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Letzte Änderung für Artikel Gutenburg (Hochrhein): 06.02.2006 11:13

Gutenburg (Hochrhein)

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Bild:Gutenburg-Hochrhein.jpg Die Burgruine Gutenburg geh├Ârt zum gleichnamigen Ortsteil des Stadtteils Aichen der Stadt Waldshut-Tiengen.

Inhaltsverzeichnis

Geographische und topografische Lage

Die Burgruine liegt am Fu├če des S├╝dschwarzwaldes am unteren Ende des tiefen Taleinschnittes der Schl├╝cht. Ein nat├╝rlicher H├╝gel mit einem harten, felsigen Kern aus den alten Graniten des Grundgebirges des Schwarzwaldes ├╝berstand die Erosion der Schl├╝cht und diente als strategisch g├╝nstiger Standort f├╝r die Burg. Wenig weiter flu├čabw├Ąrts ├Âffent sich das Tal und bildet den ├ťbergang zum Klettgau. Koordinaten 8┬░ 15' 01.4" Ost, 47┬░ 39ÔÇÜ' 19.0" Nord

Die Gutenburg zu Beginn des 19. Jahhundert
Die Gutenburg zu Beginn des 19. Jahhundert

Geschichte

Besitzer und Eigent├╝mer der Burg

Im 10. Jahrhundert wurde als erstes bekanntes Bauwerk ein Turm durch das Kloster St. Gallen (Schweiz) errichtet. Dieser diente als St├╝tzpunkt und Schutzbauwerk f├╝r die ausgedehnten Besitzt├╝mer, die das Kloster zwischen den Jahren 900 und 1000 im Gebiet zwischen den Schwarzwaldfl├╝ssen Alb und Schl├╝cht hatte.

1128 gab das Kloster St. Gallen den Turm mitsamt seinen dortigen Besitzungen und Rechten einer nicht namentlich bekannten Adelsfamilie zum Lehen. Diese Adelsfamilie baute sich in der Folgezeit eine Burg um den Turm, die sie dann, zusammen mit umliegenden G├╝tern, als ihr Eigentum betratete. Der Turm galt jedoch weiterhin als Lehen.

1187 ging der Besitz an die Herren von Gutenburg. Diese waren ein edelfreies Ministerialengeschlecht aus dem schweizerischen Aargau (vermutlich Oberaargau, Kanton Bern s. Gutenburg BE). Ihren Namen erhielt die Gutenburg vermutlich erst ab diesem Zeitpunkt und wurde vom Namen des Geschlechts derer von Gutengurg bzw. deren Stammherschaft, dem heutigen schweizerischen Gutenburg-Lotzwil, ├╝bernommen.

Im 13. Jahrhundert ging die Burg aus Geldnot der Nachkommen von Rudolfus von Gutenburg, Ulrich und Eberhard von Gutenburg, an Heinrich II. von Kr├Ąnkingen (heute Krenkingen - Stadtteil der Stadt Waldshut-Tiengen).

1361 wird die Gutenburg wiederum aus Geltnot des Kr├Ąnkinger Geschlechts an die Gebr├╝der Walther und Burkart von Hohenfels verpf├Ąndet und nicht wieder eingel├Âst.

1393 geht die Burg an den Z├╝richer Ritter Heinrich Ge├čler.

1407 wechselt der Besitz an den Ritter Wilhelm Im Thurn zu Schaffhausen.

1447 geht die Burg von R├╝diger Im Thurn zu Schaffhausen an den Ritter Heinrich von Rumlang.

1480 erwarb Abt Christoph des Klosters St. Blasien die Herrschaft Gutenburg mit Burgstall, Schloss und die zugeh├Ârigen Ortschaften Weilheim, ├ťhlingen und Krenkingen von Ritter Dietrich von Rumlang.

1525 nahmen im Mai einige Aufst├Ąndische mit Unterst├╝tzung der Stadt Waldshut die Burg zeitweise in Besitz, bis sie letztlich unterlagen und diese wieder r├Ąumen mu├čten.

Mauerrest - Blick vom Burgplateau gegen Osten
Mauerrest - Blick vom Burgplateau gegen Osten

Bauliche Entwicklung

Sp├Ąter bestand die Herrschaft Gutenburg aus zwei Mayerh├Âfen, einer Getreidem├╝hle an der Schl├╝cht sowie aus westlich der Schl├╝cht und der Schwarza gelegenen Gebieten mit den zugeh├Ârigen Ortschaften Schn├Ârringen, Dietlingen, Weillheim und N├Âggenschwiel. Sp├Ąter kamen noch eine S├Ągem├╝hle und die Ortschaften Indlekofen, B├╝rgeln und Gurtweil hinzu.

Weblinks

Literatur

- Stabhalter Albin M├╝ller "Die Geschichte Gutenburgs", 1929

- Heinz Voellner "Die Burgen und Schl├Âsser zwischen Wutachschlucht und Hochrhein", aus der Schriftenreihe "Heimat am Hochrhein", Hochrhein- Geschichtsverein WT, 1975

- Konrad Sutter "Waldshuter Erz├Ąhler", Alb-Bote; Nr. 240, Ausgabe vom 16. Oktober 1999

- Professor Wolfgang Tarnowski "Was ist was - Ritter" (Band 88), Tessloff, N├╝rnberg 1990

- N.N. "Der neue Brockhaus"; 5-b├Ąndige Ausgabe, F.A. Brockhaus, Wiesbaden, 7. Auflage 1984

- N.N. "Von St. Gallen gebaut, von St. Blasien zerst├Ârt" aus der Reihe "Burgen - einst und jetzt" Zeitungsartikel S├╝dkurier
Koordinaten: 47┬░ 39ÔÇ▓ 19" n. Br., 8┬░ 15ÔÇ▓ 1" ├Â. L.

Wikipedia

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