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Letzte Änderung für Artikel Freiburg im Breisgau: 20.02.2006 08:23

Freiburg im Breisgau

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Wappen Karte
Wappen von Freiburg im Breisgau Lage der kreisfreien Stadt Freiburg im Breisgau in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Baden-WĂŒrttemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Region : SĂŒdlicher Oberrhein
Kreis : Stadtkreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 47° 59' N, 07° 51' O
47° 59' N, 07° 51' O
Höhe : 278 m ĂŒ. NN (MĂŒnsterplatz)
FlĂ€che : 153,06 kmÂČ
Einwohner : 214.716 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 1402 Einwohner je kmÂČ
AuslÀnderanteil : 14,0 %
Postleitzahlen : 79001 - 79140
(alte PLZ: 7800)
Vorwahl : 0761
Kfz-Kennzeichen : FR
GemeindeschlĂŒssel : 08 3 11 000
Stadtgliederung: 41 Stadtbezirke
Anschrift der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 2-4
79098 Freiburg im Breisgau
Website: www.freiburg.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Dr. Dieter Salomon ( GRÜNE )

Freiburg im Breisgau ist nach Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe die viertgrĂ¶ĂŸte Stadt in Baden-WĂŒrttemberg und sĂŒdlichste Großstadt Deutschlands.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Luftbild von Freiburg
Luftbild von Freiburg

Die kreisfreie Stadt im gleichnamigen Regierungsbezirk ist Sitz des Regionalverbands SĂŒdlicher Oberrhein und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, von dem sie nahezu ganz umgeben ist. Die nĂ€chstgelegenen GroßstĂ€dte sind Mulhouse (dt. MĂŒlhausen) , Basel etwa 60 km sĂŒdlich und ZĂŒrich etwa 86 km sĂŒdöstlich, Strasbourg (dt. Straßburg) etwa 85 km und Karlsruhe etwa 140 km nördlich sowie Stuttgart, etwa 200 km nordöstlich von Freiburg. Die Einwohnerzahl der Stadt Freiburg im Breisgau ĂŒberschritt Anfang der 1930er Jahre die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Heute leben rund 210.000 Menschen in der Stadt, darunter etwa 30.000 Studentinnen und Studenten der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t, der Fachhochschulen und der PĂ€dagogischen Hochschule.

Geografie

MĂŒnster: Wahrzeichen der Stadt Freiburg
MĂŒnster: Wahrzeichen der Stadt Freiburg
Freiburg im GrĂŒnen: Sicht von Freiburg-ZĂ€hringen auf das Zentrum
Freiburg im GrĂŒnen: Sicht von Freiburg-ZĂ€hringen auf das Zentrum
Blick vom Aussichtsturm auf dem Schlossberg auf die Altstadt und das MĂŒnster
Blick vom Aussichtsturm auf dem Schlossberg auf die Altstadt und das MĂŒnster

Freiburg liegt an der Grenze zwischen Schwarzwald und Oberrheingraben . Die Verwerfung verlĂ€uft mitten durch das Stadtgebiet. Die östlichen Stadtteile liegen in einem Verbindungstal zum Zartener Becken beziehungsweise schon im Schwarzwald selbst (Kappel, GĂŒnterstal ). Mit dem sĂŒdöstlich gelegenen Schauinsland gehört der Gipfel eines der höchsten Berge des Schwarzwaldes zum Freiburger Stadtgebiet. Damit ist Freiburg unter den deutschen StĂ€dten die mit dem grĂ¶ĂŸten Höhenunterschied innerhalb des Stadtgebiets (mehr als 1000 Meter). Die westlichen Stadtteile liegen weitgehend auf einem Schwemmkegel, der wĂ€hrend der letzten Eiszeit entstand. Im SĂŒden liegt der Schönberg, der zur Vorbergzone zĂ€hlt, einem Teil des alten Gebirges, der beim Einbrechen des Oberrheingrabens nur teilweise abgerutscht ist. Durch Freiburg fließt die Dreisam.

An die ehemalige Stadtmauer erinnert der Straßenname „Auf der Zinnen“. Etwa zweihundert Meter nördlich davon verlĂ€uft der 48. nördliche Breitengrad. Die Stelle ist auf beiden Seiten der Nord-SĂŒd-Durchgangsstraße (die hier Habsburgerstraße heißt) durch eine Schrift in Pflastersteinen verschiedener Farben (vorwiegend weiß-schwarz-weiß) hervorgehoben, so dass auch AuswĂ€rtige deutlich erkennen können, auf welcher Breite der Erdkugel sie sich hier befinden.

Die Stadt liegt im „Verdichtungsraum Freiburg“, der neben der Stadt Freiburg im Breisgau die Gemeinden Au (Breisgau), Bötzingen, Gundelfingen, Kirchzarten, March, Merzhausen und Umkirch des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sowie die StĂ€dte und Gemeinden Emmendingen, Denzlingen und Waldkirch des Landkreises Emmendingen umfasst.

FĂŒr die Region SĂŒdlicher Oberrhein bildet Freiburg das Oberzentrum , von denen fĂŒr ganz Baden-WĂŒrttemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Freiburg ĂŒbernimmt fĂŒr die Gemeinden Au, Bötzingen, Buchenbach, Ebringen, Eichstetten am Kaiserstuhl, Glottertal, Gottenheim, Gundelfingen, Heuweiler, Horben , Kirchzarten, March, Merzhausen, Oberried, St. MĂ€rgen, St. Peter (Hochschwarzwald), Schallstadt, Sölden, Stegen, Umkirch und Wittnau die Funktion eines Mittelbereichs.

Freiburg ist klimatisch gesehen die wĂ€rmste Großstadt in Deutschland.

Nachbargemeinden

Folgende StĂ€dte und Gemeinden grenzen an die Stadt Freiburg im Breisgau. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und liegen alle, außer Vörstetten, das zum Landkreis Emmendingen gehört, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald:

Vörstetten, Gundelfingen, Glottertal, Stegen, Kirchzarten, Oberried (Breisgau), MĂŒnstertal (Schwarzwald) , Bollschweil, Horben, Au (Breisgau), Merzhausen, Ebringen, Schallstadt, Bad Krozingen, Breisach am Rhein, Merdingen, Gottenheim, Umkirch und March.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Freiburg ist in 41 Stadtbezirke von Freiburg gegliedert. Diese Einteilung dient zunĂ€chst nur statistischen Zwecken. In den erst bei der jĂŒngsten Gemeindereform eingegliederten Stadtteilen Ebnet, Hochdorf, Kappel, Lehen, Munzingen, Opfingen, Tiengen und Waltershofen wurde die Ortschaftsverfassung eingefĂŒhrt. Damit erhielten diese Orte jeweils einen von der BĂŒrgerschaft der Ortschaft zeitgleich mit dem Gemeinderat zu wĂ€hlenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher an der Spitze sowie eine örtliche Verwaltung. Die OrtschaftsrĂ€te sind zu allen wichtigen die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgĂŒltige Entscheidung ĂŒber eine Maßnahme obliegt jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Freiburg. Im Ortsteil St. Georgen gibt es ein Gemeindesekretariat, das fĂŒr verschiedene Verwaltungsaufgaben zustĂ€ndig ist.

Geschichte

Burg- und StadtgrĂŒndung

SĂŒdlich der heutigen Stadtteile ZĂ€hringen und Herdern kreuzten sich nahe der Dreisam ein Handelsweg durchs Rheintal (heute ZĂ€hringer-, Habsburgerstraße und die Kaiser-Joseph-Straße) und eine kaiserliche Reichsstraße durchs Höllental Richtung Breisach/Colmar (heute Salz- und Bertoldstraße).

Auf dem oberhalb der heutigen Stadt gelegenen Schlossberg , wo sich Jahrhunderte zuvor eine bedeutende römische Villa befunden hatte, erbaut vermutlich Bertold II. von ZĂ€hringen im Jahre 1091 eine Burg, das Castrum de Friburch. Dieses bleibt als Herrschaftssitz lange außerhalb des Bereichs der stĂ€dtischen Gerichtsbarkeit. Die Nachfolger Bertolds II. erheben die Siedlungen der Dientleute und Handwerker im heutigen Bereich der sĂŒdlichen Altstadt und Oberlinden zur Stadt. Die offizielle Verleihung der Markt- und Stadtrechte erfolgt im Jahre 1120 . Als StadtgrĂŒnder gilt Herzog Konrad, da sein Ă€lterer Bruder Herzog Bertold III. das Kriegshandwerk liebte und darin hĂ€ufig zusammen mit seinem Herrn Kaiser Heinrich V. unterwegs war.

Bemerkenswert ist die gleich zu Beginn planvoll angelegte Stadtreinigung durch BĂ€chle. Mit Beginn weit oberhalb der Stadt (BifĂ€ngle nahe der Kartaus) wurde der Gewerbekanal angelegt, der Wasser aus dem FlĂŒsschen Dreisam außerhalb der sĂŒdlichen und westlichen Stadtmauer (KartĂ€userstraße, Gerberau und Rotteckring) an der Stadt vorbeileitet und nördlich von ZĂ€hringen wieder in die Dreisam zurĂŒckfließen lĂ€sst. Vom Gewerbekanal wurde ein Netz von BĂ€chle abgezweigt, die durch viele Straßen und Gassen offen fließen. Damals konnten die Anlieger tagsĂŒber Brauchwasser entnehmen und durften nachts Unrat „de Bach nab“ gehen lassen. Damit das Wasser ĂŒberall das nötige GefĂ€lle bekam, musste man das Niveau des ganzen Stadtgebietes planmĂ€ĂŸig aus- und angleichen. Besonders in der Oberstadt musste man viel angekarrtes Material aufschĂŒtten. Erkennbare Schichten davon kamen bei der Erneuerung von Kellern nahe dem Platz Oberlinden wieder zum Vorschein. Besonders deutliche Funde zeigen sich gegenwĂ€rtig beim Umbau der Augustinerkirche.

Aufstieg der Stadt

Die am Ende des 10. Jahrhunderts entdeckten reichhaltigen Silbervorkommen am Westrand des Schwarzwalds verhelfen der Stadt bald zu Wohlstand. Das SchĂŒrfrecht erhielten die ZĂ€hringer von den Bischöfen von Basel, die wiederum 1028 das Bergregal von Konrad II. erhalten hatten. Um 1200 beginnt der Bau der gotischen Pfarrkirche, dem Freiburger MĂŒnster, unter dem letzten ZĂ€hringerherzog Bertold V. , der nach seinem Tode 1218 dort beigesetzt wird.

Die Grafen von Urach als Grafen von Freiburg

Nach dem Aussterben der ZĂ€hringer 1218 kam die Herrschaft ĂŒber die Stadt Freiburg an die Grafen von Urach, die sich fortan Grafen von Freiburg nannten und auf der Burg zu Freiburg residierten. Da die BĂŒrger der neuen Herrschaft zu Recht nicht trauten, gab sich die Stadt eine Ratsverfassung (das Stadtrodel von 1218), nach der 24 aus den alten Geschlechtern stammende RĂ€te Freiburg regieren. Ab 1248 kamen ebensoviele jĂ€hrlich wechselnde RĂ€te hinzu. Ende des 13. Jahrhunderts gelangen dann auch die Handwerker in den Rat.

Heinrich VII. hatte 1234 die Grafen von Freiburg mit dem SchĂŒrfrecht belehnt. Die Jahre ihrer Herrschaft zeichnen sich durch hĂ€ufige Fehden zwischen ihnen und der Stadt aus, bei denen es meistens um Geld ging. Im Jahre 1299 weigern sich die Freiburger, erneuten Geldforderungen des Grafen Egino II. nachzukommen und beschießen seine Burg auf dem Schlossberg mit Wurfmaschinen. Darauf ruft Egino seinen Schwager Konrad von Lichtenberg den Bischof von Straßburg zu Hilfe. In der anschließenden Schlacht ersticht der Freiburger Metzger Hauri den Bischof mit einem Spieß, was fĂŒr die Stadt den Sieg bedeutet, doch muss sie dem Grafen jĂ€hrlich ein betrĂ€chtliches SĂŒhnegeld zahlen. Als dann im Jahre 1366 Graf Egino III. versucht, nĂ€chtens mit einem Heerhaufen in die Stadt einzudringen, zerstören die Freiburger BĂŒrger die Burg auf dem Schlossberg . Um die Herrschaft der Grafen endlich loszuwerden, erkaufen sich die Freiburger im Jahre 1368 ihre Freiheit mit 20.000 Silbermark und unterstellen sich freiwillig dem Hause Habsburg . Die Stadt gehört damit zu Vorderösterreich und teilt von nun an Aufstieg und Niedergang mit den Habsburgern bis zur Auflösung des Deutschen Reiches im Jahre 1805 .

Freiburg unter den Habsburgern

Freiburg um 1900
Freiburg um 1900

Die Habsburger nehmen Freiburg gleich in die Pflicht. FĂŒr ihre Kriege gegen die Eidgenossenschaft muss die Stadt finanzielle Hilfe leisten und Ritter stellen. So auch 1386 als in der blutigen Schlacht von Sempach die Schweizer siegen und dabei nicht nur den österreichischen Herzog Leopold III. erschlagen, sondern auch fast den gesamten Freiburger Adel auslöschen. Damit ĂŒbernehmen die ZĂŒnfte die Macht in der Stadt.

Nachdem Herzog Friedrichs IV. dem auf dem Konzil von Konstanz abgesetzten Papst Johannes XXIII. (Gegenpapst) 1415 zur Flucht nach Freiburg verholfen hatte, verhĂ€ngt König Sigismund ĂŒber den Habsburger die Reichsacht. Damit fĂ€llt der Breisgau als Lehen an das Reich zurĂŒck und Freiburg ist von 1415 bis zur Begnadigung Friedrichs 1427 Reichsstadt .

Im Jahre 1448 stiftet Erzherzog Albrecht als Herr der habsburgischen Vorlande in Freiburg ein Studium generale, aus dem mit der GrĂŒndungsurkunde von 1457 die Freiburger UniversitĂ€t hervorgeht.

Einen Höhepunkt der Stadtgeschichte ist der Reichstag, den Kaiser Maximilian I. . 1498 in seine geliebte Stadt Freiburg einberuft. Hier verhandeln Kaiser und StĂ€nde die Einleitung des Schweizerfriedens. Daraus aber wird nichts, denn die Eidgenossen lehnen sowohl die Reichssteuer als auch die ZustĂ€ndigkeit des Reichskammergerichts ab und scheiden, nachdem sie 1499 im Schwabenkrieg bei Dornach das kaiserliche Heer entscheidend schlagen, aus ihren Verpflichtungen gegenĂŒber dem Reich aus.

Nach Fertigstellung des Hochchores weiht der zustĂ€ndige Bischof von Konstanz im Jahre 1513 das Freiburger MĂŒnster ein. Im selben Jahr sammeln sich bei Freiburg unter der Fahne des Bundschuh geknechtete und verarmte Bauern unter ihrem AnfĂŒhrer Joß Fritz . Der Aufstand wird verraten und endet bevor er begonnen hatte mit einer exemplarischen Bestrafung der Teilnehmer.

Unter der Asche aber glĂŒht es noch. Die Reformation mit Luthers falsch verstandener Schrift Von der Freiheit eines Christenmenschen entfacht erneut die Flamme des Aufruhrs. Am 23. Mai 1524 nehmen 18.000 Bauern unter FĂŒhrung von Hans MĂŒller wĂ€hrend des Bauernkrieges Freiburg ein und zwingen den Stadtrat einer evangelisch-christlichen Vereinigung zur Aufrichtung eines gemeinen Landfriedens und Tilgung der unbilligen Beschwerden des gemeinen armen Mannes beizutreten. Nach der Niederschlagung des Aufstands beeilt sich die Stadt, dem Hause Habsburg ihre gut katholische Einstellung zu versichern. Neben Freiburg bleiben auch Breisach, Waldkirch und Endingen der katholischen Sache treu, wĂ€hrend Kenzingen, Neuenburg, Rheinfelden, Waldshut und auch Straßburg zum protestantischen Glauben ĂŒbertreten. Als in Basel die BilderstĂŒrmer 1529 den Protestantismus fundamental durchsetzen, fliehen der FĂŒrst der Wissenschaft Erasmus von Rotterdam und das Basler Domkapitel ins sichere Freiburg.

1608 wird Freiburg von der Pest heimgesucht. 1620 ĂŒbernehmen die Jesuiten die UniversitĂ€t.

DreißigjĂ€hriger Krieg

In der Folge des DreißigjĂ€hrigen Krieges wechselte die Herrschaft mehrmals zwischen Frankreich und Vorderösterreich. Schwedische Truppen nehmen die Stadt am 30. Dezember 1632 vorĂŒbergehend ein. Die wegen schlechten Wetters an drei getrennten Tagen am 3., 5. und 9. August 1644 ausgetragene Schlacht bei Freiburg gilt als die blutigste Schlacht des ganzen DreißigjĂ€hrigen Krieges. Am 16. November 1713 eroberte der französische Marschall Claude-Louis-Hector de Villars Freiburg in einer der letzten Kriegshandlungen des Spanischen Erbfolgekrieges .

Baden

Napoleon schlĂ€gt Freiburg 1805 dem neu gegrĂŒndeten Großherzogtum Baden zu. Innerhalb Badens wird Freiburg Sitz eines Stadtamtes und zweier LandĂ€mter, die 1819 zu einem Landamt vereinigt wurden. Gleichzeitig wurden die Gemeinden des aufgelösten Amtes St. Peter dem Landamt Freiburg eingegliedert. Im Jahr 1827 wird Freiburg Sitz des neu gegrĂŒndeten Erzbistums Freiburg. Das Freiburger MĂŒnster wird Bischofskirche. Freiburg wird 1832 Sitz des Oberrheinkreises, zu dem mehrere Ämter gehören. 1864 werden Stadt- und Landamt Freiburg zum Bezirksamt Freiburg vereinigt. Zum neuen Großkreis Freiburg gehören die Amtsbezirke Breisach , Emmendingen, Ettenheim, Freiburg, Kenzingen (1872 aufgelöst), Neustadt im Schwarzwald und Staufen . Im gleichen Jahr grĂŒndet sich mit dem Schwarzwaldverein der erste deutsche Wanderverein in der Stadt.

20. Jahrhundert

Im Zuge einer Bezirksreform wird 1924 der Bezirk Breisach aufgelöst und seine Gemeinden zum Großteil dem Bezirksamt Freiburg zugeordnet. Eine nochmalige VergrĂ¶ĂŸerung erfuhr das Bezirksamt Freiburg im Jahre 1936 nach Auflösung des Bezirksamtes Staufen sowie durch Zuordnung von Gemeinden der Ämter Waldkirch und Emmendingen. Bei einem Besuch Hitlers 1932 im Möslestadion kommt es im Stadion zu Protestkundgebungen der Freiburger Bevölkerung. Hitler soll die Stadt seither immer gemieden haben und diese nicht mehr besucht haben.

1933 geben sich auch viele Freiburger nahezu widerstandslos dem nationalsozialistischen Regime hin. Von der Freiburger UniversitÀt aus versucht Martin Heidegger den Nationalsozialismus kulturell anzuleiten. Im Jahr 1939 wird das Bezirksamt Freiburg in Landkreis Freiburg umbenannt. Die Stadt Freiburg scheidet aus dem Landkreis aus und wird kreisfrei. 1940 werden aus Freiburg wie aus ganz Baden alle Juden deportiert (zunÀchst in das französische Konzentrationslager Gurs in der NÀhe der spanischen Grenze, spÀter von dort in die Vernichtungslager).

Am Abend des 27. Novembers 1944 wurde Freiburg von alliierten Truppen im Zuge der Operation Tigerfish bombardiert, wobei 2797 Menschen getötet und ca. 9600 verletzt wurden. Aktuelle SchĂ€tzungen gehen davon aus, dass die britische Royal Air Force bis zu 150000 Sprengköpfe auf die Altstadt abwarf, die in großen Teilen verwĂŒstet wurde. Nur dem Zufalle ist es wohl zu verdanken, dass das MĂŒnster inmitten des TrĂŒmmerfeldes praktisch unbeschĂ€digt blieb.

Freiburg wird 1945 von der französischen Armee besetzt. Von 1945 bis 1952 ist Freiburg in Folge der Aufteilung der Besatzungszonen die Hauptstadt des Bundeslandes Baden. Nach dem Zusammenschluss mit den LĂ€ndern WĂŒrttemberg-Baden und WĂŒrttemberg-Hohenzollern wird Stuttgart die Hauptstadt des neuen Bundeslandes Baden-WĂŒrttemberg.

1973 wird im Zuge der Kreisreform zum 1. Januar der Landkreis Freiburg Bestandteil des neuen Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Freiburg wird wieder Sitz des neuen Großkreises, bleibt selbst aber kreisfrei. In den 1970er Jahren entwickelte sich Freiburg zu einem Zentrum der Alternativkultur und Umweltbewegung , zu den Folgen siehe Politik.

1986 ist Freiburg Gastgeber der siebten Landesgartenschau Baden-WĂŒrttemberg.

Eingemeindungen und Erweiterungen

Ehemals selbstÀndige Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen, die in die Stadt Freiburg im Breisgau eingegliedert wurden. Vor der ersten Eingemeindung umfasste das Stadtgebiet lediglich 3.005 ha.

Jahr Orte Zuwachs in ha
1457 Herdern  ?
1826 Wiehre 723
1890 GĂŒnterstal 520
1890 Haslach 912
1906 ZĂ€hringen 1.169
1908 Betzenhausen 865
1914 Littenweiler 1.561
1938 St. Georgen 761
1. September 1971 Lehen 358
1. Dezember 1971 Opfingen 1.461
1. Juli 1972 Waltershofen 758
1. Januar 1973 Tiengen 838
1. Juli 1973 Munzingen 677
1. September 1973 Hochdorf 1.010
1. Juli 1974 Ebnet 687
1. Juli 1974 Kappel 1.381
1. Januar 1978 Mundenhof (Gemeinde Umkirch) 323

Freiburg wÀchst nicht nur durch Eingemeindungen, sondern auch durch neue Stadtteile. In den 1970er-Jahren sind dies die Stadtteile Freiburg-Weingarten und Freiburg-Landwasser , in den 1990er-Jahren werden die Stadtteile Freiburg-Rieselfeld und Freiburg-Vauban neu entwickelt.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung

1895 hatte Freiburg mehr als 50.000 Einwohner. 1933 ĂŒberschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, was sie zur Großstadt machte. Bis 1996 verdoppelte sich diese Zahl auf 200.000. Ende Juni 2005 lebten in Freiburg nach amtlicher Fortschreibung 214.716 Menschen mit Hauptwohnsitz - historischer Höchststand.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um SchĂ€tzungen, danach um VolkszĂ€hlungsergebnisse (Âč) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bevölkerung", ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1385 9.000
1450 6.135
1500 6.000
1620 10.000
1670 5.300
1754 6.655
1800 9.050
1818 10.200
1830 14.115
3. Dezember 1858 Âč 16.700
3. Dezember 1861 Âč 16.900
3. Dezember 1864 Âč 19.200
3. Dezember 1867 Âč 20.800
1. Dezember 1871 Âč 24.668
1. Dezember 1875 Âč 30.600
Jahr Einwohner
1. Dezember 1880 Âč 36.231
1. Dezember 1885 Âč 41.310
1. Dezember 1890 Âč 48.909
2. Dezember 1895 Âč 53.118
1. Dezember 1900 Âč 61.504
1. Dezember 1905 Âč 74.098
1. Dezember 1910 Âč 83.324
1. Dezember 1916 Âč 69.795
5. Dezember 1917 Âč 67.423
8. Oktober 1919 Âč 87.946
16. Juni 1925 Âč 90.475
16. Juni 1933 Âč 99.122
17. Mai 1939 Âč 110.110
31. Dezember 1945 89.275
29. Oktober 1946 Âč 93.075
Jahr Einwohner
13. September 1950 Âč 109.717
25. September 1956 Âč 128.401
6. Juni 1961 Âč 145.016
31. Dezember 1965 154.240
27. Mai 1970 Âč 174.377
31. Dezember 1975 175.371
31. Dezember 1980 175.106
31. Dezember 1985 184.230
25. Mai 1987 Âč 178.672
31. Dezember 1990 191.029
31. Dezember 1995 199.273
31. Dezember 2000 205.102
30. Juni 2005 214.716

Âč VolkszĂ€hlungsergebnis

Religionen

Christentum

Da Freiburg bis 1805 zu Österreich gehörte, blieb die Stadt eine katholische Stadt. Die Bevölkerung gehörte kirchlich zum Bistum Konstanz, das mit dem Ende des alten Reiches aufgelöst wurde. 1821 wurde Freiburg Sitz eines eigenen römisch-katholischen Erzbischofs , der jedoch erst 1827 sein Amt antreten konnte. Die Grenzen des Erzbistums Freiburg decken sich mit den Grenzen des ehemaligen Landes Baden und des (spĂ€ter preußischen ) FĂŒrstentums Hohenzollern. Bischofskirche ist das Freiburger MĂŒnster. Zur Kirchenprovinz Freiburg gehören die beiden SuffraganbistĂŒmer Mainz und Rottenburg-Stuttgart (bis 1929 auch die BistĂŒmer Limburg und Fulda). Der Erzbischof von Freiburg trĂ€gt den Titel eines Metropoliten . Der Deutsche Caritasverband hat seinen Sitz in Freiburg.

Im 19. Jahrhundert zogen auch Protestanten in die Stadt, die spĂ€ter eigene Kirchen erhielten. Die ehemals markgrĂ€flich-badischen Teilorte Haslach, Opfingen und Tiengen sind traditionell evangelisch. Die Freiburger Protestanten gehören heute, sofern sie nicht Glieder einer Freikirche sind, zum Dekanat Freiburg innerhalb des Kirchenkreises SĂŒdbaden der Evangelischen Landeskirche in Baden . In Freiburg befindet sich auch der Sitz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden , einer lutherischen Freikirche.

Seit dem spĂ€ten 19. Jahrhundert besteht in Freiburg eine altkatholische Gemeinde. Den griechisch- , russisch- und rumĂ€nisch-orthodoxen Gemeinden wurde eine katholische Kirche fĂŒr ihre Gottesdienste zur VerfĂŒgung gestellt. Außerdem gibt es in Freiburg eine Anglikanische Gemeinde .

Judentum

1424 wurde die erste jĂŒdische Gemeinde Freiburgs vertrieben. Die BĂŒrgerschaft duldete bis ins 19. Jahrhundert keine Ansiedlung von Juden. 1863 wurde wieder eine jĂŒdische Gemeinde gegrĂŒndet. In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge zerstört. Im Oktober 1940 wurden die im Lande verbliebenen badischen und pfĂ€lzer Juden nach Gurs in SĂŒdfrankreich deportiert. Nach 1945 konstituierte sich wieder eine kleine jĂŒdische Gemeinde. Sie errichtete von 1985 bis 1987 zwischen MĂŒnsterplatz und Stadtgarten eine neue Synagoge. Im Pflaster der Innenstadt erinnern Stolpersteine an Opfer der Judenvernichtung.

Islam

Mehrere islamische Organisationen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Ausrichtung unterhalten in Freiburg GebetsstÀtten, eine richtige Moschee wurde bisher nicht errichtet.

Gerberau
Gerberau
Konviktstraße neben Schwabentor
Konviktstraße neben Schwabentor
Luftaufnahme Innenstadt
Luftaufnahme Innenstadt

Politik

Das frĂŒher katholisch-konservative Freiburg gilt mittlerweile als die Hochburg der GrĂŒnen . Dies Ă€ußert sich nicht nur in der Wahl des ersten grĂŒnen OberbĂŒrgermeisters einer Großstadt, sondern auch in durchgehend ĂŒberdurchschnittlich hohen Wahlergebnissen. Bei den Bundestagswahlen 2002 und 2005 wurde der Wahlkreis Freiburg mit 25,0 beziehungsweise 22,8 Prozent der Zweitstimmen bundesweit bester Wahlkreis dieser Partei, bei der Europawahl am 13. Juni 2004 erreichten sie im Stadtkreis sogar 36,8 Prozent.

OberbĂŒrgermeister

An der Spitze der Stadtverwaltung stand frĂŒher der Schultheiß als Vorsitzender des Gerichts. Nach dem Übergang an Baden wurde die badische StĂ€dteverfassung eingefĂŒhrt mit einem BĂŒrgermeister , spĂ€ter OberbĂŒrgermeister an der Spitze.

Die OberbĂŒrgermeister ab 1806 :

  • 1806 – 1824 : Johann Josef Adrians
  • 1826 – 1827 : Fidel Andre
  • 1828 – 1832 : Raimund Bannwarth
  • 1833 – 1839 : Joseph von Rotteck
  • 1839 – 1840 : Friedrich Wagner
  • 1848 – 1849 : Joseph von Rotteck
  • 1850 – 1852 : Johann Baptist Rieder
  • 1852 – 1859 : Friedrich Wagner
  • 1859 – 1871 : Eduard Fauler
  • 1871 – 1888 : Karl Schuster
  • 1888 – 1913 : Otto Winterer
  • 1913 – 1922 : Dr. Emil Thoma
  • 1922 – 1933 : Dr. Karl Bender
  • 1933 – 1945 : Dr. Franz Kerber
  • 1945 – 1946 : Dr. Max Keller
  • 1946 – 1956 : Dr. Wolfgang Hoffmann
  • 1956 – 1962 : Dr. Josef Brandel
  • 1962 – 1982 : Dr. Eugen Keidel
  • 1982 – 2002 : Dr. Rolf Böhme
  • seit 2002 : Dr. Dieter Salomon

Gemeinderat

Rathaus von Freiburg
Rathaus von Freiburg

Die Wahl zum Stadtrat vom 13. Juni 2004 ergab folgendes Ergebnis:

  1. CDU 26,1% (-5,0) - 13 Sitze (-3)
  2. GRÜNE 25,8% (+6,1) - 13 Sitze (+3)
  3. SPD 17,1% (-3,7) - 8 Sitze (-3)
  4. FWV 8,2% (-0,4) - 4 Sitze (=)
  5. Linke Liste -Solidarische Stadt 6,3% (+2,1) - 3 Sitze (+1)
  6. FDP 5,0% (-0,1) - 2 Sitze (=)
  7. Kulturliste 4,4% (+4,4) - 2 Sitze (+2)
  8. Junges Freiburg 4,1% (+0,3) - 2 Sitze (=)
  9. UnabhÀngige Frauen 3,0% (+0,2) - 1 Sitz (=)
  10. Andere 0,0 (-3,9) - 0 Sitze (=)

GrĂŒne und Junges Freiburg bilden eine Fraktionsgemeinschaft, ebenso die Linke Liste, die Kulturliste und die UnabhĂ€ngigen Frauen.

Wappen

Das Wappen der Stadt Freiburg im Breisgau zeigt auf Weiß ein rotes durchgehendes Kreuz. Es ist das Symbol von St. Georg , der als Ă€ltester Stadtpatron gilt.

StÀdtepartnerschaften

Freiburg unterhÀlt mit folgenden StÀdten StÀdtepartnerschaften :

  • Besançon in Frankreich seit 1959
  • Innsbruck in Österreich seit 1963
  • Padua in Italien seit 1967
  • Guildford im Vereinigten Königreich seit 1979
  • Madison (Wisconsin) in den USA seit 1987
  • Matsuyama in Japan seit 1988
  • Lemberg (Lwiw) in der Ukraine seit 1989
  • Granada in Spanien seit 1991
  • Isfahan in Iran seit 2000

Eine StÀdtefreundschaft wird mit Wiwilí in Nicaragua seit 1988 unterhalten.

Einkaufsmeile in Freiburg: Kaiser-Joseph-Straße
Einkaufsmeile in Freiburg: Kaiser-Joseph-Straße
Markt am MĂŒnsterplatz
Markt am MĂŒnsterplatz

Wirtschaft und Infrastruktur

Freiburg ist ein regionales Wirtschaftszentrum. Es dominiert der Dienstleistungssektor sowie der öffentliche Dienst. GrĂ¶ĂŸter Arbeitgeber der Stadt ist die UniversitĂ€t mit dem UniversitĂ€tsklinikum, gefolgt von zahlreichen Landes- und untergeordneten Behörden. Durch die NĂ€he zur UniversitĂ€t haben sich kleinere Unternehmen aus den Bereichen Solartechnik , Informations- und Medientechnologie sowie Medizintechnik und Biotechnologie hier angesiedelt.

Freiburg ist fĂŒr sein sonniges, warmes Klima, fĂŒr die Forschung und Produktion im Bereich Solarenergie bekannt. Selbst das Stadion des SC Freiburg verfĂŒgt ĂŒber solarthermische und photovoltaische Anlagen. Die besondere Bedeutung der Solarenergie fĂŒr Stadt und Region spiegelt sich auch in der Fachmesse Intersolar (jĂ€hrlich) wieder, die fĂŒr die recht kleine Messegesellschaft Messe Freiburg (Teil der stĂ€dtischen Gesellschaft FWTM) eine ungewöhnlich hohe internationale Bedeutung hat. Eine weitere internationale Fachmesse ist die INTERbrossa-BRUSHexpo, die alle vier Jahre fĂŒr ihre Branchen Weltleitmesse ist. Zahlreiche weitere Fach- und Publikumsmessen machen Freiburg zu einem wichtigen regionalen Messestandort. Dem wurde im Jahr 2000 Rechnung getragen, indem die Messe Freiburg auf ein neues GelĂ€nde mit moderner Hallen-Infrastruktur umzog. FĂŒr Sommer 2006 ist die Eröffnung der Erweiterung geplant (dann 4 Messehallen).

Mit den zwei Großverlagen Haufe und Herder , sowie dem Sitz der Badischen Zeitung, ist Freiburg ein deutschlandweit bedeutender Verlags- und Medienstandort.

DarĂŒber hinaus spielt der Fremdenverkehr eine bedeutende Rolle. Die Stadt gilt als Tor zum Schwarzwald und gehört zu den beliebtesten Reisezielen in SĂŒdwestdeutschland.

Verkehr

Hauptbahnhof Freiburg
Hauptbahnhof Freiburg
Straßenbahn in der Salzstraße
Straßenbahn in der Salzstraße

Freiburg liegt verkehrsgeographisch gĂŒnstig an der großen europĂ€ischen Verkehrsmagistrale Rhein-SaĂŽne-RhĂŽne-Mittelmeer. Die Bundesautobahn A 5 (Alsfeld - Weil am Rhein) verbindet Freiburg Richtung Norden mit Straßburg (- Paris ), Karlsruhe (-Stuttgart-MĂŒnchen), Mannheim, Frankfurt am Main (-Köln) und Richtung SĂŒden mit MĂŒlhausen (Mulhouse) (- Dijon - Lyon - Marseille ), Basel (-Bern-Genf/ -ZĂŒrich-Mailand). Außerdem liegt Freiburg an den Bundesstraßen B 3 (Buxtehude - Weil am Rhein), B 31 ( Breisach - Lindau) und B 294 (nach Freudenstadt).

Freiburg verfĂŒgt ĂŒber ein dynamisches Parkleitsystem, das auf die Anzahl der verfĂŒgbaren freien ParkplĂ€tze in den zahlreichen ParkhĂ€usern am Rande der FußgĂ€ngerzone hinweist.

Die Rheintalbahn Karlsruhe—Freiburg—Basel befindet sich zur Zeit im viergleisigen Ausbau, da sie zukĂŒnftig als Zubringer zur Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) dienen soll. Im EisenbahngĂŒterverkehr ist Freiburg kein Eisenbahnknoten mehr, der GĂŒterbahnhof dient jedoch als Terminal fĂŒr die Rollende Landstraße nach Novara ( Italien ). Die Höllentalbahn verbindet Freiburg mit Donaueschingen.

Die Innenstadt wird von vier Straßenbahnlinien (erste Inbetriebnahme: 1901 ) und durch 22 Busverbindungen durch die Freiburger Verkehrs AG erschlossen, das Umland bis zum Kaiserstuhl und ins Elztal von der Breisgau-S-Bahn, die auf der historischen Strecke der Breisacher Bahn verkehrt. Extra fĂŒr die Stadt Freiburg wurde von der Waggonfabrik DĂŒwag der DĂŒwag GT8 Typ Freiburg konstruiert, der bis heute fĂ€hrt. Die Stadt gehört dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg an.

Der Schauinsland, Freiburgs Hausberg (1.284 m), ist mit Deutschlands lÀngster (3,6 km) Kabinen-Umlauf- Seilbahn zu erreichen.

Der Flugplatz in Freiburg befindet sich am neuen MessegelĂ€nde, der meiste Flugverkehr wird jedoch ĂŒber den Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg im benachbarten Oberelsass abgewickelt. Zum Euroairport besteht eine Shuttle-Busverbindung vom Freiburger Busbahnhof.

AnsÀssige Unternehmen

Gegenwart

Zu den grĂ¶ĂŸeren privaten Arbeitgebern zĂ€hlen der Halbleiterhersteller Micronas, die zum amerikanischen Northrop Grumman-Konzern gehörende LITEF GmbH sowie ein Werk des französischen Rhodia-Konzerns, das Materialien fĂŒr Zigarettenfilter herstellt. Daneben haben in Freiburg mehrere kleine und mittlere Verlage wie der Herder Verlag oder das Badische Verlagshaus, Herausgeber der regionalen Badischen Zeitung ihren Sitz. GrĂ¶ĂŸte ansĂ€ssige Brauerei ist die Brauerei Ganter. Seit 12. Januar 1996 ist Freiburg im Breisgau auch Sitz des Briefzentrums 79 der Deutschen Post AG.

Geschichte

In Freiburg hatte achtzig Jahre lang die Firma Michael Welte & Söhne ihren Firmensitz (gegrĂŒndet 1832 in Vöhrenbach im Schwarzwald, verlegt nach Freiburg 1872, zerstört beim Fliegerangriff 1944, erloschen 1952). Sie stellte pneumatisch gesteuerte Musikautomaten, vor allem Orchestrien her, seit 1905 auch das Welte-Mignon -Reproduktions-Klavier.

Behörden

  • Architekturforum Freiburg
  • Agentur fĂŒr Arbeit
  • 2 FinanzĂ€mter (Freiburg-Stadt und Freiburg-Land)
  • Forstdirektion Freiburg
  • Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-WĂŒrttemberg
  • Handwerkskammer Freiburg K. d. ö. R.
  • IHK SĂŒdlicher Oberrhein K. d. ö. R.
  • Johannes-KĂŒnzig-Institut fĂŒr ostdeutsche Volkskunde
  • Landesamt fĂŒr Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-WĂŒrttemberg
  • Landespolizeischule Baden-WĂŒrttemberg
  • Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald
  • RegierungsprĂ€sidium im Basler Hof
  • Regionalverband SĂŒdlicher Oberrhein K. d. ö. R.
  • Staatliches Weinbauinstitut
  • Wasser- und Schifffahrtsamt Freiburg
  • Eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit des GrenzschutzprĂ€sidiums SĂŒd

Gerichte

Freiburg verfĂŒgt ĂŒber ein Amtsgericht und ein Landgericht , die jeweils zum OLG -Bezirk Karlsruhe gehören. Einige Zivilsenate des OLG Karlsruhe haben ebenfalls ihren Sitz in Freiburg. Außer den Gerichten der ordentlichen Gerichtsbarkeit gibt es in Freiburg auch je ein Finanzgericht , Arbeitsgericht (sowie eine Kammer des Landesarbeitsgerichtes ), Sozialgericht (zustĂ€ndig auch fĂŒr das Gebiet der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Ortenaukreis, Emmendingen, Lörrach und Waldshut) und Verwaltungsgericht (zustĂ€ndig fĂŒr den Regierungsbezirk Freiburg.

Medien

Printmedien

  • Badische Zeitung (Tageszeitung)
  • Der Sonntag in Freiburg / Der Sonntag im Dreiland (Ausgabe fĂŒr Lörrach und Basel) (Sonntagszeitung der Badische Zeitung)
  • Amtsblatt der Stadt Freiburg
  • Freizeit & Kultur - das Eventmagazin fĂŒr Freiburg und Region ( Stadtmagazin )
  • Zypresse (Blatt fĂŒr private Kleinanzeigen)
  • Plan 14 ( Stadtmagazin )
  • Freiburg aktuell (Stadt- und Kulturmagazin)
  • Joker (Stadt- und Kulturmagazin)
  • Freiburger Wochenbericht (Anzeigenblatt)
  • Freiburger Stadtkurier (Anzeigenblatt)
  • Chilli (Lifestyle- und Kulturmagazin)

Audiovisuelle Medien

Im Ortsteil Lehen betreibt der SWR eine Sendeanlage fĂŒr Mittelwelle (Frequenz 828 kHz, Sendeleistung 10 kW, Geographische Koordinaten des Senderstandorts: 48° 00' 48" n. Br., 07° 47' 38" ö. L ) und UKW-Hörfunk. Der Senderstandort Freiburg-Lehen ist einer der Ă€ltesten in Deutschland.

Bildung und Forschung

Bild:UniversitÀt Freiburg KollegiengebÀude I (Altbau).jpg

Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche FakultÀt der UniversitÀt
Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche FakultÀt der UniversitÀt
Studentenstadt Freiburg
Studentenstadt Freiburg

Freiburg beherbergt fĂŒnf Hochschulen :

  • Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t ; die 1457 gegrĂŒndete UniversitĂ€t, eine der Ă€ltesten und renommiertesten Deutschlands mit etwa 20.000 Studierenden (alle Hochschulen in Freiburg zusammen: knapp 30.000), prĂ€gt nachhaltig das Leben der Stadt: So finden sich rund um die UniversitĂ€t viele gut besuchte Cafes und Kneipen. Die UniversitĂ€t ist aber nicht nur wegen der Studierenden relevant, sie ist mit ihren circa 13.000 ArbeitsplĂ€tzen (einschließlich Klinikum) auch einer der wichtigsten Arbeitgeber in SĂŒdbaden.
  • PĂ€dagogische Hochschule Freiburg (PH); gegrĂŒndet 1962 aus den frĂŒheren Akademien I und II fĂŒr Lehrerbildung, seit 1971 wissenschaftliche Hochschule
  • Staatliche Hochschule fĂŒr Musik ; 1946 von der Stadt Freiburg gegrĂŒndet, wurde sie spĂ€ter vom Land Baden-WĂŒrttemberg ĂŒbernommen
  • Evangelische Fachhochschule Freiburg - Hochschule fĂŒr Soziale Arbeit, Diakonie und ReligionspĂ€dagogik
  • Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau - Hochschule fĂŒr Sozialwesen, HeilpĂ€dagogik, ReligionspĂ€dagogik und Pflege

Ferner gibt es drei Seminare fĂŒr Didaktik und Lehrerbildung, und zwar fĂŒr Berufliche Schulen, fĂŒr Gymnasien und fĂŒr Realschulen.

Forschungseinrichtungen

In Freiburg befinden sich auch mehrere Forschungsinstitute:

  • Institute der Max-Planck-Gesellschaft:
    • Max-Planck-Institut fĂŒr Immunbiologie
    • Max-Planck-Institut fĂŒr auslĂ€ndisches und internationales Strafrecht
  • Institute der Fraunhofer-Gesellschaft:
    • Fraunhofer-Institut fĂŒr Angewandte Festkörperphysik IAF
    • Fraunhofer-Institut fĂŒr Kurzzeitdynamik EMI (Ernst-Mach-Institut)
    • Fraunhofer-Institut fĂŒr Physikalische Messtechnik IPM
    • Fraunhofer-Institut fĂŒr Solare Energiesysteme ISE (mit Labor und Servicecenter in Gelsenkirchen)
    • Fraunhofer-Institut fĂŒr Werkstoffmechanik IWM (mit Institutsteil in Halle (Saale))
  • weitere Forschungseinrichtungen:

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Konzerthaus
Konzerthaus
Stadttheater Freiburg
Stadttheater Freiburg
Martinstor
Martinstor
Schwabentor
Schwabentor
Aussichtsturm auf dem Schlossberg
Aussichtsturm auf dem Schlossberg
Freiburger BĂ€chle, typischer Wegbegleiter in der Altstadt
Freiburger BĂ€chle, typischer Wegbegleiter in der Altstadt

Dialekte

Durch die sĂŒdlichen Stadtteile von Freiburg verlĂ€uft die Mundartgrenze zwischen nieder - und hochalemannisch . Freiburgs alemannischer Name lautet - wie zur Zeit der StadtgrĂŒndung - Friburg.

Theater

Freiburg ist eine Theaterstadt. Die StĂ€dtischen BĂŒhnen spielen die Sparten Schauspiel, Musiktheater und Ballett auf drei BĂŒhnen sowie im Konzerthaus. Weiter gibt es eine Vielzahl kleinerer Theater:

  • Alemannische BĂŒhne Freiburg
  • Galli-Theater Freiburg
  • Theater am Martinstor Freiburg
  • Theater im Marienbad Freiburg
  • Vorderhaus Freiburg - Kultur in der Fabrik
  • E-Werk Freiburg
  • Wallgraben-Theater Freiburg ; vor allem bekannt fĂŒr seine Loriot -AuffĂŒhrungen mit Heinz Meier .
  • Hans -DĂŒrr-Theater Laientheater bekannt durch die Shakespeare Company und Inszenierungen im schwarzen Kloster.

Musik

In Freiburg sind mehrere ĂŒberregional bekannte Orchester und Chöre zu Hause:

  • Akademisches Orchester Freiburg e. V. , gegrĂŒndet 1963
  • Consortium Classicum - Das 1966 von den Klarinettisten Dieter Klöcker gegrĂŒndete Ensemble widmet sich vor allem der Musik des ausgehenden 18. und des 19. Jahrhundert .
  • Holst-Sinfonietta e. V. Freiburg
  • Philharmonisches Orchester der Stadt Freiburg
  • SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
  • Musikverein Freiburg-Kappel e. V.
  • Musikverein Freiburg St. Georgen e. V.
  • Freiburger Bachchor
  • Freiburger Domsingknaben
  • Freiburger Kammerchor
  • QueerFlöten e. V. - Freiburgs lesbisch-schwuler Chor
  • Freiburger Barockorchester (FBO) unter der Leitung von Gottfried von der Goltz
  • Freiburger Domchor
  • Camerata Vocale Freiburg
  • Studentenkantorei Freiburg
  • Jazzchor Freiburg

Film und Kino

Neben einem Multiplex -Kino und der Harmonie, die ebenfalls ĂŒberwiegend Hollywood -Mainstream zeigt, hat Freiburg mit den Friedrichsbau/Apollo-Kinos und dem Kandelhof fĂŒnf SĂ€le, die als Programmkino bespielt werden. Diese Kinos sind in den letzten Jahren durchgĂ€ngig fĂŒr ihr anspruchsvolles Programm ausgezeichnet worden.

Das Kommunale Kino Freiburg ist in den letzten Jahren ebenfalls mehrfach ausgezeichnet worden. Alle zwei Jahre veranstaltet das Kommunale Kino das Freiburger Film Forum mit Schwerpunkt auf dem ethnographischen Film. Es gilt als eines der wichtigsten Filmfestivals dieses Schwerpunkts in Deutschland.

Museen

StÀdtische Museen Freiburg

  • Augustinermuseum (Museum fĂŒr Kunst- und Kulturgeschichte am Oberrhein; am Augustinerplatz)
  • Museum fĂŒr Stadtgeschichte (Abt. des Augustinermuseums im Wentzingerhaus am MĂŒnsterplatz)
  • Museum fĂŒr Neue Kunst (Marienstrasse)
  • Adelhausermuseum – Natur- und Völkerkunde (Gerberau, am Augustinerplatz)
  • Museum fĂŒr Ur- und FrĂŒhgeschichte ( Colombischlössle , Colombipark)

Weitere Museen in der Altstadt und vor den Toren Freiburgs:

  • Zinnfiguren-Klause (im Schwabentor)
  • Freiburger Fasnetmuseum (Turmstrasse)
  • Mittelalterliches Foltermuseum Freiburg (MĂŒnsterplatz)
  • Museums-Bergwerk Schauinsland (stadtgeschichtlich bedeutendes Bergwerk auf Silber-Blei-Zinkerze am „Erzkasten“ oberhalb Hofsgrund)

BĂ€der

  • Eugen-Keidel-Bad, Mineral-Thermalbad / Saunalandschaft
  • Westbad (Sportbad)
  • Faulerbad (Freizeitbad / Sauna)
  • Gartenhallenbad Haslach
  • Strandbad (Freibad)
  • Lorettobad (Freibad mit Familien- und separatem Damenbereich)
  • Freibad St. Georgen

Bauwerke

  • Freiburger MĂŒnster (das Wahrzeichen der Stadt). Der 116 Meter hohe gotische Turm des MĂŒnsters wurde schon von dem Kunsthistoriker Jacob Burckhardt als „schönster Turm der Christenheit“ bezeichnet und ĂŒberragt alle GebĂ€ude der Stadt. Besucher sollten auch den Markt rund um das Freiburger MĂŒnster genießen.
  • Historisches Kaufhaus am MĂŒnsterplatz von 1532 .
  • Das Hotel/Restaurant Zum Roten BĂ€ren in Freiburg gilt als Ă€ltester Gasthof Deutschlands. Die Fundamente stammen aus der Zeit vor 1120 .
  • Haus zum Walfisch: das 1515 fertig gestellte Haus zum Walfisch, wurde als Alterssitz Maximilian I. , deutscher Kaiser ab 1493 und Landesherr Freiburgs ( 1490 - 1519 ), durch dessen Generalschatzmeister Jakob Villinger erbaut. DarĂŒberhinaus wohnte der bekannte Humanist und Philosoph Erasmus von Rotterdam in den Jahren 1529 - 1531 , nach seiner Flucht aus Basel, begrĂŒndet durch die protestantische Reformation, in diesem Haus. Nach zahlreichen Umbauten brannte das Haus 1944 ab. Nach seinem Wiederaufbau, diente es Dario Argento fĂŒr seinen Film Suspiria als Szenerie und ist aktuell Sitz einer Bank.
  • Schwabentor
  • Martinstor
  • Barocke UniversitĂ€tskirche (Jesuitenkirche)
  • Das ColombischlĂ¶ĂŸle genannte Herrenhaus am Rotteckring war 1947 - 1951 Sitz der badischen Landesregierung.
  • Das Erzbischöfliche Ordinariat in eigentĂŒmlichem neuromanischem Baustil
  • Theater mit Jugendstilelementen .
  • Konzerthaus Freiburg
  • Erzbischöfliches Archiv
  • MĂŒnsterbauhĂŒtte
  • Aussichtsturm Schlossberg
  • Sendemast Freiburg-Lehen
  • UniversitĂ€tsbibliothek Freiburg von 1978

Bedeutende PlÀtze der Stadt

MĂŒnsterplatz mit historischem Kaufhaus
MĂŒnsterplatz mit historischem Kaufhaus
Augustinerplatz Freiburg
Augustinerplatz Freiburg
Neues und Altes Rathaus am Rathausplatz mit der Statue von Berthold Schwarz, angeblich Erfinder des Schwarzpulvers
Neues und Altes Rathaus am Rathausplatz mit der Statue von Berthold Schwarz , angeblich Erfinder des Schwarzpulvers
  • MĂŒnsterplatz, der grĂ¶ĂŸte gepflasterte Platz in Freiburg, hier ist an jedem Tag außer Sonntag Bauernmarkt. Im Mittelalter befanden sich hier der Friedhof und eine Kapelle, deren Umrisse heute noch im Pflaster zu sehen sind.
  • Der Augustinerplatz ist einer der zentralen PlĂ€tze der Freiburger Altstadt. Umgeben von dem ehemaligen Augustinerkloster - dem heutigen Augustinermuseum - und den Resten der ehemaligen Stadtmauer, ist der Platz ein beliebter Treffpunkt der Freiburger Bevölkerung. Nach dem Abbruch der ehemals benachbarten Feierling-Brauerei und der Neugestaltung des Platzes hat sich ein Freiburger PhĂ€nomen entwickelt, das scherzhaft mit den römischen VerhĂ€ltnissen an der spanischen Treppe verglichen wird. Auf der Treppenanlage des Augustinerplatzes genießen in den SommernĂ€chten viele junge und junggebliebene Menschen das stĂ€dtische Leben mit mediterranem Flair.
  • Holzmarkt
  • Den Platz der alten Synagoge (frĂŒhere Bezeichnungen: Theaterplatz, Europaplatz) entlang einer westlichen Strecke der ehemaligen Stadtbefestigung begrenzen jetzt die KollegiengebĂ€ude I und II der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t , die UniverstitĂ€tsbibliothek und das alte Freiburger Stadttheater. Auf einem Teil des jetzt freien Rasenplatzes vor dem KollegiengebĂ€ude II stand bis zur Pogromnacht im November 1938 die Synagoge ; der Name des Platzes und eine GedenkstĂ€tte erinnern daran, ebenso ein Wegschild nach Gurs . Der Platz wird im Zusammenhang mit einer neuen Verkehrskonzeption der Stadt Freiburg eine besondere Bedeutung zur westlichen Erweiterung der Innenstadt ĂŒbernehmen.
  • Rathausplatz mit dem Neuen und Alten Rathaus
  • Die Sternwaldwiese liegt im Stadtteil Wiehre und ist vor allem im Sommer ein beliebter Treffpunkt zum Grillen fĂŒr Familien, Jugendliche und Studenten. Bei gutem Wetter sind dort an mehreren Dutzend Feuern bis zu mehrere hundert Menschen beim Gitarrespielen, Grillen, Feiern und Biertrinken anzutreffen.

Sonstige SehenswĂŒrdigkeiten

  • Arlesheimer See
  • Schlossberg (mit der in den 1920er-Jahren gebauten Luftseilbahn und einem 2004 fertiggestellten hölzernen Aussichtsturm)
  • Schauinsland (mit Seilbahn, Aussichtsturm und Schaubergwerk)
  • BĂ€chle in den meisten Gassen und Straßen der Altstadt
  • Badenova-Stadion (Dreisamstadion)
  • Planetarium
  • Tiergehege Mundenhof
  • Botanischer Garten
  • Holbein-Pferdle: Skulptur eines Pferdes (an der Ecke Schauinslandstraße/Hans-Holbein-Straße), das nachts immer wieder mit aktuellen Motiven bemalt wird
  • Alter Friedhof, Friedhofskapelle mit Totentanz aus dem achtzehnten Jahrhundert (nach Kriegs- und WetterschĂ€den erneuert), einige GrĂ€ber historisch bemerkenswerter Personen
  • Seepark (ehemaliges LandesgartenschaugelĂ€nde)
  • jĂŒdischer Friedhof
  • zwei alte Linden (1729 gepflanzt), jede mit einem verzierten Brunnen, auf den nach ihnen genannten kleinen PlĂ€tzen „Oberlinden“ und „Unterlinden“.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

  • Januar: Internationale Kulturbörse Freiburg (seit 1989)
  • Januar: freiburger-grenzenlos-festival (seit 2002)
  • Februar: Automobil (Neuwagen-Messe, seit 1985)
  • Februar/ MĂ€rz: Die Freiburger Fasnet beschreiben Volkskundler als Mischung der schwĂ€bisch-alemannischen Fastnacht und des rheinischen Vereinskarneval .
  • MĂ€rz: Camping Freizeit Touristik mit bike aktiv und Ferienmesse (Verbraucherausstellung mit Schwerpunktthema Freizeit, seit 1972)
  • Mai: Freiburger FrĂŒhjahrsmessâ€Č (Kirmes, Jahrmarkt)
  • Mai: Freiburger Film Forum ethnologie (Filmfestival zu Ethnologie, Afrika, Amerika, Asien, Ozeanien, zweijĂ€hrlich seit 1985)
  • Juni: Intersolar (Europas grĂ¶ĂŸte Fachmesse und Kongress fĂŒr Photovoltaik und Solarthermie)
  • Juni: Herdermer Hock
  • Sommer: Open-Air-Kinos (Innenhof Schwarzes Kloster sowie FreigelĂ€nde im Industriegebiet Nord)
  • Juli: Freiburger Weinfest (seit 2001)
  • Juli: Zelt-Musik-Festival
  • Juli: MĂŒnstersommer (seit 2000, mit Fest der Innenhöfe, MuseumsnĂ€chten, Le Gipfel du Jazz u. v. m.)
  • Juli / August: Rathaushofspiele des Wallgraben Theater
  • Juli / August: Seenachtsfest (Freiburgs grĂ¶ĂŸtes Volksfest im Seepark-GelĂ€nde)
  • September: Baden Messe (Freiburgs grĂ¶ĂŸte Verbraucherausstellung)
  • September: Freiburger Herbstmessâ€Č (Kirmes, Jahrmarkt)
  • Oktober: Internationale Mineralien- und Fossilientage Freiburg im Breisgau (seit 1978, Neue Messe)
  • November: Plaza Culinaria (kulinarische Messe)
  • November: Brettlemarkt (Messe fĂŒr Wintersport)
  • November: Freiburger Spielzeug- und Modellbahnbörse
  • November: Freiburger LiteraturgesprĂ€ch
  • November/Dezember: Freiburger Weihnachtsmarkt (seit 1972)
  • Dezember: Jahresgala der Tanzschule Gutmann eine der grĂ¶ĂŸten Tanzveranstaltungen Deutschlands
  • Dezember/Januar: Weihnachtszirkusfestival

Sport

Badenova-Stadion (ehemals Dreisamstadion) Außenansicht
Badenova-Stadion (ehemals Dreisamstadion) Außenansicht
Badenova-Stadion (ehemals Dreisamstadion) Überblick
Badenova-Stadion (ehemals Dreisamstadion) Überblick

Die Stadt ist Heimat des Fußball -Clubs SC Freiburg. Der Sport-Club stieg 2003 zum dritten Mal aus der 2. Liga auf, musste aber 2005 erneut in die 2. Bundesliga absteigen. 2004 feierte der SC Freiburg sein 100-jĂ€hriges Bestehen. Die Frauenmannschaft spielt in der ersten Bundesliga und schloss die Saison 2004/05 mit einem 8. Platz ab.

Neben dem SC Freiburg gibt es auch den Freiburger Fußball-Club, welcher 1907 Deutscher Meister wurde.

Im Eishockey spielte der EHC Freiburg (die Wölfe) in der Saison 2003/2004 in der höchsten Liga ( DEL ), stieg am Saisonende jedoch wieder in die 2. Eishockey-Bundesliga ab.

Durch die Eisvögel USC Freiburg ist Freiburg auch in der ersten Basketballliga der Frauen reprÀsentiert.

Eine weitere bedeutende Sportart ist der Radsport. Im Jahr 2000 war Freiburg zum vierten Mal Etappenort der Tour de France . Im Juni 2004 wurde hier die Deutsche Radsportmeisterschaft ausgetragen, und im November 2005 wird mit den Hallenradsport Weltmeisterschaften ein internationaler Wettbewerb ausgerichtet werden.

In Freiburg gibt es einen Olympia -StĂŒtzpunkt.

Im MĂ€rz 2004 fand erstmals der Freiburg-Marathonlauf als Breitensportveranstaltung statt.

Mit der Freiburger Turnerschaft von 1844 e.V. hat der grĂ¶ĂŸte Sportverein SĂŒdbadens seine Heimat in Freiburg.

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

Die EhrenbĂŒrger der Stadt Freiburg im Breisgau seit 1945 , aufgelistet nach dem Jahr der Verleihung der EhrenbĂŒrgerwĂŒrde:

  • 1947 : Dr. Conrad Gröber , Erzbischof von Freiburg
  • 1947 : Robert Grumbach , Stadtrat, Rechtsanwalt
  • 1947 : Dr. Benedikt Kreutz , PrĂ€lat
  • 1949 : Martha Walz-Birrer
  • 1949 : Franz Christian Blum , Pfarrer
  • 1949 : Dr. Harry Pfund , Professor
  • 1950 : Dr. Paul Uhlenhuth , Professor der Medizin
  • 1951 : Dr. Karl Noeggerath , Professor der Kinderheilkunde
  • 1954 : Dr. Hermann Staudinger , Professor der Chemie, NobelpreistrĂ€ger
  • 1957 : Dr. Dr. h. c. Karl Bender
  • 1957 : Dr. Aloys Eckert , CaritasprĂ€sident
  • 1959 : Dr. h. c. Heinrich Brenzinger , Fabrikant
  • 1971 : Anton Dichtel , RegierungsprĂ€sident
  • 1979 : Dr. Gertrud Luckner
  • 1982 : Dr. Eugen Keidel, OberbĂŒrgermeister a. D.
  • 1985 : Philomene Steiger
  • 1985 : Dr. Franz BĂŒchner , Professor
  • 1991 : Dr. Georg HĂŒssler , PrĂ€lat

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthĂ€lt bedeutende, in Freiburg im Breisgau geborene, Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren spĂ€teren Wirkungskreis in Freiburg hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Viele sind nach ihrer Geburt oder spĂ€ter von Freiburg weggezogen und sind andernorts bekannt geworden. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit.

  • um 1040 , Hermann I. von Baden , † 25. April 1074 in Cluny, seliggesprochener BegrĂŒnder der Linie der Markgrafen von Baden
  • Erste HĂ€lfte des 14. Jahrhunderts , Berthold Schwarz , Franziskaner-Mönch, angeblich in Freiburg geboren, angeblich Erfinder des Schwarzpulvers
  • etwa 1470 / 1472 , Martin WaldseemĂŒller , † etwa 1522 in St. DiĂ©, Kartograf
  • Euseb Anton Adalbert (* 17. Januar 1671), Bischof in Temeschwar, RumĂ€nien
  • 1710 , 10. Dezember , Johan Christian Wentzinger , † 1. Juli 1797, Bildhauer und Architekt des Barock (bedeutende Werke in Freiburg, St. Gallen, Kloster St. Blasien).
  • 1775 , 18. Juli , Karl von Rotteck, † 26. November 1840 in Freiburg, Historiker und liberaler Politiker
  • 1793 , 17. Mai , Vincenz Ferreri Dominikus Kuenzer , † 11. Mai 1853 in Konstanz, Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung
  • 1853 , 30. Juni , Adolf FurtwĂ€ngler , † 11. Oktober 1907 in Athen , klassischer ArchĂ€ologe
  • 1866 , 26. MĂ€rz , Carl Christian Mez , † 8. Januar 1944 in Freiburg, Botaniker
  • 1879 , 6. September , Dr. Joseph Wirth , † 3. Januar 1956 in Freiburg i.Br., Politiker ( Zentrum ), MdR , Reichskanzler , Reichsaußenminister , Reichsinnenminister
  • 1879 , 26. Dezember , Julius Weismann , † 22. Dezember 1950 in Singen, Komponist
  • 1883 , 8. Oktober , Otto Heinrich Warburg , † 1. August 1970 in Berlin, Biochemiker , Arzt und Physiologe , NobelpreistrĂ€ger
  • 1888 , 2. September , Leo Wohleb, † 12. MĂ€rz 1955 in Frankfurt am Main, Politiker ( Zentrum , CDU ), MdL (Baden), MinisterprĂ€sident des Landes Baden (1947-1952)
  • 1891 , 16. Februar , Hans Friedrich Karl GĂŒnther , † 25. September 1968, Rassenforscher und Germanist
  • 1893 , 3. Dezember , Julius Bissier , † 18. Juni 1965 in Ascona ( Tessin ), Maler (VorlĂ€ufer des Tachismus )
  • 1894 , 22. Mai , Friedrich Pollock , 1970 in Montagnola ( Tessin ), Sozialwissenschaftler
  • 1895 , 6. Februar , Sepp Allgeier , † 11. MĂ€rz 1968, Kameramann und Fotograf
  • 1898 , Werner Höll , † 1984 , Kunstmaler und Holzschneider
  • 1904 , 5. MĂ€rz , Karl Rahner , † 30. MĂ€rz 1984 in Innsbruck/Österreich, kath. Moraltheologe
  • 1905 , 26. MĂ€rz , Erich Oberdorfer , † 23. September 2002 in Freiburg, Biologe und ein Pionier der Pflanzensoziologie
  • 1907 , 5. Februar , Hans Bender , † 7. Mai 1991 in Freiburg, Psychologe und Leiter des Instituts fĂŒr Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene
  • 1910 , 12. November , Kurt Hoffmann , † 25. Juni 2001 in MĂŒnchen, Regisseur ( Das Wirtshaus im Spessart )
  • 1911 , 20. Juni , Paul Pietsch , Rennfahrer und Verleger
  • 1913 , 25. Januar , JĂŒrgen Aschoff , † 11. Oktober 1998 in Freiburg, Direktor am Max-Planck-Institut fĂŒr Verhaltensphysiologie in Andechs und MitbegrĂŒnder der Chronobiologie
  • 1914 , 1. Januar , Edith Picht-Axenfeld , † 19. April 2001 in Freiburg, Cembalistin
  • 1915 , 2. September , Hans-Joachim Koellreutter , deutsch-brasilianischer Komponist, Flötist, Dirigent und MusikpĂ€dagoge
  • 1927 , 24. Dezember , Angelika Schrobsdorff , Schriftstellerin
  • 1929 , 3. April , Prof. Dr. Klaus Hemmerle , † 23. Januar 1994 in Aachen, Bischof von Aachen 1975-1994
  • 1935 , Alfonso HĂŒppi
  • 1942 , 18. September , Dr. Wolfgang SchĂ€uble , Politiker ( CDU ), MdB , Bundesminister fĂŒr besondere Aufgaben (1984–1989), Bundesinnenminister (1989-1991, 2005-) ehem. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag und ehem. Vorsitzender der CDU
  • 1943 , 4. November , Ingeborg SchĂ€uble , Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe
  • 1944 , 14. MĂ€rz , Peter-Paul Zahl , Schriftsteller
  • 1944 , 15. September , JĂŒrgen Schrempp , Vorstandsvorsitzender von DaimlerChrysler
  • 1951 , Wieland Speck , seit 1992 Programmleiter der Sektion Panorama der Internationalen Filmfestspiele Berlin ( Berlinale )
  • 1952 , 20. Mai , Christian Klar zu sechsmal lebenslĂ€nglicher Freiheitsstrafe verurteiltes fĂŒhrendes Mitglied der RAF .
  • 1953 , Herbert Schillinger , GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Bundesversicherungsanstalt fĂŒr Angestellte
  • 1963 , 19. Dezember , Til Schweiger , Schauspieler ( Der bewegte Mann )
  • 1966 , Christiano Don Vito della Castelo , Urenkel des berĂŒhmten portugies. Feldherrn Carlos Felipe Don Vito della Castelo (1880-1947)
  • 1969 , 23. September , Michael Rich , Radrennfahrer
  • 1973 , 21. April , Nadeshda Brennicke , Schauspielerin
  • 1975 , 3. MĂ€rz , Johanna Wokalek , Schauspielerin (AimeĂ© & Jaguar)
  • 1975 , 8. September , Franklin , Moderator und Magier
  • 1977 , 24. MĂ€rz , Corneille , SĂ€nger
  • 1981 , 21. Januar , Dany Heatley , Eishockeyspieler ( Atlanta Thrashers , Kanadische Nationalmannschaft)
  • 1983 , 27. Oktober , Joana Zimmer , SĂ€ngerin

Weitere Persönlichkeiten

  • Ulrich Zasius , Jurist, lebte von 1494 bis 1535 in Freiburg. Vater der Freiburger Stadtrechts.
  • Michael Sattler ( 1495 - 1527 ), ehemaliger Benediktiner , fĂŒhrender TĂ€ufer und MĂ€rtyrer studierte in Freiburg.
  • Johannes Hartung ( 1505 - 1579 ), Humanist und Philologe, lehrte von 1546 bis 1579 in Freiburg.
  • Hans Baldung , Maler, Zeichner und Kupferstecher, schuf zwischen 1512 und 1516 den Hochaltar des MĂŒnsters.
  • Erasmus von Rotterdam, Humanist, lebte von 1529 bis 1535 in Freiburg.
  • Hermann von Greiffenegg , letzter österreichischer RegierungsprĂ€sident, lebte von 1749 bis 1807 in Freiburg.
  • BartholomĂ€ Herder ( 1774 - 1839 ), VerlagsgrĂŒnder des Freiburger Herderverlages, der auch in Basel und in Wien ansĂ€ssig ist.
  • Johann Georg Jacobi war von 1784 bis 1814 Professor fĂŒr schöne KĂŒnste und Wissenschaft an der UniversitĂ€t Freiburg .
  • Carl Mez, Industrieller und Politiker, lebte von 1830 bis 1877 in Freiburg.
  • Alfred Hegar , Arzt und GynĂ€kologe, lebte von 1864 bis 1914 in Freiburg.
  • August Weismann , Evolutionsbiologe, lebte von 1873 bis 1914 in Freiburg.
  • Heinrich Hansjakob , Politiker und Schriftsteller, arbeitete von 1884 bis 1913 als Pfarrer in Freiburg.
  • Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, studierte von 1894 bis 1897 in Freiburg
  • Konstantin Fehrenbach , Reichskanzler (1920/21) lebte von 1882 bis 1926 in Freiburg
  • Fritz Mauthner , Philosoph, lebte von 1905 bis 1909 in Freiburg
  • Walter Benjamin , Philosoph, lebte von 1912 bis 1913 in Freiburg
  • Edith Stein , Philosophin, lebte von 1916 bis 1922 in Freiburg
  • Edmund Husserl , Philosoph, lebte von 1916 bis 1938 in Freiburg
  • Michail Prodan ( 1912 - 2002 ), BegrĂŒnder des Fachgebietes Forstliche Biometrie in Deutschland und an der UniversitĂ€t Freiburg
  • Hans Spemann , Biologe und NobelpreistrĂ€ger, lebte von 1919 bis 1941 in Freiburg
  • Martin Heidegger , Philosoph, lebte von 1928 bis 1976 in Freiburg
  • Bernhard Welte , Religionsphilosoph, wirkte von 1934 bis 1983 in Freiburg
  • Reinhold Schneider , Schriftsteller, lebte von 1938 bis 1958 in Freiburg
  • Friedrich August von Hayek , Wirtschaftswissenschaftler und NobelpreistrĂ€ger, lebte von 1962 bis 1992 in Freiburg
  • Hans Karl Filbinger , MinisterprĂ€sident a.D., Freiburger Stadtrat von 1953 bis 1960, Freiburger Landtagsabgeordneter von 1960 bis 1980, lebt seit den Dreißiger Jahren in Freiburg
  • Robert Zollitsch , geboren 1938, seit 2003 der 14. Erzbischof der Erzdiözese Freiburg
  • Rafael Alfaro Kotte , geboren 1962, Musiker und Komponist, lebte von 1982 bis 2005 in Freiburg

Literatur

  • Badisches StĂ€dtebuch; Band IV 2. Teilband aus Deutsches StĂ€dtebuch. Handbuch stĂ€dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit UnterstĂŒtzung des Deutschen StĂ€dtetages, des Deutschen StĂ€dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959
  • Das Land Baden-WĂŒrttemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht BĂ€nden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-WĂŒrttemberg; Band VI: Regierungsbezirk Freiburg; Stuttgart, 1982, ISBN 3-17-007174-2
  • Geschichte der Stadt Freiburg, Herausgegeben im Auftrag der Stadt Freiburg i. Br. von Heiko Haumann und Hans Schadek ( ISBN 3-8062-1635-5 )
  • Handbuch der historischen StĂ€tten Deutschlands - Bd.6: Baden-WĂŒrttemberg Stuttgart 1965

Weblinks

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