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Otto-Ubbelohde-Haus in Lahntal

MuseumOtto-Ubbelohde-Haus

Aus der Region

HausanschriftOtto Ubbelohde-Weg 30
35094 Lahntal
Für Museen Änderungsmeldung

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag: 11:00 - 17:00 Uhr

Das schreibt das Museum Otto-Ubbelohde-Haus, Lahntal über sich

Die Illustrationen der Grimm´schen Märchen machten ihn weltbekannt: Otto Ubbelohde (1867-1922). Der in Marburg geborene Künstler suchte abseits der Großstadt ein naturnahes Leben und Arbeiten. Er fand es nahe Goßfelden. Dort baute er 1900 ein Atelier- und Wohnhaus, Ein großzügig bemessenes Gebäude, hochgezogen in Fachwerk und Kratzputz.

Der Maler und Radierer sah in der Natur seine Lehrmeisterin. Und so entstanden viele seiner Werke in der Landschaft unter freiem Himmel.

Im Lahntal und der mittelhessischen Gebirgslandschaft entdeckte Otto Ubbelohde unzählige Motive, die auch in die Illustrationen der Grimm´schen Märchen einflossen. So ließ der Maler über dem nahegelegenen Rimberg Frau Holle die Betten ausschütteln. Berühmt auch der Rapunzelturm, den Ubbelohde in einem Lusthäuschen in Amönau fand ? die nähere Umgebung verewigte er in seinen Bildern.

Im alten Ateliergebäude ist seit November 1999 wieder ein Hauch der ursprünglichen Atmosphäre zu spüren: Mitten im lichtdurchfluteten Raum steht Ubbelohdes Staffelei. Unweit davon entfernt der alte Schreibtisch des Künstlers.

Ein kleiner Raum ist den Illustrationen gewidmet. Ein Teil der Landschaftsmalereien, Stilleben und Portraits füllt die Wände des Ateliers. Mit Blick nach oben fällt ein Schmuckband auf, das sich an der Decke entlangzieht ? ein Fries mit unzähligen Raben.

Ubbelohde lebte 22 Jahre in Goßfelden. Gemeinsam mit seiner Frau Hanna hielt er Schweine, Federvieh und Bienen und ernährte sich aus einem großen Gemüsegarten. In Alter von 55 Jahren starb der Zeichner an einem Krebsleiden, zu früh, um große Anerkennung für seine Arbeit zu erfahren. Darum bemüht sich heute die Otto-Ubbelohde-Stiftung. Sie will verhindern, daß der künstlerische Nachlass ? rund 3.000 Skizzen, Zeichnungen, Gemälde und Radierplatten ? in Vergessenheit gerät.

Die Nichte des Malers, Else Ubbelohde-Doering, hatte mit ihrem Testament den Grundstock für die Stiftung gelegt. In ihrem letzten Willen vermachte sie das Anwesen und den Nachlass der Ubbelohde-Stiftung.

Brigitte Ubbelohde-Doering, die Großnichte von Otto Ubbelohde, wohnt heute im alten Wohnhaus des Malers. Ludwig Rinn, Vorstandsvorsitzender der Otto-Ubbelohde-Stiftung, betreut das Museum ehrenamtlich.

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