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Letzte Änderung für Artikel Hornisgrinde: 18.02.2006 15:02

Hornisgrinde

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Hornisgrinde
H├Âhe : 1164 Meter
Lage: n├Ârdl. Schwarzwald (Ortenaukreis)
Gebirge : Schwarzwald

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Hochebene der Hornisgrinde im Jahr 2004. Im Vordergrund Bereiche des Hochmoors, im Hintergrund der Sendemast und die in den letzten Jahren installierten Windkraftr├Ąder.
Hochebene der Hornisgrinde im Jahr 2004. Im Vordergrund Bereiche des Hochmoors, im Hintergrund der Sendemast und die in den letzten Jahren installierten Windkraftr├Ąder.

Die Hornisgrinde ist mit 1164 Metern ├╝ber NN der h├Âchste Berg des Nordschwarzwaldes . Sie ist eher ein langgestreckter Bergr├╝cken , mit einer L├Ąnge von ca. 2 km und liegt ungef├Ąhr in Nord-S├╝d-Ausrichtung. Der Namen leitet sich vermutlich vom lateinischen mons grinto ab, was soviel wie sumpfiger Kopf bedeutet und auf das Hochmoor hinweist.

Inhaltsverzeichnis

Der Bergr├╝cken

Am s├╝dlichen Ende, oberhalb des Mummelsees steht der 23 Meter hohe Hornisgrindeturm . Sein Bau 1910 geht auf die Initiative des Badischen Schwarzwaldvereines aus. Als Baumaterial wurde das in der N├Ąhe anstehenden Buntsandstein verwendet. Zusammen mit dem Mummelsee war er seinerzeit eines der beliebtesten Ausflugsziel in der Region. 1942 wurde der Turm von der deutschen Luftwaffe beschlagnahmt. Nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1999 nutzte ihn das franz├Âsische Milit├Ąr. Danach hat die Waldgenossenschaft Seebach den Turm vom Bund zur├╝ck erworben und die Gemeinde Seebach in Erbpacht ├╝bernommen. Am Sonntag, den 29. Mai 2005, wurde der Turm wieder f├╝r die Allgemeinheit ge├Âffnet.

Direkt n├Ârdlich des Turms liegt das Hochmoor. Es entstand nach der Rodung des Waldes und der anschlie├čenden Nutzung als Weidefl├Ąche ab dem 15. Jahrhundert. Weiter in Richtung Norden befindet sich mit 1164 Metern der h├Âchste Punkt der Hornisgrinde. Weiter Richtung Norden folgen die drei Windkraftanlagen, gefolgt vom Sendeturm des S├╝dwestrundfunks. N├Ârdlich der Sendeanlage senkt sich der Bergr├╝cken in Richtung Unterstmatt.

Entlang des Bergr├╝ckens f├╝hrt der Westweg , sowie entlang der Westseite die Schwarzwaldhochstra├če ( B 500 ).

Windpark

Aufgrund der hohen Durchschnittsgeschwindigkeit im Jahresmittel von 5,2 m/s wurde auf der Hornisgrinde Mitte der 1990er Jahre ein Windpark errichtet. 1994 wurden in privater Initiative zwei Seewind -Anlagen zu je 110 kW Leistung erbaut, eine dritte mit 132 kW folgte 1996. Wie bei vielen anderen Windparks wird auch hier ├╝ber den exponierten Standort kontrovers diskutiert.

Sendeanlagen

S├╝dwestrundfunk

Auf dem Gipfel der Hornisgrinde befindet sich ein 206 Meter hoher Sendeturm des S├╝dwestrundfunks in Stahlbetonbauweise, der von 1971 bis 1972 errichtet wurde. Die von dort gesendeten Frequenzen decken fast das gesamte Rheintal zwischen Freiburg im Breisgau und Mannheim ab sowie weite Teile des n├Ârdlichen und mittleren Schwarzwalds. Aufgrund von Reflexionen sind die Programme von der Hornisgrinde teilweise bis in die Innerschweiz zu empfangen.

Gesch├╝tzte Fl├Ąchen des Hochmoors auf dem Gipfelplateau der Hornisgrinde mit typischer Moorvegation und verkr├╝ppelten, kleinw├╝chsigen Nadelgeh├Âlzen.
Gesch├╝tzte Fl├Ąchen des Hochmoors auf dem Gipfelplateau der Hornisgrinde mit typischer Moorvegation und verkr├╝ppelten, kleinw├╝chsigen Nadelgeh├Âlzen.

Bis Ende der 1980er Jahre waren die damaligen SWF-Programme bis hinter die Vogesen zu h├Âren. Aufgrund internationaler Vereinbarungen mit Frankreich musste die Sendeleistung Richtung Westen auf ein technisches Mindestma├č reduziert werden, so dass die Reichweite im Elsass heutzutage deutlich geringer ist.

Von der Hornisgrinde werden derzeit folgende H├Ârfunkprogramme abgestrahlt:

Weiterhin ist der Sendeturm ein Fernseh-Grundnetzsender :

  • Das Erste ( ARD ), Kanal 9, 80 kW

Geographische Koordinaten: 48┬░ 36'25" n├Ârdliche Breite, 8┬░ 12' 9" ├Âstliche L├Ąnge. Der Turm ist f├╝r die ├ľffentlichkeit nicht zug├Ąnglich.

DTAG

Neben dem Turm des S├╝dwestfunkturms befindet sich au├čerdem ein Sendemast der Deutschen Telekom AG auf der Hornisgrinde. Dieser beherbergt eine Relaisstation f├╝r Amateurfunk-Fernsehen (ATV).

Geographische Koordinaten: 48┬░ 36'52" n├Ârdliche Breite, 8┬░ 12' 13" ├Âstliche L├Ąnge. Auch dieser Turm ist f├╝r die ├ľffentlichkeit nicht zug├Ąnglich.

Weblinks


Koordinaten: 48┬░ 36' 25" N 8┬░ 12' 9" O

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