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Letzte Änderung für Artikel Karlsruhe: 18.02.2006 19:41

Karlsruhe

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Karlsruhe Lage der kreisfreien Stadt Karlsruhe in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Region : Mittlerer Oberrhein
Kreis : Stadtkreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 01' N, 08┬░ 24' O
49┬░ 01' N, 08┬░ 24' O
H├Âhe : 118 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 173,46 km┬▓
Einwohner : 284.686 (30. Sep. 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 1641 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 15,2 %
Postleitzahlen : 76001-76229
(vormals 7500)
Vorwahlen : 0721
Kfz-Kennzeichen : KA
Gemeindeschl├╝ssel : 08 2 12 000
UN/LOCODE : DE KAE
Stadtgliederung: 27 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz
76133 Karlsruhe
Offizielle Website: www.karlsruhe.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Heinz Fenrich ( CDU )

Karlsruhe ist eine kreisfreie Stadt in Baden-W├╝rttemberg, Sitz des Regierungsbezirks Karlsruhe, der Region Mittlerer Oberrhein und des Landkreises Karlsruhe. Historisch ist Karlsruhe Haupt- und Residenzstadt des Landes Baden. Die Stadt wird im Norden, Osten und S├╝den vom Landkreis Karlsruhe und im Westen vom Rhein begrenzt, welcher hier die Grenze zu Rheinland-Pfalz bildet. Karlsruhe ist nach Stuttgart (etwa 65 km ├Âstlich) und Mannheim (etwa 60 km n├Ârdlich) die drittgr├Â├čte Stadt des Landes Baden-W├╝rttemberg und hat eine Fl├Ąche von etwa 173 km┬▓. Seit 1950 ist Karlsruhe Sitz des Bundesgerichtshofs und seit 1951 des Bundesverfassungsgerichts, weshalb die Stadt den Beinamen Residenz des Rechts tr├Ągt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Zentrum des ÔÇ×F├ĄchersÔÇť ist das Schloss.
Zentrum des ÔÇ×F├ĄchersÔÇť ist das Schloss.

Karlsruhe liegt in der oberrheinischen Tiefebene an den kleinen Fl├╝ssen Alb und Pfinz sowie am Rhein und grenzt im Osten an die letzten Ausl├Ąufer des Schwarzwaldes und des Kraichgaus.

Die Stadt liegt im Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim, zu dem die Stadt Karlsruhe, einige Gemeinden des Landkreises Karlsruhe (vor allem die Gro├čen Kreisst├Ądte Bruchsal, Ettlingen, Stutensee und Rheinstetten) sowie die Stadt Pforzheim, der nordwestliche Teil des Enzkreises, die Stadt M├╝hlacker und die Gemeinde Niefern-├ľschelbronn im nord├Âstlichen Enzkreis geh├Âren.

Die Alb, Naherholung im Stadtgebiet
Die Alb, Naherholung im Stadtgebiet

Innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein bildet Karlsruhe ein Oberzentrum , von denen f├╝r ganz Baden-W├╝rttemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Karlsruhe ├╝bernimmt auch f├╝r die Gemeinden Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Graben-Neudorf, Linkenheim-Hochstetten, Pfinztal, Rheinstetten, Stutensee, Walzbachtal und Weingarten (Baden) die Funktion eines Mittelbereichs. Dar├╝ber hinaus gibt es auch Verflechtungen mit Gemeinden im s├╝d├Âstlichen Rheinland-Pfalz und im Nord- Elsa├č in der Region Pamina (Palatinat, Mittlerer Oberrhein und Nord-Alsace).

Klima

Klimadiagramm f├╝r Karlsruhe (Durchschnitt 1971-2000)
Klimadiagramm f├╝r Karlsruhe (Durchschnitt 1971-2000)

Karlsruhe ist mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,7 ┬░C eine der w├Ąrmsten St├Ądte Deutschlands. Die gesch├╝tzte Lage im Oberrheingraben hat zur Folge, dass in Karlsruhe im Sommer oft eine dr├╝ckende Schw├╝le herrscht. Der Winter in Karlsruhe ist mild; die Temperatur f├Ąllt nur selten unter den Nullpunkt. Im langj├Ąhrigen Mittel hat Karlsruhe nur 17,1  Eistage pro Jahr.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Karlsruhe. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Eggenstein-Leopoldshafen, Stutensee, Weingarten (Baden), Pfinztal, Karlsbad, Waldbronn, Ettlingen und Rheinstetten (alle Landkreis Karlsruhe) sowie Hagenbach und W├Ârth am Rhein (beide Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Karlsruhe ist in 27 Stadtteile unterteilt, die sich weiter in Stadtviertel (fr├╝her zum Teil auch als Stadtbezirke bezeichnet) gliedern.

Siehe auch: Liste der Stadtteile von Karlsruhe.

Geschichte

Karlsruher Stadtansicht, Kupferstich von Heinrich Schwarz 1721
Karlsruher Stadtansicht, Kupferstich von Heinrich Schwarz 1721
Karlsruhe um 1900
Karlsruhe um 1900
Die Pyramide auf dem Marktplatz, das Grabmal des Stadtgr├╝nders Karl Wilhelm
Die Pyramide auf dem Marktplatz, das Grabmal des Stadtgr├╝nders Karl Wilhelm
Die Stadtkirche Karlsruhe wurde von Friedrich Weinbrenner in Anlehnung an griechische Tempel gebaut.
Die Stadtkirche Karlsruhe wurde von Friedrich Weinbrenner in Anlehnung an griechische Tempel gebaut.

Der Legende nach soll Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach einst bei einem Jagdausritt im Hardtwald bei Durlach eingeschlafen sein. Er tr├Ąumte von einem prachtvollen Schloss, das sonnengleich im Zentrum seiner neuen Residenz liege, die Stra├čen der Stadt gleichsam die Sonnenstrahlen. Karl Wilhelm lie├č sich seine Traumstadt am Rei├čbrett entwerfen (siehe auch: Planstadt ) und gr├╝ndete die nach jener Geschichte benannte Stadt Karlsruhe am 17. Juni 1715 mit der Grundsteinlegung des Karlsruher Schlosses. Die Sonnenstrahlen kann man noch heute gut auf den Stra├čenkarten erkennen: Das Schloss liegt im Zentrum eines Kreises, von dem aus f├Ącherf├Ârmig Stra├čen in die Stadt nach S├╝den und Alleen durch den Hardtwald nach Norden verlaufen. Diesem Umstand verdankt Karlsruhe seinen Spitznamen ÔÇ×F├ĄcherstadtÔÇť. Nach seiner Gr├╝ndung war Karlsruhe zun├Ąchst Residenz der Markgrafen von Baden-Durlach und der Markgrafschaft Baden -Durlach und von 1806 an die Residenz der badischen Gro├čherz├Âge.

1825 erfolgte die Gr├╝ndung des Polytechnikums als Keimzelle der heutigen Universit├Ąt Karlsruhe durch Gro├čherzog Ludwig I. 1846 entstand im Ortsteil Durlach neben Heidelberg eine der ersten Freiwilligen Feuerwehren . Im Zuge der M├Ąrzrevolution flieht Gro├čherzog Leopold im Mai 1849 nach Koblenz. Bis zur Niederschlagung der Aufst├Ąndischen in Rastatt durch preu├čische Truppen im Juli ist Baden de facto eine Republik. Am 4. November 1876 wurde die erste Sinfonie (c-Moll, Opus 68) von Johannes Brahms in der Stadt uraufgef├╝hrt. Am 21. Januar 1877 fuhr in Karlsruhe die erste Stra├čenbahn .

Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche ehemalige Nachbargemeinden eingemeindet oder eingegliedert. Die zunehmende Einwohnerzahl ├╝berschritt 1901 die Grenze von 100.000, wodurch Karlsruhe zur Gro├čstadt wurde. Die Gemeinde Neureut konnte trotz heftigen Widerstandes der dortigen Bewohner eingemeindet werden. Der Staatsgerichtshof musste in dieser Sache entscheiden. In einigen Quellen (Websites) wird von einer zwangsweisen Eingliederung gesprochen.

Nach der Revolution 1918 war Karlsruhe bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Hauptstadt des Freistaates Baden. Karlsruhe war Sitz des Landeskommiss├Ąrbezirkes Karlsruhe. W├Ąhrend des Zweiten Weltkriegs wurde das eroberte Elsa├č mit Baden zum Gau Oberrhein vereinigt, dessen Hauptstadt Karlsruhe wurde. In der Wagner-B├╝rckel-Aktion wurden die Karlsruher Juden mit denen des gesamten Gaus in das Lager Gurs verschleppt. Nach dem Krieg wurde Karlsruhe dem Bundesland W├╝rttemberg-Baden zugeschlagen, seit der Schaffung des Bundeslandes Baden-W├╝rttemberg 1952 geh├Ârt Karlsruhe diesem an.

In der Bundesrepublik Deutschland wurde Karlsruhe zur Stadt des Rechts: 1950 nahm der Bundesgerichtshof hier seine Arbeit auf. Am 28. September 1951 folgte das Bundesverfassungsgericht. Erster Pr├Ąsident wurde der FDP -Politiker Hermann H├Âpker-Aschoff . Von 1952 bis 1972 war Karlsruhe Sitz des Regierungsbezirkes Nordbaden, seit dem 1. Januar 1973 ist es Sitz des Regierungsbezirks Karlsruhe.

1967 fand die Bundesgartenschau in Karlsruhe und damit erstmals in Baden-W├╝rttemberg statt.

Am 7. April 1977 wurde Generalbundesanwalt Siegfried Buback auf dem Arbeitsweg gemeinsam mit seinem Fahrer und einem Justizbeamten von Terroristen der Rote-Armee-Fraktion ermordet.

Am 12. und 13. Januar 1980 wurde im Kongresszentrum die Bundespartei Die Gr├╝nen gegr├╝ndet.

Deutschlands erste echte E-Mails wurden am 2. August 1984 im Rechenzentrum der Karlsruher Universit├Ąt empfangen und gesendet: Der Karlsruher Internetpionier Werner Zorn beantwortete den offiziellen Willkommensgru├č des US-amerikanischen CSNet , einer hersteller├╝bergreifenden Plattform zur elektronischen Kommunikation von Wissenschaftlern.

Vom 20. bis zum 30. Juli 1989 fanden in Karlsruhe die dritten alternativen World Games statt, das ist ein internationaler Wettkampf f├╝r Sportler und Athleten, deren Sportarten nicht im olympischen Programm vertreten sind. Es nahmen 1965 Sportler in 19 Disziplinen teil.

Am 13. Juni 1995 wurde die Baden-Airport GmbH gegr├╝ndet. Diese baute einen alten kanadischen Fliegerhorst zu einem ├╝berregionalen Flughafen aus und schloss Karlsruhe so an das internationale Flugverkehrsnetz an.

2003 wurde im benachbarten Forchheim die Neue Messe Karlsruhe er├Âffnet.

Einwohnerentwicklung

F├╝r detaillierte Einwohnerzahlen siehe den Artikel Karlsruher Geschichtstabellen

1901 ├╝berschritt die Einwohnerzahl der Stadt Karlsruhe die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro├čstadt wurde. Bis 1950 verdoppelte sich diese Zahl auf rund 200.000. Im Jahre 1971 erreichte die Bev├Âlkerungszahl der Stadt mit 288.000 ÔÇô nach heutigem Gebietsstand ÔÇô ihren historischen H├Âchststand. Nach einem Verlust von rund 30.000 Einwohnern stieg die Bev├Âlkerungszahl mit Hauptwohnsitz in Karlsruhe von 260.000 im Jahre 1987 bis auf 284.686 Ende September 2005 und erreichte damit fast den historischen Rekord von 1971.

Die Einwohnerentwicklung ist seit l├Ąngerer Zeit durch Geburtendefizite der deutschen Bewohner gepr├Ągt. Obwohl Karlsruhe anhaltende Wanderungsverluste in die umliegenden St├Ądte und Gemeinden zu verzeichnen hatte, wurden in den letzten Jahren auch Wanderungsgewinne durch ausl├Ąndische und deutsche B├╝rger erzielt. Die wichtigsten Herkunftsl├Ąnder der 38.941 ausl├Ąndischen Einwohner sind nach Angaben der Stadtverwaltung (Stand 31. Dezember 2004): T├╝rkei  (6.388), Italien  (4.673), Serbien und Montenegro  (2.507), Kroatien  (2.465), Frankreich  (1.424), Polen  (1.353), Spanien  (1.057), Bosnien und Herzegowina  (1.032) sowie Griechenland  (873).

Religionen

1556 wurde in der Markgrafschaft Baden-Durlach die lutherische Reformation eingef├╝hrt. Da Karlsruhe den Markgrafen von Baden-Durlach geh├Ârte, war die Stadt bei ihrer Gr├╝ndung eine protestantische Stadt. Um Einwohner in die neue Stadt zu locken, schuf Karl Wilhelm von Baden-Durlach eine Liste von Anreizen. Neben finanziellen Vorteilen wurde den Neub├╝rgern auch Religionsfreiheit gew├Ąhrt, so dass schon bald die ersten Katholiken zuzogen. Karl Friedrich von Baden-Durlach erbte 1771 die Besitzungen der erloschenen Linie Baden-Baden, die katholisch geblieben war, und forderte weitsichtig dieselbe religi├Âse Toleranz wie der Stadtgr├╝nder Karl Wilhelm. Anfang des 19. Jahrhunderts erhielten die r├Âmisch-katholischen Christen in der Stadt eine eigene Kirche, die Kirche St. Stephan, geweiht 1814 . Heute d├╝rfte der Anteil der Katholiken und der Protestanten an der Gesamtbev├Âlkerung etwa gleich sein.

Evangelische Kirche

Die evangelischen Gemeindeglieder geh├Âren, sofern sie nicht Mitglied einer evangelischen Freikirche sind, zum Kirchenbezirk Karlsruhe und Durlach (mit Ausnahme des Stadtteiles Neureut, der zum Kirchenbezirk Karlsruhe-Land geh├Ârt, der seinen Sitz in Bruchsal hat) innerhalb des Kirchenkreises Nordbaden der Evangelischen Landeskirche in Baden , die ihren Sitz in Karlsruhe hat, so dass auch der Landesbischof hier residiert.

Katholische Kirche

Die r├Âmisch-katholischen Gemeindeglieder geh├Âren zum Stadtdekanat Karlsruhe innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein-Pforzheim der Erzdi├Âzese Freiburg . Der Katholikentag 1992 fand in Karlsruhe unter dem Motto ÔÇ×Eine neue Stadt entstehtÔÇť statt. Messen nach traditioneller und Taiz├ę - Liturgie werden gefeiert.

Freikirchen und weitere Gruppierungen mit christlichem Bezug

In Karlsruhe gibt es auch zahlreiche freikirchliche Gemeinden, darunter die Alt-Katholische Gemeinde ÔÇ×Christi AuferstehungÔÇť, die Apostolische Gemeinschaft , die Heilsarmee , eine Adventgemeinde , eine Evangelische T├Ąufergemeinde in Durlach, zwei Br├╝dergemeinden , eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ), eine Freie evangelische Gemeinde , mehrere Pfingstgemeinden (im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden sind: Gospelhouse Karlsruhe, Treffpunkt Leben, Freie Christengemeinde , AGAPE Volksmission Durlach; im M├╝lheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden : Johannes-Gemeinde und Hauskirchen -Netzwerk), sowie das freie pfingstkirchliche Missionswerk Karlsruhe, zwei Evangelisch-methodistische Kirchen , eine Evangelisch-Lutherische Gemeinde und eine Mennonitengemeinde . Charismatisch gepr├Ągt sind das Christliche Zentrum Karlsruhe e. V. (CZK), die Nehemia-Initiative, die Fabrik88, die CITY-Gemeinde, icf karlsruhe und Gemeinde Gottes . Dar├╝berhinaus finden sich unterschiedlichste fremdsprachige Gruppen, wie beispielsweise eine lateinamerikanische evangelikale Gruppe, eine Anglikanisch-Episkopalische und zwei orthodoxe Gemeinden: eine griechisch-orthodoxe und eine rum├Ąnisch-orthodoxe .

An spezielleren Gruppierungen mit christlichem Bezug gibt es u. a. die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Christian Science , die Christengemeinschaft , mehrere Gemeinden der Neuapostolischen Kirche und der Zeugen Jehovas , eine ÔÇ× Urchristliche Gemeinde ÔÇť.

Judentum

Karlsruhe ist auch Sitz der Israelitischen Religionsgemeinschaft Badens, einer Synagoge , mehrerer j├╝discher Friedh├Âfe und eines Chabad -Rabbiners. Vor der Wagner-B├╝rckel-Aktion 1940 lebte eine gro├če j├╝dische Gemeinde in Karlsruhe.

Islam

Au├čerdem leben in Karlsruhe zahlreiche Muslime , es gibt in der Stadt etwa sieben Moscheen und einen deutschsprachigen Muslimkreis.

Buddhismus und sonstige

Daneben existieren eine Baha'i -Gemeinde, Zentren f├╝r Kadampa -, f├╝r Diamantweg -, f├╝r Vipassana -, und f├╝r Zen -Buddhismus, eine St├Ądtegruppe der Rosenkreuzer und drei Freimaurerlogen , sowie eine St├Ądtegruppe von Eckankar .

Stadtbild und Sehensw├╝rdigkeiten

Bild:Karlsruhe Innenstadt(Luftbild).jpg Als relativ neuer Stadt fehlen Karlsruhe die mittelalterlichen G├Ąsschen vieler anderer deutschen Gro├čst├Ądte. Die Innenstadt wurde bei der Stadtgr├╝ndung 1715 geplant angelegt. Im Zentrum steht der Turm des Karlsruher Schlosses im Schlossgarten. Letzterer hat die Form eines Kreises und wird von einer Stra├če, dem ÔÇ×ZirkelÔÇť berandet. Historisch durften weitere Geb├Ąude erst ab dieser Grenze errichtet werden. F├╝r die Bebauung waren strenge Richtlinien vorgegeben, insbesondere, was die Bauh├Âhe anging, um den Gesamteindruck der Stadt einheitlicher zu machen. Die Geb├Ąude nahe am Schloss sind aus neuerer Zeit und geh├Âren auf der ├Âstlichen Seite zur Universit├Ąt , auf der westlichen Seite zum Bundesverfassungsgericht. Au├čerhalb des Zirkels laufen 32 Stra├čen geradewegs vom Schlossturm weg wie die Strahlen der durch das Schloss verk├Ârperten Sonne. Schon die Erstbebauung konzentrierte sich auf die S├╝dseite des Schlosses, so dass die Innenstadt weniger der Sonne denn einem nach S├╝den ge├Âffeten F├Ącher ├Ąhnelt. Im Schloss ist heute das Badische Landesmuseum untergebracht.

Der klassizistische Architekt Friedrich Weinbrenner pr├Ągte in der ersten H├Ąlfte des 19. Jahrhunderts das Stadtbild. Noch heute kann man viele seiner Werke in der Innenstadt Karlsruhes wiederfinden. Der Markt mit evangelischer Stadtkirche (1807ÔÇô15) und Rathaus (1821ÔÇô25) an der zur ÔÇ×via triumphalisÔÇť ausgebauten Nord-S├╝d-Mittelachse z├Ąhlt zu den markantesten klassizistischen Platzanlagen in Europa (nach Kriegszerst├Ârungen ab 1950 weitgehend rekonstruiert).

1928 wurde von der Stadt Karlsruhe ein Wettbewerb zur Bebauung des stadteigenen s├╝dlichen Teils des Dammerstock-Gel├Ąndes ausgeschrieben, mit der Vorgabe, das Baugel├Ąnde bis Mitte des Jahres 1929 zu bebauen. Den ersten Preis erhielt der Entwurf von Walter Gropius , der kurz zuvor die Leitung des Bauhauses aufgegeben hatte. Der Plan sah eine Bebauung in Zeilenbauweise vor, um das Tageslicht f├╝r alle Bewohner gleich gut nutzen zu k├Ânnen. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise 1929 wurde allerdings nur der erste Bauabschnitt mit 228 Wohnungen fertiggestellt. Dennoch ist die Siedlung eines der wichtigsten Zeugnisse f├╝r die Kunst des ÔÇ× Neuen Bauens ÔÇť in Deutschland.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden zun├Ąchst viele Baul├╝cken mit Betonzweckbauten aufgef├╝llt. Dem Zeitgeist entsprechend wurden in den 1970er Jahren die meisten der kleinen H├Ąuschen des ÔÇ×D├ÂrfleÔÇť, des 1812 eingemeindeten Klein-Karlsruhes, eingerissen und durch gro├čfl├Ąchige Betonbauten ersetzt. Die Kriegsstra├če in Karlsruhe wurde zur vielspurigen Schnellstra├če durch das Stadtzentrum ausgebaut, die Kaiserstra├če dagegen in den 1980er Jahren St├╝ck f├╝r St├╝ck zur Fu├čg├Ąngerzone erkl├Ąrt. In den 1990er Jahren war die Stadtgestaltung durch die Nutzung von Brach- und Konversionsfl├Ąchen gepr├Ągt. Innenstadtnahe neue Wohngebiete konnten geschaffen werden, wie die S├╝doststadt auf der Fl├Ąche des ehemaligen G├╝terbahnhofs und die Nordstadt auf dem Gel├Ąnde der ehemaligen Amerikanersiedlung. In der S├╝dweststadt sind auf dem Gel├Ąnde der ehemaligen Waffenfabrik unter anderem ein Gro├čkinokomplex, der Neubau des Arbeitsamts, die Bundesanwaltschaft und in der Waffenfabrik selbst das ZKM (Zentrum f├╝r Kunst und Medientechnologie) untergebracht worden. Mit Er├Âffnung eines gro├čen, ├╝berdachten Einkaufszentrums am Ettlinger Tor im Herbst 2005 wurde der bis dahin fast ausschlie├člich auf die Kaiserstra├če konzentrierte Einkaufsbereich nach S├╝den erweitert.

Eine ausf├╝hrliche Liste der Sehensw├╝rdigkeiten von Karlsruhe findet sich im Artikel Sehensw├╝rdigkeiten in Karlsruhe.

Politik

(Ober-)B├╝rgermeister

Nach Gr├╝ndung des Schlosses 1715 entstand nahe dabei auch eine Siedlung, in welcher ab 1718 ein B├╝rgermeister eingesetzt wurde. Ab 1812 erhielten die B├╝rgermeister den Titel Oberb├╝rgermeister . Amtierender Oberb├╝rgermeister ist seit 1998 Heinz Fenrich .

Siehe auch: Liste der fr├╝heren (Ober-)B├╝rgermeister.

Gemeinderat

Rathaus West Karlsruhe
Rathaus West Karlsruhe

Der Gemeinderat von Karlsruhe setzt sich seit der letzten Wahl am 13. Juni 2004 wie folgt zusammen:

Partei Prozent Sitze
CDU 37,2 19
SPD 23,8 12
Gr├╝ne 16,6 8
FDP/ Aufbruch 9,6 4
KAL 7,1 3
B├╝Ka/ ├Âdp 3,0 1
PDS 2,6 1
Gesamt 48

Wappen

Das Wappen der Stadt Karlsruhe zeigt in Rot einen beiderseits silbern eingefassten goldener Schr├Ągbalken, auf dem das Wort "FIDELITAS" in schwarzen lateinischen Gro├čbuchstaben steht. Die Stadtflagge ist Rot-Gelb-Rot.

Der Nancybrunnen am Zoo
Der Nancybrunnen am Zoo

Das Wappen ist eine Umkehrung des Badischen Staatswappen, das einen gelben Schild mit einem roten Schr├Ągbalken zeigt. Der Stadtgr├╝nder Markgraf Karl Wilhelm von Baden hatte das Wappen so vorgeschlagen und empfohlen, den Wahlspruch des am Tag der Stadtgr├╝ndung gestifteten Hausordens "Fidelitas" (Treue) aufzunehmen. Doch wurde dieser Wahlspruch erst ab 1733 im Siegel der Stadt verwendet. Die vom Markgraf vorgeschlagene Farbgebung ist erst seit 1887 im Gebrauch, zuvor verwendete man die Farbgebung des Staatswappens.

St├Ądtepartnerschaften

Karlsruhe unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten eine St├Ądtepartnerschaft :

  • Nancy , Frankreich , seit 1955
  • Nottingham , Vereinigtes K├Ânigreich , seit 1969
  • Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, seit 1987
  • Temeswar , Banat , Rum├Ąnien , seit 1992
  • Krasnodar , Russische F├Âderation , seit 1992

Wirtschaft und Infrastruktur

Die von Weinbrenner gestaltete Staatliche M├╝nze Karlsruhe
Die von Weinbrenner gestaltete Staatliche M├╝nze Karlsruhe

In Karlsruhe befindet sich die Staatliche M├╝nze Karlsruhe, eine der f├╝nf staatlichen M├╝nzpr├Ągest├Ątten, in denen die deutschen Eurom├╝nzen gepr├Ągt werden. M├╝nzen, die in Karlsruhe gepr├Ągt sind, tragen den Herkunftsbuchstaben "G". Die Karlsruher M├╝nze wurde bereits 1827 gegr├╝ndet.

Verkehr

Durch das ├Âstliche Stadtgebiet f├╝hrt als Nord-S├╝d-Achse die A 5 nach Frankfurt und nach Basel. Ferner ist Karlsruhe nach Osten durch die A 8 in Richtung Stuttgart und M├╝nchen angebunden, die hier als Abzweig der A 5 beginnt. Auf der anderen Seite des Rheins verl├Ąuft die A 65 gen Norden nach Ludwigshafen und die franz├Âsische A 35 Richtung S├╝dwest nach Stra├čburg (mit Abzweig nach Paris ) und Basel.

Mehrere Bundesstra├čen durchqueren das Stadtgebiet, darunter die B 3, die von Heidelberg nach Freiburg verl├Ąuft, die B 10 von Landau nach Stuttgart) und die B 36 von Mannheim nach Lahr . Wichtig ist zudem die S├╝dtangente, die an der A 5 als einfache Kreisstra├če beginnt, sp├Ąter zur B 10 und jenseits des Rheins zur A 65 wird.

Karlsruhe ist auch ein wichtiger Bahnknotenpunkt . Es liegt zum einen an der Rheintalbahn von Mannheim nach Basel, einer der verkehrsreichsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Zum anderen f├╝hren Strecken nach Stuttgart und Neustadt. Regionale Eisenbahnstrecken werden in Karlsruhe ├╝berwiegend von der Stadtbahn bedient (siehe ).

Entscheidend f├╝r die weitere Zukunft von Karlsruhe als Eisenbahnknoten ist die Entwicklung verschiedener internationaler Bahnprojekte. So wird momentan die Rheintalstrecke bis Basel als n├Ârdlicher Hauptzubringer des k├╝nftigen Gotthard-Basistunnels vierspurig ausgebaut. Des weiteren liegt Karlsruhe am S├╝dast der "Magistrale f├╝r Europa" von Paris nach Budapest , die in den n├Ąchsten Jahren zu einer Schnellfahrstrecke ausgebaut werden soll.

Fu├čg├Ąngerzone
Fu├čg├Ąngerzone

Der ├Âffentlicher Personennahverkehr in Karlsruhe ist sehr gut ausgebaut. Die Innenstadt l├Ąsst sich aus den allermeisten Stadtteilen mit einer der sieben Stra├čenbahnlinien erreichen, in den Randbezirken wird das Angebot mit Bussen abgerundet. Ins Umland f├╝hren drei Stadtbahnlinien , acht weitere Zweisystem-Stadtbahnlinien wechseln ├╝ber Verbindungsstrecken auf das Eisenbahnnetz und fahren dort als Eisenbahn weit in die Region (siehe Stadtbahn Karlsruhe). Durch diese hier erfundenen " Tram-Trains " stiegen in den letzten Jahren die Fahrgastzahlen im Schienennahverkehr in der Region Karlsruhe enorm an, was zum einen das Interesse anderer Verkehrsbetriebe am " Karlsruher Modell " weckte, zum anderen jedoch zu Kapazit├Ątsengp├Ąssen in der Innenstadt f├╝hrte. So stiegen beispielsweise die Fahrgastzahlen an der Strecke Karlsruhe-Bretten nach Inbetriebnahme der Stadtbahn um 560%. Die Stadt beabsichtigt, die Lage durch einen Stadtbahntunnel unter der Kaiserstra├če zu entspannen und konnte 2002 im zweiten Anlauf die Mehrheit der Bev├Âlkerung daf├╝r hinter sich bringen. Das Projekt wird in der Stadt aber immer noch hei├č diskutiert. Die innerst├Ądtischen Stra├čenbahn- und Buslinien sowie die Stadtbahnlinie S 2 werden von den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) betrieben. Die meisten Stadtbahnlinien ins Umland fahren f├╝r die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG). Die S 3 nach Speyer wird von der DB Regio betrieben.

Alle ├Âffentlichen Verkehrsmittel k├Ânnen zu einheitlichen Tarifen des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) benutzt werden.

Aus touristischer Sicht erw├Ąhnenswert sind au├čerdem die Schlossgartenbahn Karlsruhe, die im Sommerhalbjahr an Sonn- und Feiertagen einen Rundkurs im Schlosspark bef├Ąhrt, und die Turmbergbahn am Durlacher Turmberg, mit der man eine der sch├Ânsten Aussichtsstellen Karlsruhes erklimmen kann.

Die Bedingungen zum Radfahren sind im flachen Karlsruhe mit seinen breiten, geraden Stra├čen optimal. So verwundert es nicht, dass es mit Karl Drais ein Karlsruher war, der das Fahrrad erfunden hat. Das Radwegenetz in Karlsruhe ist ordentlich, aber (noch) nicht hervorragend, auch wenn es in der letzten Zeit zunehmend ausgebaut wird. Die Ausschilderung sowie die Fahrradaufbewahrung am Hauptbahnhof sind verbesserungsw├╝rdig.

Mit dem Rheinhafen Karlsruhe hat die Stadt nach Mannheim einen der wichtigsten Binnenh├Ąfen Baden-W├╝rttembergs und den f├╝nftgr├Â├čten Deutschlands und ├╝ber den Rhein den s├╝dlichsten schleusenfreien Zugang zur Nordsee. Der Umschlag betrug 2004 6,7 Millionen Tonnen.

Die Bundesanstalt f├╝r Wasserbau (BAW) hat ihren Hauptsitz in Karlsruhe.

Karlsruhe liegt verkehrsg├╝nstig zwischen gleich drei internationalen Flugh├Ąfen: Dem Flughafen Frankfurt in circa 135 Kilometern Entfernung, dem Flughafen Stuttgart (etwa 80 km) und dem Flughafen Strasbourg (etwa 85 km). Seit Ende 1996 hat Karlsruhe mit dem auch als Baden-Airport bezeichneten Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in Rheinm├╝nster-S├Âllingen/H├╝gelsheim (etwa 45 km) jedoch auch einen "eigenen" ├╝berregionalen Flughafen. Insbesondere seit Ryanair im Jahr 2003 die ersten Linienfl├╝ge einrichtete, stiegen dessen Bekanntheitsgrad und die Passagierzahlen rapide. Bereits 2004 war der Baden-Airport der zweitgr├Â├čte Flughafen in Baden-W├╝rttemberg. Die Erreichbarkeit des Flughafens mit ├Âffentlichen Verkehrsmitteln l├Ąsst jedoch gerade am Wochenende zu w├╝nschen ├╝brig.

Der "Karlsruher" Flugplatz im benachbarten Forchheim (heute ein Stadtteil von Rheinstetten, etwa 8 km) wurde bis zum Bau der neuen Messe als Verkehrslandeplatz genutzt. Seit Anfang 2003 hat der Flugplatz allerdings nur noch eine Zulassung als Segelfluggel├Ąnde. Der Gesch├Ąfts- und Tourismus-Flugverkehr wurde zum Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden verlagert. Um einer weiteren Expansion der Messe bzw. der Nutzung der Fl├Ąchen des ehemaligen Verkehrslandeplatzes als Gewerbegebiet nicht im Wege zu stehen, wurde das Flugsportgel├Ąnde verlegt: Am 25. September 2004 wurde das neue "Segelfluggel├Ąnde Rheinstetten" er├Âffnet, etwa 500 m ├Âstlich des bisherigen Flugplatzes.

Karlsruhe ist Sitz einer VOR-Station sowie eines Kontrollzentrums der Deutschen Flugsicherung (DFS).

Ortsans├Ąssige Unternehmen

Bild:Karlsruhe Brauerei Moninger.jpg

ascent AG Hauptverwaltung
ascent AG Hauptverwaltung

Karlsruhe ist mit dem Drogeriediscounter dm-Drogeriemarkt, dem Energieversorger EnBW (Energie Baden-W├╝rttemberg), dem Einrichtungshaus Mann Mobilia und der gr├Â├čten deutschen Raffinerie, der MiRO , Sitz von bekannten Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Global Player wie der Pharmakonzern Pfizer , der Kosmetikhersteller L'Oreal und der Reifenhersteller Michelin haben hier ihre Deutschlandniederlassungen.

Ein Schwerpunkt liegt jedoch auf der Computerbranche. So sind die beiden Internetdienstleister und United Internet-T├Âchter Web.de und Schlund + Partner hier angesiedelt. Weitere Unternehmen sind unter anderem die COMLINE Computer+Softwarel├Âsungen AG, die FIDUCIA IT AG (Rechenzentrum der Volks- und Raiffeisenbanken), die MAP & GUIDE GmbH (Routenplaner) und die YellowMap AG (Online Branchenkatalog und FilialFinder).

Ebenfalls stark ist das Finanzwesen vertreten. In Karlsruhe zu Hause sind die L-Bank (Landeskreditbank Baden-W├╝rttemberg), die Landesbausparkasse Baden-W├╝rttemberg, die BBBank eG (ehem. Badische Beamtenbank), der Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband, die Badische Allgemeine Versicherung AG , die Karlsruher Versicherungen , die Niederlassung der Allianz Lebensversicherung AG und der Finanzvertrieb und Fondsvermittler ascent AG .

In Karlsruhe wird auch viel Bier gebraut. Die gr├Â├čten Brauereien sind Hoepfner , Moninger und Wolf. Zwischen Hoepfner und Wolf wurde j├╝ngst ein Kooperationsvertrag geschlossen. Hinzu kommen eine der ├Ąltensten Hausbrauereien in Deutschland (Vogelbr├Ąu) und insgesamt f├╝nf weitere Hausbrauereien.

Au├čerdem erw├Ąhnenswert sind der S├╝├čwarenhersteller Ragolds (Rachengold und ehemals Gletschereis/Ragolds gibt es leider seit Ende 2005 nicht mehr), PhysikInstrumente (Weltmarktf├╝hrer von ultrapr├Ązisen Positioniersystemen) und die S&G Automobil AG, eines der gr├Â├čten und ├Ąltesten Autoh├Ąuser.

Seit 22. November 1996 ist Karlsruhe auch Sitz des Briefzentrums 76 der Deutschen Post AG.

Gewerbezentren

Hervorgegangen aus einem der gr├Â├čten und ├Ąltesten Standorte der Siemens AG wurde 1997 der Siemens Industriepark Karlsruhe gegr├╝ndet. Das Fl├Ąchenangebot richtet sich insbesondere an Unternehmen der Hightech- und Dienstleistungsbranche. In der Karlsruher Oststadt bestehen das Gr├╝nderzentrum Technologiefabrik in einer ehemaligen N├Ąhmaschinenfabrik sowie der neu errichtete Technologiepark.

Messegel├Ąnde

Neue Messe
Neue Messe

Etwas au├čerhalb in Rheinstetten er├Âffnete im November 2003 die Neue Messe Karlsruhe . In der dm-Arena neben den Messehallen k├Ânnen Veranstaltungen mit bis zu 14.000 Besuchern stattfinden. Sieger des Architekturwettbewerbs war das Dortmunder Architekturb├╝ro Gerber Architekten um Prof. Eckhard Gerber. Unbefriedigend blieb die Verkehrsanbindung und der L├Ąrmschutz bei Konzertveranstaltungen.

Medien

Radio: In der Kriegsstra├če befindet sich das Studio Karlsruhe des S├╝dwestrundfunks (SWR). Von hier wird das Regionalprogramm Badenradio bei SWR4 Baden-W├╝rttemberg ausgestrahlt. Zudem befindet sich in der Kriegsstr. 130 das Karlsruhe-Studio des Radiosenders Radio RPR (Rheinland-Pf├Ąlzischer Rundfunk), das redaktionell f├╝r den nordbadischen und s├╝dpf├Ąlzer Raum zust├Ąndig ist. Als privater lokaler Anbieter sendet Hit1 - das Reporterradio, das von der Landesanstalt f├╝r Kommunikation ( LFK ) noch als HitRadio RTL die Lizenz bekommen hat. Doch hat sich RTL Mitte 2003 zur├╝ckgezogen. Davor hatte die Frequenz der erfolgreiche Sender Die Welle. Abgesehen von den kommerziellen und ├Âffentlich-rechtlichen Stationen gibt es noch ein Freies Radio , den QUERFUNK, der Nachmittags, in den Abendstunden und am Wochenende sein Programm sendet. Vormittags und in den fr├╝hen Abendstunden wechseln sich auf den Frequenzen des QUERFUNK das Radio aus Bruchsal sowie das LernRadio der Staatlichen Hochschule f├╝r Musik Karlsruhe ab.

TV: Ebenfalls in der Kriegsstra├če befindet sich ein Fernsehstudio des SWR, z.B. f├╝r Schaltungen in der Tagesschau ├╝ber Entscheidungen der hiesigen obersten Gerichte. In Karlsruhe gibt es seit September 2003 auch noch einen privaten Fernsehsender R.TV - das Regionale, davor existierte einige Jahre an gleicher Stelle bis zur Insolvenz der regionale Privatsender B.TV Baden.

Zeitung: Als Tageszeitung erscheinen in Karlsruhe die Badische Neueste Nachrichten (BNN), eine Zeitung mit mehreren Lokalausgaben im mittelbadischen Raum. Des weiteren gibt es einige kostenlose Wochenzeitungen: Die BNN geben auch die Sonntagszeitung Der Sonntag heraus und sind am Karlsruher Kurier beteiligt, dem die Stadtzeitung beiliegt, das Amtsblatt der Stadt Karlsruhe, das online auch ├╝ber die Startseite der Stadt erreichbar ist. Mittwochs wird das "Wochenblatt" in der Stadt und Region in insgesamt vier verschiedenen Ausgaben verteilt, sonntags erscheint au├čerdem Boulevard Baden. Da die BNN lange Zeit ├╝ber kein online-Angebot verf├╝gte, konnte sich unabh├Ąngig von diesen die nur online erscheinende "Tageszeitung" ka-news.de etablieren. Diese erscheint seit dem Jahr 2000 und ist damit eine der ersten, regionalen Online-Tageszeitungen in Deutschland ├╝berhaupt. Neben lokalen Nachrichten gibt es dort auch das Kinoprogramm, einen Veranstaltungskalender sowie mehrere Webcams .

Das vom gemeinn├╝tzigen Verein Stadtjugendausschuss e.V. betriebene "Internet-Caf├ę" f├╝r Kinder und Jugendliche Info-Line am Kronenplatz 1 pflegt den Karlsruher Kinderstadtplan im Internet "ran-ans-netz". Weitere Medien-Einrichtungen des Stadtjugendausschuss e.V. sind die Jubez-Medienwerkstatt sowie die "Computerschule + Medienwerkstatt JAZ".

Karlsruhe ist auch einer der beiden Standorte des Landesmedienzentrums Baden-W├╝rttemberg, das dem Ministerium f├╝r Kultus, Jugend und Sport Baden-W├╝rttemberg untersteht (der andere Standort ist Stuttgart).

Bildung und Forschung

Universit├Ąt, Physikhochhaus hinter dem Flachbau Physik
Universit├Ąt, Physikhochhaus hinter dem Flachbau Physik
Bau 1 der P├Ądagogischen Hochschule Karlsruhe
Bau 1 der P├Ądagogischen Hochschule Karlsruhe
Staatliche Akademie der Bildenden K├╝nste
Staatliche Akademie der Bildenden K├╝nste
  • Universit├Ąt Karlsruhe (Technische Hochschule); gegr├╝ndet 1825 als Technische Hochschule (├Ąlteste TH Deutschlands)
  • Hochschule Karlsruhe ÔÇô Technik und Wirtschaft ; gegr├╝ndet 1878 als "Gro├čherzoglich Badische Baugewerkeschule", sp├Ąter "Staatstechnikum", ab 1971 Fachhochschule und seit 2005 Hochschule Karlsruhe.
  • P├Ądagogische Hochschule Karlsruhe ; gegr├╝ndet 1958/1962 aus der fr├╝heren Lehrerbildungsanstalt (1942-1952) bzw. Hochschule f├╝r Lehrerbildung (1936-1942), welche bereits auf das 1768 gegr├╝ndete Schulseminar in Karlsruhe zur├╝ckgeht. Hochschulsatzung seit 1965 und seit 1971 wissenschaftliche Hochschule
  • Staatliche Akademie der Bildenden K├╝nste Karlsruhe; gegr├╝ndet 1854 als "Maler-Akademie" durch den Prinzregenten, sp├Ąteren Gro├čherzog Friedrich I. und 1869 durch eine Kunstgewerbeschule erweitert. Unter dem Namen "Badische Landeskunstschule" fand 1926 der Zusammenschluss beider Schulen statt. Nach erheblichen Zerst├Ârungen w├Ąhrend des 2. Weltkrieges begann der Unterricht wieder zu Beginn des Wintersemesters 1947/48.
  • Staatliche Hochschule f├╝r Gestaltung Karlsruhe (HfG); gegr├╝ndet am 15. April 1992, gemeinsam mit dem Zentrum f├╝r Kunst und Medientechnologie (ZKM), das ab 1989 entstand
  • Staatliche Hochschule f├╝r Musik Karlsruhe ; die Hochschule geht auf die 1812 gegr├╝ndete Singanstalt zur├╝ck. 1837 erfolgte die Gr├╝ndung einer Musikbildungsanstalt, welche 1910 mit dem St├Ądtischen Konservatorium vereinigt wurde. Hieraus entstand 1920 die Badische Hochschule f├╝r Musik, welche das Land Baden-W├╝rttemberg 1971 ├╝bernahm und seither als "Staatliche Hochschule f├╝r Musik" f├╝hrt.
  • ANKA- Synchrotronstrahlungsforschungslabor
  • Berufsakademie f├╝r Wirtschaft und Technik Karlsruhe; gegr├╝ndet 1979
  • Fraunhofer-Institut f├╝r Informations- und Datenverarbeitung (IITB)
  • Fraunhofer-Institut f├╝r Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI)
  • Bundesforschungsanstalt f├╝r Ern├Ąhrung und Lebensmittel
  • Forschungszentrum Informatik (FZI)
  • Forschungszentrum Karlsruhe (FZK); das Forschungszentrum Karlsruhe bei Eggenstein-Leopoldshafen ist eine der gr├Â├čten natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Europa und wird von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Baden-W├╝rttemberg gemeinsam getragen. Ehemaliges Kernforschungszentrum. Dort werden noch relativ grosse Mengen radioaktiven Abfalls gelagert.
  • F├╝hrungsakademie des Landes Baden-W├╝rttemberg im Schwedenpalais
  • Staatliche Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt Augustenberg
  • Max-Reger-Institut / Elsa-Reger-Stiftung (MRI); seit 1996 in Karlsruhe ans├Ąssig
  • Chemisches und Veterin├Ąruntersuchungsamt Karlsruhe ; Untersuchungen im Rahmen der Amtlichen Lebensmittel├╝berwachung und der Tierseuchendiagnostik in Baden-W├╝rttemberg
  • P├Ądagogisches Fachseminar Karlsruhe
  • Staatliches Seminar f├╝r Didaktik und Lehrerbildung (Berufliche Schulen) Karlsruhe
  • Staatliches Seminar f├╝r Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien) Karlsruhe
  • Staatliches Seminar f├╝r Didaktik und Lehrerbildung (Realschulen) Karlsruhe

Gerichte

Mit dem Bundesverfassungsgericht und dem Bundesgerichtshof ist Karlsruhe Sitz der beiden bedeutendsten deutschen Gerichte. Erw├Ąhnenswert ist auch der Sitz des Generalbundesanwalts in Karlsruhe, fr├╝her auf dem Gel├Ąnde des Bundesgerichtshofs, seit 1999 in einem eigenen Geb├Ąude. Au├čerdem gibt es in der ordentlichen Gerichtsbarkeit noch ein Oberlandesgericht (mit Generalstaatsanwaltschaft ) sowie ein Land- und zwei Amtsgerichte (Karlsruhe und Karlsruhe-Durlach). Ferner sitzen vier Au├čensenate des Finanzgericht Baden-W├╝rttemberg und ein Verwaltungsgericht in Karlsruhe, au├čerdem auch ein Arbeitsgericht und ein Sozialgericht . Die Bundeswehr unterh├Ąlt in Karlsruhe einige Kammern des Truppendienstgerichtes S├╝d, das seinen Hauptsitz in Ulm hat.

Die Konzentration der Judikative wird in Werbeslogans wie Residenz des Rechts oder Kulturhauptstadt 2010 - mit Recht aufgegriffen.

Beh├Ârden

Generallandesarchiv Karlsruhe
Generallandesarchiv Karlsruhe

Karlsruhe ist Sitz der Versorgungsanstalt des Bundes und der L├Ąnder und verschiedener Landesbeh├Ârden, wie der Oberfinanzdirektion Karlsruhe (mit den beiden Finanz├Ąmtern im Stadtgebiet Karlsruhe-Stadt und Karlsruhe-Durlach) und des Rechnungshofes Baden-W├╝rttemberg. Auch der Badische Gemeindeversicherungsverband, die Gemeindepr├╝fungsanstalt, der Landeswohlfahrtsverband Baden und der Kommunale Versorgungsverband Baden-W├╝rttemberg, Dienststellen des Innenministeriums, haben hier ihren Sitz. Weiterhin besteht eine Forstdirektion in der Stadt. Auch die Deutsche Rentenversicherung (vormals: Landesversicherungsanstalt) Baden-W├╝rttemberg und die dem Umweltministerium Baden-W├╝rttemberg unterstehende Landesanstalt f├╝r Umweltschutz, Messungen und Naturschutz Baden-W├╝rttemberg (LUBW) haben ihren Sitz in Karlsruhe. Ferner gibt es eine Agentur f├╝r Arbeit .

Au├čerdem besteht in Karlsruhe eine Bundesgrenzschutzinspektion zum Schutz des Bundesverfassungsgerichtes.

Als Sitz des Regierungsbezirkes Karlsruhe, des Regionalverband Mittlerer Oberrhein und des Landkreises Karlsruhe (dem die Stadt selbst nicht angeh├Ârt), beherbergt die Stadt auch deren Verwaltungen. Das Generallandesarchiv, das f├╝r das Gebiet des Regierungsbezirkes zust├Ąndig ist und die Best├Ąnde des alten Landes Baden beherbergt, sitzt ebenfalls in Karlsruhe.

Karlsruhe ist Sitz des Regionalb├╝ros Mittlerer Oberrhein-Pforzheim des Erzbistums Freiburg, zu dem die Dekanate Philippsburg, Bruchsal, Bretten, Karlsruhe, Pforzheim, Ettlingen, Murgtal und Baden-Baden geh├Âren. Auf dem evangelischen Bereich ist Karlsruhe Sitz der Evangelischen Landeskirche in Baden , welche in der Stadt auch ein Dekanat f├╝r den Kirchenbezirk "Karlsruhe und Durlach" unterh├Ąlt. Das Dekanat f├╝r den Kirchenbezirk Karlsruhe-Land befindet sich jedoch in Bruchsal.

Internet

Karlsruhe hat bei der Entwicklung des Internets in Deutschland eine wichtige Rolle gespielt und tut es bis heute. So wurden an der Universit├Ąt Karlsruhe 1984 Deutschlands erste E-Mails empfangen und von 1994 bis 1998 s├Ąmtliche deutschen Domains verwaltet.

Eine Karlsruher Firma betreibt Europas gr├Â├čtes Rechenzentrum, ca. 40% aller deutschen Webseiten werden in Karlsruhe verwaltet. Im Umfeld der Universit├Ąt sind ungef├Ąhr 2.500 Internet- und Telekommunikations-Firmen entstanden, so dass Karlsruhe 2003 zur "Internethauptstadt Deutschlands" gew├Ąhlt wurde.

Kultur

Kulturpreise

  • Bambi . Der Medienpreis wurde 1948 vom Karlsruher Verleger Karl Fritz ins Leben gerufen und in den Jahren 1948-1964 und 1998 in Karlsruhe verliehen.
  • Hermann-Hesse-Preis , seit 1956 verliehen

Mundart

Die Karlsruher Mundart ist eine in den letzten drei Jahrhunderten entstandene Mischung aus den Dialekten der umliegenden Bev├Âlkerungsgruppen. Vom S├╝den sind alemannische Einfl├╝sse sp├╝rbar, vom Norden und Westen fr├Ąnkische und im Osten sind die schw├Ąbischen Gebiete nicht sehr weit, welche allerdings einen geringeren Einfluss auf den Dialekt haben.
Sprachwissenschaftlich geh├Ârt Karlsruherisch zu den s├╝d-rheinfr├Ąnkischen Dialekten, umgangssprachlich wird die Mundart allgemein als Badisch oder "Brigantendeutsch" bezeichnet.

Theater

Kammertheater
Kammertheater
  • Badisches Staatstheater Karlsruhe (Oper, Schauspiel, Ballett)
  • Insel-Theater (seit 1997 Spielst├Ątte des Staatstheaters, zuvor eigenst├Ąndig)
  • Jakobus-Theater (gegr.1972)
  • Kammer-Theater (Boulevard-B├╝hne, gegr. 1956)
  • Theater "Die K├Ąuze" (gegr. 1967)
  • Sandkorn-Theater (gegr. 1956)
  • Theater in der Orgelfabrik e.V. (gegr. 1987)
  • Theater "Die Spur" (gegr. 1961)
  • Figurentheater "marotte" (gegr. 1987)
  • Bluemix Kinder- und Jugendtheater e.V. (gegr. 1994; 2004 geschlossen nach Umschichtung des st├Ądtischen Zuschusses)
  • "d'Badisch B├╝hn" (Mundarttheater mit Gastwirtschaft, gegr. 1982)
  • UniTheater Karlsruhe

Orchester und Ch├Âre

  • Badische Staatskapelle, Orchester des Badischen Staatstheaters
  • Ensemble 13 - Das Kammerorchester wurde 1973 von Manfred Reichert gegr├╝ndet. Es wirkte unter anderem bei Urauff├╝hrungen von Werken von Wolfgang Rihm , Luigi Nono und Iannis Xenakis mit.
  • Die Schrillm├Ąnner - schwuler Chor Karlsruhe. Gegr├╝ndet 1988 mit dem Ziel schwuler Emanzipation.
  • Sinfonie- und Kammerorchester an der Universit├Ąt
  • Universit├Ątschor und Kammerchor der Universit├Ąt
  • KHG Chor, Chor der katholischen Hochschulgemeinde Karlsruhe
  • Kammerchor Studio Vocale
  • Cantus Solis
  • Chor St. Stephan
  • Oratorienchor und Kammerchor an der Christuskirche
  • Bachchor und CoroPiccolo an der evangelischen Stadtkirche
  • Durlacher Kantorei
  • Gospelchor Fetz Domino
  • Karlsruher Kammerchor des Helmholtz-Gymnasiums, 1985 erster Preistr├Ąger des Deutschen Chorwettbewerbs.
  • Vokalensemble milagro

Veranstaltungszentren

Die G├╝nther-Klotz-Anlage ist ein Ort der Erholung
Die G├╝nther-Klotz-Anlage ist ein Ort der Erholung
  • Neue Messe mit dm-Arena in Rheinstetten-Forchheim
  • Tollhaus - Kulturzentrum mit gro├čem Programm in der Oststadt
  • Tempel - Kulturzentrum in M├╝hlburg
  • JuBeZ Kulturzentrum - betrieben vom Stadtjugendausschuss e.V.
  • Kulturruine e.V. - Veranstaltungszentrum der Schwarzen Szene
  • Kulturhaus Gotec
  • Substage - Livemusik-Klub im Zentrum der Stadt
  • Stadtmitte - Veranstaltungszentrum am Ettlinger Tor
  • AKK - von Studentinnen und Studenten betriebenes Caf├ę und Veranstaltungsort
  • Z10 - studentisch organisiertes Kultur- und Kommunikationszentrum
  • Die Europa-Halle - ist eine Multifunktionshalle f├╝r vielerlei Sportveranstaltungen und Konzerte. Sie steht am Rand der G├╝nther-Klotz-Anlage, in der seit mehr als 20 Jahren das gr├Â├čte Open-Air S├╝ddeutschlands bei freiem Eintritt stattfindet: Das Fest vom Stadtjugendausschuss e.V.
  • B├╝rgerzentrum S├╝dstadt (S├╝dwerk) - Kleine Mehrzweckhalle in der ehem. Kantine des Ausbesserungswerkes , von einigen Vereinen getragen, die sie regelm├Ą├čig nutzen

Museen

Der "blaue Strahl" zwischen Schloss und Majolika
Der "blaue Strahl" zwischen Schloss und Majolika

Zu den bekanntesten Museen geh├Âren

  • Zentrum f├╝r Kunst und Medientechnologie (ZKM)
  • Museum f├╝r Neue Kunst
  • St├Ądtische Galerie
  • Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
  • Badisches Landesmuseum im Schloss Karlsruhe
  • Museum beim Markt
  • Badischer Kunstverein
  • Museum f├╝r Literatur am Oberrhein
  • Stadtmuseum
  • Erinnerungsst├Ątte St├Ąndehaus
  • Staatliches Museum f├╝r Naturkunde
  • Majolika -Manufaktur (einzige Keramikmanufaktur Deutschlands, gegr. 1901)
  • Rechtshistorisches Museum

Weitere Bauwerke und Museen sind im Artikel Sehensw├╝rdigkeiten in Karlsruhe aufgef├╝hrt.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Ende Januar: UStA Uni-Winterfest
  • Februar/M├Ąrz: Internationale H├Ąndel-Festspiele, seit 1985
  • April: Schrill im April, der lesbisch-schwule Kulturmonat
  • Mai/Juni: Fr├╝hjahrsjahrmarkt auf dem Messplatz
  • Ende Juni: zweitgr├Â├čte Freiluftveranstaltung Karlsruhes: UStA Uni-Sommerfest
  • Mitte/Ende Juli: gr├Â├čtes kostenloses deutsches Freiluftfest "Das Fest"
  • Juli/August: Freiluftkino am Schloss Gottesaue
  • August/September: Lichterfest im Stadtgarten
  • September/Oktober: Internationales Gorodki-Turnier "Goldener Herbst"
  • September/Oktober: Kulturmarkt auf dem Kronenplatz
  • Oktober: Lesbisch-schwule Filmtage im Prinz-Max-Palais
  • Oktober/November: Herbstjahrmarkt auf dem Messplatz
  • November/Dezember: "Musik auf dem 49. Breitengrad"
  • November/Dezember: Christkindlesmarkt auf dem Marktplatz
Impression Karlsruher Stadtgeburtstag 2002 mit Pyramide und Schloss
Impression Karlsruher Stadtgeburtstag 2002 mit Pyramide und Schloss

Pers├Ânlichkeiten

Die Stadt Karlsruhe hat seit 1945 folgenden Pers├Ânlichkeiten das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • Dr. med. h.c. Dr. rer. pol. h. c. Dr. Ing. E. h. Heinrich K├Âhler, Politiker (1947)
  • Dr. med. h. c. Adam Remmele, Politiker (1948)
  • Prof. Albert Kessler, Politiker (1963)
  • Dr. h. c. Heinrich L├╝bke, Bundespr├Ąsident von 1959 bis 1969 (1964)
  • Prof. Dr. rer. nat. h. c. Hermann Veit, Politiker (1965)
  • Dr. theol. Julius Bender, Theologe (1965)
  • Kunigunde Fischer, Politikerin (1965)
  • Prof. Dr. jur. Dr. med. h. c. Siegfried K├╝hn, Jurist und Politiker (1965)
  • Dr. Pierre W├ęber , Politiker (1966)
  • Wilhelm Baur, Politiker (1969)
  • Gustav Heller, Politiker (1969)
  • G├╝nther Klotz, Oberb├╝rgermeister der Stadt (1970)
  • Dr. Franz Gurk, Politiker (1981)
  • Prof. Dr. Dr. Alexander M├Âller , Bundesfinanzminister 1969 - 1971 (1981)
  • Otto Dullenkopf, Oberb├╝rgermeister der Stadt (1986)
  • Hanne Landgraf, Politikerin (1993)
  • Toni Menzinger, Politikerin (1993)
  • Dr. Andr├ę Rossinot, Politiker (1995)
  • Prof. Dr. Gerhard Seiler, Oberb├╝rgermeister der Stadt (1998)

Alle Ehrenb├╝rger seit 1821 siehe Liste der Ehrenb├╝rger von Karlsruhe. Zus├Ątzlich k├Ânnen Pers├Ânlichkeiten in der Liste der S├Âhne und T├Âchter der Stadt Karlsruhe eingesehen werden.

Sport

Basketball

Der Basketballverein BG Karlsruhe spielt seit der Saison 2003/2004 in der 1. Basketball-Bundesliga , nachdem ihnen ein Ausw├Ąrtssieg in Chemnitz den Aufstieg erm├Âglichte. Spielst├Ątte ist die 4600 Zuschauer fassende Europahalle.

Fu├čball

Erfolgreichster Fu├čballverein der Stadt ist der Karlsruher SC, der im Wildparkstadion derzeit in der 2. Bundesliga spielt. Gr├Â├čter Erfolg war der Deutsche Meistertitel des Vorg├Ąngervereins Ph├Ânix Karlsruhe im Jahre 1909 , sowie zwei Pokalsiege in den Jahren 1955/56. Mit dem Karlsruher FV, Deutscher Meister 1910 , gab es in der Fr├╝hzeit des Fu├čballs einen zweiten, ├Ąhnlich bedeutenden Verein.

Gorodki

Karlsruhe ist der Geburtsort der modernen Variante des slavischen Spiels Gorodki mit leichten Wurfst├Âcken aus robustem Plastik. Hier gibt es zwei der modernsten Spielpl├Ątze der Welt. 2006 wird in Karlsruhe die Gorodki-Weltmeisterschaft statt finden. Teilnehmerl├Ąnder sind: Deutschland, Finnland, Russland, Schweden, Ukraine, Weissrussland.

Leichtathletik

In der Europahalle findet j├Ąhrlich ein internationales Hallenleichtathletikmeeting statt, das zuletzt unter dem Namen LBBW-Meeting firmierte. Au├čerdem werden jedes Jahr der Baden-Marathon und der Fidelitas Nachtlauf , ein Ultramarathon , ausgerichtet.

Radsport

Karlsruhe war Etappenort der Tour de France 2005 . Die 7. Etappe endete hier am 8. Juli . Hierf├╝r wurden gro├če Teile der Innenstadt abgesperrt.

Rugby

Mit dem Karlsruher SV hat Karlsruhe einen Verein, der bis vor kurzem in der 2. Bundesliga spielte.

Gastronomie

Link zur entsprechenden Seite auf dem Karlsruher Stadtwiki

Karlsruhe im ├ťberblick

360┬░ Panorama vom Durlacher Turmberg
360┬░ Panorama vom Durlacher Turmberg
360┬░ Panorama vom Karlsruher Schloss
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Panorama vom Physikhochhaus der Uni von Nordost bis S├╝dwest
Panorama vom Physikhochhaus der Uni von Nordost bis S├╝dwest
Panorama vom Physikhochhaus der Uni von S├╝d bis Nordwest
Panorama vom Physikhochhaus der Uni von S├╝d bis Nordwest

Weitere Informationsquellen

Literatur

  • Hubert Doerrschuck, Herbert Meininger: Karlsruhe. Stadtgeschichte und Bilddokumentation. G. Braun, Karlsruhe 1984, ISBN 3-76508041-1
  • Stadt Karlsruhe Stadtarchiv (Hrsg.): Karlsruhe. Die Stadtgeschichte. Badenia, Karlsruhe 1998, ISBN 3-7617-0353-8
  • Erich Keyser: Badisches St├Ądtebuch. Kohlhammer, Stuttgart 1959 (Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte., Band IV 2)
  • Das Land Baden-W├╝rttemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht B├Ąnden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-W├╝rttemberg; Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe; Stuttgart, 1976, ISBN 3-17-002542-2

Wikilinks

Weblinks

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