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Letzte Änderung für Artikel Katharina Pawlowna: 06.11.2005 22:00

Katharina Pawlowna

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K├Ânigin Katharina von W├╝rttemberg, geb. Ekaterina Pawlowna von Holstein-Gottorp (* 10. Mai 1788 in Zarskoje Selo ; ÔÇá 9. Januar 1819 in Stuttgart) war K├Ânigin von W├╝rttemberg.

Gro├čf├╝rstin Ekaterina Pawlowna war eine Tochter des russischen Zaren Paul I. (1754-1801) und seiner Ehefrau Maria Fjodorowna (geb. Sophie Dorothea Augusta Herzogin von W├╝rttemberg , 1759-1828). Sie hatte neun Geschwister, darunter die sp├Ąteren Zaren Alexander I. und Nikolaus I.

In erster Ehe heiratete sie am 3. August 1809 Herzog Georg von Oldenburg, der nach nur wenigen Jahren gl├╝cklicher Ehe 1812 an einer Typhuserkrankung starb.

In zweiter Ehe heiratete sie 1816 in Sankt Petersburg ihren Vetter, den w├╝rttembergischen Kronprinzen Wilhelm (1781-1864). Die Ehe war auf dem Wiener Kongress 1815 zustande gekommen, nicht zuletzt um das Verh├Ąltnis W├╝rttembergs, das auf napoleonischer Seite gestanden hatte, zu den ehemaligen Gegnern Russland, ├ľsterreich und Preu├čen zu verbessern.

Kurz nach der Eheschlie├čung trat ihr Ehemann im Oktober 1816 als K├Ânig Wilhelm I. die Regierung in einer furchtbaren Notzeit (Missernten, Teuerung, Hungersnot in W├╝rttemberg) an. K├Ânigin Katharina entfaltete eine umfangreiche Wohlt├Ątigkeitsarbeit. Bekannt wurde sie durch die Gr├╝ndung des Zentralen Wohlt├Ątigkeitsvereins, in dem sie gemeinsam mit b├╝rgerlichen M├Ąnnern und Frauen an der Linderung der Not arbeitete. Zahlreiche andere Institutionen, zum Beispiel das Katharinenstift und das Katharinenhospital in Stuttgart sowie die W├╝rttembergische Landessparkasse gehen auf sie zur├╝ck.

Im Charakter der Gro├čf├╝rstin ist eine gewisse Ruhelosigkeit festzustellen, zeitweise litt sie auch unter Melancholie. Katharina starb ├╝berraschend im Januar 1819. Es ist vermutet worden, dass sie einen Schock erlitt, als sie erfuhr, dass ihr Gemahl ein Verh├Ąltnis mit der politischen Konkurrentin Blanche de la Fl├Ęche (Baronin Keudelstein, ÔÇá 1864) nicht aufgeben wollte. K├Ânig Wilhelm lie├č ihr auf dem Rotenberg bei Stuttgart eine Grabkapelle errichten, in der sie 1824 beigesetzt wird.

Nachkommen

Kinder aus ihrer Ehe mit K├Ânig Wilhelm von W├╝rttemberg sind:

  • Marie Friederike Charlotte von W├╝rttemberg (* 30. Oktober 1816 ; ÔÇá 4. Januar 1887 )
  • Sophie Friederike Mathilde (* 17. Juni 1818 ; ÔÇá 3. Juni 1877 ) - 1839 verheiratet mit Wilhelm III. , K├Ânig der Niederlande

Literatur

  • J. Merkle: Katharina Pawlowna, K├Ânigin von W├╝rttemberg. Beitr├Ąge zu einer Lebensbeschreibung der F├╝rstin, besonders nach neueren russischen Quellen. Stuttgart 1889.
  • Max Rehm: K├Ânigin Katharina von W├╝rttemberg. Ihr Leben und Wirken nach Selbstzeugnissen und im Spiegel der Zeitgenossen. Stuttgart 1968.
  • Catharina Pawlowna, K├Ânigin von W├╝rttemberg 1816-1819. Einfl├╝sse - Leben - Leistungen. Ausstellungskatalog Hohenheim 1993.
  • Otto-Heinrich Elias: Bemerkungen zur Biographie K├Ânigin Katharinas von W├╝rttemberg. In: Wolfgang Schmierer u.a.: Aus s├╝dwestdeutscher Geschichte. FS Hans-Martin Maurer. Stuttgart 1994. S. 595-615.
  • Eberhard Fritz: K├Ânig Wilhelm und K├Ânigin Katharina von W├╝rttemberg. Studien zur h├Âfischen Repr├Ąsentation im Spiegel der Hofdiarien. In: Zeitschrift f├╝r W├╝rttembergische Landesgeschichte 54/1995. S. 157-177.
  • Detlef Jena: Katharina Pawlowna. Gro├čf├╝rstin von Russland - K├Ânigin von W├╝rttemberg. Regensburg 2003.

Weblinks

Wikipedia

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