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Letzte Änderung für Artikel Alb-Donau-Kreis: 16.02.2006 20:03

Alb-Donau-Kreis

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Wappen Karte
Landkreiswappen des Landkreises Alb-Donau-Kreis Lage des Landkreises Alb-Donau-Kreis in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : T├╝bingen
Region : Donau-Iller
Verwaltungssitz : Ulm
Fl├Ąche : 1.357,32 km┬▓
Einwohner : 190.079 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 140 Einwohner je km┬▓
Kfz-Kennzeichen : UL
Kreisgliederung: 55 Gemeinden
Kreisschl├╝ssel : 08 4 25
Adresse der
Kreisverwaltung:
Schillerstra├če 30
89077 Ulm
Website : www.alb-donau-kreis.de
E-Mail-Adresse: info@alb-donau-kreis.de
Politik
Landrat : Heinz Seiffert
Karte
Lage des Alb-Donau-Kreises in Baden-W├╝rttemberg

Der Alb-Donau-Kreis ist ein Landkreis in Baden-W├╝rttemberg. Er bildet zusammen mit dem Landkreis Biberach und der kreisfreien Stadt Ulm den baden-w├╝rttembergischen Teil der Region Donau-Iller im Regierungsbezirk T├╝bingen. Der Alb-Donau-Kreis grenzt im Norden an den Landkreis G├Âppingen und an den Landkreis Heidenheim, im Osten an die bayerischen Landkreise G├╝nzburg und Neu-Ulm sowie an die kreisfreie Stadt Ulm, im S├╝den an den Landkreis Biberach und im Westen an den Landkreis Reutlingen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Alb-Donau-Kreis hat im Norden Anteil an der Schw├Ąbischen Alb und im S├╝den an Oberschwaben. Durch das s├╝dliche Kreisgebiet flie├čt die Donau von S├╝dwesten nach Nordosten. Sie betritt bei Obermarchtal das Kreisgebiet und verl├Ąsst es bei Erbach (Donau) wieder in Richtung Ulm.

Geschichte

Der Alb-Donau-Kreis wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 im Wesentlichen durch Vereinigung der Landkreise Ehingen und Ulm sowie einiger Gemeinden der Landkreise Biberach und M├╝nsingen gebildet. Einige Gemeinden des Landkreises Ehingen kamen auch an den Landkreis Biberach und zwei des Landkreises Ulm an den Landkreis G├Âppingen (doch waren diese bereits zuvor in die Stadt Geislingen an der Steige eingegliedert worden). Die Altkreise Ehingen und Ulm gehen zur├╝ck auf die w├╝rttembergischen gleichnamigen Ober├Ąmter , die nach dem ├ťbergang an W├╝rttemberg 1806 errichtet wurden, danach mehrmals ver├Ąndert und 1938 in Landkreise ├╝berf├╝hrt wurden. Dabei ging das fr├╝here Oberamt Blaubeuren 1938 fast ganz im Landkreis Ulm auf. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Alb-Donau-Kreis noch 55 Gemeinden, darunter 8 St├Ądte und hiervon wiederum 1 ÔÇ× Gro├če Kreisstadt ÔÇť (Ehingen (Donau)). Der Alb-Donau-Kreis ist damit der Landkreis mit den meisten Gemeinden in Baden-W├╝rttemberg. Gr├Â├čte Stadt des Kreises ist Ehingen (Donau), kleinste Gemeinde ist Emeringen.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-W├╝rttemberg (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1973 155.120
31. Dezember 1975 155.694
31. Dezember 1980 160.377
31. Dezember 1985 159.543
27. Mai 1987 ┬╣ 160.244
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1990 168.981
31. Dezember 1995 180.309
31. Dezember 2000 185.929
30. Juni 2005 190.079

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf f├╝nf Jahre gew├Ąhlt. Dieses Gremium w├Ąhlt den Landrat f├╝r eine Amtszeit von acht Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repr├Ąsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Aussch├╝sse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet z├Ąhlen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Aussch├╝sse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschl├╝sse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht . Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Kreistag

Wahl am 13. Juni 2004 (60 statt 59 Sitze)

  • CDU 47,1 % (-2,8) - 30 Sitze (=)
  • FW 30,8 % (+2,3) - 18 Sitze (+1)
  • SPD 12,3 % (-1,9) - 7 Sitze (-1)
  • GR├ťNE 9,0 % (+2,3) - 5 Sitze (+1)
  • Andere 0,8 % (+0,1) - 0 Sitze (=)

Landr├Ąte

Die Landr├Ąte des Landkreises Ehingen 1945-72:

  • 1945 - 1946 : August Renz (kommissarisch)
  • 1946 - 1954 : Vinzenz Gnann
  • 1955 - 1972 : Wilhelm Tauscher

Die Landr├Ąte des Landkreises Ulm 1945-72:

  • 1945 - 1953 : Ernst Sindlinger
  • 1953 - 1966 : Wilhelm Dambacher
  • 1967 - 1972 : Wilhlem B├╝hler

Die Landr├Ąte des Alb-Donau-Kreises seit 1973:

  • 1973 - 1989 : Wilhelm B├╝hler
  • 1989 - 2005 : Dr. Wolfgang Sch├╝rle
  • seit 18. Juli 2005 : Heinz Seiffert

Wappen

Landkreiswappen des Landkreises Alb-Donau-Kreis
Landkreiswappen des Landkreises Alb-Donau-Kreis

Beschreibung:
In Silber ein doppelk├Âpfiger schwarzer Adler, belegt mit einem gespaltenen Brustschild: darin vorne in Gold drei liegende schwarze Hirschstangen ├╝bereinander, hinten f├╝nfmal von Rot und Silber schr├Ąggeteilt. (Wappen-Verleihung 5. November 1975 ; es wurde jedoch vor der Kreisreform bereits vom Landkreis Ulm gef├╝hrt)
Bedeutung:
Der Reichsadler steht f├╝r die ehemals freie Reichsstadt Ulm, die w├╝rttembergischen Hirschstangen f├╝r die altw├╝rttembergischen Gemeinden bzw. die nach 1803 an W├╝rttemberg gelangten Gemeinden und die rot-silbernen Streifen f├╝r das Wappen der Markgrafen von Burgau bzw. ihrer Verwandten, der Grafen von Berg, von welchen die Wappen der St├Ądte Ehingen und Schelklingen abgeleitet sind bzw. das auch Bestandteil des alten Ehinger Kreiswappens war.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Schiene

Das Kreisgebiet wird durch 5 aktive und zwei im Regelbetrieb stillgelegte Bahnlinien erschlossen. Im einzelenen sind dies:

Das Kreisgebiet ist den Verkehrsverbund DING eingegliedert. Von besonderer Bedutung ist der Anschluss an den Eisenbahnknoten Ulm Hbf, wo ICE , IC und EC -Anschluss herrscht und so Metropolen wie Berlin, M├╝nchen, Paris oder Amsterdam erreicht werden k├Ânnen.

Stra├če

Das n├Ârdliche Kreisgebiet wird von der Bundesautobahn A 8 Stuttgart - Ulm - M├╝nchen ber├╝hrt. Das Kreisgebiet wird ferner durch Bundes-, Landes- und Kreisstra├čen erschlossen. Die wichtigsten Bundesstra├čen sind die B 10 Stuttgart - Ulm, die B 28 Reutlingen - Ulm und die B 311 Tuttlingen - Ulm.

Energie

Der Kreis ist mit 20,989% am Zweckverband Oberschw├Ąbische Elektrizit├Ątswerke beteiligt und kann so auf die Energiepolitik der Unternehmen EnBW und EGVS , an denen der Zweckverband mit 34,5 % (EnBW) bzw. 21 % (EGVS) beteiligt ist, Einfluss nehmen.

Medien

Im Landkreis erscheinen die Ausgabe Laichingen der S├╝dwest-Presse und das Ehinger Tagblatt , das ebenfalls ein Kopfblatt der S├╝dwest-Presse ist.

Kreiseinrichtungen

Der Alb-Donau-Kreis ist Tr├Ąger folgender Beruflicher Schulen : Valckenburgschule (Schule f├╝r Ern├Ąhrung, Gesundheit und Soziales) Ulm, Gewerbliche Schule Ehingen (Donau) mit Au├čenstelle Laichingen, Kaufm├Ąnnische Schule Ehingen mit Au├čenstelle Laichingen und Magdalena-Neff-Schule (Haus- und Landwirtschaftliche Schule) Ehingen (Donau), ferner folgender Sonderschulen : Schmiechtalschule f├╝r Geistig- und K├Ârperbehinderte mit Sonderschulkindergarten Ehingen (Donau), Gustav-Werner-Schule f├╝r Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Ulm, Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule f├╝r K├Ârperbehinderte mit Schulkindergarten Ulm, Astrid-Lindgren-Schule f├╝r Sprachbehinderte mit Schulkindergarten Ulm, Hans-Zulliger-Schule f├╝r Erziehungshilfe Ulm, Schule f├╝r Kranke in l├Ąngerer Krankenhausbehandlung Ulm und Schulkindergarten f├╝r besonders f├Ârderungsbed├╝rftige Kinder Ulm.

Der Alb-Donau-Kreis ist Gesellschafter der Krankenhaus GmbH Alb-Donau-Kreis. Diese Gesellschaft ist Tr├Ąger der Gesundheitszentren Blaubeuren (mit Kreiskrankenhaus) und Ehingen (Donau) (mit Kreiskrankenhaus und Geriatrischer Rehabilitationsklinik) sowie des Kreiskrankenhauses Langenau.

St├Ądte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

St├Ądte

  1. Blaubeuren (11.845)
  2. Dietenheim (6.622)
  3. Ehingen (Donau) (25.931)
  4. Erbach (13.224)
  5. Laichingen (10.968)
  6. Langenau (14.244)
  7. Munderkingen (5.142)
  8. Schelklingen (7.105)

Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverb├Ąnde

  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Allmendingen mit der Gemeinde Altheim
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Blaubeuren mit der Gemeinde Bergh├╝len
  3. Gemeindeverwaltungsverband "Dietenheim" mit Sitz in Dietenheim; Mitgliedsgemeinden: Stadt Dietenheim sowie Gemeinden Balzheim und Illerrieden
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Dornstadt mit den Gemeinden Beimerstetten und Westerstetten
  5. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ehingen (Donau) mit den Gemeinden Griesingen, Oberdischingen und ├ľpfingen
  6. Gemeindeverwaltungsverband "Kirchberg-Weihungstal" mit Sitz in Illerkirchberg; Mitgliedsgemeinden: H├╝ttisheim, Illerkirchberg, Schn├╝rpflingen und Staig
  7. Gemeindeverwaltungsverband "Laichinger Alb" mit Sitz in Laichingen; Mitgliedsgemeinden: Stadt Laichingen sowie Gemeinden Heroldstatt, Merklingen, Nellingen und Westerheim
  8. Gemeindeverwaltungsverband "Langenau" mit Sitz in Langenau; Mitgliedsgemeinden: Stadt Langenau sowie Gemeinden Altheim (Alb), Asselfingen, Ballendorf, Bernstadt, B├Ârslingen Breitingen, Holzkirch, Neenstetten, Nerenstetten, ├ľllingen, Rammingen, Setzingen und Weidenstetten
  9. Gemeindeverwaltungsverband "Lonsee-Amstetten" mit Sitz in Lonsee; Mitgliedsgemeinden: Amstetten und Lonsee
  10. Gemeindeverwaltungsverband "Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen" mit Sitz in Munderkingen; Mitgliedsgemeinden: Stadt Munderkingen sowie Gemeinden Emeringen, Emerkingen, Grundsheim, Hausen am Bussen, Lauterach, Obermarchtal, Oberstadion, Rechtenstein, Rottenacker, Untermarchtal, Unterstadion und Unterwachingen

Gemeinden

  1. Allmendingen (4.623)
  2. Altheim (558)
  3. Altheim (Alb) (1.804)
  4. Amstetten (3.984)
  5. Asselfingen (1.010)
  6. Ballendorf (643)
  7. Balzheim (2.013)
  8. Beimerstetten (2.505)
  9. Bergh├╝len (1.973)
  10. Bernstadt (2.006)
  11. Blaustein (15.113)
  12. B├Ârslingen (165)
  13. Breitingen (264)
  14. Dornstadt (8.585)
  15. Emeringen (136)
  16. Emerkingen (824)
  17. Griesingen (1.015)
  18. Grundsheim (205)
  19. Hausen am Bussen (305)
  20. Heroldstatt (2.574)
  21. Holzkirch (269)
  22. H├╝ttisheim (1.363)
  23. Illerkirchberg (4.727)
  24. Illerrieden (3.322)
  25. Lauterach (602)
  26. Lonsee (4.768)
  27. Merklingen (1.867)
  28. Neenstetten (800)
  29. Nellingen (1.857)
  30. Nerenstetten (358)
  31. Oberdischingen (1.977)
  32. Obermarchtal (1.302)
  33. Oberstadion (1.611)
  34. ├ľllingen (488)
  35. ├ľpfingen (2.273)
  36. Rammingen (1.282)
  37. Rechtenstein (297)
  38. Rottenacker (2.210)
  39. Schn├╝rpflingen (1.335)
  40. Setzingen (635)
  41. Staig (3.208)
  42. Untermarchtal (941)
  43. Unterstadion (731)
  44. Unterwachingen (183)
  45. Weidenstetten (1.240)
  46. Westerheim (2.851)
  47. Westerstetten (2.196)

Literatur

Das Land Baden-W├╝rttemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht B├Ąnden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-W├╝rttemberg; Band VII: Regierungsbezirk T├╝bingen, Stuttgart, 1978. ISBN 3-17-004807-4

Weblinks


Wikipedia

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