unterschneidheim 657

Wikipedia

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