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Letzte Änderung für Artikel Donau: 20.02.2006 05:36

Donau

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Die Donau ( lateinisch Danuvius oder Hister) ist mit 2.845 Kilometern ab dem Zusammenfluss von Brigach, Breg und der Donauquelle in Donaueschingen beziehungsweise 2.888 Kilometern ab der Breg-Quelle am Rande des Schwarzwaldes der lĂ€ngste Fluss der EU und nach der Wolga der zweitlĂ€ngste Strom in Europa . Nach Deutschland und Österreich durchfließt der Fluss noch acht weitere europĂ€ische Staaten und mĂŒndet im ausgedehnten Donaudelta in das Schwarze Meer .

Die Donau bei Regensburg (Steinerne BrĂŒcke)
Die Donau bei Regensburg (Steinerne BrĂŒcke)
Zusammenfluss von Inn, Donau und Ilz in Passau
Zusammenfluss von Inn, Donau und Ilz in Passau
Blick ĂŒber die Donau vom Standpunkt Wien-Nussdorf
Blick ĂŒber die Donau vom Standpunkt Wien-Nussdorf

Inhaltsverzeichnis

Etymologie

Der rumĂ€nische Name der Donau lautet Dunărea, auf Bulgarisch , Serbisch und Kroatisch heißt sie Dunav, auf Ungarisch Duna, auf Slowakisch Dunaj, auf Englisch und Französisch Danube und auf TĂŒrkisch Tuna. Alle diese Namen stammen vom lateinischen Danubius ab, dem Namen eines römischen Flussgottes. Die Endung au entstammt dem germanischen ouwe (Aue, Fluss), der deutsche Name gilt seit 1763 . In frĂŒheren Urkunden wird die Donau „Tonach“ genannt, spĂ€ter auch „Donaw“.

Daneben gab es vor allem fĂŒr die untere Donau die Bezeichnung lateinisch Hister, Ister von griechisch áŒŒÏƒÏ„ÏÎżÏ‚ (Ístros), dieser Name wird bei Hesiod als Sohn des Okeanos und der Thetys bezeichnet ( Theogonie 339), wird auch auf die keltischen Worte ys (schnell, reißend) und ura (Wasser, Fluss) zurĂŒckgefĂŒhrt. Nach einer anderen Interpretation steht ys gleichzeitig fĂŒr hoch und tief und bezeichnet damit die Vertikale . Im Bereich des frĂŒheren keltischen Siedlungsgebietes leiten sich, neben den alten Namen der Donau, eine Reihe von weiteren Namen fĂŒr andere FlĂŒsse von diesem Wort ab:

  • Iser ( Tschechien )
  • IsĂšre ( Frankreich )
  • Isel ( Österreich )
  • IJssel ( Niederlande )
  • Isarco ( Italien )
  • Isar ( Deutschland )

Hans Bahlow, der Autor des Werks Deutschlands geographische Namenswelt, geht davon aus, dass sich der Name von es, as oder os (Sumpfwasser) ableiten lĂ€sst. Dieses ergebe sich auch daraus, dass die IsĂšre in Frankreich ein eher sumpfiger Fluss sei, wie es auch die Isar frĂŒher sĂŒdlich von MĂŒnchen gewesen sei. Eine weitere Interpretation bezieht sich auf eine hypothetische indogermanische Wurzel es oder is und leitet daraus eine generische Bezeichnung fĂŒr „(fließendes) Wasser“ ab.

Die Donau in geowissenschaftlicher Sicht

Die hydrografische Situation an der oberen Donau
Die hydrografische Situation an der oberen Donau

Hydrografie

Die Donau ist der einzige große europĂ€ische Fluss, der von Westen nach Osten fließt, erreicht nach 2.888 Kilometern in RumĂ€nien und der Ukraine das Donaudelta und mĂŒndet dort ins Schwarze Meer . Im Gegensatz zu anderen FlĂŒssen werden die Kilometer von der MĂŒndung bis zur Quelle hochgezĂ€hlt, offizieller Nullpunkt ist der Leuchtturm von Sulina am Schwarzen Meer. Die Donau hat einen Einzugsbereich von ca. 817.000 km2.

Die NebenflĂŒsse, die im VerhĂ€ltnis am stĂ€rksten zur Wassermenge der Donau beitragen sind:

  • Die Iller, mit 129,2 Prozent der Wassermenge (www.hvz.baden-wuerttemberg.de)
  • Der Lech mit 65 Prozent der Wassermenge (siehe Diskussion)
  • Die Isar mit 35 Prozent der Wassermenge der Donau (www.hnd.bayern.de)
  • Der Inn, der wegen der starken HochwĂ€sser im FrĂŒhsommer fĂŒnf Prozent mehr Wasser als die Donau einbringt; die Donau jedoch sieben Monate im Jahr (Oktober - April) im Durchschnitt mehr Wasser fĂŒhrt
  • Die Drau mit 40 Prozent der Wassermenge
  • Die Theiß mit 30 Prozent der Wassermenge
  • Die Save , die 35 Prozent zur Wassermenge beitrĂ€gt und zugleich der wasserreichste Nebenfluss ist

Geologie

Der trockene Fluss an der Donauversickerung
Der trockene Fluss an der Donauversickerung

Obgleich die OberlĂ€ufe der Donau heutzutage verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kleiner sind, ist die Donau geologisch viel Ă€lter als der Rhein, mit dem ihr Einzugsgebiet im heutigen SĂŒddeutschland konkurriert. Dies fĂŒhrt zu einigen Besonderheiten.

Der Rhein ist der einzige Fluss der Alpen, der nördlich in Richtung zur Nordsee fließt. Dabei nimmt er die nördlich abfließenden Wasser der EuropĂ€ischen Wasserscheide auf. Diese teilt wie eine unsichtbare Linie Teile von SĂŒddeutschland.

Noch vor der letzten Eiszeit begann der Rhein erst an der sĂŒdwestlichen Spitze des Schwarzwaldes. Das Wasser der Alpen, das heute in den Rhein fließt, wurde damals in der Urdonau nach Osten getragen, die bis zur Rißeiszeit weiter nördlich im Tal der heutigen AltmĂŒhl und des Wellheimer Trockentals entlang der Linie Wellheim–Dollnstein–EichstĂ€tt–Beilngries–Riedenburg floss. Die (heute wasserlosen) Schluchten in der jetzigen Landschaft der SchwĂ€bischen Alb sind Teile des Bettes dieses frĂŒheren Flusses, der erheblich grĂ¶ĂŸer war als die heutige Donau. Nachdem die Oberrheinische Senke gleichsam abgefressen worden war, Ă€nderte der grĂ¶ĂŸte Teil des Alpenwassers seine Richtung und speist heute den Rhein.

Das Jahrhunderthochwasser der Donau 1954 in Passau
Das Jahrhunderthochwasser der Donau 1954 in Passau

Es fließen bis heute Teile des Donauwassers durch den porösen Kalkstein der SchwĂ€bischen Alb in den tiefer liegenden Rhein. Da diese große Menge unterirdischen Wassers sich zugleich mehr und mehr in den umgebenden Kalkstein frisst, wird angenommen, dass die obere Donau eines Tages völlig zugunsten des Rheins verschwinden wird.

Bei Immendingen kommt es im Flusslauf zur Donauversickerung . Hier versickert ein großer Teil des Donauwassers im Boden und gelangt ĂŒber unterirdische Höhlen im Karststein zum ĂŒber 14 Kilometer entfernten Aachtopf, von wo aus das Wasser in den Bodensee und spĂ€ter in den Rhein gelangt. Bei sehr wenig Wasser kann es zeitweise auch zur kompletten Versickerung kommen; die Donau wird dann nur noch von den FlĂŒsschen KrĂ€henbach und Elta gespeist. Da dieses Trockenfallen des Flusses in den letzten Jahrzehnten rapide zugenommen hat, wird ein Teil des Donauwassers durch einen Stollen an der Versickerungsstelle vorbeigeleitet. Der Stollen und das zugehörige Wehr befinden sich hinter dem Ortsausgang von Immendingen, der Stollen selbst fĂŒhrt nach Möhringen. Eine weitere Donauversickerung, die zusĂ€tzliches Wasser unterirdisch zum Aachtopf fĂŒhrt, befindet sich bei Fridingen an der Donau.

Bis kurz hinter Wien hat der Strom eher Gebirgsflusscharakter, erst danach wandelt er sich allmĂ€hlich zu einem Tieflandfluss. Faktoren wie etwa Schneeschmelzen und starke NiederschlĂ€ge im Alpenraum begĂŒnstigen dabei das rapide Anschwellen des Flusses und die Entstehung von Hochwassern. Durch die zunehmende Regulierung des Flusses und die teilweise Zerstörung von Auen wurde dieser Effekt noch gesteigert und das Ausmaß der Hochwasser nahm im 20. Jahrhundert zu. Die HöchststĂ€nde der letzten hundert Jahre waren die Hochwasser von 1954 , 1988 und 2002 .

Geographie

Das Flusssystem der Donau mit den zugehörigen Anliegerstaaten
Das Flusssystem der Donau mit den zugehörigen Anliegerstaaten

Zehn LÀnder haben Zugang zur Donau. Auf einer LÀnge von 1070,9 km (37% der GesamtlÀnge) ist der Fluss Staatsgrenze, wobei 4 LÀnder (Kroatien, Bulgarien, Moldawien, Ukraine) nur Zugang zu einer Flussseite haben.

Lage der Anrainerstaaten von der Quelle bis zur MĂŒndung
rechtes Ufer Donau-
kilometer
linkes Ufer
Land Anteil in km Anteil in km Land
Deutschland 658,6 2888,77 687,0 Deutschland
2230,20
Österreich 357,5
2201,77
321,5 Österreich
1880,26
172,1 Slowakei
1872,70
Slowakei 22,5
1850,20
Ungarn 417,2
1708,20
275,2 Ungarn
1433,00
Kroatien 137,5 358,0 Serbien
1295,50
Serbien 449,9
1075,00
940,9 RumÀnien
845,65
Bulgarien 471,6
374,10
RumÀnien 374,1
134,14
0,6 Moldawien
133,57
53,9 Ukraine
79,63
79,6 RumÀnien
0,00
Anteil der Anrainerstaaten
  nach Strom
kilometer
rechtes Ufer beidseitig linkes Ufer
Land km % km % km %
Deutschland 687,00 658,6 23 658,6 36 687,0 24
Österreich 357,50 357,5 12 321,5 18 321,5 11
Slowakei 172,06 22,5 1 22,5 1 172,1 6
Ungarn 417,20 417,2 14 275,2 15 275,2 10
Kroatien 137,50 137,5 5 0,0 0 0,0 0
Serbien 587,35 449,9 16 220,5 12 358,0 12
RumÀnien 1075,00 374,1 13 319,6 18 1020,5 35
Bulgarien 471,55 471,6 16 0,0 0 0,0 0
Moldawien 0,57 0,0 0 0,0 0 0,6 0
Ukraine 53,94 0,0 0 0,0 0 53,9 2
(Quelle: Donaukommission, Budapest, Januar 2000-MĂ€rz 2004)

Geschichte

Ruinen des römischen Drobeta a. d. Donau
Ruinen des römischen Drobeta a. d. Donau

Im siebten Jahrhundert vor Christus segelten die Griechen, die vom Schwarzen Meer her ĂŒber die Stadt Tomis , das heutige ConstanĆŁa, kamen, flussaufwĂ€rts. Ihre Erkundungsreise endete am Eisernen Tor , einer felsigen Kataraktenstrecke voller Untiefen, deren gefĂ€hrlicher Verlauf den griechischen Schiffen die Weiterreise ĂŒber die Linie SĂŒdkarpaten und Serbisches Erzgebirge, an der heutigen Grenze von RumĂ€nien zu Serbien, unmöglich machte.

Unter den Römern bildete die Donau fast von der Quelle bis zur MĂŒndung die Grenze zu den heidnischen Völkern im Norden und war zugleich Route fĂŒr den Truppentransport sowie fĂŒr die Versorgung der stromabwĂ€rts gelegenen Siedlungen. Von 37 an bis zur Regierungszeit Kaiser Valentinians I. ( 364 - 375 ) war der Donau limes mit gelegentlichen Unterbrechungen, etwa dem Fall des Donaulimes 259 , die nordöstliche Grenze des Reiches. Die Überschreitung der Donau nach Dakien hinein gelang dem Imperium Romanum erst in zwei Schlachten 102 und 106 nach dem Bau einer BrĂŒcke 101 bei der Garnisonsstadt Drobeta am Eisernen Tor. Dieser Sieg ĂŒber die Daker unter Decebalus ließ die Provinz Dacia entstehen, die 271 wieder verloren ging.

Im neunten Jahrhundert war die Donau Wanderweg fĂŒr das asiatische Hirtenvolk der Magyaren , die donauaufwĂ€rts ĂŒber die Zwischenstation des Chasarenreichs bis in das heutige Ungarn vordrangen und dort gemeinsam mit der slawischen Vorbevölkerung in den kommenden 150 bis 200 Jahren unter Stephan I. die heutige ungarische Nation begrĂŒndeten.

Auch die bereits zwischen 1096 und 1099 beim ersten Kreuzzug vom Heer Gottfried von Bouillons genutzte Route Charlemagne zog sich von Regensburg bis Belgrad die Donau entlang. Rund 340 Jahre spĂ€ter verkehrte sich die Richtung, denn fĂŒr das tĂŒrkische Heer war die Donau auf ihrem Feldzug durch SĂŒdosteuropa die zentrale Route fĂŒr den Transport von Truppen und Nachschub. Der Fluss ermöglichte es ihnen, rasch vorzurĂŒcken, bereits 1440 fĂŒhrten sie 2000 Kilometer hinter der MĂŒndung die ersten Schlachten um Belgrad . Dessen Eroberung gelang allerdings erst 1521 , schon wenige Jahre spĂ€ter, 1526 , zerschlug das osmanische Heer in der ersten Schlacht bei MohĂĄcs (1526) das ungarische Königreich. Da König Ludwig II. dabei zu Tode kam, fiel Ungarn an das habsburgische Österreich. Dieser Moment gilt als der Keim der Donaumonarchie.

1529 erreichten die TĂŒrken mit Wien das Zentrum Mitteleuropas, wurden dort aber geschlagen. So war die Expansion der Osmanen entlang der Donau gestoppt und ab der Schlacht bei MohĂĄcs (1687) verloren sie allmĂ€hlich wieder Land und Macht. Das allmĂ€hliche ZurĂŒckdrĂ€ngen der TĂŒrken ging im wesentlichen auf die Initiative Österreich-Ungarns zurĂŒck, das daran erstarkte, zumal es gleichzeitig aus dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation verdrĂ€ngt wurde. Neben den Österreichern sollte das Osmanische Reich weiterhin bis zum endgĂŒltigen Verlust seiner Balkangebiete durch die russisch-tĂŒrkischen Kriege ( 1768 – 1774 ) und die Balkankriege 1912/13 der bedeutendste politische Faktor SĂŒdosteuropas bleiben. Die Donau war dabei nicht nur militĂ€rische und kommerzielle Hauptschlagader, sondern auch politische, kulturelle und religiöse Grenze zwischen Morgen- und Abendland .

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1946 eine neue Regelung in Angriff genommen, die das Pariser Abkommen von 1921 ablösen sollte. Zur Belgrader Konferenz, die 1948 abgehalten wurde, waren alle Anrainerstaaten außer den Kriegsstaaten Deutschland und Österreich zugelassen. Mit Unterzeichnung des fertigen Übereinkommens wurde zugleich ein Anhang signiert, der Österreich anschließend in die Donaukommission aufnahm. Die Bundesrepublik Deutschland konnte dem Übereinkommen und der Donaukommission als Resultat sowjetischer Vorbehalte gegen eine deutsche Mitbestimmung erst im MĂ€rz 1998 beitreten, fast 50 Jahre nach der Belgrader Konferenz.

Kulturgeschichte

Der zweitgrĂ¶ĂŸte europĂ€ische Fluss hat in den Kulturen seiner AnrainerlĂ€nder und darĂŒber hinaus viele Spuren hinterlassen. Neben zahlreichen Sagen und Legenden haben sich auch Schriftsteller mit ihm auseinandergesetzt, von Ovid , der in der Tristia 3,10 den starken Eindruck besang, den die zugefrorene Donau auf ihn machte, bis zu Claudio Magris und PĂ©ter EsterhĂĄzy , die sich am Ende des 20. Jahrhunderts mit dem Thema beschĂ€ftigten. Ihren berĂŒhmtesten kulturellen Widerhall fand die Donau in der Musik, im (ursprĂŒnglich mit einem anderen Text komponierten und uraufgefĂŒhrten) Donauwalzer aus der Feder von Johann Strauß .

Verlauf der Donau

Verlauf der Donau
Verlauf der Donau
„Donauquelle“ Donaueschingen
„Donauquelle“ Donaueschingen

Die Donau entsteht 1,4 km östlich von Donaueschingen durch den Zusammenfluss der beiden QuellflĂŒsse Brigach und Breg, gemĂ€ĂŸ dem Merksatz „Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg“. Jedoch wird auch der Ursprung des in Donaueschingen entspringenden Donaubachs als Donauquelle bezeichnet, ebenso die Quelle der Breg. NĂ€here Einzelheiten finden sich im Artikel Donauquelle.

Deutschland

Die Donau in Ulm (vom Ulmer MĂŒnster aus gesehen)
Die Donau in Ulm (vom Ulmer MĂŒnster aus gesehen)

In Deutschland fließt die Donau von ihrer Quelle bis zur deutsch-österreichischen Grenze ĂŒber 687 Kilometer und ist damit der drittlĂ€ngste Fluss Deutschlands. An ihren Ufern liegen als grĂ¶ĂŸte StĂ€dte Tuttlingen, Sigmaringen, Ulm, Neu-Ulm, Ingolstadt, Regensburg, Straubing und Passau.

Rechtsseitig der Donau fließen in Neu-Ulm die Iller, der Lech bei Marxheim (östlich von Donauwörth) und die Isar bei Deggendorf zu sowie in Passau der Inn; linkseitig die Wörnitz in Donauwörth, hinter Kelheim die AltmĂŒhl, bei Regensburg Naab und Regen. Ein bekannter Merksatz: „Iller, Isar, Lech und Inn fließen rechts zur Donau hin, Wörnitz, AltmĂŒhl, Naab und Regen kommen ihr von links entgegen.“ Dabei sind im ersten Teil des Merktextes die wirklich grossen NebenflĂŒsse genannt; selbst der grösste linksseitige Nebenfluss (Naab) bringt mit 40 cbm/s gerade mal halb soviel Wassers wie der kleinste rechtsseitige Nebenfluss (Iller) mit. Auch zahlreiche kleinere FlĂŒsse mĂŒnden in die Donau, so zum Beispiel die Riß, die Rot , die Große Lauter, die Blau, , die GĂŒnz, die Brenz, die Mindel, die Wörnitz, die Zusam, die Schmutter, die Paar, die Abens , die Große Laber, die Vils sowie Ilz , Erlau und Ranna.

In Passau fließt zunĂ€chst die Ilz von links in die Donau und kurz danach von rechts der Inn zu. Das Wasser des Inns, das von den Alpen kommt, ist grĂŒn, das der Donau blau und das der aus einem Moorgebiet kommenden Ilz schwarz, so dass die Donau ein lĂ€ngeres StĂŒck nach dem Zusammenfluss drei Wasserfarben (grĂŒn/blau/schwarz) aufweist. Auffallend ist dabei, wie stark das grĂŒne Wasser des Inns das Wasser der Donau beiseite drĂ€ngen. Dies hĂ€ngt neben der zeitweise sehr grossen Wassermenge des Inn hauptsĂ€chlich mit der stark unterschiedlichen Tiefe der beiden GewĂ€sser (Inn: 1,90 Meter/ Donau: 6,80 Meter) zusammen -- "der Inn ĂŒberströmt die Donau". Zwar fĂŒhrt der Inn im Jahresmittel auch etwa fĂŒnf Prozent mehr Wasser als die Donau selbst; doch rĂŒhrt dies hauptsĂ€chlich von den starken HochwĂ€ssern des Inns bei der Schneeschmelze her, wĂ€hrend die Donau eine deutlich konstantere WasserfĂŒhrung aufweist -- sie fĂŒhrt die meiste Zeit des Jahres (sieben Monate, Oktober mit April) mehr Wasser mit sich.

Bedeutende Bauwerke entlang der deutschen Donau sind insbesondere die Erzabtei Beuron, das FĂŒrstenschloss in Hohenzollern-Sigmaringen,das gotische MĂŒnster zu Ulm (Ulmer MĂŒnster) mit dem höchsten Kirchturm der Welt (161,6 m), die unmittelbar am seichten Ufer errichtete Abtei Weltenburg und die Befreiungshalle, beide nahe Kelheim gelegen, die Steinerne BrĂŒcke und Dom St. Peter in Regensburg sowie die Walhalla bei Donaustauf etwa 10 km östlich davon. Zwischen der Abtei Weltenburg und Kelheim liegt der landschaftlich reizvolle und geologisch interessante Donaudurchbruch bei Weltenburg.

Österreich

Krems an der Donau
Krems an der Donau
Donau und „Neue Donau“ in Wien
Donau und „Neue Donau“ in Wien
Eisstoß auf der Donau, im JĂ€nner/Februar 2006
Eisstoß auf der Donau, im JĂ€nner/Februar 2006

Kaum ein Land wird so eng mit der Donau in Verbindung gebracht wie Österreich, ob wegen des Donauwalzers oder ob des volkstĂŒmlichen Beinamens „Donaumonarchie“, den die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn auf Grund der etwa 1.300 km Donaukilometer erhielt.

Das heutige Österreich hat mit rund 350 Kilometern nur mehr einen sehr kleinen Anteil am Strom, unter den 10 Anrainern liegt es damit auf Platz 6. Allerdings entwĂ€ssert beinahe das gesamte Staatsgebiet in die Donau (und damit in das Schwarze Meer). Nur das Gebiet des Bundeslandes Vorarlberg entwĂ€ssert grĂ¶ĂŸtenteils in den Rhein ( Nordsee ) und ein sehr kleines Gebiet in der Nordwestecke von Niederösterreich (Waldviertel) in die Lainsitz ( Moldau > Elbe > Nordsee). Wenige Kilometer hinter Passau liegt die deutsch-österreichische Grenze und kurz darauf folgt die Schlögener Schlinge, bei der der Fluss seinen Verlauf um 180 Grad Ă€ndert. Nach etwas ĂŒber 70 Kilometern hinter der Grenze folgt Linz, die drittgrĂ¶ĂŸte Stadt Österreichs, zu beiden Ufern der Donau. Vorbei an Mauthausen, Enns (Zuflussort des gleichnamigen Flusses) und Grein, wo die Donau ihre tiefste Stelle in Österreich aufweist, erreicht der Strom nach rund 90 Kilometern Melk mit seinem gewaltigen Stift und durchfließt auf den folgenden knapp 35 Kilometern eine der schönsten Donaulandschaften, die Wachau, die an DĂŒrnstein vorĂŒber bis Krems reicht; Anschließend durchquert sie das Tullnerfeld. Bereits nahe der Staatsgrenze zur Slowakei fließt die Donau durch die Hauptstadt Wien. Wien war ĂŒber Jahrhunderte die grĂ¶ĂŸte und bedeutendste aller DonaustĂ€dte, muss diesen Rang allerdings mittlerweile mit Belgrad und Budapest teilen. Der Fluss machte die Stadt zu einem bedeutenden Handelszentrum, bis heute ist die Donau eine wichtige Handelsroute zwischen Ost und West. Um die Auswirkungen der Donau-Überschwemmungen in Wien zu vermindern wurde der Fluss kĂŒnstlich reguliert. (siehe dazu: Donaucity , Neue Donau , Donauinsel, Alte Donau, Wiener Donauregulierung, Donaukanal ) Auch rĂŒhrt der Name der Stadt von einem Nebenfluss der Donau her, der hier mĂŒndet: die Wien.

Wichtige ZuflĂŒsse der Donau in Österreich sind der Inn (rechts; an der Grenze zu Deutschland), die Aist (links), die Traun (rechts), die Enns (rechts) die Ybbs (rechts), die Traisen (rechts), der Kamp (links), die Wien (rechts), die Schwechat (rechts) und die als ehemalige Grenze zu Ungarn (bis 1921) historisch bedeutsame Leitha (rechts).

Auf österreichischem Staatsgebiet liegen elf Donaukraftwerke Österreichische Donaukraftwerke.

Wien ist auch der Sitz der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD).

Donauufer in Bratislava
Donauufer in Bratislava

Slowakei

Nur knappe 45 Kilometer von Wien entfernt, unmittelbar hinter der österreichisch-slowakischen Grenze, passiert die Dunaj die slowakische Hauptstadt Bratislava , wo die March zufließt. Die Dunaj bildet zunĂ€chst kurz die Grenze zu Österreich, fließt dann durch die slowakische Hauptstadt und bildet schließlich die Grenze zu Ungarn.

Wichtige slowakische Orte neben Bratislava entlang der Donau sind vor allem KomĂĄrno , ein Zentrum der ungarischen Minderheit in der Slowakei, wo die Waag , der grĂ¶ĂŸte slowakische Fluss nach der Donau, in die Donau mĂŒndet und kurz vor der Staatsgrenze der letzte slowakische Donauort Ć tĂșrovo , wo noch die Hron in die Donau mĂŒndet und dann noch ein allerletzter kleinere Donauort ChÄŸaba , wo IpeÄŸ (slowakisch) oder Ipoly (ungarisch) in die Donau mĂŒndet.

Ungarn

Donauknie bei VisegrĂĄd
Donauknie bei VisegrĂĄd

Entlang der Donau als ungarisch-slowakischer Grenzfluss liegt im DreilĂ€ndereck mit Österreich als erste bedeutende Stadt GyƑr an ihren Ufern. Hier mĂŒndet die RĂĄba in die Donau.

Nahe der MĂŒndung des Ipoly passiert die Donau bei Szob gĂ€nzlich die Staatsgrenze und ist nun von beiden Seiten ungarisch. Kurz darauf stĂ¶ĂŸt sie auf das Börzsöny -Gebirge und wird von diesem zwischen die Gerecse- und Pilisgebirge im SĂŒden gedrĂ€ngt. Der Lauf der Donau wendet sich hier in einem spektakulĂ€ren Landschaftsabschnitt am Donauknie bei VisegrĂĄd um rund 90°, und sie fließt statt wie bisher von West nach Ost ĂŒber rund 500 Kilometer strikt nach SĂŒden.

Nach etwa 40 Kilometern durchfließt die Donau die mit 1,8 Millionen Einwohnern grĂ¶ĂŸte Stadt entlang ihres Laufs, die Hauptstadt von Ungarn, Budapest . Zugleich verlĂ€sst die Donau hier das ungarische Mittelgebirge und tritt ein in die Große Ungarische Tiefebene , deren westliche Grenze sie selbst markiert. Nachdem sie zahlreiche kleinere StĂ€dte wie DunaĂșjvĂĄros , Baja , Paks und Kalocsa passiert hat, verlĂ€sst sie kurz hinter MohĂĄcs das ungarische Staatsgebiet.

Batina (Kroatien)
Batina (Kroatien)

Kroatien

Mit 137 Kilometern GesamtlĂ€nge hat Kroatien den nach Moldawien kĂŒrzesten Anteil an der Dunav, die im DreilĂ€ndereck mit Ungarn und Serbien bei Batina beginnt. Der Fluss bildet die natĂŒrliche Grenze zwischen Kroatien und Serbien. Die bedeutendste kroatische Stadt an der Donau ist Vukovar , das im Krieg mit Serbien schwere SchĂ€den davontrug, aber auch Osijek liegt donaunah, nur 20 Kilometer von der MĂŒndung der Drau in die Donau.

Serbien

Anfangs teilt sich Kroatien (rechtes Ufer) die Donau mit Serbien (linkes Ufer). Bei Bačka Palanka macht die Donau einen Knick und durchquert dann Serbien in westöstlicher Richtung, weg von der kroatischen hin zur rumĂ€nischen Grenze.

Festung Golubac (Serbien)
Festung Golubac (Serbien)

Nur 25 Kilometer nachdem die Donau von Ungarn her die Grenze und den Grenzrevisionspunkt Bezdan gegenĂŒber von Batina passiert hat, liegt die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges fast nur von Donauschwaben bewohnte Hafenstadt Apatin , die erste grĂ¶ĂŸere serbische Stadt an der Donau.

Weiter stromabwĂ€rts passiert der Strom Novi Sad , dessen BrĂŒcken 1999 im Zuge des Kosovo-Kriegs schwer beschĂ€digt wurden. Über sechs Jahre wurde der Verkehr zwischen den beiden StadthĂ€lften ĂŒber eine PontonbrĂŒcke abgewickelt. Da diese nur dreimal pro Woche geöffnet wurde, stellte sie das bedeutendste Hindernis fĂŒr den Schiffsverkehr entlang der Donau dar. Seit der Wiedereröffnung der FreiheitsbrĂŒcke am 11. Oktober 2005 ist die Donau wieder ungehindert befahrbar.

Nach noch einmal 75 Kilometern erreicht die Donau Belgrad , die mit knapp 1,6 Millionen Einwohnern drittgrĂ¶ĂŸte Stadt an der Donau und mit 7.000 Jahren eine der Ă€ltesten stĂ€ndig bewohnten Siedlungen an ihren Ufern ĂŒberhaupt. Sie ist um den Zufluss der Save gebaut, ihr Kern ist die gewaltige Festung Kalemegdan auf einer Anhöhe ĂŒber der MĂŒndung.

Auf ihrem weiteren Weg durch Serbien fließt die Donau vorĂŒber an den IndustriestĂ€dten Pančevo mit dem Zufluss des Temesch und Smederevo , wo die Morava in die Donau mĂŒndet, bevor sie an der Ruine der serbischen Festung Golubac vorbei in die beeindruckende Donauschlucht das Eiserne Tor eintritt. Die Donau fließt als Grenzfluß zwischen Serbien und RumĂ€nien bis zu den beiden StaudĂ€mmenDjerdap 1 und 2. Auf serbischer Seite befindet sich der Nationalpark Djredap.

Eisernes Tor
Eisernes Tor

RumÀnien

Auf rund einem Drittel ihrer GesamtlĂ€nge, genauer 1.075 Kilometern, ist die Dunărea, wie sie in RumĂ€nien heißt, rumĂ€nisch. Damit hat RumĂ€nien den bei weitem grĂ¶ĂŸten Anteil am Strom. Die Donau ist fĂŒr das Land anfangs Grenzfluss zu Serbien und Bulgarien, in der Gegend zwischen Baragan und Dobrudscha macht sie dann einen Knick nach Norden, um spĂ€ter als Grenze zur Ukraine ins Schwarze Meer zu fließen.

Noch vor dem spektakulĂ€ren Eisernen Tor, vor der EntschĂ€rfung zu Beginn der 1970er Jahre der gefĂ€hrlichste Teil der gesamten Strecke, beginnt ihr Verlauf sĂŒdwestlich des Banater Gebirges , dort mĂŒndet bei Izlaz der Olt in die Donau. Nachdem sie OrƟova erreicht hat, stĂ¶ĂŸt sie durch den berĂŒhmten Donaudurchbruch und kommt nach Drobeta Turnu Severin . Nun macht der Fluss einen Knick nach SĂŒden vorbei an Gruia , Pristol , Cetate und Calafat . Dann beginnt die Donau ihre 400 Kilometer lange Reise gen Osten als Grenze zu Bulgarien. Dabei fließt sie an den StĂ€dten Dabuleni , Corabia , Turnu Magurele , Zimnicea , Giurgiu (direkt gegenĂŒber auf bulgarischer Seite liegt die Stadt Russe ), Oltenita , wo der ArgeƟ in die Donau mĂŒndet, und CălăraƟi vorbei. Nun begrenzt sie die Dobrudscha -Erhebung nach Westen hin, vorbei an Cernavoda , Topalu , Hirsova , Giurgeni und Gropeni , bis sie die beiden grĂ¶ĂŸeren StĂ€dte Brăila und GalaĆŁi erreicht. Kurz dahinter wird sie wieder Grenzfluss zur Ukraine, um in Richtung Osten bald das Donaudelta zu erreichen; zuvor berĂŒhrt sie aber noch die StĂ€dte Tulcea und Pardina .

Donauhafen Orjachowo
Donauhafen Orjachowo

Bulgarien

FĂŒr Bulgarien bildet der Fluss die Grenze zwischen RumĂ€nien und seinem Ă€ußersten Norden, nur das rechte Ufer ist hier also Teil Bulgariens. Entlang der fast 500 Kilometer langen Strecke existiert nur eine einzige BrĂŒcke; sie verbindet seit 1954 die grĂ¶ĂŸte bulgarische Donaustadt Russe mit dem rumĂ€nischen Giurgiu . FĂŒr Bulgarien hat der Fluss trotz seiner LĂ€nge eine geringere Bedeutung als fĂŒr andere LĂ€nder. Da es sich um den einzigen schiffbaren Fluss des Landes handelt und dieser nur den vergleichsweise schwĂ€cher besiedelten Ă€ußersten Norden streift, hat er verkehrstechnisch eine nur regionale Bedeutung fĂŒr das Land. Nur fĂŒr die kleine Handelsflotte ist der Fluss von Belang. Von den 12 DonauhĂ€fen sind Swischtow , Russe , Widin , Nikopol , Lom und Silistra die wichtigsten; als Grenzrevisionspunkt im Nordwesten ist darĂŒberhinaus noch Orjachowo von Bedeutung. In der Stadt Swischtow erreicht die Donau auch ihren sĂŒdlichsten Punkt, von hier an fließt sie allmĂ€hlich nordwĂ€rts und verlĂ€sst dann hinter Silistra das bulgarische Territorium.

Moldawien

Der Anteil Moldawiens an der Donau ist der kleinste aller Anrainerstaaten. Nur auf einer LĂ€nge von 340 Metern stieß der sĂŒdlichste Zipfel des Landes zwischen RumĂ€nien und der Ukraine ursprĂŒnglich kurz hinter GalaĆŁi bei Giurgiulesti am Zufluss des Pruths in die Donau. 1999 ĂŒberließ die Ukraine Moldawien in einem Gebietstausch weitere 230 Meter, so dass die heutige GesamtlĂ€nge des moldawischen Ufers 570 Meter betrĂ€gt. Moldawien beabsichtigt, den Zugang zur Donau fĂŒr den Bau eines Mehrzweckhafens zu verwenden.

Donau bei Wilkowe, Ukraine
Donau bei Wilkowe, Ukraine

Ukraine

Kurz hinter dem Zufluss des Pruths wird das linke Donauufer ukrainisch und der Fluss bildet die Grenze zwischen RumĂ€nien und der Ukraine. Die bedeutendsten ukrainischen StĂ€dte an der Donau sind Ismajil , Kilija sowie Wylkowe , wo der Bystre-Kanal beginnt. Hinter dem ukrainischen Abschnitt wird die Donau wieder rein rumĂ€nisch und mĂŒndet kurz darauf in das Schwarze Meer.

Lebensraum Donau

Über ihre vielen hundert Kilometer hinweg passiert die Donau viele Landschaften und Klimazonen und verĂ€ndert so mehrmals ihren Charakter, entsprechend vielfĂ€ltig ist ihre Flora und Fauna. Trotz zahlreicher, teils schwerer menschlicher Eingriffe, ist die Donau in vielen Abschnitten noch immer außerordentlich artenreich, dazu hat insbesondere beigetragen, dass einige besonders sensible LebensrĂ€ume unter Schutz gestellt wurden.

Äskulapnatter (Elaphe longissima)
Äskulapnatter (Elaphe longissima)

Fauna der Donau

Insgesamt sind ĂŒber 300 Vogelarten an der Donau beheimatet. Die Donau ist eine der bedeutendsten europĂ€ischen Vogelzugstraßen und die an ihr gelegenen noch naturnahen Gebiete bilden oftmals wichtige Areale fĂŒr Überwinterung, Brut und Rast, darunter auch fĂŒr seltene Arten wie Uhu , Eisvogel , Seeadler , Schwarzstorch , Schwarzmilan und Steppenfalke . Herausragend sind dabei die Schutzgebiete Donauauen und Kopački rit, vor allem aber das Donaudelta.

So sind die Donauauen der Schnittpunkt des Gebietes Neusiedlersee , Donauraum und March und beherbergen vor allem im Winter sowohl große Mengen an Tieren wie GĂ€nse , Seeschwalben , GĂ€nsesĂ€ger , Schellenten , Limikolen , Stockenten, aber auch viele eher seltene Arten wie Schelladler , Fischadler oder SingschwĂ€ne .

Auch Kopački rit , ein noch unberĂŒhrtes Sumpfgebiet an der DraumĂŒndung in die Donau im Nordosten Kroatiens ist ein wichtiges Überwinterungsgebiet; ĂŒber 260 Vogelarten nisten hier, darunter auch so seltene wie der Seeadler . Zahllose weitere Arten nutzen es als Rast- und Überwinterungsgebiet.

Am wichtigsten fĂŒr die Vogelwelt an der Donau ist das Donaudelta, ein zentraler Punkt der europĂ€ischen Vogelzugstraße und zugleich Übergangszone von europĂ€ischer und asiatischer Fauna. Weit ĂŒber 300 Vogelarten rasten, ĂŒberwintern oder brĂŒten hier, darunter zum Beispiel Pelikane , Reiher , Löffler , Greifvögel oder auch die seltene Rothalsgans .

Typische Donaufische sind Barbe , Nase , Blaunase , Aitel , Hasel , Brachse , Karpfen , GĂŒster , Hecht , Zander , Barsch , Aal , Schied , Huchen , Sterlet und Welse , sowie Bitterling , GrĂŒndling , Schleimpeitzger , SchrĂ€tzer , Zingel und Streber , wobei die Störartigen anders als frĂŒher durch den Bau der Staustufe am Eisernen Tor nicht mehr bis Wien gelangen können. Einige Arten sind gar in der Donau bzw. ihren NebenflĂŒssen endemisch , so zum Beispiel das Donaubachneunauge . BegĂŒnstigt durch verstĂ€rkten Landschaftsschutz und Renaturierungen von Donaueinzugsgebieten konnten seltenere Fischarten vor allem in Deutschland und Österreich wieder etabliert werden. So wurde der eigentlich seit 1975 ausgestorben geglaubte Hundsfisch (Umbra krameri), ein Hechtverwandter, 1992 wiederentdeckt und konnte im Rahmen von Nachzuchtprogrammen wieder angesiedelt werden. Im Donaudelta finden sich ĂŒber 150 Fischarten, etwa Stör , Hausen , Karpfen, Wels, Zander, Hecht und Barsche.

Aber auch SĂ€ugetierarten wie Steinmarder, Edelmarder , Wiesel , Dachs oder gar Wildkatze, Biber und Otter sind hier heimisch, im Delta finden sich unter anderem EuropĂ€ischer Nerz , Fischotter , Steppeniltis und Ziesel . Ebenso bietet die Donau zahlreichen Amphibien und Reptilien Raum, darunter Äskulapnatter , Westliche Smaragdeidechse , Mauereidechse , Ringelnatter , Glattnatter und Zauneidechse , Griechische Land- und EuropĂ€ische Sumpfschildkröte sowie Endemiten wie dem Donau-Kammmolch . Eine besonders hohe Artendichte weist auch hier wiederum das Delta auf, siehe dazu auch [1] .

Flora der Donau

Wichtige Baumarten der Weichholz-Auen sind die Silberpappel (Populus alba), am Oberlauf auch die Grau-Erle (Alnus incana) sowie die Silberweide (Salix alba). FĂŒr die Hartholz-Aue ist die SchmalblĂ€ttrige Esche (Fraxinus angustifolia) erwĂ€hnenswert, die von Wien abwĂ€rts vorkommt, des Weiteren sind noch Feld- und Flatter-Ulme und Stieleiche belegt. In der Donau selbst finden sich seltene Wasserpflanzen wie die Wasserfalle oder WasserschlĂ€uche .

Bedeutende Nationalparks und Reservate

Naturpark Obere Donau

Donaudurchbruch SchwÀbische Alb
Donaudurchbruch SchwÀbische Alb

Zwischen Immendingen und Ertingen durchquert der Fluss den Naturpark Obere Donau. Die landschaftlich attraktiven Felsen im Donaudurchbruch SchwĂ€bische Alb gehören zu den wenigen, natĂŒrlich unbewaldeten Pflanzenstandorten in Deutschland. Da dieser Untergrund sehr trocken ist und die Temperaturen stark schwanken, konnten sich viele sehr lichthungrige Pflanzen, teils als eiszeitliche Relikte, hier erhalten. So kommt es im Nationalpark zur ungewöhnlichen Kombination von mediterraner, alpiner und tundrischer Flora. Mit fast 750 Pflanzenarten, darunter einigen bedrohten oder vom Aussterben bedrohten, ist die Region, die von menschlichen EinflĂŒssen weitgehend verschont blieb, eine der artenreichsten Baden-WĂŒrttembergs.

Naturschutzgebiet Donauleiten

Das Naturschutzgebiet Donauleiten ist donauabwĂ€rts zwischen Passau und Jochenstein auf der linken, nördlichen Donauseite gelegen. Es handelt sich um eine sehr steile Abbruchkante, an der sich der Bayerische Wald gegenĂŒber der Molassesenke des Alpenvorlandes um ĂŒber hundert Meter gehoben hat. Durch die Exponierung gegen SĂŒden wĂ€rmen sich Granit und Gneis dieser DonauhĂ€nge auf und sorgen fĂŒr ein fast mediterranes Klima. Daher haben auf dieser Klimainsel viele Arten die Klimaverschlechterung der letzten nacheiszeitlichen WĂ€rmeperiode ĂŒberlebt. So gelten die Donauleiten in Deutschland als bedeutendstes Vorkommen der bis zu zwei Meter langen schwĂ€rzlich-grĂŒnen Äskulapnatter. Die Vielfalt an Insekten ist bemerkenswert: Schwalbenschwanz , Segelfalter und großer Schillerfalter können hĂ€ufig beobachtet werden. Sogar Weißer und Schwarzer Apollofalter kommen noch vereinzelt vor. Aufgrund der Mischung von mageren, eher sauren Trockenstandorten an den SteilhĂ€ngen und feuchteren Laub- und EichenwĂ€ldern auf humosen Felsterrassen existiert eine abwechslungsreiche Flora, zu nennen sind etwa Alpenveilchen , Graslilien , Roter Fingerhut und Gelber Fingerhut , Seidelbast und Orchideen wie das MĂ€nnliche Knabenkraut und das Waldvögelein . Allerdings ist die intensive land- und forstwirtschaftliche Nutzung fĂŒr einen starken RĂŒckgang dieser Arten verantwortlich.

Donauauen
Donauauen

Nationalpark Donau-Auen

Eines der grĂ¶ĂŸten Auengebiete in Mitteleuropa sind die Donauauen nahe Wien bei Hainburg, dort erstreckt sich von der Lobau (noch auf Wiener Stadtgebiet) bis zur EinmĂŒndung der March der Nationalpark Donau-Auen , in dem rund 70 Fisch-, 30 SĂ€ugetier- und 100 Vogelarten leben.

Der Nationalpark Donau-Auen wurde nicht durch die Regierung Österreichs initiiert, sondern 1983 / 1984 durch BĂŒrgerproteste vor dem beabsichtigten Bau eines Donaukraftwerks gerettet, der die Auen zerstört hĂ€tte. Dabei kam es zur spektakulĂ€ren Besetzung der Hainburger Au durch mehrere tausend Menschen und einem von ĂŒber 350.000 Menschen unterzeichneten Volksbegehren. Diese BĂŒrgerbewegung gilt als die Geburtsstunde der österreichischen GrĂŒnen Partei . 1996 wurden die Auen zum Nationalpark erklĂ€rt.

Heute ist dieser Nationalpark durch die geplante Lobauautobahn bedroht. Sie soll großteils unter dem Nationalpark als Tunnel verlaufen, mĂŒsste aber zahlreiche Oberbauten aufweisen. Das fĂŒr die Donau-Auen wichtige, heikle Grundwassersystem könnte durch den Bau gestört werden.

Nationalpark Donau-Eipel in Ungarn

Der Nationalpark Donau-Eipel , ungarisch Duna-Ipoly Nemzeti Park, umfaßt das Börzsöny-Gebirge , das Pilis-Gebirge , das VisegrĂĄd-Gebirge , das linke Ufer der Eipel , die Szentendre -Insel und das linke Ufer der Donau in diesem Bereich mit dem Zentrum des Donauknies . Zweitausend verschiedene Pflanzenarten und einige tausend Tiergattungen leben im Nationalpark, darunter auch der endemische Piliser Lein .

Naturpark Kopački rit

Der Naturpark Kopački rit liegt am Zusammenfluss der Drau in die Donau in Kroatien . Die unberĂŒhrten Sumpf, Moor- und Auengebiete sind HeimatstĂ€tte zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, darunter 260 Vogelarten . In den zahlreichen Seitenarmen leben 40 Fischarten. Der Naturpark Kopački rit ist nominiert fĂŒr die Liste des UNESCO - Weltnaturerbes .

Spezial-Naturreservat Deliblatska peơčara

Das Spezial-Naturreservat Deliblatska Peơčara befindet sich im Bezirk JuĆŸna Bačka in der Autonomen Provinz Vojvodina in Serbien . Es erstreckt sich zwischen der Donau, den SĂŒdkarpaten und dem Fluss TamiĆĄ ĂŒber 354 km und ĂŒber eine FlĂ€che von 30.000 Hektar. Das Reservat stellt ein wĂŒstenartiges PhĂ€nomen dar, eine SanddĂŒnenlandschaft mitten im Balkan, mit einer einzigartigen Orografie , Flora und Fauna in Europa . Daher wird es in Serbien auch umgangssprachlich Evropska Sahara (EuropĂ€ische Sahara) genannt. Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die SanddĂŒne mit Akazien und anderen BĂ€umen bepflanzt. Heute ist mehr als die HĂ€lfte der Sandlandschaft bepflanzt und manche Teile sind reiche Saisonjagdorte. Die imposante GrĂ¶ĂŸe der Sandberge mit ĂŒber 200 m ĂŒber NN, ihre Schönheit, das stĂ€ndige Wechseln der BlĂŒtenfarben der verschiedensten Pflanzenarten machen diese DĂŒne sehr attraktiv fĂŒr Besucher.

Tabula Traiana
Tabula Traiana

Nationalpark Đerdap

Der Nationalpark Đerdap erstreckt sich entlang der Donau, von der Stadt Golubac bis zur Kleingemeinde Tekija , ĂŒber eine LĂ€nge von 100 km und ĂŒber eine FlĂ€che von 63.680 Hektar. Das Einzigartige an diesem Park sind die riesigen Schluchten und PĂ€sse durch die die Donau fließt, die nach dem Grand Canyon die grĂ¶ĂŸten weltweit sind. Đerdapska klisura wird der grĂ¶ĂŸte Pass bezeichnet, der gleichzeitig auch der grĂ¶ĂŸte Europas ist. Die terziĂ€re Flora, Vegetation und Fauna machen ihn zu einem einzigartigen Naturreservat. Die ĂŒber 1100 Pflanzenarten, die hier zu finden sind, als auch BĂ€ren , Luchse , Wölfe , Streifenschakale , Schwarzstorche , einige Eulenarten und andere seltene Tiere bestĂ€tigen dies ebenfalls.

Trotz dieses Naturreichtums war der Mensch in diesem Gebiet stets prĂ€sent, was die zahlreichen Funde bezeugen. Lepenski Vir, Tabula Traiana und Traians BrĂŒcke sind nur einige der bedeutenden archĂ€ologischen Funde in diesem Nationalpark. Tragischerweise sind noch viele Funde auf dem Grund des riesigen Stausees des Eisernen Tores . Viele geborgene Funde finden sich im Museum Lepenski Vir.

Weitere serbische Nationalparks entlang der Donau: Spezial-Naturreservat Gornje Podunavlje , Nationalpark FruĆĄka Gora

Donaudelta Seitenarm
Donaudelta Seitenarm

BiosphÀrenreservat Donaudelta

Das Donaudelta, ĂŒber 2000 Kilometer flussabwĂ€rts in RumĂ€nien , ist das MĂŒndungsgebiet der Donau am Schwarzen Meer und – nach dem Wolgadelta – das zweitgrĂ¶ĂŸte Flussdelta Europas. Es besteht aus vier Hauptarmen (Chilia, Tulcea, Sulina und SfĂąntu Gheorghe sowie unzĂ€hligen Seitenarmen, Röhrichten, schwimmenden Inseln, Altarmen und Seen, aber auch AuwĂ€ldern sowie extremen Trockenbiotopen auf DĂŒnen. Das 5.000 km2 große, weltweit einmalige Ökosystem ist Europas grĂ¶ĂŸtes Feuchtgebiet, es gilt als der vermutlich grĂ¶ĂŸte Schilfrohrbestand der Erde und ist der Lebensraum von ĂŒber 4.000 Tier- und ĂŒber 1.000 Pflanzenarten.

Donaudelta Ufer
Donaudelta Ufer

1991 erklĂ€rte die UNESCO das Delta zu einem Teil des Weltnaturerbes , seitdem ist es BiosphĂ€renreservat. Am 5. Juni 2000 verpflichteten sich die Regierungen RumĂ€niens , Bulgariens , Moldawiens und der Ukraine zum Schutz und zu der Renaturierung der Feuchtgebiete entlang der etwa 1.000 Kilometer langen unteren Donau. Dieser GrĂŒne Korridor wurde damit zum grĂ¶ĂŸten grenzĂŒberschreitenden Schutzgebiet Europas.

Nach der Jahrtausendwende entwickelte sich das Gebiet zunehmend zum Touristenziel. Allein zwischen Mai und Juli 2004 kamen fast 54.000 GĂ€ste, was eine Steigerung von fast 50 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr bedeutet.

Schwerere ökologische Eingriffe

Wie viele andere FlĂŒsse hat die Donau seit dem Beginn der Industrialisierung zahlreiche schwere Eingriffe durch Menschenhand erfahren. Nur 20 Prozent der Überschwemmungsgebiete, die im 19. Jahrhundert existierten, sind heute noch vorhanden und nur noch die HĂ€lfte des Flusslaufs kann heute noch als zumindest „naturnah“ bezeichnet werden.

Neben der zunehmenden Verschmutzung durch Industrie, Landwirtschaft, Tourismus und der Zuleitung von AbwĂ€ssern sowie der Regulierung durch Wehre, DĂ€mme, Staustufen und KanĂ€le, letzteres vor allem in Deutschland und Österreich, sind es vor allem Großprojekte, die dem Lebensraum Donau stark zusetzen. Da gleich 10 Staaten, darunter einige der Ă€rmsten LĂ€nder Europas, zum Beispiel Moldawien, RumĂ€nien, die Ukraine und Bulgarien ihre vor allem wirtschaftlichen Interessen am Fluss wahrnehmen und von seiner Lage profitieren wollen, ist ein grenzĂŒberschreitender Schutz schwierig.

Das Kraftwerk „Eisernes Tor“

Staudamm „Eisernes Tor“
Staudamm „Eisernes Tor“

Im Jahr 1964 begannen das damalige Jugoslawien und RumĂ€nien zwischen den SĂŒdkarpaten und dem Serbischen Erzgebirge an der Grenze von RumĂ€nien zu Serbien mit dem gemeinsamen Bau eines Wasserkraftwerks , das 1972 eröffnet wurde. Die Talsperre mit zwei Schleusen ließ einen 150 Kilometer langen Stausee entstehen, der Wasserspiegel wurde um 35 Meter gehoben. Neben der Energiegewinnung wurde auch die Wasserstraße Donau ausgebaut und die Schiffdurchfahrt durch die Sprengung der Katarakte im Fluss erleichtert.

FĂŒr den Stausee, dessen AuslĂ€ufer bis Belgrad reichen, mussten unter anderem die Stadt Orsova und fĂŒnf Dörfer weichen und die seit 1669 von TĂŒrken bewohnte Insel Ada Kaleh wurde ĂŒberflutet. Die meisten TĂŒrken verließen RumĂ€nien und gingen in die TĂŒrkei. Insgesamt mussten 17.000 Menschen umgesiedelt werden, ihre angestammten und teils kulturell bedeutenden Wohnorte wurden vom Wasser begraben. Auch fĂŒr die Umwelt hat die Errichtung des Damms Folgen gehabt, so können seither Störe nicht mehr zum Ab laichen die Donau hinaufschwimmen.

Um den kulturellen und ökologischen Schaden zu begrenzen, sind Objekte der Flora und Fauna, ebenso wie geomorphologische, archÀologische und kulturhistorische Artefakte in zwei Nationalparks und Museen bewahrt worden, in Serbien im Djerdap Nationalpark, der seit 1974 besteht und 63.608 Hektar umfasst, und in RumÀnien im Portile de Fier Nationalpark, der 2001 eingerichtet wurde und eine FlÀche von 115.655 Hektar besitzt.

Gabčíkovo-Nagymaros

Im Budapester Vertrag vom 16. September 1977 vereinbarten die damalige Tschechoslowakei und Ungarn in Budapest den Bau eines riesigen Staustufenverbunds zwischen Gabčíkovo nahe Bratislava und Nagymaros in Ungarn zur Energiegewinnung, erste Planungen fĂŒr das Projekt reichten zurĂŒck bis in das Jahr 1946 .

Von dem Bau wurden von ungarischen und dann zum Teil auch österreichischen Experten zerstörerische Auswirkungen auf die nahen österreichischen Donauauen, die Landschafts- und SiedlungsrĂ€ume entlang der slowakisch-ungarischen Grenze sowie die Budapester Wasserversorgung befĂŒrchtet. Nachdem bereits seit 1983 die Arbeiten daran verlangsamt wurden, grĂŒndete sich 1984 in Budapest Duna Kör, der „Donau-Kreis“. Diese Umweltbewegung, die vielfach als Keim der „samtenen Revolution“ in Ungarn angesehen wird, fand starken RĂŒckhalt in der Bevölkerung, 140.000 Menschen unterzeichneten ihre Petition gegen den Staudamm und 1988 kam es zu einer Demonstration mit rund 40.000 Teilnehmern vor dem ungarischen Parlament. Im Rahmen der politischen ErschĂŒtterungen des Ostblocks 1989 zog sich Ungarn dann unter dem Druck der Bevölkerung von dem Projekt zurĂŒck.

Die Tschechoslowakei bzw. ab 1993 die Slowakei betrieb den Weiterbau des Kraftwerks an einer anderen Stelle und verklagte Ungarn 1993 und erneut 1997 beim Internationalen Gerichtshof auch auf die ErfĂŒllung des Budapester Vertrages von 1977. Ungarn warf nun der Slowakei zusĂ€tzlich vor, teilweise Wasser aus dem Grenzfluss in den neu gebildeten kĂŒnstlichen Gabčíkovo-Kanal entzogen zu haben. Der Gerichtshof hat im Prinzip entschieden, dass der Vertrag von 1977 gilt und die beiden LĂ€nder vereinbaren sollen, wie sie ihn erfĂŒllen. Die entsprechende Einigung ist bis heute nicht zustande gekommen. Durch diese Situation sind die Beziehungen zwischen Ungarn und der Slowakei bis in die Gegenwart belastet.

Hafen Giurgiulesti

Giurgiulesti Oil Terminal Project
Giurgiulesti Oil Terminal Project

1995 grĂŒndete die moldawische Regierung Terminal S.A., ein Joint-Venture mit griechischer Beteiligung zur Errichtung eines Hafens mit angeschlossener Ölraffinerie an ihrem UferstĂŒck bei Giurgiulesti . 1996 gewĂ€hrte die EuropĂ€ische Bank fĂŒr Wiederaufbau und Entwicklung einen Kredit ĂŒber 19 Millionen Dollar und erhielt damit einen Anteil von 20 Prozent. 41 Prozent hĂ€lt die moldawische Tirex-Petrol und 39 Prozent die griechische Technovax. Der Grundstein fĂŒr den Bau wurde im November 1998 gelegt, seither kommt das Projekt allerdings nur sehr mĂ€ĂŸig voran. GegenwĂ€rtig versucht die moldawische Regierung ihren Anteil zu verkaufen, seit 2003 werden vor allem Interessenten aus Russland und Aserbaidschan genannt.

Da das Donaudelta sehr nahe ist, wĂŒrden EintrĂ€ge belastenden Materials insbesondere im Falle von Havarien schnell und unverdĂŒnnt dorthinein gelangen und das Schutzgebiet stark gefĂ€hrden. Entsprechend fĂŒhrten diese PlĂ€ne zu Protesten durch UmweltschutzverbĂ€nde, von der moldawischen Regierung werden sie aber konsequent weiterverfolgt.

Bystre-Kanal

Am 27. August 2004 wurde in der kleinen ukrainischen Stadt Wylkowe der Bystre-Kanal wiedereröffnet. Da er mitten durch das Naturreservoir des Donaudeltas fĂŒhrt und durch eine Senkung des Wasserspiegels eine irreparable SchĂ€digung der einzigartigen Flora und Fauna nach sich ziehen könnte, protestierten zuvor unter anderem UmweltverbĂ€nde, die rumĂ€nische Regierung und das EU -Umweltkommissariat gegen den Kanal. Die ukrainische Regierung entgegnete, dass hinter den VorwĂŒrfen vor allem wirtschaftliche Interessen RumĂ€niens steckten, da dieses bisher eine Art Monopol auf den Schifffahrtsverkehr zum Schwarzen Meer hĂ€tte, verbat sich die „Einmischung in innere Angelegenheiten“ und begann ungeachtet aller Aufforderungen mit den Arbeiten.

Wirtschaftsraum Donau

Wassernutzung

Trinkwasser

Die Donau ist entlang ihres Laufes fĂŒr rund 10 Millionen Menschen eine bedeutende Trinkwasserquelle. In Baden-WĂŒrttemberg beliefert der Zweckverband Wasserversorgung den gesamten Raum zwischen Stuttgart, Bad Mergentheim, Aalen und dem Alb-Donau-Kreis mit Trinkwasser, von dem gut 30 Prozent (2004: 30 Millionen Kubikmeter) aufbereitetes Donauwasser sind. Auch StĂ€dte wie Ulm oder Passau verwenden großteils noch Donauwasser als Trinkwasser.

Österreich dagegen bezieht zu 99 Prozent sein Trinkwasser aus Grund- und Quellwasser, nur sehr selten, zum Beispiel wĂ€hrend Hitzeperioden in Wien, wird Wasser aus der Donau entnommen, um daraus Trinkwasser zu gewinnen. Dasselbe gilt in Ungarn, das zu 91 Prozent Grundwasser verwendet. Auch die anderen Staaten entlang des Mittellaufs verzichten aufgrund der starken Verschmutzung auf die Verwendung von Donauwasser als Trinkwasser. Nur Orte an der Donau in RumĂ€nien, wo der Strom wieder sauberer ist, versorgen sich noch weitgehend mit dem Wasser aus der Donau (Turnu-Severin, Donaudelta).

Wasserkraft

FĂŒnf Anrainerstaaten der Donau beziehen nennenswerte Anteile ihrer Energie aus Wasserkraftwerken an der Donau, nĂ€mlich Deutschland, Österreich, die Slowakei, Serbien und RumĂ€nien. Anderen Staaten fehlt zum Bau entweder die partielle territoriale Kontrolle ĂŒber die Donau fĂŒr autonome Bauten (Kroatien, Bulgarien und Moldawien verfĂŒgen jeweils nur ĂŒber ein Ufer des Flusses), Wasserkraftwerksbauten sind politisch nicht durchsetzbar wie in Ungarn oder der Lauf der Donau gibt eine solche Verwendung schlicht nicht her, so in der Ukraine.

In Deutschland wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts erste Wasserkraftwerke gebaut, insbesondere in der Region der Oberen Donau, aber auch zum Beispiel bei Ulm. Allerdings erlangte die Donau als Energielieferant niemals die Bedeutung wie weiter flussabwÀrts, da sie vergleichsweise schwach und energiearm ist.

In Österreich hingegen ist die Situation bereits gĂ€nzlich anders, wenn auch der Bau des ersten Donaukraftwerkes Ybbs-Persenbeug erst relativ spĂ€t begann, nĂ€mlich 1953. Heute hat Österreich in Europa nach Island und Norwegen den höchsten Anteil an Wasserkraft ĂŒberhaupt, auch im Donauraum ist Österreich fĂŒhrend, insgesamt werden rund 20 Prozent des öffentlichen Energiebedarfs durch die Donaukraftwerke gedeckt. Diese Entwicklung gilt allerdings nicht als durchweg positiv: Die reine Wasserkraft-Monokultur, die sich in Österreich insbesondere an der Donau konzentriert, die von der deutschen Grenze an, mit Ausnahme der Wachau, bis nach Wien mit Laufkraftwerken besetzt ist, verĂ€ndert den Lauf und die Fließgeschwindigkeit des GewĂ€ssers und beeintrĂ€chtigt die regulĂ€re Überflutung der ökologisch wertvollen AuwĂ€lder. Daneben bilden die Staustufen Barrieren fĂŒr Fische und andere Lebewesen, die sich nicht mehr frei im Fluss bewegen können.

In der Slowakei ist die Wasserkraft mit gut 16 Prozent Anteil am Energiemix die zweitwichtigste Energiequelle nach der Braunkohle. Der grĂ¶ĂŸte Anteil davon, nĂ€mlich 11 Prozent der Gesamtproduktion der elektrischen Energie entstammt dem ursprĂŒnglich in Kooperation mit Ungarn geplanten Wasserkraftwerk Gabčíkovo-Nagymaros, aus dessen Bau sich Ungarn allerdings spĂ€ter zurĂŒckzog und das daraufhin von der Slowakei allein vollendet wurde.

Das bis heute grĂ¶ĂŸte Wasserkraftwerk Europas am Eisernen Tor wurde 1972 nach achtjĂ€hriger Bauzeit gemeinsam von Jugoslawien (heute Serbien) und RumĂ€nien in Betrieb genommen. Bis heute stellt dadurch die Wasserkraft mit 37,1 Prozent (Serbien) bzw. 27,6 Prozent (RumĂ€nien) eine der bedeutendsten Energiequellen der beiden LĂ€nder dar.

Schifffahrt

Schubverband bestehend aus einem Containerschubkahn (auf dem Bild rechts) und einem Massengutschubkahn (links) auf der Donau in Linz.
Schubverband bestehend aus einem Containerschubkahn (auf dem Bild rechts) und einem Massengutschubkahn (links) auf der Donau in Linz.
DDSG-Ausflugsschiff "Prinz Eugen" in der Wachau
DDSG-Ausflugsschiff "Prinz Eugen" in der Wachau

Die Donau ist erst ab Kelheim, fast 500 Kilometer hinter der Quelle, ĂŒber eine Gesamtstrecke von 2415 Kilometern bis zur MĂŒndung fĂŒr die Binnenschifffahrt befahrbar. Mit dem Main-Donau-Kanal, welcher bei Kelheim in die Donau mĂŒndet, ist auch eine durchgehende Wasserstraße von der Nordsee ĂŒber den Rhein, so wie Main bis ins Schwarze Meer gegeben.

Aus der Sicht der Donauschifffahrt wird die Donau in drei Bereiche eingeteilt:

  • Obere Donau von Kelheim bis KomĂĄrom / KomĂĄrno
  • Mitteldonau von Komarom/Komarno bis Turnu Severin
  • Untere Donau von Turnu Severin bis zur MĂŒndung

Historische Schifffahrt an der oberen Donau

Die Donau ist eine der Ă€ltesten und bedeutendsten europĂ€ischen Handelsrouten. Bereits in frĂŒhgeschichtlicher Zeit diente sie als Transportweg fĂŒr Handelswaren wie zum Beispiel Pelze, die meist noch mit einfachen FlĂ¶ĂŸen den Fluss entlang transportiert wurden. Bereits zur Römerzeit wurde Schifffahrt betrieben, wenn auch bis in die Neuzeit Boote, die nach dem langen und damals noch sehr gefĂ€hrlichen Weg ihren Zielhafen erreicht hatten, hĂ€ufig demontiert und als Bauholz verkauft wurden. Wenn mit dem beschwerlichen und langsamen RĂŒckweg auf Schiffen nicht genug verdient werden konnte, wurde dieser vermeiden. Typisch fĂŒr die Donauschifffahrt waren deshalb einfache Schiffskonstruktionen wie Zillen (siehe auch Ulmer Schachteln) und PlĂ€tten, die am Oberlauf ab Ulm (am Inn ab Hall in Tirol) verkehrten, und den Holzverbrauch im Vergleich zum Bau von Flossen reduzierten. Grössere Zillen mit LĂ€ngen bis ca. 30 Metern und 2 Tonnen Zuladung, die sog. Kelheimer, oder Ulmer Ordinarischiffe wurden gelegentlich mit lohnender Ladung wie Wein, Salz u.Ă€. stromaufwĂ€rts zurĂŒckgezogen.

Über die Jahrtausende konnten Boote stromaufwĂ€rts nur durch Treideln entlang der hier Treppelpfade genannten Leinpfade vorankommen. Dabei wurden die Boote zuerst von Menschen, ab dem 15. Jahrhundert zunehmend von Zugtieren stromaufwĂ€rts gezogen. Diese spĂ€teren SchiffszĂŒge waren streng organisiert und umfassten bis zu 60 Pferde und ebensoviel Mannschaft, als Schiffe einen Kelheimer (Hohenau genannt) oder deren mehrere (Nebenbei) und stets mehrere Zillen und PlĂ€tten als Funktionsschiffe fĂŒr Tauwerk, Pferde und VorrĂ€te. Wegen des weit verĂ€stelten Flusssystems mit wechselnden Untiefen war ein solcher Schiffszug sehr langsam unterwegs. Oft kam man an einem Tag nur wenige Kilometer voran. HĂ€ufig musste mitsamt Pferden die Flussseite gewechselt werden, Wetter und WasserfĂŒhrung behinderten das Vorankommen.

Dampfschifffahrt an der oberen Donau

Mit dem Aufkommen der Dampfschifffahrt und spĂ€ter der Lokomotiven begann der Niedergang der historischen Donauschifffahrt, die letzten SchiffszĂŒge wurden um 1900 stromaufwĂ€rts gezogen. Im Jahr 1812 wurde in Wien das erste Donaudampfschiff in Betrieb genommen wurde. Kurze Zeit spĂ€ter, im Jahre 1829 , wurde die erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft ins Leben gerufen. Dadurch wurden die Schiffe schneller, zum Beispiel fuhr das erste Dampfschiff „Franz I“ im Jahre 1830 die Talfahrt von Wien nach Budapest in 14 Stunden 15 Minuten. FĂŒr die Bergfahrt von Budapest nach Wien benötigte er 48 Stunden 20 Minuten. Im September 1837 fuhr das erste Schiff, die „Maria Anna“ von Wien nach Linz. Eines der letzten Exemplare dieses Schiffstyps ist in Regensburg als Museumsschiff zu besichtigen ( http://www.dsmr.de/ ). Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts war auch die BlĂŒte der Kettenschiffe , die sich an einer zuvor fest in der Fahrrinne des Flusses verlegten Kette mit Dampfmaschinenkraft den Fluss „hinaufzogen“. Solche Ketten wurden zuerst fĂŒr die Strecke Wien–Pressburg verlegt, 1891 aber auch bei Ybbs und Regensburg.

UrsprĂŒnglich war die Donau ein offener Handelsfluss, nutzbar fĂŒr jedermann, trotzdem nahm jedes Uferland Handelszölle. Im Pariser Frieden 1856 wurde das Recht des freien Handels auf der Donau erstmals kodifiziert und eine EuropĂ€ische Donaukommission [2] gegrĂŒndet. Angelehnt an die Bestimmungen der Wiener Kongressakte von 1815 zur freien Schifffahrt. 120 Jahre spĂ€ter, am 18. August 1948 , wurde auf der Belgrader Konferenz in der „Konvention ĂŒber die Regelung der Schifffahrt auf der Donau“ dieses Recht erneut festgeschrieben, das Befahren der Donau ist Schiffen aller Flaggen erlaubt, nur Kriegsschiffen fremder Flagge ist das Befahren der Donau untersagt. Die Einhaltung der Regeln und die Erhaltung der Schifffahrtstauglichkeit wird durch die Internationale Donaukommission [3] ĂŒberwacht.

Donauschifffahrt heute

Hauptartikel: Donauschifffahrt

Neben knapp 100 Hotelschiffen, welche zu Mehrtages-Kreuzfahrten vorwiegend zwischen Passau, Budapest und dem Schwarzen Meer ablegen, gibt es viele Tagesausflugsschiffe, welche in Deutschland vor allem in Passau ( Wurm & Köck ) und in Österreich vor allem in der Wachau ( DDSG ) unterwegs sind. Außerdem gibt es unzĂ€hlige kleine, private Sportmotorboote und Frachtschiffe.

Holzschwemme

Im 18. bzw. 19. Jahrhundert diente die Donau als Transportweg fĂŒr Holz aus dem Böhmerwald. Holzscheiter wurden vom Böhmerwald aus ĂŒber den Schwarzenbergschen Schwemmkanal , dann in der Große MĂŒhl und anschließend in der Donau bis nach Wien geschwemmt, wo sie als Brennholz verkauft wurden.

Fischerei

Die Bedeutung der Fischerei, von der an manchen Orten im Mittelalter die ganze Bevölkerung lebte, ist im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts stark zurĂŒckgegangen. In Deutschland ist nur noch ein einziger Donaufischer zwischen Straubing und Vilshofen aktiv. In Österreich hingegen wird in bescheidenem Maß noch um Linz und Wien gefischt, von grĂ¶ĂŸerer Bedeutung ist die Fischerei noch immer im Donaudelta.

Weinberge bei Spitz (Wachau)
Weinberge bei Spitz (Wachau)

Weinbau

In zwei (streng genommen drei) Staaten ist die Donau auch ein Weinanbaugebiet . Das qualitativ hochwertigste ist dabei die Wachau in Österreich, eines der besten mitteleuropĂ€ischen Weinbaugebiete ĂŒberhaupt, dort werden hauptsĂ€chlich GrĂŒner Veltliner , Riesling und Chardonnay angebaut.

In Ungarn wird Wein fast ĂŒberall entlang der Donau zwischen VisegrĂĄd und der SĂŒdgrenze des Landes kultiviert, die Hauptstadt des ungarischen Weins war VĂĄc . In der sozialistischen Ära verloren die frĂŒher berĂŒhmten ungarischen Weine stark an QualitĂ€t, seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts erlebt der ungarische Weinbau eine Renaissance.

Das angesprochene dritte Weinbaugebiet liegt in Deutschland bei Bach an der Donau zwischen Regensburg und Straubing und ist eine wirtschaftlich unbedeutende KuriositĂ€t, zugleich aber ein letztes Relikt der bis auf die Römer zurĂŒckgehenden, ursprĂŒnglich lebendigen Kultur des Baierweins an der deutschen Donau.

Tourismus

Neben vielen berĂŒhmten und sehenswerten Einzelzielen entlang der Donau sind zahlreiche Donaulandschaften und Nationalparks von touristischer Bedeutung, so zum Beispiel der Naturpark Obere Donau in Deutschland, die Wachau sowie der Nationalpark Donau-Auen in Österreich, das Eiserne Tor zwischen Serbien und RumĂ€nien und das transnationale Donaudelta.

Insbesondere auf der nicht schiffbaren und daher verkehrsfreien oberen Donau gibt es die Möglichkeit zu Kanu-, Paddel- und Bootstouren, in Deutschland und Österreich ist die Donau darĂŒber hinaus mit langen Radwegen gesĂ€umt, die hervorragend fĂŒr Radwanderungen geeignet sind.

Auch der Flusskreuzfahrttourismus ist bedeutend, neben der vielbefahrenen Strecke von Wien nach Budapest fahren einzelne Schiffe auch von Passau bis in das Donaudelta und zurĂŒck. Zur Hochsaison befahren ĂŒber 70 Kreuzfahrtschiffe den Fluss.

Wissenswertes ĂŒber die Donau

MerksprĂŒche zum Donauverlauf:

  • „Brigach und Breg(e) bringen die Donau zu Weg(e).“
  • „Brigach und Breg bringen Donau zur Streck'.“ (Kennt doch keiner!)
  • „Iller, Isar, Lech und Inn fließen rechts zur Donau hin
    • Wörnitz, AltmĂŒhl, Naab und Regen kommen ihr von links entgegen.“
  • „Die Donau kommt vom Schwarzwald her
    • und mĂŒndet in das Schwarze Meer.“

Siehe auch

  • Liste der lĂ€ngsten FlĂŒsse der Erde
  • Donauquelle
  • Donaucity
  • Donauturm
  • Liste der DonaubrĂŒcken
  • Liste der FlĂŒsse in Deutschland
  • Liste europĂ€ischer FlĂŒsse
  • Liste der FlĂŒsse in der Slowakei
  • Liste von NebenflĂŒssen der Donau
  • Donau-Schwarzmeer-Kanal

Literatur

  • Dieter Maier: Die Donau. Utting 2001, ISBN 3-89555-012-4
  • Michael Weithmann: Die Donau. Ein europĂ€ischer Fluss und seine dreitausendjĂ€hrige Geschichte. Wien 2000, ISBN 3-222-12819-7
  • Manfred Fiala: Die Donau. 2004, ISBN 3-900323-79-8
  • GĂŒnter Schödl (Hrsg.): Deutsche Geschichte im Osten Europas. Land an der Donau. 1995, ISBN 3-88680-210-8
  • Herbert Lugschitz, Winfried Steininger: Am Strom entlang. FahrradfĂŒhrer Donau. Wien bis Budapest. 1999, ISBN 3-89595-028-9

Weblinks

Wiktionary: Donau – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

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