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Letzte Änderung für Artikel Friedrichshafen: 19.02.2006 19:28

Friedrichshafen

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Wappen Karte
Wappen von Friedrichshafen Deutschlandkarte, Position von Friedrichshafen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : T├╝bingen
Region : Bodensee-Oberschwaben
Kreis : Bodenseekreis
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 47┬░ 39' N, 09┬░ 29' O
47┬░ 39' N, 09┬░ 29' O
H├Âhe : 404,1 m ├╝. NN (Stadtbahnhof)
H├Âchster Punkt: 501,6 m ├╝. NN (Ailingen/Horach)
Niedrigster Punkt: 395,2 m ├╝. NN (Bodenseeufer)
Fl├Ąche : 69,91 km┬▓
Einwohner : 58.417 (30. Sept. 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 836 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 13,4 %
Postleitzahlen : 88001-88048 (alt 7990)
Vorwahl : 07541
07544 Stadtteil Kluftern
Kfz-Kennzeichen : FN
Gemeindeschl├╝ssel : 08 4 35 016
Gliederung des Stadtgebiets: Kernstadt und 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Adenauerplatz 1
88045 Friedrichshafen
Website : www.friedrichshafen.de
E-Mail -Adresse: stadtverwaltung
@friedrichshafen.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Josef B├╝chelmeier ( SPD )
Friedrichshafen 1938
Friedrichshafen 1938

Friedrichshafen ([ ╦łf╩üi╦Éd╩ü╔¬├žsha╦Éfn╠ę ] oder auch [ ╦łf╩ü╔¬d╩ü╔¬├žsha╦Éfn╠ę ]) ist eine Stadt am n├Ârdlichen Ufer des Bodensees. Sie ist die Kreisstadt und gr├Â├čte Stadt des Bodenseekreises sowie nach Konstanz die zweitgr├Â├čte Stadt am gesamten Bodensee. Gemeinsam mit Ravensburg und Weingarten bildet Friedrichshafen eines von 14 Oberzentren (in Funktionerg├Ąnzung) in Baden-W├╝rttemberg.

Seit 1. April 1956 ist Friedrichshafen Gro├če Kreisstadt . Mit der Nachbargemeinde Immenstaad am Bodensee hat die Stadt eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Friedrichshafen liegt in einer sanft geschwungenen Bucht des n├Ârdlichen Bodenseeufers am S├╝dwestrand des Schussenbeckens. Die Kernstadt liegt unweit westlich der Einm├╝ndung der Rotach in den Bodensee. Dieser Fluss betritt von Oberteuringen kommend westlich des Stadtteils Ailingen das Stadtgebiet und durchflie├čt anschlie├čend einige kleinere Orte, bevor er durch die Kernstadt flie├čt. Der etwas gr├Â├čere Schussen streift die nord├Âstliche Ecke des Stadtgebietes und m├╝ndet wenige Kilometer ├Âstlich der Stadt in den Bodensee.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Friedrichshafen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt und geh├Âren mit Ausnahme von Ravensburg alle zum Bodenseekreis:

Immenstaad am Bodensee, Markdorf, Oberteuringen, Ravensburg, Meckenbeuren und Eriskirch.

Stadtgliederung

Die Stadt besteht aus der Kernstadt und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten Gemeinden Ailingen, Ettenkirch, Kluftern und Raderach. Die eingegliederten Gemeinden sind heute zugleich Ortschaften im Sinne der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung, das hei├čt, sie haben jeweils einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl neu zu w├Ąhlenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. In jedem der Ortschaften gibt es eine Ortsverwaltung, quasi ein "Rathaus vor Ort", dessen Leiter der Ortsvorsteher ist.

Zu fast allen Stadtteilen und zur Kernstadt geh├Âren noch viele r├Ąumlich getrennte Wohnpl├Ątze mit eigenem Namen, die oft wenige Einwohner haben oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Teilweise handelt es sich auch um ehemals selbst├Ąndige Gemeinden oder Gemeindeteile, die in der ersten H├Ąlfte des 20. Jahrhunderts eingemeindet oder mit anderen Gemeinden zusammengeschlossen wurden. Im Einzelnen sind zu nennen:

  • in der Kernstadt: Allmannsweiler, Eichenm├╝hle, Fischbach, Grenzhof, Heiseloch, Hofen, Jettenhausen, L├Âwental, Manzell, Meisterhofen, Neuh├Ąuser, Riedern, Rupberg, St. Georgen, Schnetzenhausen, Seemoos, Spaltenstein, Waggershausen, Windhag
  • zu Ailingen: Berg (zwischen 1825 und 1937 selbst├Ąndige Gemeinde, zu der auch die Siedlungen Holzhof, Ittenhausen, J├Ągerhaus, Kappelhof, K├Âstenbach, Langenloch, Unterraderach und Weiler an der Ach geh├Ârten), Buchholz, Bunkhofen, Hagendorn (1812-1825 Name der damaligen Gemeinde Ailingen/Berg), H├Âhler, Holzhof, Ittenhausen, Lochenried, Martinshof, Oberailingen, Oberlottenweiler, Reinach, Unterailingen, Unterlottenweiler, Waldacker, Weilerm├╝hle, Wiggenhausen, Wolfenhof
  • zu Ettenkirch: Appenweiler, Batzenweiler, Bettenweiler, Eggenweiler, Ellenweiler, Furatweiler, Habratsweiler, Hinterhof, Hirschlatt (bis 1937 selbst├Ąndige Gemeinde), Huisweiler, Krehenberg, Lehhorn, Lempfriedsweiler, Lindenholz, Rosengarten, Waltenweiler, Wannenh├Ąusern, Wirgetswiesen, Zillisbach
  • zu Kluftern: Efrizweiler, H├Âge, Kreuz├Ącker, Lipbach, M├╝hl├Âschle, Ziegelacker

Raumplanung

Friedrichshafen bildet zusammen mit Ravensburg und Weingarten das Oberzentrum (in Funktionerg├Ąnzung) der Region Bodensee-Oberschwaben. Dieses ├╝bernimmt f├╝r den ├Âstlichen Bereich des Bodenseekreises auch die Funktion eines Mittelzentrums . Im Einzelnen handelt es sich neben Friedrichshafen um die Gemeinden Bermatingen, Deggenhausertal, Eriskirch, Immenstaad am Bodensee, Kressbronn am Bodensee, Langenargen, Markdorf, Meckenbeuren, Neukirch, Oberteuringen und Tettnang.

Geschichte

Friedrichshafen entstand 1811 aus der ehemaligen Freien Reichsstadt Buchhorn (von der sie das Wappen ├╝bernahm) durch Zusammenschluss mit der Gemeinde Hofen. Die Stadt wurde nach dem ersten w├╝rttembergischen K├Ânig Friedrich I. benannt. Im 19. Jahrhundert diente die Stadt den w├╝rttembergischen Monarchen als Sommerresidenz. Die Stadt geh├Ârte zum Oberamt Tettnang, aus dem 1938 der Landkreis Tettnang hervorging.

Die Besiedlungsgeschichte reicht jedoch weiter zur├╝ck. In den 1930er und 1950er Jahren wurden von dem Lehrer Ulrich Paret Reste r├Âmischer Geb├Ąude auf dem ZF-Gel├Ąnde untersucht. In den 1980er und 1990er Jahren wurden von Sch├╝lern des Graf-Zeppelin-Gymnasiums und dem Arch├Ąologen Eric Breuer r├Âmische Funde nahe der Rotach geborgen. Aus Friedrichshafen und seinen Umlandgemeinden sind fr├╝hmittelalterliche Funde bekannt, die den Beginn der alamannischen Besiedlung bezeugen. Als erster isolierter Abschnitt der K├Âniglich W├╝rttembergischen Staats-Eisenbahn wurde am 8. November 1847 das Teilst├╝ck Friedrichshafen - Ravensburg der S├╝dbahn er├Âffnet. Ab dem 1. Juni 1850 war die ganze Strecke bis Stuttgart durchgehend befahrbar (Schw├Ąbische Eisenbahn).

Die j├╝ngere Geschichte der Stadt wurde stark gepr├Ągt durch Ferdinand von Zeppelin . Der in Konstanz geborene Graf siedelte hier in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts die Produktion seiner als Waffe gedachten ber├╝hmten Starrluftschiffe und sp├Ąter die erste Luftreederei der Welt, die Deutsche Luftschiffahrts-AG (DELAG) an. Der Erfolg der Zeppeline machte die Stadt zum R├╝stungsstandort und auf dem H├Âhepunkt dieser Entwicklung zum Knotenpunkt eines planm├Ą├čigen Weltluftschiffverkehrs. Von 1942 bis Ende 1944 fertigte die Firma Zeppelin Teile f├╝r die A4-Rakete (die sogenannte V2), f├╝r die Pr├╝fung kompletter A4-Raketen wurde bei Ober- Raderach zwischen 1942 und 1943 eine Pr├╝f- und Abnahmestelle gebaut, das V2-Werk Raderach. Das Zeppelin-Werk hatte sein eigenes KZ-Arbeitskommando des KZ Dachau, das dazu geh├Ârende KZ-Lager befand sich auf dem Firmengel├Ąnde der Zeppelin-Werft (heute ZF). Nach der Zerst├Ârung des Lagers durch einen Bombenangriff am 28. April 1944 wurden die KZ-H├Ąftlinge in das Arbeitslager des V2-Werks in Raderach ├╝berstellt. Hier befand sich bereits seit 1942 ein Lager f├╝r kriegsgefangene Zwangsarbeiter .

1912 ├╝bersiedelte Wilhelm Maybachs Firma Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH nach Friedrichshafen. Die Leitung des Unternehmens oblag dem ├Ąltesten Sohn Wilhelm Maybachs, Karl Maybach (1879 - 1960). Die Umbenennung in Maybach-Motorenbau GmbH erfolgte 1918. Hier entstanden bis 1940 etwa 2300 Maybach -Luxus-Automobile.

Die Stadt profitiert bis heute von der Industrieansiedlung. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt und ihre Produktionsst├Ątten zum Ziel starker alliierter Luftangriffe . Dabei wurden die historischen Teile der Stadt ann├Ąhernd vollst├Ąndig zerst├Ârt. Das Stadtbild ist bis heute gepr├Ągt vom raschen und pragmatischen Wiederaufbau . Die Bem├╝hungen der vergangenen Jahrzehnte k├Ânnen die architektonische und st├Ądtebauliche Nachl├Ąssigkeit der Nachkriegszeit nicht revidieren und den Gesamteindruck der historischen Mitte kaum verbessern.

Nach dem 2. Weltkrieg geh├Ârte die Stadt zum Land W├╝rttemberg-Hohenzollern und ab 1952 zum Regierungsbezirk S├╝dw├╝rttemberg-Hohenzollern innerhalb Baden-W├╝rttembergs. Da die Stadt schon seit 1937 mehr als 20.000 Einwohner hatte, wurde sie bereits mit Inkrafttreten der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 kraft Gesetzes zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt. Sie war dann bis 1972 die gr├Â├čte Stadt im Landkreis Tettnang. Seit der Kreisreform in Baden-W├╝rttemberg zum 1. Januar 1973 ist die Stadt Verwaltungssitz des neu gegr├╝ndeten Bodenseekreises.

Geschichte der Stadtteile bzw. fr├╝heren Gemeinden

Ailingen wurde 771 als villa Ailingas erstmals erw├Ąhnt. Die Kloster St. Gallen und Lorsch hatten Besitzungen am Ort. Der Ort wuchs aus mehreren Siedlungen, darunter Ober- und Unterailingen zusammen. ├ťber Besitzungen Ravensburger B├╝rger gelangte der Anteil des Klosters St. Gallen 1695 an das Kloster L├Âwental. Andere G├╝ter kamen ├╝ber das Kloster Kreuzlingen zum Kelhof Hirschlatt. Im 12 Jahrhundert ist auch ein Ortsadel genannt, die 1198 Ministerialien der Grafen von Habsburg waren. Seit etwa 1500 war der Ort ├Âsterreichisch und geh├Ârte zur Landvogtei. Mit dem Nachbarort Fischbach bildete er eine Gemeinde. 1805 kam Ailingen an W├╝rttemberg und wurde 1810 dem Oberamt Tettnang zugeordnet. Bis 1825 bildete Ailingen zusammen mit dem Ort Berg und anderen Wohnpl├Ątzen (z.B. Allmannsweiler) die Gemeinde Hagendorn. Dann wurden Ailingen und Berg selbst├Ąndige Gemeinden. 1937 wurde die Gemeinde Berg (wieder) mit Ailingen vereinigt, Allmannsweiler wurde jedoch der Stadt Friedrichshafen eingegliedert. Hagendorf ist heute lediglich ein kleiner Weiler innerhalb der Ortschaft Ailingen.

Berg wurde um 1200 als Berge erstmals erw├Ąhnt. Beg├╝tert waren u.a. das Domstift Konstanz und das Kloster L├Âwental. Im 13./14. Jahrhundert taucht ein Ortsadel auf, die Wohl Ministerialien von (Unter)-Raderach waren. Die Vogtei geh├Ârte Heiligenberg, die sie 1330 an Montfort ├╝bergaben. 1780 wurde Berg ├Âsterreichisch und kam 1806 zun├Ąchst an Bayern. 1810 wurde Berg w├╝rttembergisch und bildete zun├Ąchst zusammen mit Ailingen und anderen Weilern die Gemeinde Hagendorn im Oberamt Tettnang. 1825 wurde Berg mit anderen Weilern (z.B. Unterraderach) eine selbst├Ąndige Gemeinde, doch 1937 wieder mit Ailingen vereinigt. Hagendorn ist heute lediglich ein kleiner Weiler innerhalb der Ortschaft Ailingen.

Buchhorn wurde 838 als Buachihorn erstmals erw├Ąhnt. Vermutlich war der Ort Sitz des Grafengeschlechts der Udalrichinger. 883 wird ein Dorf Buchhorn genannt, das wohl im 16. Jahrhundert den Namen des nahe gelegenen Klosters Hofen erhielt. Diesem Dort ist wohl der um 1200 erw├Ąhnte Ortsadel zuzuordnen. Im 11. Jahrhundert entstand das Grafengeschlecht der Buchhorner durch Teilung der Udalrichinger. Diese Grafen waren Parteig├Ąnger Heinrichs IV. In jener Zeit wurde das Kloster Hofen in unmittelbarer Nachbarschaft des Herrschersitzes derer von Buchhorn gegr├╝ndet. ├ťber die Welfen und Staufer kam das Erbe der Grafen von Buchhorn an Welf VI. der in der N├Ąhe der alten Grafensiedlung eine Marktsiedlung gr├╝ndete, die sich alsbald zu einer kleinen Stadt entwickelte, welche zur Reichsstadt erhoben wurde. 1274 wurde sie als "civitas" erw├Ąhnt und erhielt durch Kaiser Rudolf von Habsburg ├ťberlinger Recht. Im 14. Jahrhundert war die Reichsunmittelbarkeit teilweise bedroht durch die Grafen von Heiligenberg/Werdenberg sowie durch den Bischof von Konstanz. 1401 erhielt die Stadt den Blutbann. 1472 stellte sich Buchhorn unter den Schutz der Stadt Z├╝rich und dehnte sein Herrschaftsgebiet auf Oberbaumgarten aus. Im 30-j├Ąhrigen Krieg war Buchhorn Kriegshafen Schwedens unter der Bezeichnung Gustavsburg. Die Stadt verarmte nach diesem Krieg sehr stark, so dass sich die Stadt ├ľsterreich anschlie├čen wollte. Dies scheiterte am Widerstand des Schw├Ąbischen Kreises. 1755 wurde Buchhorn Handelsst├╝tzpunkt Bayerns am Bodensee. Schlie├člich fiel die Stadt 1802/03 an Bayern. 1810 wurde Buchhorn w├╝rttembergisch und mit der Nachbargemeinde Hofen zur Stadt Friedrichshafen vereinigt.

Hofen taucht bereits im 13. Jahrhundert als Name f├╝r einen Weiler am Bodensee auf. Vermutlich gab es bereits um 1085 ein Nonnenkloster, das um 1100 an das Hauskloster Weingarten kam und den Namen des Weilers Hofen ├╝bernahm. Die benachbarte Pfarrkirche St. Andreas und Pantaleon der Grafen von Buchhorn wurde wohl dem Kloster eingegliedert. 1215 wurde die Kirche neu erbaut. 1419 wurde das Kloster Hofen aufgehoben, blieb aber noch Propstei. Im 30-j├Ąhrigen Krieg wurde das Kloster zerst├Ârt. Der Klosterbezirk bildete urspr├╝nglich mit dem gleichnamigen Dorf einen Gerichtsbezirk, dessen Vogtei an die Welfen ├╝berging und dann mit Weingarten verbunden war. Im 13. Jahrhundert geh├Ârte dieser den Schenken von Schmalegg/Ittendorf, bis 1524 ├ťberlingen das Gebiet der Stadt Buchhorn verkaufte, die es wiederum 1548 an das Kloster Weingarten ver├Ąu├čerte. Neben Hofen geh├Ârte auch Untermeckenbeuren und Waggershausen zum Bezirk. 1695 bis 1702 wurde das Kloster Hofen samt Kirche neu erbaut. 1803 wurde das Kloster s├Ąkularisiert und kam zun├Ąchst mit dem Dorf Hofen an Nassau-Oranien, 1804 an ├ľsterreich und 1806 an W├╝rttemberg. Das Dorf Hofen wurde 1810 mit der Stadt Buchhorn zur Stadt Friedrichshafen vereinigt. Die Klosteranlage wurde der w├╝rttembergischen Hofdom├Ąnenkammer zugeteilt. Die Kirche wurde der neu gegr├╝ndeten evangelischen Kirchengemeinde Friedrichshafen zur Verf├╝gung gestellt. Die Klosteranlage wurde ab 1824 zur Sommerresidenz f├╝r die K├Ânige von W├╝rttemberg umgebaut. Seither wird es als Schloss, die Kirche als Schlosskirche bezeichnet.

Efrizweiler wurde 1259 in castro Wilaer erstmals erw├Ąhnt. Im 12./13. Jahrhundert gab es eine Adelsfamilie mit dem Namen Evrid. Die Burg des Ortes ist als Gasthaus teilweise noch erhalten. Im 15. Jahrhundert geh├Ârte der Ort den Besserer zu Ravensburg. 1524 war es ein Rittergut und eine Herrschaft, die verschiedenen Herrschaften geh├Ârte, bis sie 1672 von Heiligenberg gekauft und an Konstanz verpf├Ąndet wurde. 1719 gelangte der Ort an das Kloster Salem und 1777 wieder an Konstanz. 1806 fiel der Ort an Baden und bildete dann mit Kluftern eine Gemeinde im Bezirksamt Meersburg, 1824 im f├╝rstenbergischen Amt Heiligenberg, 1842 erneut Bezirksamt Meersburg und 1857 Bezirksamt ├ťberlingen, aus dem 1939 der Landkreis ├ťberlingen hervorging. 1852 wurde der Nachbarort Lipbach (Gemeinde Riedheim) eingegliedert.

Ettenkirch wurde 1274 als Ettenkirch erstmals erw├Ąhnt. Der Ort geh├Ârte schon fr├╝h zur ├Âsterreichischen Landvogtei und wurde 1805 w├╝rttembergisch. Der Ort bildete dann mit Oberteuringen die Gemeinde Eggenweiler, wurde 1823 aber eine selbst├Ąndige Gemeinde innerhalb des Oberamts Tettnang. 1937 wurde der Weiler Brochenzell vom Gemeindegebiet getrennt und der Nachbargemeinde Meckenbeuren eingegliedert. Daf├╝r erhielt Ettenkirch die aufgel├Âste Gemeinde Hirschlatt.

Fischbach wurde 817 erstmals erw├Ąhnt. Besitzungen hatte unter anderem das Kloster Fulda. ├ťber die Ritter Evrid und von Helmsdorf gelangte es in den Besitz des Spitals Konstanz. Die Vogtei ├╝bten die Nachfolger von Helmsdorf bzw. im 14./15. Jahrhundert Konstanzer B├╝rger aus. Um 1500 konnte die ├Âsterreichische Landvogtei die Herrschaft gewinnen. Das zugeh├Ârige Landvogteiamt war Fischbach-Ailingen. 1805/06 fiel Fischbach an W├╝rttemberg und geh├Ârte ab 1812 zur Gemeinde Hagendorf bzw. 1825 Gemeinde Berg. 1850 wurde Fischbach Teil der neu gegr├╝ndeten Gemeinde Schnetzenhausen im Oberamt Tettnang. 1937 wurde es mit Schnetzenhausen nach Friedrichshafen eigemeindet.

Hagendorn, siehe Ausf├╝hrungen bei Ailingen und Berg.

Hirschlatt wurde 1074 als Hirceslat erstmals erw├Ąhnt. Der Name bedeutet "Hirschsumpf". Der Ort und sein Umlang geh├Ârten ├╝berwiegend zum Kloster Kreuzlingen. Die Vogtei besa├č zun├Ąchst Herzog Welf IV, dann die Staufer, schlie├člich Werner von Raderach. Um 1300 wurde der Ort an die Grafen von Montfort verpf├Ąndet, doch erwarb das Kloser Kreuzlingen 1659 die Vogtei und die Herrschaft. 1749 hatte das Kloster auch die Hoheitsrechte inne. 1803 fiel das Gebiet zun├Ąchst an Hohenzollern-Hechingen, kam jedoch 1813 ebenfalls an W├╝rttemberg und bildete eine selbst├Ąndige Gemeinde innerhalb des Oberamts Tettnang. 1937 wurde Hirschlatt in die Gemeinde Ettenkirch eingegliedert.

Jettenhausen wurde im 12. Jahrhundert als Jetinhusin erstmals erw├Ąhnt. 1255 kam der Ort an das Kloster Kreuzlingen und geh├Ârte zur Herrschaft Hirschlatt. 1364 verkaufte Ritter Ulrich Muris Bergfried und G├╝ter an Konstanzer B├╝rger. Die bereits 1246 genannte Kirche des Ortes wurde 1250 der Deutschordenskommende Mainau geschenkt. 1806 kam der Ort an W├╝rttemberg und geh├Ârte zun├Ąchst zur Gemeinde Hagendorn/Berg, ab 1850 zur Gemeinde Schnetzenhausen und kam mit dieser 1937 an Friedrichshafen.

Kluftern wurde 764 als Cluftirrun erstmals erw├Ąhnt. Besitzungen hatte das Kloster St. Gallen, zum Teil auch Konstanz und Salem. Seit 1479 ├╝bte Heiligenberg die Herrschaft aus, doch wurde der Ort an Efrizweiler verliehen. 1806 kam der Ort an Baden und teilte dann die Geschicke von Efrizweiler.

L├Âwental, dessen fr├╝herer Name Eichstegen war, war Stammsitz eines welfischen Ministerialengeschlechts, das umfangreichen Besitz hatte und zu Reichsministerialien aufstieg. Ein Johann von Eichstegen ├╝bergab seine Burg Eichstegen-L├Âwental samt Zubeh├Âr 1250 den Dominikanern in Konstanz, damit diese ein Kloster gr├╝ndet konnten. Das Kloster wurde im 13. und 14. Jahrhundert erweitert und lag mit der Stadt Buchhorn mehrmals im Streit. 1415 wurde es unter die kaiserliche Schirmherrschaft gestellt. Ende des 15. Jahrhunderts geh├Ârte es zur Landvogtei Schwaben. Im 30-j├Ąhrigen Krieg wurde es zerst├Ârt, jedoch 1657/87 wieder aufgebaut. 1806 wurde das Kloster aufgel├Âst, seine G├╝ter kamen 1838 an die w├╝rttembergische Hofkammer. 1910 wurde das Gebiet der Stadt Friedrichshafen eingegliedert.

Manzell wurde 897 als Manuncella erstmals erw├Ąhnt. Die zweite Nennung stammt aus dem Jahr 1229. Die im Ort bestehende Kapelle war im Besitz der Herren von Summerau, die sie an das Kloster Wei├čenau verschenkten, welche den Besitz im 14./15. Jahrhundert vermehrten. Die Ortsherrschaft blieb stets ei Wei├čenau, die hohe Obrigkeit oblag der ├Âsterreichischen Landvogtei. 1805 kam der Ort an W├╝rttemberg. Die Hofdom├Ąne errichtete 1827 ein Mustergut. Der Ort geh├Ârte ab 1850 zur Gemeinde Schnetzenhausen und kam mit dieser 1937 an Friedrichshafen.

Raderach wurde 1140 als Raderei erstmals erw├Ąhnt. Zur Unterscheidung des zu Ailingen geh├Ârigen Weilers Unterraderach wurde der Ort teilweise auch Oberraderach genannt. Im Ort war im 12. Jahrhundert ein Ortsadel genannt, der sich von Raderach nannte. Ihre Burg wurde 1255 als "Neue Burg" erw├Ąhnt, die erst 1836 abgebrochen wurde. Die Familie hatte gro├čen Besitz, den sie im 13. Jahrhundert vor allem an das Kloster Salem verkaufte. Die Burg selbst wurde 1278 als Graf Mangold von Nellenburg verkauft, der sie 1280 an den Bischof von Konstanz ver├Ąu├čerte. Dieser verkaufte sie 1289/91 an Werner von Raderach. 1324 bis 1616 war der Ort an Konstanzer Ministerialen und sp├Ąter an Ravensburger Patrizier verpf├Ąndet. Die niedere Gerichtsbarkeiti oblag Konstanz, die hohe Gerichtsbarkeit der ├Âsterreichischen Landvogtei. 1616 geh├Ârte der Ort zur Obervogtei Markdorf und kam 1803 an W├╝rttemberg, jedoch 1806 an Baden. Ab 1811 geh├Ârte der Ort zum Bezirksamt Meersburg und kam 1857 ans Bezirksamt ├ťberlingen, aus dem 1939 der Landkreis ├ťberlingen hervorging.

Schnetzenhausen wurde 809 als Snezzinhusin erstmals erw├Ąhnt. Im 11. Jahrhundert hatte das Kloster Petershagen, nach 1200 die Kl├Âster Wei├čenau und L├Âwental sowie Buchhorn Besitzungen. Ein Ortsadel taucht im 13. Jahrhundert auf. Sp├Ąter herrschten B├╝rger von Buchhorn ├╝ber den Ort. Er geh├Ârte zur ├Âsterreichischen Landvogtei und war dem Amt Fischbach-Ailingen zugeh├Ârig. Nach dem ├ťbergang an W├╝rttemberg war Schnetzenhausen zun├Ąchst Teil der Gemeinde Hagendorn/Berg und wurde 1850 eine selbst├Ąndige Gemeinde im Oberamt Tettnang. 1937 wurde sie nach Friedrichshafen eingegliedert.

Religionen

Das Gebiet der heutigen Stadt Friedrichshafen geh├Ârte anfangs zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat Albgovia Kapitel Ailingen-Buchhorn unterstellt. Die Reformation wurde nicht durchgef├╝hrt. Nach einer ab 1593 durchgef├╝hrten Untersuchung in der Stadt Buchhorn wurde sogar bestimmt, dass keiner B├╝rgerrechte erworben kann, auch nicht Mitglied des Rates sein kann oder in st├Ądtische Dienste treten kann, der sich nicht unter Eid zur katholischen Kirche bekennt. Urspr├╝nglich war Buchhorn kirchlich vom Kloster Hofen abh├Ąngig. Die dem Kloster zugeh├Ârige Kirche St. Andreas und Pantaleon war auch die Kirche Buchhorns. 1325 wird in Buchhorn jedoch eine Nikolauskapelle erw├Ąhnt, die aber erst Ende des 16. Jahrhunderts zur Pfarrei erhoben wurde. Die heutige Pfarrkirche St. Nikolaus wurde 1745/50 vom Kloster Weingarten als Barockbau errichtet. Die katholische Gemeinde geh├Ârte bis 1802 noch zum Bistum Konstanz und war dem Dekanat Theuringen unterstellt. 1808 wurde die Gemeinde dem Ordinariat Ellwangen unterstellt, aus dem 1821/27 das neu gegr├╝ndete Bistum Rottenburg (heute Rottenburg-Stuttgart) hervorging. In der Folgezeit geh├Ârte die Gemeinde zum Dekanat Tettnang. Infolge starken Wachstums der Gemeinde wurden im 20. Jahrhundert weitere katholische Kirchengemeinden gegr├╝ndet und Kirchen erbaut. So entstand 1928 die Kirche St. Petrus Canisius, die sich 1932 mit der Gemeinde St. Nikolaus zur Katholischen Gesamtkirchengemeinde Friedrichshafen zusammenschloss. 1962 folgte die Kirche Zum Guten Hirten, 1968 die Kirche St. Maria Jettenhausen (die alte Pfarrkirche Zu Unserer Lieben Frau aus dem 13. Jahrhundert war zu klein geworden) und die Kirche St. Columban, die sich ebenfalls der Gesamtkirchengemeinde anschlossen. Somit bestand die Gesamtkirchengemeinde zun├Ąchst aus f├╝nf Teilgemeinden.

Auch in den anderen Stadtteilen Friedrichhafens gibt es jeweils katholische Gemeinden und Kirchen: St. Magnus Fischbach (erbaut 1955, alte Pfarrkirche St. Vitus 1834), St. Peter und Paul Schnetzenhausen (erbaut 1754 auf ├Ąlteren Resten), St. Nikolaus Berg (erbaut 1520, doch 1785 erneuert und um 1900 weiter ver├Ąndert) und St. Petrus und Paulus Ettenkirch (erbaut im 17. Jahrhundert, 1884 wurde der Turm erh├Âht). Auch diese vier Gemeinden traten 1974 der Gesamtkirchengemeinde Friedrichshafen bei, die somit aus neun Kirchengemeinden bestand. Diese geh├Âren heute zum Dekanat Friedrichshafen, das nach der Kreisreform 1973 aus dem bisherigen Dekanat Tettnang entstand (Umbenennung). Die beiden weiteren Friedrichshafener katholischen Kirchengemeinden, St. Johann Baptist Ailingen und St. Gangolf Kluftern, geh├Âren nicht zur Gesamtkirchengemeinde Friedrichshafen. Jedoch geh├Ârt Ailingen ebenfalls zum Dekanat Friedrichshafen. Kluftern hingegen geh├Ârte ab 1806 zum Land Baden, die Kirchengemeinde geh├Ârt somit bis heute zum Dekanat Linzgau innerhalb der Erzdi├Âzese Freiburg. Die Katholiken im Stadtteil Raderach geh├Âren zur Kirchengemeinde Bergheim. Es gibt jedoch seit 1837 in Raderach eine Kapelle Mari├Ą Heimsuchung.

Blick auf die Schlosskirche
Blick auf die Schlosskirche

Anfang des 19. Jahrhunderts zogen auch Protestanten in den Raum Friedrichshafen. Es waren zun├Ąchst vor allem Beamte und Bedienstete des w├╝rttembergischen K├Ânigs, die ins Schloss Hofen, dem ehemaligen Kloster einzogen. F├╝r sie gr├╝ndete K├Ânig Friedrich von W├╝rttemberg eine evangelische Kirchengemeinde, der er die barocke Schlosskirche zur Verf├╝gung stellte. 1845 wurde hier eine Pfarrei errichtet. Die evangelische Gemeinde wuchs jedoch stark an und so wurden nach dem 2. Weltkrieg weitere Kirchengemeinden gegr├╝ndet und Kirchen erbaut. Es entstanden die Erl├Âsergemeinde (1958), die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde (1968) und die Paul-Gerhard-Gemeinde Jettenhausen (1978). Sie alle bilden mit der Schlosskirchengemeinde seit 1994 die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Friedrichshafen. Diese geh├Ârt zum Dekanat Ravensburg innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg . Weitere Kirchengemeinden bzw. Kirchen im Stadtgebiet Friedrichshafens befinden sich in Manzell (Kirche und Pfarrei von 1938), Ailingen (Kirche von 1949, eine Kapelle gab es bereits seit 1937) und Kluftern, wobei die letztgenannte zum Dekanat ├ťberlingen-Stockach der Evangelischen Landeskirche in Baden geh├Ârt. Die Protestanten aus Ettenkirch werden von der Kirchengemeinde Ailingen, die Protestanten von Raderach von der Kirchengemeinde Markdorf betreut.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Friedrichshafen auch eine Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde sowie Gemeinden, die zu Freikirchen geh├Âren, darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptistengemeinde), eine Evangelisch-methodistische Gemeinde und die Freie Christengemeinde "Foyer". Auch die Neuapostolische Kirche und die Christliche Wissenschaft sind in Friedrichshafen vertreten.

Eingemeindungen

Im heutigen Stadtgebiet gab es ab 1812 folgende Gemeinden: Stadt Friedrichshafen und die Gemeinden Hagendorn, Ettenkirch, Kluftern und Raderach. 1825 wurde die Gemeinde Hagendorn aufgel├Âst. Es entstanden daraus die Gemeinden Ailingen und Berg. 1850 wurde Schnetzenhausen von der Gemeinde Berg als selbst├Ąndige Gemeinde abgetrennt, aber 1937 in die Stadt Friedrichshafen eingegliedert. Ebenfalls 1937 wurde die Gemeinde Berg in die Gemeinde Ailingen eingegliedert, die ihren Gemeindeteil Allmannsweiler jedoch an die Stadt Friedrichshafen abgeben musste. Somit bestanden ab 1937 neben der Stadt Friedrichshafen noch die Gemeinden Ailingen, Ettenkirch, Kluftern und Raderach.

Im Laufe der Geschichte wurden somit folgende Gemeinden bzw. Orte in die Stadt Friedrichshafen eingegliedert. Sie geh├Ârten vor der Kreisreform soweit nicht anders angegeben zum Landkreis Tettnang.

  • 1. April 1910 : L├Âwental, St. Georgen und Teile des Ortes Trautenm├╝hle
  • 1. April 1914 : Trautenm├╝hle (Rest) sowie Jettenhausen, Meistershofen und Waggershausen (jeweils nur teilweise)
  • 1. April 1937 : Schnetzenhausen (bis 1850 zur Gemeinde Berg geh├Ârig) und Gemeindeteil Allmannsweiler der Gemeinde Ailingen
  • 1. Dezember 1971 : Ailingen (bis 1825 und ab 1937 mit der Gemeinde Berg) und Raderach (Landkreis ├ťberlingen)
  • 1. April 1972 : Kluftern (mit Efrizweiler und dem 1852 eingegliederten Lipbach; Landkreis ├ťberlingen)
  • 1. Dezember 1972 : Ettenkirch (mit der 1937 eingegliederten Gemeinde Hirschlatt)

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1353 ca. 800
1798 ca. 800
1823 ca. 817
1843 1.257
1855 1.857
1861 2.233
1. Dezember 1871 ┬╣ 2.827
1. Dezember 1880 ┬╣ 3.053
1. Dezember 1900 ┬╣ 4.627
1. Dezember 1910 ┬╣ 7.041
16. Juni 1925 ┬╣ 11.289
16. Juni 1933 ┬╣ 13.306
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 25.041
13. September 1950 ┬╣ 20.501
6. Juni 1961 ┬╣ 37.148
27. Mai 1970 ┬╣ 43.140
31. Dezember 1975 51.544
31. Dezember 1980 52.080
27. Mai 1987 ┬╣ 51.808
31. Dezember 1990 54.129
31. Dezember 1995 56.315
31. Dezember 2000 57.163
30. September 2005 58.417

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • CDU - 32,6% (-4,5) - 14 Sitze (-2)
  • SPD - 21,2% (-1,9) - 9 Sitze (=)
  • FW - 17,9% (+1,8) - 8 Sitze (+1)
  • B├╝rger aktiv - 10,4% (+1,0) - 4 Sitze (+1)
  • GR├ťNE - 8,0% (+0,3) - 3 Sitze (=)
  • Frauenliste - 4,7% (+1,3) - 2 Sitze (+1)
  • FDP / DVP - 2,9% (+2,9) - 1 Sitz (+1)
  • ├Âdp 2,3% (-0,9) - 1 Sitz (=)

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt Buchhorn standen ab dem 13. Jahrhundert der vom Stadtherrn eingesetzte Ammann sowie der Rat, der zugleich Stadtgericht war. Ab 1397 wurde der Ammann als Vorsitzender des Rates durch einen B├╝rgermeister ersetzt, der Ammann war dann nur noch Vorsitzender des Gerichts. Die Z├╝nfte hatten dann das Sagen in der Stadt. Sie bildeten den Kleinen und den Gro├čen Rat. 1552 wurde durch Kaiser Karl V. die Geschlechterherrschaft eingef├╝hrt. Danach gab es drei B├╝rgermeister, die jeweils vier Monate im Amt waren. Im 18. Jahrhundert zerfiel die Verwaltung immer mehr, dass 1752 ein kaiserlicher Kommandant eingesetzt werden musste.

Nach dem ├ťberbang an W├╝rttemberg wurde in der nunmehrigen Stadt Friedrichshafen ein Stadtschulthei├č eingesetzt. Seit 1935 wurde aus dem Stadtschulthei├č der B├╝rgermeister, der seit der Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt 1956 die Amtsbezeichnung Oberb├╝rgermeister tr├Ągt. Heute wird der Oberb├╝rgermeister f├╝r eine Amtszeit von 8 Jahren gew├Ąhlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats und Leiter der Stadtverwaltung. Der Oberb├╝rgermeister hat drei Beigeordnete als hauptamtliche Stellvertreter. Der Erste Beigeordnete tr├Ągt die Amtsbezeichnung "Erster B├╝rgermeister", der Zweite und Dritte Beigeordnete tr├Ągt die Amtsbezeichnung "B├╝rgermeister".

Die Stadtoberh├Ąupter seit 1810:

  • 1810 - 1821 /22: Josef Mathias Prielmayer
  • 1821 - 1826 /27: Johann Evangelist Jakob von Steffelin
  • 1826 /27- 1843 : Erbst Gleichauf
  • 1843 - 1849 : Schubart
  • 1849 - 1885 : Edmund Miettinger
  • 1885 - 1907 : Peter Schmid
  • 1908 - 1920 : Adolf Mayer
  • 1920 - 1933 : Hans Schnitzler
  • 1934 - 1945 : Walter B├Ąrlin
  • 1945 - 1946 : Dr. August Bertsch
  • 1946 - 1948 : Josef Mauch
  • 1949 - 1977 : Dr. Martin Gr├╝nbeck
  • 1977 - 1984 : Martin Herzog
  • 1985 - 2001 : Dr. Bernd Wiedmann
  • 2001 -heute: Josef B├╝chelmeier

Wappen

Das Wappen der Stadt Friedrichshafen zeigt in gespaltenem Schild vorne in Gold eine bewurzelte gr├╝ne Buche, hinten in Rot ein silbernes Hifthorn mit goldener Fessel und goldenen Beschl├Ągen. Die Stadtflagge ist gr├╝n-wei├č.

Das Wappen ist das fr├╝here Stadtwappen der Freien Reichsstadt Buchhorn. Diese Stadt f├╝hrte ein so genanntes "redendes Wappen", die Buche und das Horn. Beide Wappensymbole sind schon seit 1274 in den Siegeln der Stadt belegt. Anfangs war auch noch der Reichsadler im Siegel zu sehen. Dieser verschwand jedoch seit dem 15. Jahrhundert. Die Symbole waren fr├╝her jedoch in anderer Form und Blasonierung dargestellt. So war das Horn bis ins 19. Jahrhundert noch schwarz tingiert.

Partnerst├Ądte

Friedrichshafen unterh├Ąlt St├Ądtepartnerschaften mit

  • Delitzsch, Sachsen
  • Peoria , Illinois ( USA )
  • Polozk ( Wei├črussland )
  • Saint-Di├ę-des-Vosges ( Frankreich )
  • Sarajevo ( Bosnien und Herzegowina )

Wirtschaft und Infrastruktur

Die gr├Â├čten Arbeitgeber der Stadt sind nach wie vor jene Industrieunternehmen, deren Wurzeln in die Zeit des Luftschiffbaus zur├╝ckreichen. Dazu z├Ąhlen unter anderem:

Seit Ende der 1990er Jahre werden in Friedrichshafen auch wieder Luftschiffe gebaut. Die Zeppelin Luftschifftechnik GmbH produziert hier die halbstarren Hybridluftschiffe vom Typ Zeppelin NT .

Friedrichshafen hat sich au├čerdem als Messestandort etabliert und nennt sich daher gerne Messe- und Zeppelinstadt. Zu den bekannteren regelm├Ą├čigen Veranstaltungen in der Messe Friedrichshafen geh├Âren

  • die Luftfahrtmesse Aero
  • die Internationale Bodensee-Messe (IBO) f├╝r Konsum- und Investitionsg├╝ter
  • die Wassersportmesse InterBoot.
  • die Fahrradmesse 'Eurobike'.
  • die Tuningmesse rund ums Auto "Tuning World".'

Schlie├člich ist auch der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Verkehr

Die Katamaranverbindung von Friedrichshafen nach Konstanz
Die Katamaranverbindung von Friedrichshafen nach Konstanz

Friedrichshafen liegt an der Bundesstra├če B 31 (Freiburg im Breisgau - Sigmarszell), die am n├Ârdlichen Bodenseeufer entlang f├╝hrt, und wird durch die Bundesstra├če B 30 in Richtung Ravensburg und Ulm angebunden. Es ist geplant die B 30 zur Bundesautobahn A 89 auszubauen.

Die Stadt verf├╝gt mit dem Flughafen Friedrichshafen ├╝ber einen regionalen Flughafen , der unter anderem von den Fluggesellschaften Ryanair , Lufthansa und Intersky angeflogen wird. So bedient er beispielsweise regelm├Ą├čige Verbindungen nach London-Stansted, Frankfurt-Main, Wien, Hamburg, Graz und K├Âln.

Die Deutsche Bahn und die Eisenbahnbetriebe der Schweiz und ├ľsterreich fahren Friedrichshafen/Stadt und Friedrichshafen/Hafen auf den Strecken Lindau-Basel, auf der Bodensee-G├╝rtelbahn und aus Richtung Ulm (W├╝rttembergische S├╝dbahn) an.

Au├čerdem gibt es regionale Verkehrsunternehmen wie die Bodensee-Oberschwaben-Bahn (BOB) und den im Jahre 2003 gegr├╝ndeten Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo). Die S├╝dbahn kann bis Aulendorf mit dem "bodo-Tarif" benutzt werden.

Friedrichshafen ist durch die Linien der Bodensee-Schifffahrtsbetriebe (BSB) mit diversen St├Ądten rund um den See verbunden. Insbesondere gibt es einen Autof├Ąhrdienst von und nach Romanshorn in der Schweiz (siehe auch: Bodensee-Trajekte). Seit 6. Juli 2005 besteht eine Katamaranlinie als direkte Verbindung zur Innenstadt von Konstanz.

Medien

In Friedrichshafen befindet sich das Studio f├╝r das SWR4 -Bodenseeradio des S├╝dwestrundfunks, das f├╝r den Bodenseekreis, sowie f├╝r die Kreise Biberach, Ravensburg und Sigmaringen zust├Ąndig ist. Private Radiostationen sind Radio 7 (Studio Ravensburg, 105.0 MHz), sowie Radio Seefunk . Au├čerdem betreiben der S├╝dkurier und die Schw├Ąbische Zeitung dort Lokalredaktionen. Auch ist der Regionale Fernsehsender Euro 3 hier ans├Ąssig.

Beh├Ârden und Einrichtungen

Als Kreisstadt des Bodenseekreises beherbergt Friedrichshafen dessen Verwaltung, das Landratsamt. Ferner gibt es hier ein Finanzamt und ein Notariat .

Die Stadt ist auch Sitz des Dekanats Friedrichshafen des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Bildungseinrichtungen

Friedrichshafen hat zwei Hochschulen, die Zeppelin University und eine Au├čenstelle der Berufsakademie Ravensburg .

An allgemeinbildenden Schulen hat Friedrichshafen zwei Gymnasien (Graf-Zeppelin-Gymnasium und Karl-Maybach-Gymnasium), zwei Realschulen (Dr. Josef-Eberle-Realschule und Graf-Soden-Realschule) eine F├Ârderschule (Merian-Schule), vier Grund- und Hauptschulen (Dr.-Josef-Eberle-Schule Ailingen, Grund- und Hauptschule Fischbach, Ludwig-D├╝rr-Schule und Pestalozzi-Schule), eine Hauptschule (Schreienesch-Schule) und vier selbst├Ąndige Grundschulen (Albert-Merglen-Schule, Don-Bosco-Schule Ettenkirch, Grundschule Kluftern und Schreienesch-Schule). Ferner gibt es eine Krankenpflegeschule am St├Ądtischen Krankenhaus und die Tannenhag-Schule f├╝r Geistigbehinderte mit Schulkindergarten.

Der Bodenseekreis ist Tr├Ąger des Berufsschulzentrums Friedrichshafen mit Claude-Dornier-Schule (Gewerbliche Schule, unter anderem mit Technischem Gymnasium ), Hugo-Eckener-Schule (Kaufm├Ąnnische Schule, unter anderem mit Wirtschaftsgymnasium ) und Droste-H├╝lshoff-Schule (Haus- und Landwirtschaftliche Schule, unter anderem mit Ern├Ąhrungswissenschaftlichem Gymnasium und Biotechnologischem Gymnasium ).

Ferner gibt es mehrere Privatschulen, darunter die M├Ądchenrealschule St. Elisabeth, die Bodenseeschule St. Martin (Katholische Freie Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule), eine Schule f├╝r Sprachbehinderte, die Inlingua Sprachschule, das Bernd-Blindow-Berufs-Kolleg f├╝r Informations- und Kommunikationstechnische Assistenten, die Bernd-Blindow-Schulen - Berufsfachschulen f├╝r Ergo- und Physiotherapie und das Bernd-Blindow-Schulen Berufskolleg f├╝r pharmazeutisch-technische Assistenten.

Soziale Einrichtungen

Die BruderhausDiakonie betreibt in Friedrichshafen Einrichtungen der Altenhilfe und der Sozialpsychiatrie

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Uferpromenade
Uferpromenade

Friedrichshafen liegt an der Oberschw├Ąbischen Barockstra├če.

Theater

Theatervorstellungen gibt es vor allem im Graf-Zeppelin-Haus, dem Kultur- und Congress-Centrum der Stadt.

Museen

Die Stadt Friedrichshafen hat einige Museen, darunter das ├╝berregional bekannte Zeppelin-Museum und das Feuerwehrmuseum Ettenkirch.

Das Schulmuseum Friedrichshafen zeigt die Schulgeschichte von den fr├╝hen Klosterschulen bis zum heutigen Schulwesen. Schwerpunkte sind Klassenzimmer von 1840, 1900 und 1930.

Musik

  • Seehasen-Spielmannszug
  • Seehasenfanfarenzug
  • Count Zeppelin (Highland Pipes and Drums)
  • Fanfarenzug Graf Zeppelin

Bauwerke

Das bedeutendste Bauwerk und Wahrzeichen der Stadt ist die Schlosskirche. Die ehemalige Klosterkirche des Klosters Hofen wurde 1695 bis 1702 von Christian Thumb neu erbaut. Die beiden charakteristischen T├╝rme mit Zwiebeldach sind 55 m hoch. Die ehemalige Klosteranlage Hofen wurde 1824 zu einem Schloss umgebaut, das dem w├╝rttembergischen K├Ânigshaus als Sommerresidenz diente. Das Schloss wurde mit der Schlosskirche erbaut, das "alte Geb├Ąu" jedoch bereits 1654 bis 1661 von Michael Beer . Die Umbauma├čnahmen im 19. Jahrhundert plante Giovanni Salucci .

Die Pfarrkirche St. Nikolaus ist die katholische Hauptkirche im Zentrum der fr├╝heren Stadt Buchhorn. Sie wurde 17. Jahrhundert unter Einbeziehung einer Kapelle aus dem 13. Jahrhundert erbaut. Eine weitere Kirche ist die katholische Kirche St. Petrus Canisius aus den Jahren 1927/28. Weitere Kirchen siehe im Abschnitt Religionen.

Der Stadtbahnhof ist ein repr├Ąsentativer Bau, der 1846 erbaut wurde. Der Hafenbahnhof wurde 1928 bis 1934 anstelle zweier Vorg├Ąngerbauten errichtet. Er wurde 1994 bis 1996 zu einem Museum umgebaut.

Das Rathaus Friedrichshafen wurde 1954/55 von Wilhelm Tiedje erbaut.

Sehenswert sind ferner einige Wohngeb├Ąude, darunter die Villa Winz, die 1915 von Paul Bonatz erbaut wurde. Bonatz war auch an der Arbeitersiedlung Zeppelindorf beteiligt.

Sport

Der VfB Friedrichshafen spielt in der Volleyball-Bundesliga und ist einer der f├╝hrenden Vereine. DVV-Pokalsieger 1998, 1999, 2001, 2002, 2003 und 2004, 2005 Deutscher Meister 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2005 Championsleague-Teilnehmer seit Beginn des Wettbewerbs 2000 mit 3 Finalteilnahmen!

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Friedrichshafen bzw. die fr├╝heren Gemeinen haben folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • vor 1887 : Joseph Anton Gagg, Oberlehrer
  • 1888 : Hans Heinrich H├╝ni, Fabrikant
  • 1888 : Karl von V├Âlter-H├╝ni, Obersteuerrat
  • 1895 : Jacques Leuthold-H├╝ni, Fabrikant
  • 1900 : Dr. med. Hermann Eberhard Faber, Hofrat
  • 1904 : Dr. Hermann Freiherr von Mittnacht, W├╝rttembergischer Ministerpr├Ąsident
  • 1907 : Dr. e.h. Ferdinand Graf von Zeppelin
  • 1910 : Dr. e.h. Carl Lanz, Komerzienrat
  • 1925 : Dr. e.h. Alfred Colsmanm, Komerzienrat
  • 1925 : Dr. Hugo Eckener, Gesch├Ąfstf├╝hrer der Luftschiffbau-Zeppelin GmbH
  • 1925 : Dr.-Ing. e.h. Ludwig D├╝rr, Chefkonstrukteur
  • 1929 : Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Maybach
  • 1934 : Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. e.h. Claude Dornier
  • 1940 : Dr.-Ing. e.h. Alfred Graf von Soden-Fraunhofen, Mitbegr├╝nder der Zahnradfabrik Friedrichshafen AG
  • 1954 : Hans Schnitzler, Altb├╝rgermeister
  • 1956 : Dr. jur. Gebhard M├╝ller, Ministerpr├Ąsident a.D.
  • 1956 : Viktor Renner, Minister a.D.
  • 1977 : Dr. Max Gr├╝nbeck, Oberb├╝rgermeister a.D.

Gemeinde Ailingen

  • 1867 : Franz Josef Schaffrath, Lehrer, Mesner, Organist
  • 1865 : Josef Wieland, Altb├╝rgermeister

Gemeinde Ettenkirch

  • 1933 : Paul von Hindenburg, Reichspr├Ąsident
  • 1933 : Wilhelm Sch├╝tterle, Gemeindepfleger

Gemeinde Kluftern

  • 1950 : Heinrich Wei├čmann, Geistlicher Rat
  • 1963 : Josef Braun, Fabrikant
  • 1964 : Emil Higelin, Pfarrer

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Heinrich Lanz (1838-1905), Landmaschinen-Hersteller ( Heinrich Lanz AG , Lanz Bulldog )
  • Karl Caspar (1879-1956), Maler
  • Albrecht Roser (* 1922), Puppenspieler
  • Carl von W├╝rttemberg (* 1936), Chef des Hauses W├╝rttemberg
  • Peter Siewert (* 1940), Historiker
  • Stefan Waggershausen (* 1949), S├Ąnger
  • Stefan Gasser (* 1960), Richter am Bundessozialgericht
  • Theresia Walser (* 1967), Schriftstellerin

Literatur

  • W├╝rttembergisches St├Ądtebuch; Band IV Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 2 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961.

Weblinks

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