fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Staatsgalerie Stuttgart: 08.02.2006 23:04

Staatsgalerie Stuttgart

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Staatsgalerie Stuttgart wurde 1843 als Museum der Bildenden K√ľnste er√∂ffnet. Erst 1984 jedoch, mit dem Bau der Neuen Staatsgalerie, gestaltet durch den Architekten James Stirling , stieg sie von einem eher provinziellen Kunsthaus zu einem der f√ľhrenden europ√§ischen Museen auf.

Alte Staatsgalerie
Alte Staatsgalerie
Henry Moore: "Die Liegende" am Haupteingang zur Neuen Staaatsgalerie
Henry Moore: "Die Liegende" am Haupteingang zur Neuen Staaatsgalerie

Inhaltsverzeichnis

Alte Staatsgalerie

In der klassizistischen Alten Staatsgalerie war urspr√ľnglich neben den Kunstsammlungen auch die k√∂nigliche Kunstschule untergebracht. Der urspr√ľnglich dreifl√ľgelige Bau wurde 1881 - 1887 nach hinten um zwei Fl√ľgel erweitert. 1944 wurde der Bau durch Bombenangriffe v√∂llig zerst√∂rt, ab 1946 wieder aufgebaut und 1958 neu er√∂ffnet.

Die Alte Staatsgalerie beherbergt unter anderem folgende Sammlungen:

  • Altdeutsche Malerei 1300-1550
  • Italienische Malerei 1300-1800, mit den ber√ľhmten Erbachschen Apokalypsentafeln, die von manchen Forschern Giotto di Bondone zugeschrieben werden, Gem√§lden von Fra Angelico , Vittore Carpaccio , Annibale Carracci , Mattia Preti , Giuseppe Maria Crespi , Giovanni Paolo Pannini , Sebastiano Ricci , Antonio Canaletto und nicht zuletzt mit dem genialen Entwurf von Giambattista Tiepolo f√ľr das barocke Deckengem√§lde in der W√ľrzburger Residenz.
  • Niederl√§ndische Malerei 1500-1700, unter anderem mit Werken von Peter Paul Rubens und Rembrandt van Rijn
  • Deutsche Malerei des Barock
  • Kunst 1800-1900, unter anderem mit Gem√§lden von Caspar David Friedrich, Anselm Feuerbach , und der Impressionisten Edouard Manet , Pierre-Auguste Renoir , Camille Pissarro , Claude Monet und Paul C√©zanne .
  • Umfangreiche grafische Sammlungen aus allen europ√§ischen L√§ndern und Kunstepochen seit dem Mittelalter.

Neue Staatsgalerie

Eingang der Neuen Staatsgalerie
Eingang der Neuen Staatsgalerie
Blick in den Innenhof
Blick in den Innenhof

Am 9. M√§rz 1984 wurde die Neue Staatsgalerie, der Erweiterungsbau zur Alten Staatsgalerie eingeweiht. Die Architektur des Baus, gestaltet von James Stirling , ersch√ľtterte sowohl das Fachpublikum als auch die breite √Ėffentlichkeit. Von sch√§rfster Ablehnung bis zu heller Begeisterung waren alle Reaktionen vertreten. Die internationale Fachpresse reagierte √ľberwiegend positiv, aber f√ľhrende Architekten wie Frei Otto und Architekturkritiker wie der √Ėsterreicher Friedrich Achleitner warfen Stirling die Monumentalit√§t und die vielen historischen Zitate in seinem Bau vor - damals ein Tabubruch, weil die deutsche Architektur der Nachkriegszeit, in Abgrenzung zur Architektur der Nationalsozialisten, allem Monumentalen und Historisierenden aus dem Wege ging.

Als Stirling gefragt wurde was es mit dem, f√ľr viele als aufdringlich empfundenen, hellgr√ľnen Fussboden im Eingangsbereich auf sich h√§tte antwortete er schlicht: "I like it!", was wohl auf die Mentalit√§t des Briten schlie√üen l√§sst.

Stirling konterte seinerzeit: Wir hoffen, dass der Bau ... monumental geworden ist, weil Monumentalit√§t in der Tradition √∂ffentlicher Bauten liegt. Aber ebenso hoffen wir, dass er informell und 'populistisch', volkst√ľmlich, geworden ist (Zitiert laut Sonderdruck der Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten vom 4. M√§rz 2004).

Stirlings Hoffnung ging in Erf√ľllung: Sein Bau wurde popul√§r, die Stuttgarter sind zum √ľberwiegenden Teil stolz auf "ihre" Staatsgalerie, und die Besucherzahlen stiegen im ersten Jahr nach der Er√∂ffnung auf Platz 2 der deutschen Besucherstatistik.

In der Neuen Staatsgalerie sind Werke des 20. Jahrhunderts ausgestellt: Von Pablo Picasso bis Joseph Beuys sind praktisch alle vertreten, die in der westlichen Kunst des 20. Jahrhunderts Rang und Namen haben - viele von ihnen mit weltbekannten Werken ersten Ranges.

Die Plastik "Die Liegende" von Henry Moore wurde 1985 vor dem Haupteingang installiert.

Weblink

Staatsgalerie Stuttgart , offizielle Homepage

Quelle

20. Jahre Neue Staatsgalerie, Sonderdruck der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten vom 4. März 2004 zum 20-jährigen Jubiläum der Neuen Staatsgalerie.

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Staatsgalerie Stuttgart aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Staatsgalerie Stuttgart verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de