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Letzte Änderung für Artikel Heilbronn: 18.02.2006 01:19

Heilbronn

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Wappen Karte
Wappen von Heilbronn Lage der kreisfreien Stadt Heilbronn in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Heilbronn-Franken
Kreis : Stadtkreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 09' N, 09¬į 13' O
49¬į 09' N, 09¬į 13' O
H√∂he : 160 m √ľ. NN
Fläche : 99,88 km²
Einwohner : 121.416 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 1215 Einwohner/km²
Ausländeranteil : 20,3 %
Postleitzahlen : 74001-74081 (alt: 7100)
Vorwahlen : 07131 und 07066
Kfz-Kennzeichen : HN
Gemeindeschl√ľssel : 08 1 21 000
Gliederung des
Stadtgebiets:
10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 7
74072 Heilbronn
Website: www.heilbronn.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Helmut Himmelsbach (parteilos)
Blick √ľber die Heilbronner Innenstadt in Richtung Wartberg
Blick √ľber die Heilbronner Innenstadt in Richtung Wartberg

Heilbronn ist eine Gro√üstadt im Norden Baden-W√ľrttembergs. Mit ca. 120.000 Einwohnern ist sie die sechstgr√∂√üte Stadt des Landes.

Die am Neckar gelegene ehemalige Freie Reichsstadt ist heute kreisfreie Stadt und zugleich Sitz des Landkreises Heilbronn, von dem sie vollst√§ndig umgeben ist. Dar√ľber hinaus ist sie Oberzentrum der w√ľrttembergischen Region Heilbronn-Franken, die den Nordosten Baden-W√ľrttembergs umfasst.

Heilbronn ist bekannt als Stadt des Weins sowie als K√§thchenstadt. Letztere Bezeichnung bekam die Stadt durch das Schauspiel Das K√§thchen von Heilbronn des Dichters Heinrich von Kleist . Derzeit bekleidet das Amt des K√§thchen von Heilbronn die 20-j√§hrige Siebenb√ľrgerin Christiane Henrich - Stand: 31. Mai 2004.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Heilbronn liegt in einer durch den Neckar gebildeten Talerweiterung am Fuße des Wartbergs (308 m), zu beiden Seiten des Neckars auf einer fruchtbaren Terrassenfläche im nördlichen Zipfel des Neckarbeckens. Höchster Punkt des Stadtgebiets ist mit 372 m der Schweinsberg.

Raumplanung

Heilbronn geh√∂rt mit dem Umland zum n√∂rdlichen Bereich des "Verdichtungsraums Stuttgart" (Umfang siehe unter Stuttgart). Die Stadt ist Oberzentrum der Region Heilbronn-Franken und damit eines von insgesamt 14 im Rahmen des Landesentwicklungsplans 2002 des Landes Baden-W√ľrttemberg ausgewiesenen Oberzentren. Dieses √ľbernimmt f√ľr die St√§dte und Gemeinden Abstatt, Bad Rappenau, Bad Wimpfen, Beilstein, Brackenheim, Cleebronn, Eberstadt, Ellhofen, Eppingen, Flein, Gemmingen, G√ľglingen, Ilsfeld, Ittlingen, Kirchardt, Lauffen am Neckar, Lehrensteinsfeld, Leingarten, L√∂wenstein, Massenbachhausen, Neckarwestheim, Nordheim, Obersulm, Pfaffenhofen an der Zaber, Schwaigern, Siegelsbach, Talheim, Untergruppenbach, Weinsberg, W√ľstenrot und Zaberfeld auch die Aufgaben des Mittelbereichs.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Heilbronn. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören alle zum Landkreis Heilbronn:

Bad Wimpfen, Neckarsulm, Erlenbach, Weinsberg, Lehrensteinsfeld, Untergruppenbach, Flein, Talheim, Lauffen am Neckar, Nordheim, Leingarten, Schwaigern, Massenbachhausen und Bad Rappenau.

Stadtgliederung

Sontheim am Neckar um 1900
Sontheim am Neckar um 1900

Das Stadtgebiet von Heilbronn ist in 10 Stadtteile gegliedert. In den Stadtteilen Biberach, Frankenbach, Horkheim, Kirchhausen und Klingenberg, die erst durch die j√ľngste Gebietsreform nach Heilbronn eingegliedert wurden, bestehen Bezirksbeir√§te, da sie entsprechend der Hauptsatzung der Stadt Heilbronn "Bezirke" im Sinne von ¬ß 64 Abs. 1 der Gemeindeordnung f√ľr Baden-W√ľrttemberg bilden. Diese Gremien sind zu wichtigen, den Stadtteil betreffenden Angelegenheiten zu h√∂ren. Die endg√ľltige Entscheidung √ľber eine Ma√ünahme obliegt dann allerdings dem Gemeinderat der Gesamtstadt Heilbronn.

Geschichte

Erste Besiedlung

Die √§ltesten menschlichen Spuren in und um Heilbronn datieren bis in die Altsteinzeit (30.000 v. Chr.) zur√ľck. Die fruchtbaren Neckarauen des Heilbronner Beckens f√∂rdern fr√ľh die Besiedlung durch Ackerbauern und Viehz√ľchter. Das heutige Stadtgebiet enth√§lt auch zahlreiche bronzezeitliche Fundstellen. Sp√§ter, aber noch in vorchristlicher Zeit gewinnen die Kelten hier Salz aus Sole.

Unter dem römischen Kaiser Domitian (81 - 96 n. Chr.) dringen die Römer vom Rhein aus ostwärts vor, und als Außengrenze des römischen Reichs wird der Neckarlimes errichtet, zu dem auch ein Kastell im heutigen Stadtteil Böckingen gehört. In der Umgebung entstehen zahlreiche römische Villen und Gutshöfe. Um 150 n.Chr. wird der Neckarlimes aufgegeben, da die römische Reichsgrenze rund 30 km nach Osten vorgeschoben und dort als Obergermanischer Limes mit Wall und Graben ausgebaut wird.

Um 260 n. Chr. zerfällt der Limes, danach beherrschen die Alemannen das Neckarbecken. Zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert kommt das Gebiet zum Fränkischen Reich, und es entsteht die erste Siedlung im Bereich der heutigen Kernstadt.

Erste urkundliche Erwähnung

741 wird Heilbronn als villa Helibrunna sowie eine Michaelsbasilika in einer Schenkungsurkunde des Bistums W√ľrzburg erstmals urkundlich erw√§hnt. K√∂nig Ludwig der Deutsche hielt im Jahr 841 hier Hof. Der Name Heilbrunna deutet auf einen unweit der Basilika gelegenen Brunnen hin.

Um das Jahr 1050 wird eine bedeutende Ansiedlung von Juden urkundlich erw√§hnt. Im Hirsauer Codex wird 1146 die Markt- und M√ľnzgerechtigkeit festgehalten, ebenso ist darin die Existenz eines Hafens sowie der Weinbau in Heilbronn nachweisbar.

Deutscher Ritterorden und Stadtrecht

Der Deutschhof
Der Deutschhof

1225 wird Heilbronn als oppidum Heilecbrunnen Teil des Stauferreichs. "Oppidum" bezeichnet eine von Mauern und Gr√§ben befestigte Stadt. Das √§lteste Stadtsiegel datiert aus dem Jahr 1265 . W√§hrend des 13. Jahrhunderts erh√§lt auch der Deutsche Ritterorden im S√ľden von Heilbronn ein gro√ües Gebiet, das erst 1805 s√§kularisiert werden sollte. Der Orden errichtet darauf ab 1268 den Deutschhof als Hauskommende. Die darin gelegene Deutschordenskirche wurde kontinuierlich ausgebaut (1350 gotische Erweiterung, 1719 Barockisierung, 1977 Weihe zum Deutschordensm√ľnster).

1281 verleiht K√∂nig Rudolf I. nach dem Untergang der Staufer Heilbronn ein neues Stadtrecht und setzt einen k√∂niglichen Vogt als Herrscher ein. Daneben gibt es einen Rath mit einem Schulthei√üen an der Spitze. Um 1300 wird erstmals ein Rathaus mit Markplatz errichtet und die Kilianskirche auf den √úberresten der fr√ľheren Michaelsbasilika erweitert. Das Neckarprivileg regelt ab 1333 , dass die Stadt den Lauf des Flusses √§ndern kann, wodurch neue Stauwehre, Hafenanlagen und M√ľhlen entstehen. Im Verlauf des 14. Jahrhunderts wird die Stadt dadurch zunehmend attraktiv f√ľr Handwerker und Kaufleute, deren Einfluss st√§ndig w√§chst und die Mitbestimmung fordern.

1371 erhält die Stadt eine neue Verfassung durch Kaiser Karl IV. Die Stadt ist damit nur noch dem Kaiser unterstellt und somit Freie Reichsstadt, in dem Rat der Stadt sind nunmehr auch Handwerker und Kaufleute vertreten. Neben der eigentlichen Stadt Heilbronn gehören zum reichsstädtischen Territorium auch die Dörfer Böckingen , Flein, Frankenbach und Neckargartach .

Als Freie Reichsstadt sieht sich Heilbronn zu dieser Zeit st√§ndig vom aufstrebenden Haus Wirtemberg bedroht. Ein √§u√üerst enges Verh√§ltnis zum Kaiser sowie ab 1417 ein bis 1622 g√ľltiges B√ľndnis mit der Kurpfalz festigen die Stellung gegen√ľber den sp√§teren W√ľrttembergern. Die politische Stabilit√§t des 15. Jahrhunderts f√ľhrt zu einer weiteren Bl√ľte der Stadt. Zahlreiche historische Bauten gehen auf diese Periode zur√ľck, zum Beispiel die abermalige Vergr√∂√üerung der Kilianskirche 1455 - 1460.

Zeit der Bauernkriege und Reformation

Bollwerksturm
Bollwerksturm

1519 wird G√∂tz von Berlichingen f√ľr 3 Jahre in Heilbronn in "ritterliche Haft" genommen und verbringt auch eine Nacht im Bollwerkturm. Im selben Jahr tritt erstmals der B√∂ckinger Gastwirt J√§cklein Rohrbach in Erscheinung, der mit Komplizen den B√∂ckinger Schulthei√ü Jakob von Olnhausen erschie√üt. Nachdem er sich einige Zeit in Hohenlohe aufgehalten und Gleichgesinnte um sich gesammelt hat, kehrt er im April 1525, inmitten des Bauernkriegs , nach Heilbronn zur√ľck. Am 16. April ermorden die Bauern zahlreiche Adlige in Weinsberg, am 18. April wird das Heilbronner Karmeliterkloster √ľberfallen und gepl√ľndert. Der Rat der Stadt √∂ffnet unter dem Druck der Bauern die Stadttore, worauf am kommenden Tag weitere Kirchen und st√§dtische Einrichtungen gepl√ľndert werden. F√ľr etwa einen Monat bleibt Heilbronn in der Hand der aufst√§ndischen Bauern, die trotz der Intervention des sp√§teren Heilbronner Reformators Johann Lachmann erst nach der Niederlage eines Bauernheers am 12. Mai 1525 in B√∂blingen aus Heilbronn abziehen. Anf√ľhrer Rohrbach wird am 21. Mai 1525 in Neckargartach hingerichtet, sein Heimatdorf B√∂ckingen wird zur Strafe teilweise niedergebrannt.

1528 wird in Heilbronn mit der Abl√∂sung des B√ľrgermeisters durch den Protestanten Hans Riesser die durch den Bauernkrieg zuvor verz√∂gerte Reformation vollzogen. Durch Reformator Lachmann werden in der Folge auch das Schul- und Krankenwesen in Heilbronn neu organisiert. 1529 wird der Kiliansturm fertig gestellt. Er ist das erste bedeutende sakrale Bauwerk der Renaissance in Deutschland. 1530 bekennen sich Rat und B√ľrgerschaft zur Augsburger Konfession. Der auf Johann Lachmann zur√ľckgehende "Heilbronner Katechismus" von 1536 ist der zweit√§lteste der evangelischen Kirche. 1538 tritt Heilbronn dem Schmalkaldischen Bund bei.

Im Jahr 1546 kommt es zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Truppen des Schmalkaldischen Bundes und den Truppen Kaiser Karls V. , die von den Kaiserlichen gewonnen werden. Der Kaiser hält sich infolgedessen zu Weihnachten 1546 zum Strafgerichtstermin in Heilbronn auf. Karl V. ist es auch, der im Jahr 1552 die Ratsverfassung der Stadt neu regelt, die beinahe unverändert bis 1803 Bestand haben wird.

Dreißigjähriger Krieg

W√§hrend des Drei√üigj√§hrigen Kriegs leiden die Stadt und ihre D√∂rfer stark. Nach der Schlacht bei Wimpfen wird 1622 Neckargartach niedergebrannt. 1631 wird Heilbronn von Truppen des Kaisers besetzt, aber noch im selben Jahr gelingt es den Schweden, die Stadt einzunehmen. Von 1634 bis 1647 ist die Stadt wieder in der Hand kaiserlicher Truppen, danach ziehen franz√∂sische und anschlie√üend kurpf√§lzische Truppen ein. Erst vier Jahre nach dem Westf√§lischen Frieden von 1648 ziehen die letzten Besatzungstruppen aus Heilbronn ab, doch bereits in den 1670er Jahren wird die Stadt wieder zum Schauplatz f√ľr Aufm√§rsche von Armeen der Franzosenkriege, bis sie im Jahr 1688 gar von den Franzosen besetzt wird. Die franz√∂sische Besatzung der Stadt endet zwar binnen weniger Monate, die Franzosen k√∂nnen aber erst durch den Aufmarsch eines gro√üen Heeres 1691 sowie durch den Bau von Verteidigungsanlagen 1693 auch aus dem Umland vertrieben werden.

√úbergang zu W√ľrttemberg

Im 18. Jahrhundert erlebt das B√ľrgertum eine Bl√ľte in Heilbronn. In den Stadtarchiven ist √ľberliefert, dass im 18. Jahrhundert fast alle Ratsmitglieder der Stadt √ľber akademische Bildung verf√ľgen. Auch Schiller und Goethe besuchen die Stadt. Es entstehen prachtvolle Bauten (z.B. das Schie√ühaus) im Rokokostil.

Am 9. September 1802 endet die Reichsfreiheit der Stadt Heilbronn mit dem Einmarsch der Truppen des Herzogs von W√ľrttemberg. Als Folge der Revolutionskriege hat dieser seine auf dem linken Rheinufer gelegenen L√§ndereien an Frankreich abtreten m√ľssen, wird aber daf√ľr mit Gebieten rechts des Rheins entsch√§digt. Heilbronn kommt so 1803 mit anderen Reichsst√§dten an W√ľrttemberg und wird Sitz eines Oberamtes , die 4 reichsst√§dtischen D√∂rfer werden selbst√§ndige Gemeinden innerhalb des neuen Oberamtes.

Im Jahr 1815 ist Heilbronn wieder Aufmarschplatz f√ľr gro√üe Truppenverb√§nde vor dem Feldzug gegen Napoleon. Auf der Theresienwiese findet eine Parade von 10.000 Mann statt, wobei Kaiser Franz von √Ėsterreich und 126 deutsche F√ľrsten und Generale anwesend sind. Zar Alexander von Russland trifft in Heilbronn die baltische Baronin Juliane von Kr√ľdener, die ihn zur Gr√ľndung der "Heiligen Allianz" bewegt.

Industrialisierung

Bollwerksturm um 1900
Bollwerksturm um 1900
Rathaus um 1920
Rathaus um 1920

Ab 1820 setzt die Industrialisierung ein. Als in W√ľrttemberg die ersten Eisenbahnen entstehen, ist Heilbronn Endpunkt des n√∂rdlichen Zweigs, der von Stuttgart kommend 1848 eingeweiht wird und die Industrialisierung weiter vorantreibt.

Im Jahr 1848 hat Heilbronn aber auch vor√ľbergehend unter den Wirren der Revolution zu leiden. Das 8. W√ľrttembergische Infanterieregiment l√§uft zu den Aufst√§ndischen √ľber und wird anschlie√üend entwaffnet und strafversetzt. Die Heilbronner B√ľrgerwehr beteiligt sich an der Badischen Revolution .

In den 1860er Jahren erfolgt der Weiterbau der Bahnlinie von Heilbronn √ľber Bad Wimpfen nach Heidelberg, √ľber Osterburken nach W√ľrzburg und √ľber Hall nach Crailsheim (sp√§ter bis N√ľrnberg). 1880 gewinnt die Stadt mit der Vollendung der Kraichgaubahn auch eine Verbindung in Richtung Karlsruhe. Ende des 19. Jahrhunderts ist Heilbronn ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und nach Stuttgart die zweitgr√∂√üte Industriestadt des K√∂nigreichs W√ľrttemberg.

Im Jahr 1892 erfolgt der Anschluss der Stadt an das Stromnetz des Elektrizitätswerks in Lauffen. Heilbronn hat damit als erste Stadt der Welt die Fernversorgung mit Strom aufgenommen.

Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg

Unter den Einwohnern Heilbronns um 1900 sind nach fast einem Jahrhundert wirtschaftlichen Aufschwungs und Wachstums der √∂rtlichen Industrie sehr viele Arbeiter. Heilbronn gilt als "rote Hochburg", es entstehen zahlreiche Arbeiter- und Sportvereine. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg erzielt bei der Reichstagswahl in Heilbronn die SPD den h√∂chsten Stimmenanteil und kann diesen in der Zeit der Weimarer Republik auch halten. Hitler ist bei seinem Besuch in der Stadt am 15. Mai 1926 ein nicht von allen gern gesehener Gast, und es kommt zu einem Handgemenge mit mehreren Verletzten wegen eines Mannes, der f√ľr Hitler gehalten wird. Hitler selbst kann unbehelligt in der Stadthalle "Harmonie" seine Rede halten. Noch bei der Reichstagswahl am 5. M√§rz 1933 erh√§lt die SPD in Heilbronn mehr Stimmen als die NSDAP .

NSDAP-Kreisleiter in Heilbronn ist seit 1932 Richard Drauz , Sohn einer angesehenen Heilbronner Familie, der ab 1933 auch dem Reichstag angehört, und der energisch die Gleichschaltung der Heilbronner Vereine und der Presse vorantreibt.

Am 28. Juli 1935 wird der Kanalhafen am Neckar er√∂ffnet und ein Jahr sp√§ter die Autobahn nach Stuttgart fertig gestellt. Wirtschaft und Verkehr in W√ľrttemberg florieren und Heilbronn liegt im Schnittpunkt der neuesten und schnellsten Verkehrsachsen.

Im Zuge einer Verwaltungsreform wird Heilbronn am 1. Oktober 1938 Sitz des neuen Landkreises Heilbronn. Zugleich wird Heilbronn kreisfreie Stadt, und die zuvor selbst√§ndigen Gemeinden B√∂ckingen, Sontheim und Neckargartach werden eingemeindet. Mit 72.000 Einwohnern ist Heilbronn somit nach Stuttgart die zweitgr√∂√üte Stadt in W√ľrttemberg. Der Kanalhafen wird wichtiger Umschlagplatz am Neckar und z√§hlt zu den zehn gr√∂√üten deutschen Binnenh√§fen.

Am 10. November 1938 wird die Heilbronner Synagoge zerst√∂rt. Im Laufe des Jahres 1939 ist die j√ľdische Gemeinde in Heilbronn praktisch ausgel√∂scht.

Ab 1942 werden in den Salzbergwerken in und um Heilbronn Kunstsch√§tze aus Deutschland, Frankreich und Italien eingelagert. Ebenso werden r√ľstungswichtige Betriebe in die Bergwerksstollen verlagert. Der Ausbau der Stollen wird durch Kommandos der Konzentrationslager-Au√üenstellen in Kochendorf und Neckargartach √ľbernommen. Von Heilbronn bis Neckarelz entsteht so eine Vielzahl teilweise gigantischer unterirdischer Anlagen. Das Arbeitsamt Heilbronn meldet in seinem Bezirk zum 20. November 1942 knapp 8000 Zwangsarbeiter.

Heilbronn, 1945
Heilbronn, 1945

Am 10. September 1944 erfolgt ein Bombenangriff eines US-Kampfgeschwaders mit rund 100 Flugzeugen mit dem Ziel des B√∂ckinger Rangierbahnhofs. Dabei sterben 281 B√∂ckinger durch 406 abgeworfene 500-Pfund-Streubomben, 736 250-Pfund-Streubomben und 26 400 Vier-Pfund-Stabbrandbomben. Der Bombenteppich reicht von B√∂ckingen √ľber das Heilbronner S√ľdviertel bis zur Heilbronner Kilianskirche in der Heilbronner Stadtmitte, die ebenfalls brennt.

Zur Katastrophe f√ľr Heilbronn wird der Bombenangriff am 4. Dezember 1944 . Dabei wird die Innenstadt durch 282 Lancaster-Bomber des britischen 5. Bomberkommandos der Royal Air Force (RAF) v√∂llig zerst√∂rt und die umliegenden Stadtteile erheblich besch√§digt. Innerhalb einer halben Stunde sterben √ľber 6500 Menschen, von denen √ľber 5000 in Massengr√§bern im stadtnahen K√∂pfertal, dem heutigen Ehrenfriedhof, beigesetzt werden. Allj√§hrlich wird bis heute an diesem Tag den Opfern dort in einer Trauerstunde gedacht. Insgesamt schrumpft die Bev√∂lkerung w√§hrend des Krieges auf 46.350 Einwohner.

Nach zehnt√§gigem Kampf um die strategisch wichtige √úberquerung des Neckars mit den von Westen vorr√ľckenden Alliierten endet der Zweite Weltkrieg f√ľr die zerst√∂rte Stadt am 12. April 1945 mit der Besetzung durch US-Truppen. Kreisleiter Drauz h√§lt auf seiner Flucht zahlreiche Standgerichte und wird, weil er im M√§rz 1945 amerikanische Soldaten, die sich bereits ergeben hatten, erschossen hat, am 4. Dezember 1946 in Landsberg geh√§ngt.

Gegenwart

Nach Kriegsende wird Emil Beutinger , der bis 1933 B√ľrgermeister gewesen war, wieder in sein Amt eingef√ľhrt und beginnt sofort mit dem Wiederaufbau, den seine Nachfolger Paul Metz und Paul Meyle fortf√ľhren. 1953 kann das wiederaufgebaute historische Rathaus eingeweiht werden, 1958 die st√§dtische Festhalle "Harmonie".

Ab 1951 sind US-Truppen fest in Heilbronn stationiert. Diese nutzen bestehende Kasernen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und errichten auch eigene Anlagen.

Die Einweihung der Autobahn A 6 von Heilbronn nach Mannheim im Jahr 1968 setzt wichtige wirtschaftliche Akzente f√ľr Heilbronn. Die A 81 nach W√ľrzburg folgt 1974 , nach N√ľrnberg 1979 . Heilbronn wird zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in S√ľdwestdeutschland, zahlreiche Gro√übetriebe siedeln sich entlang der neuen Verkehrsadern an.

Durch die Eingemeindung von Klingenberg am 1. Januar 1970 hat Heilbronn √ľber 100.000 Einwohner und wird damit Gro√üstadt. 1972 bzw. 1974 werden noch Kirchhausen, Biberach, Frankenbach und Horkheim eingemeindet. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 bleibt Heilbronn kreisfreie Stadt und Sitz des nunmehr vergr√∂√üerten Landkreises Heilbronn. Es wird ferner Sitz der neu gebildeten "Region Franken" (heute Region Heilbronn-Franken).

In den 1970er Jahren erfolgt auch die Umgestaltung der Innenstadt zur Fu√üg√§ngerzone. Die Einweihung des Stadttheaters im Jahr 1982 schlie√üt eine der gr√∂√üten durch den Zweiten Weltkrieg entstandenen st√§dtebaulichen L√ľcken in der Innenstadt.

Nach dem NATO-Doppelbeschluss werden ab 1980 oberhalb der Stadt auf der Waldheide amerikanische Mittelstrecken-Atomraketen vom Typ Pershing II stationiert. Damit ist Heilbronn die einzige Gro√üstadt in der Bundesrepublik Deutschland, auf deren Stadtgebiet Atomraketen stationiert sind. Diese Tatsache r√ľckt durch durch das Raketenungl√ľck am 11. Januar 1985 in das Bewusstsein der √Ėffentlichkeit. Nach Unterzeichnung der INF-Vertr√§ge 1987 werden die Raketen wieder abgezogen.

In den 1980er Jahren finden in Heilbronn zwei √ľberregionale Veranstaltungen des Landes Baden-W√ľrttemberg statt und zwar 1981 die Heimattage Baden-W√ľrttemberg und 1985 die Landesgartenschau Baden-W√ľrttemberg.

Ab 1998 erfolgt der Anschluss der Stadt an das Nahverkehrs-Netz der Stadtbahn nach Karlsruhe. Hierf√ľr wird die Innenstadt abermals gro√üfl√§chig umgestaltet. Die Verl√§ngerung der Stadtbahn in Richtung Osten bis √Ėhringen wird am 10. Dezember 2005 er√∂ffnet. Damit ist die Ost-West-Achse eines neuen Nahverkehrssystems vollendet. Die Nord-S√ľd-Achse ist in Planung.

Heilbronn wird beim europ√§ischen Wettbewerb "Entente Florale 2000" f√ľr St√§dte und D√∂rfer am Freitag, 9. September 2000 in Broughshane, Nordirland mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

In den Jahren 2005 und 2006 wird Heilbronn erste UNICEF -Kinderstadt Deutschlands.

Ende des Jahres 2005 bekommt Heilbronn den Zuschlag f√ľr die Bundesgartenschau im Jahr 2019. Werden die Pl√§ne realisiert, k√∂nnte auf der Strecke B√∂ckingen-Theresienwiese-Neckargartach ein v√∂llig neuer Stadtteil entstehen.

Religionen

Kilianskirche, vom Kiliansplatz aus gesehen
Kilianskirche, vom Kiliansplatz aus gesehen
Innenansicht des Deutschordensm√ľnsters
Innenansicht des Deutschordensm√ľnsters

Der Neckarraum wurde während der Besiedlung durch die Franken unter Chlodwig um das Jahr 500 christlich. Mit der ersten urkundlichen Erwähnung des Stadtnamens wird im Jahr 741 auch eine christliche Michaelsbasilika (heute: Kilianskirche) erstmals in Heilbronn erwähnt. Der Deutsche Ritterorden errichtet ab dem 13. Jahrhundert eine Ordenskirche in Heilbronn. Beide Kirchen werden kontinuierlich ausgebaut, und es folgen weitere Kirchen- und Klosterbauten auf dem heutigen Stadtgebiet.

Um das Jahr 1050 wird urkundlich auch eine bedeutende Judensiedlung in der Judengasse (heute: Lohtorstraße) genannt. Im Jahr 1298 werden beim so genannten Rintfleisch-Pogrom 143 Juden ermordet. Um 1350 kommt es im Zuge der Pest-Epidemie in Europa erneut zu Ausschreitungen gegen die Heilbronner Juden. Das Stadtrecht von 1361 gemahnt den Stadtrat, Juden in der Stadt aufzunehmen. Bereits in der Mitte des 15. Jahrhunderts herrscht in Heilbronn jedoch wieder Missgunst gegen Juden, die ab 1490 mit Zustimmung Kaiser Friedrichs III. aus der Stadt gewiesen werden.

Heilbronn geh√∂rte zum Bistum W√ľrzburg, die reichsst√§dtischen D√∂rfer B√∂ckingen, Neckargartach und Frankenbach zum Bistum Worms. Ab 1514 war der geb√ľrtige Heilbronner Johann Lachmann Pfarrverweser in St. Kilian. 1521 wurde er Prediger, ab 1524 vertrat er Luthers Thesen und f√ľhrte fortan die Reformation in Heilbronn gegen den Widerstand der Bist√ľmer durch. Nachdem 1528 in Heilbronn die Reformation abgeschlossen war, blieb die Reichsstadt √ľber Jahrhunderte eine evangelische Stadt. Der Rat und die B√ľrgerschaft bekannten sich geschlossen zur Augsburger Konfession. Katholiken waren unerw√ľnscht, Juden war es verboten, sich in Heilbronn niederzulassen. Heilbronn beteiligte sich am 19. April 1529 auch an der Protestation zu Speyer, woher sich die Begriffe Protestanten und Protestantismus herleiten.

Mit dem Zeitalter der Aufkl√§rung zog Glaubensfreiheit in Heilbronn ein. Seit 1803 durften sich Juden wieder in Heilbronn ansiedeln und ab dem fr√ľhen 19. Jahrhundert zogen auch Katholiken in die Stadt. Juden wurden in den 1860er Jahren rechtlich anderen B√ľrgern gleichgestellt.

Nach dem √úbergang an W√ľrttemberg 1803 wurde die Stadt Sitz eines Dekanats und einer Pr√§latur ("Sprengel" Heilbronn mit einem "Regionalbischof") der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg . Protestanten stellen bis heute die Bev√∂lkerungsmehrheit. Die katholischen Gemeinden geh√∂ren zum Dekanat Heilbronn der Di√∂zese Rottenburg-Stuttgart.

Um das Jahr 1920 bildeten sich in Heilbronn erste Gruppen der "Ernsten Bibelforscher" (heute: Zeugen Jehovas ). Die relativ kleine Gemeinde wird während des Nationalsozialismus angefeindet, zahlreiche Gemeindemitglieder sterben in Konzentrationslagern.

Die etwa 350 Personen umfassende j√ľdische Gemeinde muss im November 1938 mit ansehen, wie ihre prachtvolle Heilbronner Synagoge in Flammen aufgeht. Im Zuge der anschlie√üenden Judenverfolgung wird die j√ľdische Gemeinde praktisch ausgerottet.

Die Zeugen Jehovas errichten 1953 in Heilbronn wieder einen Versammlungssaal, dem zahlreiche weitere Säle bis in die Gegenwart folgen.

Durch die starke Ansiedlung von Gastarbeitern und Übersiedlern aus islamischen oder russisch-orthodoxen Ländern stellen solche Glaubensrichtungen seit den 1970er Jahren einen wachsenden Bevölkerungsanteil. Im Stadt- und Landkreis Heilbronn sind seit den 1990er Jahren zahlreiche islamische Moscheen entstanden.

Eingemeindungen

Ehemals selbständige Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen, die in die Stadt Heilbronn eingegliedert wurden:

Jahr Orte Zuwachs in ha
1. Juni 1933 Böckingen, Stadt (seit 1919) 1135
1. Oktober 1938 Neckargartach 1125
1. Oktober 1938 Sontheim 740
1. Januar 1970 Klingenberg 272
1. Juli 1972 Kirchhausen 1147
1. Januar 1974 Biberach 1058
1. April 1974 Frankenbach 889
1. April 1974 Horkheim 486

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Sch√§tzungen, danach um Volksz√§hlungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1399 ca. 5.500
1501 6.168
1618 ca. 6.000
1769 6.077
1803 5.692
1830 10.703
1849 12.377
1. Dezember 1871 ¹ 18.955
1880 ¹ 24.446
1. Dezember 1890 ¹ 29.941
1. Dezember 1900 ¹ 37.891
1. Dezember 1910 ¹ 42.688
16. Juni 1925 ¹ 45.520
Jahr Einwohner
16. Juni 1933 ¹ 68.953
17. Mai 1939 ¹ 77.569
1944 ¹ 46.350
13. September 1950 ¹ 64.643
6. Juni 1961 ¹ 89.100
27. Mai 1970 ¹ 101.646
30. Juni 1975 114.999
30. Juni 1980 111.509
30. Juni 1985 111.188
27. Mai 1987 ¹ 110.970
30. Juni 1990 ¹ 115.055
30. Juni 1997 121.500
31. Dezember 2003 120.705

¹ Volksz√§hlungsergebnis

Politik

Rathaus Heilbronn
Rathaus Heilbronn

Gemeinderat

Die Wahlen zum Gemeinderat am 13. Juni 2004 ergaben folgende Zusammensetzung des Gemeinderates:

CDU 37,5 % -1,1 % 16 Sitze -1
SPD 27,0 % -2,5 % 12 Sitze 0
FDP 9,2 % -0,5 % 4 Sitze 0
GR√úNE 8,0 % +1,5 % 3 Sitze +1
REP 8,0 % -0,3 % 3 Sitze 0
FWV 5,9 % -0,6 % 2 Sitze 0
Andere 4,4 % +3,5 % 0 Sitze 0

Stadtoberhaupt

An der Spitze der Stadt Heilbronn stand zun√§chst der k√∂nigliche Vogt und der Schulthei√ü . Sp√§ter standen der Stadt zwei B√ľrgermeister vor. In w√ľrttembergischer Zeit wurde vom K√∂nig ein B√ľrgermeister eingesetzt, sp√§ter erhielt dieser den Titel Oberb√ľrgermeister.

  • 1529 - ????: Hans Riesser, B√ľrgermeister
  • 1803 - 1819 : Georg Christian Franz K√ľbel , B√ľrgermeister
  • 1819 - 1822 : Lebrecht Landauer , Oberb√ľrgermeister
  • 1822 - 1835 : Johann Clemens Bruckmann , Stadtschulthei√ü
  • 1835 - 1848 : Heinrich Titot , Stadtschulthei√ü
  • 1848 - 1869 : Christian August Klett , Stadtschulthei√ü
  • 1869 : Josef Baur , Stadtschulthei√ü
  • 1869 - 1884 : Karl W√ľst , Oberb√ľrgermeister
  • 1884 - 1904 : Paul Hegelmaier , Oberb√ľrgermeister
  • 1904 - 1921 : Dr. Paul Adolf G√∂bel , Oberb√ľrgermeister
  • 1921 - 1933 : Prof. Emil Beutinger , Oberb√ľrgermeister
  • 1933 - 1945 : Heinrich G√ľltig ( NSDAP ), Oberb√ľrgermeister
  • 1945 - 1946 : Prof. Emil Beutinger, Oberb√ľrgermeister
  • 1946 - 1948 : Paul Metz ( SPD ), Oberb√ľrgermeister
  • 1948 - 1967 : Paul Meyle ( FDP ), Oberb√ľrgermeister
  • 1967 - 1983 : Dr. Hans Hoffmann ( SPD ), Oberb√ľrgermeister
  • 1983 - 1999 : Dr. Manfred Weinmann ( CDU ), Oberb√ľrgermeister
  • seit 1999 : Helmut Himmelsbach (parteilos), Oberb√ľrgermeister

Wappen und Flagge

Das Wappen der Stadt Heilbronn zeigt in Gold einen rot bewehrten und rot gezungten schwarzen Adler, belegt mit einem von Rot, Silber und Blau geteilten Brustschild. Die Stadtflagge ist Rot-Weiß-Blau.

Der Adler ist das Symbol der Reichsfreiheit, welche die Stadt Heilbronn bis 1803 genoss, bevor sie zum Herzogtum beziehungsweise K√∂nigreich W√ľrttemberg kam. Zur Unterscheidung von anderen Adlerdarstellungen tauchte seit 1556 der Brustschild auf. Die Herkunft der Farben des Schildes konnte allerdings bis heute nicht gekl√§rt werden. 1556, 1581 und 1681 kamen sie auch in der Reihenfolge Blau-Wei√ü-Rot vor. Auch die sonstige Farbgebung des Wappens war teilweise anders (wei√üer statt goldener Hintergrund).

Beachtlich ist, dass Heilbronn drei Farben in der Flagge f√ľhrt. Neuverliehene Gemeindeflaggen haben in Baden-W√ľrttemberg nur noch zwei Farben. Bereits vor der Einf√ľhrung der Deutschen Gemeindeordnung von 1935 gef√ľhrte Flaggen d√ľrfen jedoch (gem√§√ü Gemeindeordnung f√ľr Baden-W√ľrttemberg, ¬ß 6(1)) weitergef√ľhrt werden.

Städtepartnerschaften

Heilbronn unterh√§lt zu sechs St√§dten in f√ľnf L√§ndern eine St√§dtepartnerschaft beziehungsweise -freundschaft:

  • B√©ziers ( Frankreich ), seit 1965
  • Neath Port Talbot ( Vereinigtes K√∂nigreich ), seit 1966
  • Solothurn ( Schweiz ), seit 1981

Abgeordnete aus Heilbronn

Die Stadt Heilbronn bildet f√ľr die Wahlen zum Deutschen Bundestag zusammen mit n√∂rdlichen Gemeinden bzw. St√§dten des Landkreises den Wahlkreis 268 ‚ÄěHeilbronn‚Äú. Mit Direktmandat wurde bei den Wahlen 1998 , 2002 und 2005 der Kandidat der CDU , Thomas Strobl gew√§hlt. Die 2005 unterlegenen Mitbewerber der SPD ( Josip Juratovic ) und der FDP ( Michael Link ) wurden √ľber die Landsliste Mitglieder des Bundestags. Der SPD-Mitbewerber Harald Friese zog bei den Wahlen 1998 √ľber die Landesliste in den Bundestag ein.

F√ľr die Wahlen zum Landtag von Baden-W√ľrttemberg bildet die Stadt Heilbronn den eigenst√§ndigen Wahlkreis 18 (ab der Wahl 2006 zusammen mit Erlenbach). Dabei wird die Stadt seit 1996 durch Johanna Lichy (CDU) vertreten.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Stadttheater Heilbronn
Stadttheater Heilbronn

Heilbronn liegt heute in der Nähe der Mundart-Grenze zwischen dem schwäbisch-alemannischen und dem fränkischen Dialekt.

Theater

  • Stadttheater Heilbronn, erbaut 1982, wechselnde Darbietungen
  • Theaterschiff Heilbronn, wechselnde Darbietungen

Museen

Musik

  • W√ľrttembergisches Kammerorchester e.V. Heilbronn - Das 1961 von J√∂rg Faerber gegr√ľndete Orchester spielt haupts√§chlich Musik des Barock und der Klassik .

Bauwerke

  • Alter Handkran
  • Bollwerksturm
  • Deutschhof
  • Dampfkraftwerk
  • Festhalle "Harmonie"
  • Gerichts- und Fleischhaus
  • G√∂tzenturm
  • Hafenmarktturm
  • Haus Zehender am Marktplatz
  • K√§thchenhaus am Marktplatz
  • Kirchen:
    • Kilianskirche (evangelisch): Der Turm aus der fr√ľhen Renaissance ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Hochaltar von Hans Seyfer wurde 1498 vollendet.
    • Deutschordensm√ľnster St.-Peter-und-Paul (katholisch)
    • Nikolaikirche (evang.)
  • Rathaus mit historischer astronomischer Uhr
  • Schie√ühaus
  • Trappenseeschl√∂sschen
  • Weinvilla

Sonstige Sehensw√ľrdigkeiten

  • Alter Friedhof (angelegt 1530, Park seit 1882)
  • Aussichtsturm auf dem Wartberg
  • Ehrenfriedhof f√ľr die Opfer des Fliegerangriffs am 4. Dezember 1944
  • Fleinertorbrunnen
  • Robert-Mayer-Denkmal auf dem Marktplatz
  • Bismarck-Denkmal
  • Siebenr√∂hrenbrunnen

Natur

Heilbronn liegt direkt am Naturpark Schw√§bisch-Fr√§nkischer Wald. Ber√ľhmt ist die ausgedehnte Weinberglandschaft.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Februar: Pferdemarkt
  • Mai: Trollinger Marathon
  • Juli: Gaffenberg Festival
  • Juli/August: Unterl√§nder Volksfest: Dieses Volksfest ist die gr√∂√üte Veranstaltung ihrer Art in Heilbronn. Es findet auf der Theresienwiese statt, beginnt jedes Jahr am letzten Freitag im Juli und endet am zweiten Montag im August. Es ist etwa halb so gro√ü wie das Stuttgarter Fr√ľhlingsfest.
  • September: "Heilbronner Weindorf"
  • Oktober: Hafenmarkt
  • November/Dezember: Weihnachtsmarkt um die Kilianskirche
  • abwechselnd im 2-Jahres-Turnus: "Neckarfest" und "Traubenbl√ľtenfest"

Wirtschaft und Infrastruktur

Weinbau

Weinberge im Heilbronner Osten
Weinberge im Heilbronner Osten

Der Weinbau hat in Heilbronn eine gro√üe Tradition und ist auch heute noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Mit 514  ha (davon ca. 2/3 rote Rebsorten ) hat die Stadt Heilbronn nach Brackenheim und Lauffen am Neckar die drittgr√∂√üte Rebfl√§che im Weinaugebiet W√ľrttemberg . 1888 schlossen sich die Heilbronner Weing√§rtner zur Weing√§rtnergesellschaft Heilbronn zusammen, die 1933 mit der 1919 gegr√ľndeten, konkurrierenden Winzergenossenschaft Heilbronn verschmolz. Am 14. Juli 1972 schloss sie sich mit den Weing√§rtnergenossenschaften aus Erlenbach und Weinsberg zur Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg zusammen, die seit 1973 ihren Sitz direkt an der Heilbronner Stadtgrenze auf Erlenbacher Gemarkung hat. Auch zahlreiche private Weing√ľter haben ihren Sitz in Heilbronn. √úberwiegend wird Trollinger und Riesling angebaut, hervorragend ist auch der Kerner .

Verkehr

Stadtbahnstation Heilbronn Hbf
Stadtbahnstation Heilbronn Hbf
Der Heilbronner Kanalhafen
Der Heilbronner Kanalhafen

Straße

Dank des nord√∂stlich gelegenen Weinsberger Kreuzes, dem Schnittpunkt der Bundesautobahnen A 81 W√ľrzburg‚ÄďGottmadingen und A 6 Saarbr√ľcken‚ÄďWaidhaus, ist Heilbronn gut zu erreichen. Durch die Stadt selbst f√ľhren die Bundesstra√üen B 27 Blankenburg ‚ÄďSchaffhausen, die B 39 Frankenstein (Pfalz)‚ÄďMainhardt und die B 293 Karlsruhe‚ÄďHeilbronn.

Heilbronn ist ein Vorreiter des ‚Äě Gr√ľnpfeils ‚Äú. Im Stadtgebiet befinden sich seit 1996 an Stra√üenkreuzungen 65 solcher Verkehrszeichen, dies ist die h√∂chste Dichte in den Alten Bundesl√§ndern.

Eisenbahn

Auch wenn Heilbronn als eine von wenigen deutschen Gro√üst√§dten nicht durch das Fernzugnetz der Deutschen Bahn AG bedient wird, ist die Stadt ein Bahnknotenpunkt: Die Frankenbahn verbindet Stuttgart mit W√ľrzburg, die Neckar- und Elsenztalbahnen f√ľhren von Heilbronn nach Heidelberg und Mannheim, Schw√§bisch Hall wird √ľber √Ėhringen mit der Hohenlohebahn erreicht.

Von Karlsruhe kommend verkehren Stadtbahnen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft auf der Kraichgaubahn. Die Linie S 4 f√ľhrt derzeit von Karlsruhe kommend √ľber den Hauptbahnhof durch die Heilbronner Innenstadt und seit 11. Dezember 2005 bis zum √Ėhringer Teilort Cappel. Aufgrund von massiven Verz√∂gerungen beim Neubau der Strecke durch das Heilbronner Stadtgebiet und bei der Sanierung und Elektrifizierung der bestehenden Strecke von Heilbronn nach √Ėhringen ist die offizielle Er√∂ffnung mehrmals verschoben worden. F√ľr die Zukunft sind weitere Stadtbahnlinien nach Neckarsulm, Lauffen am Neckar und Zaberfeld geplant. Dabei sind weitere Neubauabschnitte in der Innenstadt Heilbronns vorgesehen.

Personennahverkehr

Die urspr√ľngliche Stra√üenbahn der Stadt, die sog. Spatzenschaukel, wurde bereits zum 1. April 1955 stillgelegt, bis 1960 verf√ľgte Heilbronn √ľber einen Oberleitungsbus ("Obus")-Betrieb. Neben den nach dem Karlsruher Modell in der Innenstadt verkehrenden Stadtbahnen (s.o.) wird der √∂ffentliche Personennahverkehr ( √ĖPNV ) im Stadtgebiet durch Busse der Stadtwerke Heilbronn (Verkehrsbetriebe) und verschiedene andere Verkehrsunternehmen bedient. Die Stadt geh√∂rt dem Heilbronner Verkehrsverbund an.

Schifffahrt

Der Kanalhafen am Neckar ist einer der größten deutschen Binnenhäfen .

Ortsansässige Unternehmen

Heilbronn ist Standort verschiedener Industrien. Eine der bekanntesten Heilbronner Firmen war der Lebensmittel verarbeitende Betrieb Knorr AG , heute nach mehrmaligem Verkauf eine Marke des internationalen Konzerns Unilever. Unilever betreibt in Heilbronn nach wie vor Produktion und Forschung f√ľr die Marke Knorr.

Die milchverarbeitende Firma Campina GmbH & Co. KG (ehemals S√ľdmilch), eine Tochter der niederl√§ndischen Firma Campina Melkunie, hat ebenfalls ihren Sitz in Heilbronn.

Zum Jahreswechsel 2004/2005 feiert die Firma KACO ihr 90-jähriges Firmenjubiläum. Der weltweit aktive Hersteller von Spezial-Dichtungen, der inzwischen zur brasilianischen Sabó-Gruppe gehört, hat seinen Hauptsitz nach wie vor in Heilbronn.

1929 √ľbernahm die Firma Fiat das Heilbronner Automobilwerk der Firma NSU . Bis 1973 wurden dort Fiat-Fahrzeuge f√ľr den deutschen Markt produziert, seitdem ist Fiat Deutschland eine reine Vertriebsgesellschaft. Firmensitz ist Heilbronn, allerdings wurde die Firmenzentrale 1996 nach Frankfurt am Main verlegt. Au√üerdem sind in Heilbronn weitere Unternehmen des Konzerns wie die Fiat Bank GmbH ans√§ssig.

Seit 9. Dezember 1997 ist Heilbronn auch Sitz des Briefzentrums 74 der Deutschen Post AG.

Bergbau

S√ľdlich des Dampfkraftwerks befindet sich ein F√∂rderturm der S√ľdwestdeutsche Salzwerke AG. Die SWS betreibt in Heilbronn ein Salzbergwerk , das mit dem seit 1994 stillgelegten weiteren Salzbergwerk Kochendorf in Bad Friedrichshall durch einen Stollen miteinander verbunden ist. F√ľr das Heilbronner Bergwerk, wo der Salzabbau im Laufe der Zeit weit nach Westen fortgeschritten ist, wurde 2004 der neue Schacht ‚ÄěKonradsberg‚Äú im Westen Heilbronns fertiggestellt ‚Äď vermutlich der letzte Bergwerksschacht, der in Deutschland √ľberhaupt fertiggestellt wurde.

Dampfkraftwerk der EnBW
Dampfkraftwerk der EnBW

Dampfkraftwerk

Im Industriegebiet von Heilbronn betreibt die EnBW AG ein gro√ües mit Steinkohle befeuertes Kraftwerk mit 7 Bl√∂cken, das Kraftwerk Heilbronn. Es ist durch seine beiden 250 Meter hohen Kamine und seinen 140 Meter hohen K√ľhlturm weithin sichtbar. In einem stillgelegten Block des Kraftwerks befindet sich seit 1998 das Veranstaltungszentrum "Block -E".

Medien

Heilbronn ist Sitz eines Studios des S√ľdwestrundfunks (SWR). Von hier wird das Regionalprogramm Frankenradio bei SWR4 Baden-W√ľrttemberg ausgestrahlt. Als Tageszeitung erscheint in Heilbronn die Heilbronner Stimme. W√∂chentlich wird kostenlos das Anzeigenblatt Neckar Express verteilt. Au√üerdem gibt es die monatlichen Stadtmagazine Freizeit Journal und Moritz.

Behörden, Gerichte und Einrichtungen

Heilbronn ist Sitz des Regionalverbands Heilbronn-Franken, des Landratsamts Heilbronn sowie der Handwerkskammer Heilbronn und der IHK Heilbronn-Franken, deren Kammerbezirke jeweils die Region Heilbronn-Franken ist. Ferner gibt es eine Agentur f√ľr Arbeit , ein Finanzamt und ein Hauptzollamt .

Heilbronn verf√ľgt √ľber ein Amtsgericht und ein Landgericht , die beide zum OLG -Bezirk Stuttgart geh√∂ren. Ferner gibt es das Arbeitsgericht Heilbronn (mit Kammern in Crailsheim) und das Sozialgericht Heilbronn, dessen Gerichtsbezirk umfasst den Stadtkreis Heilbronn, die Landkreise Heilbronn, Ludwigsburg und Schw√§bisch Hall sowie den Hohenlohekreis und den Main-Tauber-Kreis.

Die Stadt ist auch Sitz der Pr√§latur Heilbronn und des Kirchenbezirks Heilbronn der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg sowie des Dekanats Heilbronn des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Bildung

Hochschule Heilbronn; gegr√ľndet 1962 als Staatliche Ingenieurschule, seit 1972 Fachhochschule Heilbronn und seit 1988 mit zus√§tzlichem Standort K√ľnzelsau. Seit 1. September 2005 Hochschule Heilbronn.

Heilbronn Business School im Neckarturm seit Januar 2005.

Heilbronn hat auch zwei Seminare f√ľr Didaktik und Lehrerbildung und zwar f√ľr Grund- und Hauptschulen und f√ľr Gymnasien.

An allgemeinbildenden Schulen gibt es in Heilbronn 5 Gymnasien (Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, Justinus-Kerner-Gymnasium, M√∂nchsee-Gymnasium, Robert-Mayer-Gymnasium und Theodor-Heuss-Gymnasium), 4 Realschulen (Dammrealschule, Helene-Lange-Realschule, Heinrich-von-Kleist-Realschule B√∂ckingen und M√∂rike-Realschule) und 6 Sonderschulen (Wilhelm-Hofmann-F√∂rderschule, Pestalozzi-F√∂rderschule, Paul-Meyle-Schule f√ľr Geistig- und K√∂rperbehinderte, Gebr√ľder-Grimm-Schule f√ľr Sprachbehinderte und Hermann-Herzog-Schule f√ľr Sehbehinderte; Tr√§ger der letztgenannten ist der Landkreis Heilbronn) sowie Lindenparkschule Staatliche Schule f√ľr H√∂rgesch√§digte und Sprachbehinderte mit Internat und Beratungszentrum- Tr√§ger ist das Land Baden-W√ľrttemberg.

An Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen (teilweise mit Werkrealschule) bestehen:

Grundschulen: Damm-Grundschule, Deutschorden-Grundschule Kirchhausen, Grundschule Horkheim, Grundschule Klingenberg, Gr√ľnewaldschule Grundschule B√∂ckingen, Rein√∂hlschule Grundschule B√∂ckingen, Silcherschule Grundschule und Uhlandschule Grundschule Sontheim

Grund- und Hauptschulen: Albrecht-D√ľrer-Schule Neckargartach, Elly-Heuss-Knapp-Schule B√∂ckingen, Fritz-Ulrich-Schule B√∂ckingen, Gerhart-Hauptmann-Schule, Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Biberach, Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Frankenbach, Ludwig-Pfau-Schule, Rosenauschule, Staufenbergschule Sontheim, Wartbergschule und Wilhelm-Hauff-Schule.

Berufliche Schulen in Trägerschaft der Stadt Heilbronn sind die Gustav-von-Schmoller-Schule - Kaufmännische Schule sowie das Technische Schulzentrum Heilbronn, bestehend aus der Johann-Jakob-Widmann-Schule und der Wilhelm-Maybach-Schule. Der Landkreis Heilbronn ist Träger der Andreas-Schneider-Schule - Kaufmännische Schule und der Christiane-Herzog-Schule - Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule. Seit Herbst 2005 gibt es eine weitere Berufliche Schule, die Peter-Bruckmann-Schule (Abt.: Gesundheit, Plege, Nahrung und Hauswirtschaft).

Folgende private Schulen runden das schulische Angebot in Heilbronn ab:

  • Abendrealschule Heilbronn e.V.
  • Alice-Salomon-Schule f√ľr Erziehungshilfe (Tr√§ger ist der Kleingartacher e.V.)
  • Berufskolleg f√ľr Grafik Heilbronn
  • Evangelische Heimstiftung e.V. Stuttgart - Altenpflegeschule Heilbronn
  • Freie Waldorfschule Heilbronn (Tr√§ger ist der Verein f√ľr Waldorfp√§dagogik Unterland e.V.)
  • Internationaler Bund e. V. Bildungszentrum Heilbronn
  • Katholische Freie Schule Heilbronn (Grundschule, Hauptschule, Realschule und Gymnasium, Tr√§ger ist die Stiftung Katholische Freie Schule der Di√∂zese Rottenburg-Stuttgart)
  • Kolping-Bildungszentrum Heilbronn - Berufskolleg f√ľr Grafik-Design, Kolping-Abendgymnasium und Kolping-Akademie f√ľr Betriebswirtschaft
  • Akademie f√ľr Kommunikation in der Innovationsfabrik mit den Berufskollegs f√ľr Grafik - Design, Mode und Design und Technik und Medien

Das Robert-Mayer-Gymnasium beherbergt auch die gleichnamige Robert-Mayer-Volks- und Schulsternwarte.

Persönlichkeiten

Das Ehrenb√ľrgerrecht in Heilbronn wurde durch das "W√ľrttembergische Gesetz betreffend die Gemeindeangeh√∂rigkeit vom 16. Juni 1885" eingef√ľhrt und von sp√§teren √§hnlichen Gesetzen fortgef√ľhrt. Vor 1885 gab es in Heilbronn den Begriff des "ehrenhalber verliehenen B√ľrgerrechts". Eine √úbersicht √ľber die Ehrenb√ľrger der Stadt Heilbronn und der fr√ľheren Gemeinden findet sich in der Liste der Heilbronner Pers√∂nlichkeiten.

Eine √úbersicht √ľber bedeutende Personen, die in Heilbronn geboren sind, findet sich ebenfalls in der Liste der Heilbronner Pers√∂nlichkeiten.


150¬į-Panoramabild der Heilbronner Innenstadt, Standort: Rosenberg-Hochhaus
150¬į- Panoramabild der Heilbronner Innenstadt, Standort: Rosenberg-Hochhaus

Literatur

  • Christhard Schrenk, Hubert Weckbach, Susanne Schl√∂sser: Von Helibrunna nach Heilbronn: eine Stadtgeschichte. Theiss, Stuttgart 1998 (Ver√∂ffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn; 36), ISBN 3-8062-1333-X
  • Chronik der Stadt Heilbronn. Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1895‚Äď2004, bislang erschienen sind die B√§nde I ‚Äď VII (741 bis 1957) und X (1970 bis 1974)
  • Erich Keyser (Hrsg.): W√ľrttembergisches St√§dtebuch. In: Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte. Kohlhammer, Stuttgart 1962, Bd. 4,2
  • Julius Fekete: Kunst- und Kulturdenkmale im Stadt- und Landkreis Heilbronn Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1662-2
  • Uwe Jacobi: Die vermissten Ratsprotokolle. Heilbronner Stimme, Heilbronn 1992, ISBN 3-9219-2309-3
  • Uwe Jacobi: Heilbronn 4. Dezember 1944. Protokoll einer Katastrophe. Heilbronner Stimme, Heilbronn 2004, ISBN 3-9219-2312-3

Weblinks

Commons: Heilbronn ‚Äď Bilder, Videos oder Audiodateien


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