fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Tauber: 08.02.2006 14:18

Tauber

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild
Das Taubertal bei Werbach
Das Taubertal bei Werbach
Daten
Lage: In Deutschland
L├Ąnge: 122 km
Quelle : Bei Weikersholz (447 m ├╝. Normalnull )
M├╝ndung : Bei Wertheim in den Main (136 m ├╝. Normalnull )
Gr├Â├čere St├Ądte am Fluss: Rothenburg ob der Tauber, Creglingen, Weikersheim, Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Wertheim

Die Tauber ist ein linker bzw. s├╝dlicher Nebenfluss des Mains. Ihr gesamter Lauf liegt in Franken .

Der Name wird auf ein keltisches Wort f├╝r (dunkles) Wasser zur├╝ck gef├╝hrt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

W├Ąhrend der 1970er Jahre nahm eine Meinungsverschiedenheit zwischen Wettringen in Bayern und Weikersholz bei Rot am See in Baden-W├╝rttemberg ihren H├Âhepunkt ├╝ber die Frage, wo der Ursprung der Tauber tats├Ąchlich liegt. Da der Klingenbrunnen bei Weikersholz die oberste Quelle ist, die st├Ąndig sch├╝ttet, ist dieser Brunnen seit 1976 als Ursprung der Tauber anzusehen.

Umwelt

Flora

Das mittlere und weite Teile des unteren Taubertal beherbergen eine Flora, die an sommertrockene Verh├Ąltnisse angepasst ist. Hier treffen Pflanzen aufeinander, deren Herkunft zum einen die osteurop├Ąischen Steppenheiden und zum anderen die mediterranen Trockenrasen sind. Da der Weinbau in nicht allzu gro├čem Umfang betrieben wird, sind einige dieser Pflanzen an verschiedenen Standorten noch in ausreichender Zahl anzutreffen. Charakteristisch f├╝r viele Trockenrasen ist der Blutrote Storchschnabel (Geranium sanguineum), er kann gro├če Fl├Ąchen ├╝berziehen. Die Gew├Âhnliche Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris) hat mehrere Vorkommen, die aber oft nur aus wenigen Pflanzen bestehen. Die Osterluzei (Aristolochia clematitis) ist regelm├Ą├čig anzutreffen. Das Apenninen-Sonnenr├Âschen (Helianthemum apenninum) wurde bereits mehrfach nachgewiesen, es ist aus dem unteren Maintal eingewandert. Der Diptam (Dictamnus albus) w├Ąchst vornehmlich an Walds├Ąumen zahlreich. Das Federgras (Stipa pennata) und der Feld-Mannstreu (Eryngium campestre) besitzen nur wenige Standorte mit gr├Â├čeren Best├Ąnden. Bisher wurden nur sehr wenige Exemplare des Affen-Knabenkraut (Orchis simia) gefunden. M├Âglicherweise wurde es angesalbt . Das Helm-Knabenkraut (Orchis militaris) ist wesentlich h├Ąufiger. Ebenfalls sehr selten ist das Brandknabenkraut (Orchis ustulata), erst 2005 wurde es wieder nachgewiesen. Hoch ├╝ber dem Taubertal bei Werbach befindet sich eines der wenigen Vorkommen des Lothringer Lein (Linum leonii) in Deutschland. Der Schmalbl├Ąttrige Lein (Linum tenuifolium) ist etwas ├Âfter anzutreffen.

Wirtschaft

Das Taubertal ist bekannt f├╝r seinen Weinbau ( Frankenwein ), daneben spielt der Fremdenverkehr eine bedeutende Rolle. Besonders bekannt ist der Radweg ÔÇ×Liebliches TaubertalÔÇť von Rothenburg ob der Tauber bis Wertheim am Main, sehenswert ist - neben den St├Ądten - au├čerdem Kloster Bronnbach im unteren Taubertal.

In den gr├Â├čeren St├Ądten haben sich auch gr├Â├čere Industriebetriebe entwickelt, vorherrschend sind die holzverarbeitende und die Glasindustrie sowie der (Fein-) Maschinenbau .

Karte des Tauberverlaufs
Karte des Tauberverlaufs

Weblinks

Literatur

  • Bernhard Lott: Die Tauber von der Quelle bis zur M├╝ndung, Swiridoff Verlag 2005, ISBN 3-89929-048-8

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tauber aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Tauber verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de