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Letzte Änderung für Artikel Hohenzollernsche Lande: 28.12.2005 14:58

Hohenzollernsche Lande

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Daten 1939
Sitz Regierungspr├Ąsident: Sigmaringen
Fl├Ąche : 1142 km┬▓
Einwohner : 74.151
Bev├Âlkerungsdichte : 64,9 Einwohner/km┬▓
Kfz-Kennzeichen : I L
Karte
 Hohenzollerische Lande 1930
Hohenzollerische Lande 1930


Mit dem Begriff Hohenzollernsche Lande (seit dem 19. November 1928 als „Hohenzollerische Lande“ bezeichnet) wurde der Regierungsbezirk Sigmaringen des Staates Preu├čen bezeichnet, der bis zur Aufl├Âsung des Staates Preu├čen nach dem Zweiten Weltkrieg bestand. Fast alle Rechte, die eine Provinz besa├č (inklusive der Vertretung im Preu├čischen Staatsrat) waren den Hohenzollernschen Landen ├╝bertragen worden, so da├č sie faktisch die Rechte einer Provinz besa├čen. Allein die Milit├Ąrangelegenheiten wurden vom Oberpr├Ąsidenten der Rheinprovinz wahrgenommen.

Seinen Namen hatte das Gebiet nach der Burg Hohenzollern, dem Stammsitz dieses Herrscherhauses in der N├Ąhe von Hechingen auf der Schw├Ąbischen Alb im heutigen Baden-W├╝rttemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gebildet wurde der "Regierungsbezirk Sigmaringen" im Jahre 1850 , als die beiden ehemaligen F├╝rstent├╝mer Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen an den Staat Preu├čen fielen. Zuvor hatten die beiden F├╝rsten am 7. Dezember 1849 abgedankt. Beide Herrscherh├Ąuser hatten seit 1695 / 1707 Erbschaftsvertr├Ąge mit Preu├čen, weshalb die Gebiete an Preu├čen gelangten. Dieses f├╝gte die beiden F├╝rstent├╝mer zu einem Regierungsbezirk mit Sitz in Sigmaringen zusammen.

Verwaltungsm├Ą├čig war der Regierungsbezirk Sigmaringen zun├Ąchst in die sieben Oberamtsbezirke Gammertingen, Haigerloch, Hechingen, Ostrach, Sigmaringen, Trochtelfingen und Wald gegliedert. Seit 1925 wurden die zu dieser Zeit noch bestehenden Oberamtsbezirke Gammertingen, Haigerloch, Hechingen und Sigmaringen zu den beiden neuen Kreisen Hechingen und Sigmaringen zusammengefasst. Der Regierungsbezirk Sigmaringen hatte 1939 73.844 Einwohner.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet Bestandteil der franz├Âsischen Besatzungszone . Die Franzosen vereinigten es 1946 mit dem s├╝dlichen Teil des ehemaligen Landes W├╝rttemberg zum Land W├╝rttemberg-Hohenzollern (Hauptstadt T├╝bingen), welches 1952 im Land Baden-W├╝rttemberg aufging. Bei der Gebietsreform 1973 wurden die Grenzen Hohenzollerns endg├╝ltig verwischt; das Gebiet geh├Ârt heute im wesentlichen zu den Kreisen Sigmaringen und Zollernalbkreis, die auch nichthohenzollersche Gebiete umfassen.

Politik

Regierungspr├Ąsidenten

(mit den Befugnissen eines Oberpr├Ąsidenten )

  • 1899 - 1919 : Franz Graf von B├╝hl
  • 1919 - 1926 : Dr. Emil Belzer , Zentrum
  • 1926 - 1931 : Alfons Scherer
  • 1931 - 1933 : Dr. Heinrich Brand , Zentrum
  • 1933 - 1940 : Dr. Carl Simons
  • 1940 - 1941 : Dr. Hermann Darsen
  • 1941 - 1942 : Dr. Piesbergen
  • 1942 - 1945 : Dreher.

Kommunallandtag

1925 : Zentrum 68,4% - 17 Sitze | B├╝rgerpartei/Bauernbund 16,7% - 4 Sitze | DDP 9,3% - 3 Sitze
1929 : Zentrum 61,3% - 15 Sitze | Hohenzollernscher Bauernbund 15,4% - 4 Sitze | FWV 10,7% - 3 Sitze | SPD 8,3% - 2 Sitze
1933 : Zentrum 50,2% - 12 Sitze | NSDAP 38,1% - 9 Sitze | DNVP 6,0% - 2 Sitze
An 100% fehlende Sitze = Nicht im Provinziallandtag vertretenden Wahlvorschl├Ąge.

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hohenzollernsche Lande aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Hohenzollernsche Lande verfügbar.

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