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Letzte Änderung für Artikel Reichsabtei Rot an der Rot: 07.01.2006 14:34

Reichsabtei Rot an der Rot

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Blick auf Rot an der Rot
Blick auf Rot an der Rot

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Reichsabtei M├Ânchsrot wurde 1126 von Ordensstifter Norbert von Xanten gegr├╝ndet und vom Mutterkloster Pr├ęmontr├ę aus besiedelt. Hemma von Wildenberg stiftete daf├╝r Grund und Boden; Eugen III. (Papst) best├Ątigte diese Stiftung. Burchard, der erste Propst des neuen Klosters, gr├╝ndete 1138 von Rot aus das Kloster Wilten bei Innsbruck. Er starb am 3. August 1140 in Rot. Das ├Ąlteste Pr├Ąmonstratenserkloster in Schwaben bl├╝hte rasch auf. Bald gr├╝ndeten M├Ânche aus Rot weitere Kl├Âster: Wei├čenau bei Ravensburg, Steingaden (mit der ber├╝hmten Wieskirche), Obermarchtal und Kaiserslautern. Auch die Wallfahrtskirche Maria Steinbach geh├Ârte zu Rot an der Rot. 1272 erhielt der Abt von Rot an der Rot den Titel Generalvikar des Ordens. Als Reichspr├Ąlat hatte er Stimme und Sitz im Reichstag. Im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg pl├╝nderten Bauern, Untertanen des Klosters, aufgrund der hohen Fronlasten das Kloster. Zudem wurde das Kloster mehrfach von den Schweden heimgesucht. 1681 wurde die gesamte Klosteranlage durch Brandstiftung vernichtet. 1699 wurde an der neuen Klosteranlage gebaut, deren Geb├Ąude gr├Â├čtenteils heute noch stehen.

Neubau

Die heutige Klosteranlage wird von der hochgestellten fr├╝hklassizistischen Klosterkirche St. Verena ├╝berragt. 1777-1784 wurde sie v├Âllig neu ├╝berarbeitet. Die Innenausstattung stammt von den Malern Meinrad von Ow und Januarius Zick ; die Stuckarbeiten f├╝hrte Franz Xaver Feuchtmayer aus. Die Orgel stammt von Johann Nepomuk Holzhey. An die Kirche schlie├čt die barocke Klosteranlage an, deren viele T├╝rmchen der ehemaligen Klosteranlage den Beinamen ÔÇ×Oberschw├Ąbischer KremlÔÇť eingetragen haben. Am Fu├č des Klosterh├╝gels liegt die quadratisch erhaltene ├ľkonomie, sie beherbergt heute das Rathaus.

Der letzte Abt der Reichsabtei war von 1789 bis 1803 Nikolaus Betscher , dessen kirchenmusikalische Kompositionen an seine Zeitgenossen Haydn und Mozart erinnern. Nachdem sie l├Ąngere Zeit in Vergessenheit geraten waren, werden sie heute, nicht zuletzt durch die Initiative des "Kulturforums Rot an der Rot" wieder vermehrt aufgef├╝hrt.

Die S├Ąkularisation f├╝hrte 1803 zur Aufhebung des Klosters. Es kam mit seinem Besitz, der 13 D├Ârfer und Weiler umfasste an den Grafen Wartenberg und danach in Besitz der Grafen Erbach-Erbach.

Heute

1947 versuchten die Pr├Ąmonstratenser eine Neugr├╝ndung des Klosters, der kein bleibender Erfolg beschieden war. 1959 erwarb die Di├Âzese Rottenburg-Stuttgart die Klostergeb├Ąude und richtete in ihr das Jugendhaus St. Norbert ein.

Weblinks

Wikipedia

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