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Letzte Änderung für Artikel Innsbrucker Dom: 13.02.2006 11:27

Innsbrucker Dom

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Der Innsbrucker Dom ist der Dom zu St. Jakob in Innsbruck.

Dom zu St. Jakob
Dom zu St. Jakob
  • 1270 datiert die erste urkundliche Nachricht einer St. Jakobskirche in Innsbruck.
  • 1494 entsteht die erste Ansicht der Kirche auf einem Aquarell von Albrecht D√ľrer.
  • 1559 erfolgt eine Darstellung im Schwazer Bergwerksbuch .
  • 1643 wird St. Jakob eine selbst√§ndige Pfarre, w√§hrend sie vorher eine Filialkirche von Wilten war. Das Pfarrwappen zeigt Pilgerstab und Pilgermuschel des heiligen Jakob.
  • 1650 gelangt das ber√ľhmte Gnadenbild Mariahilf von Lucas Cranach dem √Ąlteren in die Kirche, welche sich in der Folge zu einem Marienwallfahrtsort entwickelt.
  • 1689 richtet ein Erdbeben Sch√§den an der Kirche an.
  • 1717 - 1724 wird der Neubau nach den Pl√§nen von Johann Jakob Herkomer und Johann Georg Fischer im Stil des Barock ausgef√ľhrt.
  • 1904 wird die Innsbrucker Stadtpfarre zur Propstei erhoben und der Domprobst mit besonderen Rechten ausgestattet.
  • 1944 wird die Kirche durch alliierte Bombentreffer besch√§digt.
  • 1964 entsteht die Di√∂zese Innsbruck, wodurch die Pfarrkirche in den Rang einer Bischofskirche ( Dom ) erhoben wird.
  • 1990 - 1993 findet eine Innenrenovierung statt, welche mit dem Einbau einer Unterkirche verbunden wird.

Die Weihe der Kirche an St. Jakob weist auf die Lage von Innsbruck an der Pilgerstraße ( Jakobsweg ) nach Santiago de Compostela in Spanien hin, einem der drei bedeutendsten Pilgerstätten des Mittelalters neben Jerusalem und Rom.

In der Kirche befindet sich das Grabmal von Maximilian III. Deutschmeister , Landesf√ľrst von Tirol 1612-1618. Der Entwurf stammt von Caspar Gras , der Guss von Heinrich Reinhart . Besonders interessant sind die gedrehten S√§ulen, die u. a. mit Pflanzen, Schnecken, V√∂geln und Heuschrecken verziert sind. Oben kniet der Landesf√ľrst mit St. Georg und dem Drachen. St. Georg war bis 1772 Landespatron von Tirol , dann folgte St. Josef. Eine Grabplatte erinnert auch an Erzherzog Eugen , Oberbefehlsbaher der √∂sterreichisch-ungarischen Armee im Ersten Weltkrieg , ebenfalls Angeh√∂riger des Deutschen Ordens.

Die vergoldete Kanzel ist ein Werk von Nikolaus Moll um 1724. Die Kanzel wird gest√ľtzt von den personifizierten drei g√∂ttlichen Tugenden: Glaube (Engel mit Kreuz), Liebe (Engel, der auf das Herz zeigt), Hoffnung (Engel mit Anker).

Die Deckenfresken stammen von Cosmas Damian Asam , der Stuck von Egid Quirin Asam . Es handelt sich dabei um barocke Illusionsmalerei.

Die Marienglocke im Dom ist mit einem Gewicht 7.168 kg die gr√∂√üte historische Glocke von Tirol und wurde von der Innsbrucker Glockengie√üerei Grassmayr im Jahre 1846 gegossen. Die 1961 neu erworbenen sechs Glocken stammen ebenfalls aus der Glockengie√üerei Grassmayr mit Gewichten zwischen 700 und 3.200 kg.

Im Nordturm befindet sich ein Glockenspiel, das erste vieroktavige Carillon √Ėsterreichs . Es umfasst 48 Glocken mit einem Gesamtgewicht von 4.100 kg.

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Innsbrucker Dom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Innsbrucker Dom verfügbar.

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